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aktualisiert am 10. Mai 2010
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Außerdem können Sie virtuelle Weinbergsspaziergänge
unternehmen.
Wo es keinen Link in die Weinberge
eines Weingutes gibt, liegt kein
brauchbares Kartenmaterial vor (wenn
Sie zwischenzeitlich entdecken,
daß das nicht mehr stimmt, sind wir
für einen Hinweis dankbar!).
Bei uns können Sie abholen,
wir liefern zu Ihnen und versenden ins
In- und Ausland.
Haben Sie schon unter
"Weinproben" unser Angebot an
spannenden Weinproben entdeckt?
Viel Freude beim Schmökern und
Entdecken!
Schöne Grüße
Herzliche Grüße

Wolfgang Kern
Weinhändler
Mail
wein@wein-kern.de . www.wein-kern.de
Fein und finessenreich, dabei doch dicht und
konzentriert - und dabei immer mit den typischen Aromen der Ahrburgunder, so
lassen sich die Weine von Frank und Marc Adeneuer charakterisieren. Die
Aromen, die wir noch aus viel, viel früheren, unseligen süßen Zeiten auf der
Zunge haben, sind einerseits von der Rasse, andererseits der erdigen Mineralik
der Grauwacke- und Schieferböden geprägt, und wir können genau diese Aromen als
Terroir beschreiben. Auch wenn die Weine heute natürlich auf modernem Qualitätsstandart
und völlig trocken ausgebaut sind, finden wir dieses Terroir im Anbaugebiet
nirgendwo deutlicher wieder als in den Weinen der Adeneuer-Brüder. Deshalb ist
J. J. Adeneuer für mich der Top-Betrieb des Ahrtals!
Die beiden Brüder leiten den Familienbetrieb
mit über 500jähriger Tradition seit 1984. Heute verfügt er über 9 ha Reben in
besten Weinbergslagen bei Ahrweiler und Walporzheim. Das Prunkstück ist alter
Familienbesitz: die Walporzheimer Gärkammer, mit 0,67 ha die kleinste deutsche
Weinbergslage überhaupt. 80 % der gesamten Rebfläche nimmt der Spätburgunder
ein.
Die Reben wachsen auf oft schwindelerregend
steilen Böden aus Schiefer und Grauwacken in den Spitzenlagen nördlich von
Ahrweiler. Die Gärkammer besteht aus vielen kleinen Terrassen, die von
jahrhundertealten Trockenmauern gestützt werden. Hier herrscht ein ganz
spezielles, fast "mediterranes" Kleinklima. Übrigens sind die
Trockenmauern kürzlich mit hohem Kostenaufwand restauriert worden, um die
Einzigartigkeit der historischen Lage und ihres speziellen Klimas zu erhalten.
Bei Adeneuers sind schon die
"kleinen" Weine von perfekter Güte, denn auch für sie wird gutes
Traubenmaterial verwendet! So stammen die Trauben für den Ahrweiler
Spätburgunder allein aus der Lage Ahrweiler Forstberg. Das gesamte Lesegut
dieser Lage geht in den "Ahrweiler", auch die sehr guten Fraktionen.
Deshalb ist auch der Einstiegswein der Adeneuers gut und eigenständig und
voller Charakter. Das Sortiment reicht bis zu großartigen Pinot-Noir-Spitzen voller
Finesse und Konzentration. Alle Weine reifen im Holzfaß, die einfacheren im
klassischen Fuderfaß, die großen im Barrique. Eine Besonderheit ist der Ausbau
der Gärkammer-Weine: sie werden im Fuder ausgebaut, um die feinen
Terroir-Aromen besonders gut zur Geltung kommen zu lassen. Nur in
Ausnahmejahren, wenn die Weine besonders opulent sind, reifen Gärkammern im
Barrique. Eine Adeneuer-Besonderheit ist die J. J. Adeneuer-Linie: die Weine
aus den Toplagen nördlich von Ahrweiler - mit Ausnahme der Gärkammer und der Großen
Gewächse - werden nicht nach Lage, sondern lagenübergreifend nach Reifegrad
gelesen und dann entsprechend im großen oder kleinen Holz ausgebaut. Die
Bezeichnungen gehen vom einfachen J. J. Adeneuer über J. J. Adeneuer N° 2 bis zum Top-Wein J. J. Adeneuer N° 1.
Ihr Blick in die
GÄRKAMMER: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/adeneuergoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.adeneuer.de/ Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galerieadeneuer/galerieadeneuer.htm
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¢ 2008 Ahrweiler Spätburgunder trocken
9,00
¢ 2007 J. J. Adeneuer Spätburgunder trocken
10,60 ¢ 2008 J. J. Adeneuer N° 2 Spätburgunder
trocken
15,10 ¢ 2007 J. J. Adeneuer N° 1 Spätburgunder
trocken
23,50 ¢ 2008 Walporzheimer Gärkammer Spätburgunder
trocken 23,50 ¢ 2007 Ahrweiler Rosenthal Spätburgunder
Großes Gewächs l 34,90 ¢ 2008 Frühburgunder trocken
17,25 © 2008 Spätburgunder Weißherbst trocken
8,70 ¯ 2008 Spätburgunder Blanc de Noir trocken 8,90 |
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Hinweis:
die Bezeichnung Großes Gewächs ist eine VDP-interne Klassifikation und
weingesetzlich nicht geregelt. Zweimal
Walporzheimer Gärkammer: links
der Blick in die kleine Lage - nur 0,64 ha "groß" -; man erkennt am
oberen Ende gut den alten Steinbruch, in dem Schiefer zum Hausbau gebrochen
wurde. Rechts
ist die Gärkammer in der Flasche. Seit dem Jahrgang 2007 füllt J. J.
Adeneuer in Burgunderflaschen, nur die Großen Gewächse werden noch in lange
Schlegelflaschen gefüllt. |
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DEUTSCHLAND
Wo heute Schloss Saarstein steht, bauten schon
die Römer Wein an. 1828 gründete ein Trierer Unternehmer das Weingut, kaufte
die Weinberge des damaligen »Saarsteiner Schloßberges« und baute im Tal ein
Kelterhaus. Sein Enkel, Michael Hansen, errichtete auf dem Bergsporn das
imposante Gutsgebäude und führte von dort aus sein Unternehmen. Ende des
Jahrhunderts war Schloß Saarstein Gründungsmitglied des Großen Rings (heute
VDP-Regionalverband) in Trier.
Der zweite Weltkrieg mit dem Bau des Westwalls
veränderte die Lage in Serrig dramatisch. Auf dem Gut lebte nur noch ein
Verwalter, der das Haus für militärische Zwecke räumen mußte.
Nach dem Krieg verkaufte die Familie Hansen
das Weingut an Dieter Ebert, dessen Familie ihre landwirtschaftlichen
Güter in Brandenburg im Krieg verloren hatte. Seit 1956 baute er die Weinberge
wieder auf, reparierte das Haus und führte den Betrieb zu altem Ruhm. Die
Weinberge, arrondiert unterhalb des Schlosses gelegen, tragen den Lagennamen
"Serriger Schloss Saarsteiner". Seit den 1970er Jahren zählt Schloss
Saarstein wieder zu den führenden Weingütern in der Region. Zu Beginn der
1990er Jahre übernahm Sohn Christian Ebert das Weingut, das er heute
zusammen mit seiner Frau Andrea führt.
Bei Serrig
treffen unterschiedliche Gesteinsformationen aufeinander, eigentlich
genau im Schloss Saarsteiner: Devonschiefer und Grauwacke. Diese tritt vor
allem im Westteil der Lage zutage, während im flacher werdenden Ostteil
Schiefer anzutreffen ist.
Die Reben wachsen am steilen Schieferhang mit
60% Steigung gerade unterhalb des Betriebs. Der Weinberg ist einer der südlichsten
des Anbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer mit einer Höhe von 160 bis 200m über NN.
Eichenwälder auf der Höhe schützen die Reben
vor den kalten Nord- und Ostwinden, und sie profitieren von der Sonnenreflektion
der Saar. Der mineralische, stark skelettierte Boden hat nur eine geringe
Humusauflage und zwingt die Reben, ihre Wurzeln tief in die Steine zu treiben.
Der Serriger Schloss Saarsteiner ist im
Alleinbesitz des Weinguts und besteht aus verschiedenen Parzellen. Die älteste
ist eine wurzelechte Anlage aus dem Jahre 1943 und läßt besonders in der
trockenen Riesling Spätlese das Terroir erkennen. Daneben liegen zwei größere
Parzellen, die in den 60er Jahren gepflanzt wurden. Sie befinden sich jetzt in
ihrer stärksten Phase und bringen Jahr für Jahr die höchsten Mostgewichte bei
niedrigen Erträgen. Im unteren Teil fördern Herbstnebel, die von der Saar
heraufsteigen, die Botrytis, und da werden in guten Jahren die edelsüßen Weine selektioniert,
die Schloss Saarstein auch in erheblichem Umfang erzeugt.
Neben der Hauptsorte Riesling erzeugen die
Eberts auch einen saftigen, fruchtbetonten Weißburgunder (Pinot Blanc).
Die meisten Arbeiten im Weinberg geschehen von
Hand - zwangsläufig kann man sagen, in den steilen Reben ist ein Maschineneinsatz
kaum möglich: in rund der Hälfte können gewisse Arbeiten mit der Raupe erledigt
werden. Kunstdünger und Insektizide kommen grundsätzlich nicht zum Einsatz.
Den Riesling-Stöcken wird beim Rebschnitt nur eine Rute belassen, intensive
Laubarbeit und Mengenreduzierung zur
Qualitätssicherung sind Standart.
Die Handlese Ende Oktober und im November
geschieht selektiv. Da die Wege zum Kelterhaus dank der besonderen Situation
extrem kurz sind, kann man hier sehr flexibel nach dem Reifegrad der Trauben
arbeiten.
Christian Ebert erzeugt trockene Weine mit
ausdrucksstarkem Charakter. Die Rieslinge zeigen eine wunderbar klare,
deutliche Frucht, verspielt im leichteren Bereich, kraftvoll die Spätlese. Die
Säuren sind deutlich (das freut die Fans!!), aber sehr gut eingebunden und
keinesfalls störend. Wer kennt und liebt sie noch, die rassigen Saarweine? Hier
sind sie!
Ihr Blick in den SCHLOSS
SAARSTEIN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/saarsteingoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.saarstein.com/ Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriesaarstein/galeriesaarstein.htm
£ 2008 Saarstein Riesling trocken
1 Liter 7,50
£ 2008 Schloss Saarstein Riesling trocken
7,50
£ 2008 Schloss Saarstein Riesling Kabinett trocken
9,50
£ 2008 Schloss Saarstein Riesling Spätlese trocken
13,50
£ 2008 Saarstein Pinot Blanc trocken
7,50
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Die Lage des Weingutes hoch
über der Saar ist spektakulär! Foto: Schloss Saarstein |
DEUTSCHLAND
Der Karthäuserhof im engen Ruwertal ist eines
der großen Denkmäler deutscher Weinkultur, das Christoph Tyrell sicher
und konsequent auf Qualitätskurs hält. Jahrelang wurde er von Kellermeister Ludwig
Breiling unterstützt, der jetzt in den Ruhestand getreten ist. Sein
Nachfolger ist der junge Christian Vogt. Seit über 20 Jahren ist
Christoph für die Geschicke des historischen 19-ha-Kleinods verantwortlich,
als 6. Generation der Familie Rautenstrauch-Tyrell. Das Gut selbst wird schon
1335 urkundlich erwähnt, und Funde deuten auf eine weinbauliche Nutzung des
dazugehörigen Weinberges bereits in der Römerzeit hin.
Der Karthäuserhofberg - die Lage ist im
Alleinbesitz des Karthäuserhofs - ist ein arrondierter Bergrücken in
Süd-/Südwestlage gleich am Weingut. Der Boden besteht aus devonischen
Schieferverwitterungen und ist stark eisenhaltig. Das gibt den Weinen eine
besondere, unverwechselbare Mineralität. Der Karthäuserhofberg ist zu 90 % mit
Riesling bepflanzt, auf dem Rest im flacheren Hangfuß steht Weißburgunder. Rein
organische Düngung gibt dem Boden eine gute Humusversorgung, sodaß eine gewisse
Wasserspeicherung gewährleistet ist. Gesundes Lesegut und geringe Erträge sind
die Grundlage für erstklassige Weine. Die Moste werden schonend ausgebaut, und
zwar seit Ende der 80er Jahre in Edelstahlgebinden.
Die Spitzenlage ermöglicht die Erzeugung
erstklassiger Weine. Die kristallklaren Karthäuserhofberger Rieslinge
brillieren mit frischer Rasse, Eleganz und Schlankheit. Auf dem Karthäuserhof
entstehen typische Ruwerweine: mit frischer Säure, kernig, hochmineralisch, gut
strukturiert und äußerst lagerfähig.
Ihr Blick in den
KARTHÄUSERHOFBERG: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/karthausergoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.karthaeuserhof.com/
£ 2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling trocken
8,20
£ 2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Kabinett
trocken
10,70
£ 2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Spätlese
trocken
15,20
£ 2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Auslese trocken
19,50
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Die Etiketten des
Karthäuserhofes sind besonders auffällig: es gibt auf den Flaschen nur eine
Halsschleife. Einer von Christophs Vorfahren kühlte bei "Sitzungen"
mit seinen Freunden die Flaschen im Eitelsbach, da war ein Etikett auf dem
Flaschenbauch unpraktisch. Tatsächlich wurde daraus die rechtlich geschüzte
Halsschleife! Das Bild unten zeigt das
Wohngebäude im weitläufigen Areal des Weingutes.
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DEUTSCHLAND
Der Staffelter Hof wird urkundlich erstmals im
Jahr 862 erwähnt. Er war Inhalt einer Schenkung König Lothars II. (Urenkel
Karls des Großen; die Karolinger besaßen einen Königshof in Kröv) an die
reichsfreie Abtei in Stavelot (daher "Staffelter" Hof!) in den
Ardennen, nahe Malmedy. Schon damals wurde hier Weinbau betrieben, und der
Lesehof in Kröv sicherte der Abtei Einnahmen. So zählt der Staffelter Hof
sicher zu den ältesten Weingütern an der Mosel.
In dieser Zeit spielt auch die Legende um das
Wappentier des Lesehofes, einen Wolf. Es wird erzählt, daß dieser den Esel des
Hofes riß, der zum Steineschleppen eingesetzt wurde. Daraufhin bestrafte ihn
der Heilige Remaclus, erster Abt des Klosters, indem der Wolf fortan die Steine
schleppen mußte. So kam der Wolf ins Wappen des Hofgutes und später des
Weingutes. Familie Klein erzählt: "In über 1000 Jahren war der Wolf
stets ein guter Freund und Wächter des Staffelter Hofes. In Anerkennung seiner
Treue tauften wir ihn Magnus und befreiten ihn von seiner Steinlast. Nun lebt
er fröhlich und frei auf dem Staffelter Hof und genießt die guten
Moselweine".
Nach der Säkularisation erwarb 1805 der letzte
Hofmann des Klostergutes, Peter Schneiders, das Anwesen. Er war der Vorfahre
der Familie Klein, die heute Besitzer des Weingutes ist. Damals heiratete der
Winzer Kilian Klein die Enkelin und Erbin von Peter Schneiders. Die heutigen
Statthalter sind Gerd und Gundi Klein, für den Wein ist inzwischen ihr Sohn Jan Matthias
zuständig - übrigens eine überaus herzliche Familie!
Die klassischen Kröver Weinlagen wie der
Steffensberg gehören zu den klimatisch am besten geschützten Arealen an der
Mosel. Neben erstklassigen Parzellen hier hat der Staffelter Hof mit seinen gut
7 ha auch Besitz in Piesport und Dhron, zum Beispiel auch im berühmten Dhron
Hofberger. Natürlich ist der allergrößte Teil der Weinberge mit Riesling
bestockt, der auf den teils atemberaubend steilen Schieferhängen Weine mit
wunderbarer Finesse, Mineralität und Eleganz ergibt.
Die Palette der Weine vom Staffelter Hof
reicht vom saftigen trockenen Menüwein über leichte feinherbe Zechweine und
filigrane fruchtsüße Verführer bis hin zu konzentrierten edelsüßen Spezialitäten
wie Beerenauslese oder Eiswein (bei Wein-Kern auf Anfrage).
Zu der Linie der "Motivweine"
gehören Magnus und Paradies - ein sich fröhlich lümmelnder Magnus ist auf dem
Etikett zu finden. Die trockenen Prädikatsweine gehören zur Linie der
"Wappenweine", die das historische Wappen ziert. Sie sind
ausschließlich in Steillagen gewachsen und in aufwendiger Handarbeit gepflegt
und geerntet worden. Die Rebstöcke sind überwiegend alt, und es finden ausschließlich
physiologisch reife Trauben Verwendung.
Die Reben für die Weine 'Alte Reben' stehen
hoch über dem Moseltal und sind bis zu 100 Jahre alt, teils sogar wurzelecht.
'Old School' wurde ganz traditionell
vinifiziert: spontan vergoren, im klassischen Fuderfaß gereift, ein leichter
Kabinett mit nur 9,5 % Alkohol, rund 15 g kaum schmeckbarer Restzucker,
frischer Säure - ein verführerischer Wein, beschwingt, auf der Zunge tanzend:
ein klassischer Botschafter des Anbaugebietes!
Ihr Blick auf KRÖV: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/kroevgoogle.htm
Ihr Blick in den DHRON HOFBERGER: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/dhrongoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.staffelter-hof.de/ Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriestaffelter/galeriestaffelter.htm
Statt Nacktarsch
ein Knackarsch...Lesenswertes über Kröv und Jan Klein: http://www.wein-kern.de/content/start/startdateien/knackarsch.html
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£ 2008 'Magnus' Riesling trocken
6,00 £ 2008 Kröver Steffensberg
Riesling Spätlese trocken
11,00 £ 2008 Dhron Hofberger Riesling
Spätlese trocken
10,00 £ 2008 Alte Reben Riesling
Kabinett trocken
9,00 £ 2008 'Paradies' Riesling
feinherb
6,00 £ 2008 'Old School' Riesling
Kabinett feinherb
7,00 |
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Jan
Klein auf dem Staffelter Hof (links); auf dem rechten Bild vertreibt die Augustsonne
den Morgennebel über der Mosel und Kröv. Ein strahlender Tag beginnt für die
Reben im Steilhang - Blick aus dem Steffensberg. |
DEUTSCHLAND
Iris und Ulrich Franzen haben Besitz in den steilsten Weinbergen
Europas. Darunter ist der Bremmer Calmont mit über 65° Hangneigung der Star.
Der Flußabschnitt von Zell bis Koblenz heißt "Terrassenmosel", weil
hier die steilen Weinberge stark terrassiert sind, um den Reben überhaupt Halt
zu geben. Schieferquarzite und Grauwacken bilden den leichten, trockenen
Weinbergsboden. Die Rieslinge von hier sind in der Aromatik floraler,
feinduftiger als die markant-würzigen von der Mittelmosel, und die Säuren sind
zugänglicher. Deshalb ist diese Gegend auch sehr zur Erzeugung trockener
Rieslinge prädestiniert.
Ulrich bewirtschaftet rund 7,5 ha Weinberge,
ein großer Teil davon in der Top-Lage Bremmer Calmont, außerdem in besten
Parzellen im Neefer Frauenberg, nicht minder steil und gut. Aus diesen beiden
Lagen kommen Franzens beste Rieslinge, die ihre Lagennamen auf dem Etikett
tragen. Mit 'Goldkapsel' werden Calmont und Frauenberg aus den reifsten
Trauben und schönsten Beeren bezeichnet, etwa entsprechend einer trockenen
Auslese. Die Super-Selection 'Calidus Mons' stellte Uli Franzen mit dem
Jahrgang 2000 erstmals vor: konzentriert, mächtig und dennoch voller Finesse.
Aus etwas jüngeren Reben und nicht so steilen Weinbergen bereitet Franzen
seinen Gutsriesling, dessen hohe Qualität immer wieder Anlaß zum Staunen gibt
(0,75- und 1-Liter-Füllung sind hier übrigens identische Weine!).
Ulrichs Weine sind immer trocken, auch wenn
durch die hohe Reife des Lesegutes und die sehr kalten Keller meist ein paar
wenige Gramm Zucker nicht vergären. Aber gerade dem Moselriesling tut das
durchaus gut, insbesondere dann, wenn es sozusagen ein natürlicher Zuckerrest
ist. Eine Stoppung der Gärung kommt für Franzen nicht in Frage. Dafür setzt er
seit einiger Zeit die sogenannte Spontangärung ein, die alkoholische Gärung
mit den weinbergseigenen Hefen, also ohne Zusatz von Reinzuchthefen.
Durch geringe Mengenerträge und aufwendige
Weinbergsarbeit verfügen seine Weine über guten Körper und viel Kraft sowie
reife Säuren, die immer gut eingebunden sind. So bestechen die Weine durch eine
kristallklare Frucht, Finesse und Eleganz und sind natürlich excellente
Essensbegleiter. Auch im Vergleich mit anderen berühmten Gewächsen zählen
Franzens Rieslinge für mich zur absoluten Moselspitze!
Gegenüber Bremm, auf der Halbinsel in der
engsten aller Moselschleifen, gedeihen auf Schwemmsandböden mit guter
Wasserversorgung Ulrichs Burgunder-Reben, die Weine mit feiner
Burgunder-Aromatik und nördlicher Pikanterie hervorbringen. Besonders der
Weißburgunder zeigt immer eine feine Eleganz und gewinnt mit etwas Reife
geschmeidige Fülle - ein besonderer Tip! Kernig und markant ist der ebenfalls
sorgfältig gekelterte Elbling, ein Wein aus der „Urrebe“ der Mosel, die hier
schon zu Zeiten der Römer wuchs. Gegenüber den Vertretern von der Obermosel
haben wir es hier mit einem ausdrucksstarken, absolut eigenständigen Wein zu
tun. Das Geheimnis: auch der Elbling steht bei Franzen in guten Lagen.
Ihr Blick auf CALMONT und
FRAUENBERG: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/franzengoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-franzen.de/ Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriefranzen/galeriefranzen.htm
£ 2008 'Vom Quarzit-Schiefer'
Riesling trocken
1 Liter 8,50
£ 2008 'Vom Quarzit-Schiefer'
Riesling trocken
7,30
£ 2008 FranZero Riesling trocken (völlig durchgegoren)
9,20
£ 2008 Neefer Frauenberg Riesling
trocken
9,90
£ 2008 Bremmer Calmont Riesling
trocken
11,00
£ 2007 Bremmer Calmont Riesling
Goldkapsel 'Großes Gewächs'
17,00
£ 2007 Neefer Frauenberg Riesling
Goldkapsel 'Großes Gewächs'
18,50
£ 2004 Bremmer Calmont Riesling
Goldkapsel
15,00
£ 2004 Neefer Frauenberg Riesling
Goldkapsel
16,50
£ 2008 Elbling trocken
7,30
£ 2008 Weißer Burgunder trocken
8,50
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Ulrich Franzen fährt mit
der "Monorackbahn" in den Calmont. Die Bahn hilft bei Transporten
im Steilsthang, schleppt Arbeitsmaterial ebenso wie die Trauben im Herbst. |
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DEUTSCHLAND
Sebastian Graf von Kanitz, der das Gut vor wenigen Jahren von seinem
Vater erbte, hat in der letzten Zeit nochmals kräftig in den Weinkeller
investiert. Dadurch ist der neue Gutsleiter, Kurt Gabelmann, in der
Lage, das Top-Traubenmaterial, das die hervorragenden Weinberge erbringen,
noch schonender zu behandeln. So gelangen ihm mit seinem ersten Jahrgang, dem
2004er, Weine von einer Klasse, die es bisher auf dem Weingut nicht gab! Das
war schon eine erstklassige Leistung von Kurt und ein toller Einstand, der sich
allerdings auch qualitativ in den Folgejahren fortsetzte!
Wie eine Perlenkette erstrecken sich die fünf
steilen und steilsten Lorcher Weinbergslagen zwischen der Loreley und Rüdesheim
auf den Schiefer- und Quarzit-Böden am Rhein entlang in meist südwestlicher
Exposition. Elegant und fein sind die Weine aus dem Schloßberg und der
Pfaffenwies, mineralisch und nachhaltig aus dem Kapellenberg, kräftig und
breitschultriger aus der kleinen Krone und mineralisch-rassig aus dem steilen
Bodental-Steinberg.
Das Weingut der Grafen von Kanitz hat in ihnen
allen Besitz. Auf den 13 ha stehen überwiegend Rieslingreben, daneben gibt es
Spätburgunder und Gewürztraminer, die beide in Lorch eine lange Tradition
haben, sowie seit neuestem auch Weiß- und Grauburgunder.
Die Rieslinge sind lebendig und rassig;
deutlich lassen sich die geologischen und topographischen Unterschiede der
einzelnen Lagen erschmecken. Rasse und feine Noten von Pfirsich sind die
Hauptmerkmale der Kanitz'schen Weine, dazu zarte Noten von Grapefruit und
frischen Kräutern, die für die Lorcher Lagen typisch sind. Sie haben eine
auffallende Stoffigkeit und Kraft, verbunden mit einer wunderbar reintönigen
Frucht, dazu Saftigkeit, Mineralität und Finesse.
In 2006 sind Kurt Gabelmann, der gerne
vollreifes Lesegut erntet, machtvolle, komplexe Weine von absoluter
Reintönigkeit gelungen, die eine lange Flaschenreife vertragen. 2007 nun ist
ein Jahrgang mit reicher Frucht, sehr elegant, fast etwas verspielt, dazu etwas
zurückhaltender im Alkohol. 2008 schließt daran nahtlos als zwar etwas
leichterer, aber komplexer und nachhaltiger Jahrgang an.
Das Weingut wird übrigens aus Überzeugung seit
Beginn der 60er Jahre - als "ökö" noch ein Fremdwort war! - naturnah
und inzwischen voll ökologisch bewirtschaftet.
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Ihr Blick auf die
spannenden Lagen von LORCH: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/kanitzgoogle.htm Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-graf-von-kanitz.de/ £ 2008 Graf von Kanitz Riesling trocken
1 Liter 7,40 £ 2008 Graf von Kanitz Riesling trocken
6,75 £ 2008 Lorcher Kapellenberg Riesling trocken
7,30
£ 2008 Lorcher Pfaffenwies Riesling Kabinett trocken
8,40 £ 2008 Lorcher Kapellenberg Riesling Spätlese trocken
11,20 £ 2007 Lorcher Bodental-Steinberg Riesling Spätlese trocken
10,20
£ 2008 Lorcher Krone Riesling trocken Alte Reben
15,00 £ 2006 Lorcher Kapellenberg Riesling Erstes Gewächs
17,00
£ 2008 Lorcher Kapellenberg Riesling Kabinett halbtrocken
8,40 £ 2008 Lorcher Pfaffenwies Riesling Spätlese
11,50
£ 2007 Lorcher Pfaffenwies Gewürztraminer Spätlese trocken
10,40
¢ 2007
Graf von Kanitz Spätburgunder Rotwein trocken
6,90 ¢ 2006
Lorcher Schloßberg Spätburgunder Rotwein Spätlese trocken
12,40 ¢ 2006
Lorcher Kapellenberg Spätburgunder Rotwein Erstes Gewächs
28,00 |
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Der Lorcher Schloßberg (links
des Taleinschnittes) und der Kapellenberg (rechts) "aalen" sich im
warmen Sommerlicht und schauen auf den Rhein.
DEUTSCHLAND
Das Weingut Schloß Schönborn ist eines der
ältesten Weingüter Deutschlands und befindet sich seit der Gründung 1349
ununterbrochen im Besitz der Grafen von Schönborn. Derzeitiger Chef der Familie
ist Paul Graf von Schönborn. Eine Besonderheit ist, daß das Gut durch
das gesamte Rheingau Weinbergsbesitz hat, nämlich auf rund 50 ha von
Lorchhausen über den mittleren Rheingau bis zur östlichsten "Bastion"
in Hochheim. Am Rüdesheimer Berg ist man ebenso begütert wie in den Hochheimer
Toplagen, außerdem in den "Brunnenlagen" Hattenheimer Nußbrunnen und
Wisselbrunnen sowie im berühmten Erbacher Marcobrunn, wo man sogar der größte
Besitzer ist. Der Hattenheimer Pfaffenberg ist die „Hauslage“, gleich am
Gutsgebäude mit herrlichem Blick über den Rhein gelegen; die Lage ist im
Alleinbesitz des Gutes.
Mehr als 90 % der Weinberge sind mit Riesling
bestockt; weit über die Hälfte der Ernte wird trocken oder halbtrocken
ausgebaut; fruchtsüße Weine werden insbesondere für den Export benötigt. Neben
den Edelstahlgebinden hält auch das gute alte Holzfaß wieder Einzug im Keller.
Da ist es von Vorteil, daß Kellermeister und Verwalter Peter Barth
während seiner Ausbildung noch "im Holzfaß" gelernt hat. Die
Schönborn’schen Weine leben nicht von einer modernen Primäraromatik, sondern
zeigen sich als traditionelle Rheingauer, die eine Zeit der Reife benötigen und
dann mit kraftvoller, typischer Rieslingwürze aufwarten. Dafür sind die Weine
auch sehr gut lagerfähig. Das Gut geht auch dem Trend der hohen Süße bei
trockenen Weinen nicht nach. Tradition steht bei Schönborn einer modernen
Arbeitsweise nicht im Weg. So finden wir hier klassische, markante Rheingauer,
die dem Liebhaber traditioneller Rieslinge viel Freude bereiten. Die „Ersten
Gewächse“ aus den klassischen Spitzenlagen sind Symbole alter Rheingauer
Weinkultur (leider sind sie immer knapp!). Die Spätburgunder-Reben für die
Rotweine stehen in Assmannshausen und Lorch. Hier muß gesagt werden, daß die
Roten inzwischen ein beachtliches Format erreicht haben! Von großer Brillanz
ist der 2007er Höllenberg, der erste seit langer Zeit aus dieser Lage, weil die
Parzelle für viele Jahre verpachtet war. Ein großer Rotwein!
Wer sich im Rheingau etwas auskennt, wird sich
darüber freuen, daß Peter Barth allen Weinen sehr klar den Charakter der
einzelnen Lagen mit auf den Weg gibt.
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Ihr Blick auf den
RÜDESHEIMER BERG: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/rudesheimgoogle.htm Ihr Blick auf den MITTLEREN
RHEINGAU: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/rheingaugoogle.htm Ihr Blick auf
HOCHHEIM: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/hochheimgoogle.htm Ihr Klick zum Weingut: http://www.schoenborn.de/ £ 2008 Schloss Schönborn Riesling
trocken
1 Liter 7,50 £ 2008 Schloss Schönborn Riesling
feinherb
1 Liter 7,50
£ 2008 Hochheimer Kirchenstück
Riesling Kabinett trocken
10,50 £ 2008 Hattenheimer Nußbrunnen
Riesling Kabinett trocken
11,50 £ 2008 Hattenheimer Pfaffenberg
Riesling Kabinett trocken
12,50
£ 2007 Oestricher Doosberg
Riesling Kabinett trocken
10,30 £ 2007 Hattenheimer Nußbrunnen
Riesling Kabinett trocken
11,30
£ 2009 Winkeler Hasensprung
Riesling Spätlese trocken
15,35 £ 2007 Rüdesheimer Berg
Schloßberg Riesling Spätlese trocken
14,30 £ 2006 Erbacher Marcobrunn
Riesling Spätlese trocken
16,00
£ 2006 Hochheimer Domdechaney
Riesling Auslese trocken Alte Reben 19,80
£ 2008 Hochheimer Domdechaney
Riesling Erstes Gewächs
23,20 £ 2007 Rüdesheimer Berg
Schloßberg Riesling Erstes Gewächs
22,00
¢ 2003 Spätburgunder trocken
8,00 ¢ 2008
Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder trocken
25,60 ¢ 2007 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder trocken 25,60 |
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Der Westen und der Osten
des Rheingaus: links im steilen Rüdesheimer Berg Schloßberg, gelegen auf
Schiefer- und Quarzitböden, rechts die östliche Rheingauer Bastion Hochheim
mit der Lage Kirchenstück. Hochheim liegt an der Mainmündung, die Reben
wachsen hier auf Muschelkalk, der aus Franken bis hierher reicht. |
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DEUTSCHLAND
Christian Brenner hat im südlichen Rheinhessen den
Weißburgunder heimisch gemacht: seine Winzerausbildung hat er größtenteils in
Bordeaux genossen, wo man trockenen Wein zu Tisch trank. Das machte Christian
Freude. Zurück in Deutschland, nahm er eine Stelle bei Delikatessen-Böhm in
Stuttgart an, denn ins "süße" Bechtheim wollte er nicht mehr. Als der
Vater krank wurde, mußte er das Weingut doch übernehmen - und begann sofort,
trockene Weine zu produzieren. Mitte der 60er Jahre war der Erfolg damit sehr
mäßig, aber Brenner gab nicht auf. Mitte der 70er pflanzte er im großen Stil
Weißburgunder - auf mehr als der Hälfte seiner 15 ha -, der dem Chardonnay
ähnelte, den er in Frankreich kennengelernt hatte (in Deutschland allerdings
damals verboten war).
Der Erfolg gab ihm recht: sein trockener
Rheinhessen-Wein wurde ein Klassiker. Unaufhörlich feilte Brenner an seiner
Weinqualität. Es gelang ihm, durch geringe Ernteerträge (in Zeiten, wo deutsche
Winzer stolz auf möglichst hohe Erträge waren!!) sowie penible Weinbergs- und
Kellerarbeit dichte Weine mit klaren Aromastrukturen und bemerkenswerter
Aussage zu erzeugen, die prima zum Essen gehen - ein ganz wichtiger Faktor für
Christian Brenner! Die dichten Strukturen seiner Weine erreicht Christian durch
den Einsatz der alten großen Holzfässer, wenngleich auch bei ihm inzwischen die
Gebinde aus Edelstahl für bestimmte Weine Einzug gehalten haben.
Neben dem Weißburgunder sind auch
Grauburgunder und Chardonnay bei Christian heimisch geworden. Und schon lange
bereitet er mit viel Aufwand und Fingerspitzengefühl auch tolle Rotweine,
insbesondere erstklassige Spätburgunder mit feinen Pinot-Noir-Aromen und
bemerkenswertem Reifepotential. Dafür gebührt ihm ganz besondere Hochachtung!
Ihr Blick auf BECHTHEIM: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/brennergoogle.htm
£ 2009 Weißer Burgunder trocken
1 Liter folgt
£ 2009 Weißer Burgunder Kabinett
trocken 'Katrin'
folgt
£ 2007 Bechtheimer Geiersberg
Weißer Burgunder Spätlese trocken
7,50
£ 2007 Weißer Burgunder 'Brenner
Selection' trocken
9,80
£ 2007 Bechtheimer Stein Grauer
Burgunder Spätlese trocken
7,80
£ 2007 Grauer Burgunder 'Brenner
Selection' trocken
9,80
£ 2007 Chardonnay Spätlese trocken
7,80
£ 2007 Chardonnay 'Brenner
Selection' trocken
10,50
© 2007 Spätburgunder Rosé trocken
5,60
¢ 2007
Spätburgunder 'Brenner Selection' trocken
8,00
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Das Wappen der Familie
Brenner. Der Weißburgunder KATRIN
ist natürlich nach der hübschen Tochter des Hauses benannt. Es gibt diese
Cuvée seit dem Jahrgang 1990; damals war es Weißburgunder mit Riesling
cuvetiert. Seit 1991 ist es ein reiner Weißburgunder. Er stammt immer aus dem
Weingarten mit den ältesten Reben des Weingutes und ist ein
herzhaft-trockener Wein. |
DEUTSCHLAND
Anne und Martin Winterling haben vor mehr als 20 Jahren ihren Betrieb
als "Sektgut" gegründet. Mit Akribie erzeugen sie Sekte auf höchstem
Qualitätsniveau. Früher haben sie Trauben gekauft; inzwischen bereiten sie ihre
Produkte nur noch aus den Trauben von 10 ha eigenen Weinbergen, die in Niederkirchen,
Ruppertsberg, Meckenheim, Deidesheim und Forst gelegen sind.
Zum Glück haben sich die Winterlinge vor
einigen Jahren entschlossen, aus ihren Trauben auch Wein zu machen. Gerade die
Buntsandsteinböden um Ruppertsberg und die Granit- und Porphyrböden bei Forst
ergeben Rieslinge mit sehr eigener, reizvoller Frucht, deren Aromen sich
zwischen schwarzer Johannisbeere und Pfirsich bewegen. Die Rieslinge der
Winterlinge sind finessenreich, und eine frische, lebendige Fruchtsäure gibt
rassiges Spiel, das sich elegant mit der Frucht paart. Die Burgundersorten für
Sekt (Crémant Pfalz!), Weiß-, Rot- und Roséweine stehen überwiegend in der
Ebene zwischen Ruppertsberg und Niederkirchen. Die schweren Lehmböden
versorgen sie gut mit Wasser und geben ihnen Gehalt und Fülle.
Auch bei den Weinen zahlt sich die Sorgfalt
bei der Kellerarbeit aus, die den Winterlingen durch die Sektbereitung in
Fleisch und Blut übergegangen ist! Reintönigkeit und strahlende Klarheit in der
Frucht sind der Dank für die Sorgfalt.
Mit dem Jahrgang 2005 gab es bei den
Winterlingen Neuerungen in der Kellertechnik. Eine Reihe von Edelstahltanks
wurden durch traditionelle Stückfässer (1200 Liter-Fässer) ersetzt, und es
wurden einige Barriques für Rotweine angeschafft. Auch bei der alkoholischen
Gärung ging man "einen Schritt zurück": statt moderner Reinzuchthefen
setzen die Winterlinge auf die Spontangärung, also die Vergärung mit den
weinbergseigenen Hefen. Seit 2007 wird der Betrieb auf biologische
Wirtschaftsweise umgestellt. Das tun die Winterlinge aus voller Überzeugung,
daß das für die Weinqualität unabdingbar ist, und sind mit diesem Schritt sehr
zufrieden.
Für Anne und Martin lohnt sich der Aufwand,
ihr Geld nicht nur in Weinberge, sondern auch in teure Kellerausrüstung zu
stecken: inzwischen sind alle drei Kinder vom Weinvirus befallen. So haben die
Winterlinge gut lachen, denn in manchen Weingütern wendet sich der Nachwuchs
völlig anderen Tätigkeiten zu. Hier aber hat inzwischen jeder schon seinen
Schwerpunkte für sich ausgemacht: Stefan, der Älteste, arbeitet gerne im
Keller, hat inzwischen fertig studiert und leitet ein Weingut auf Mallorca. Die
beiden anderen studieren noch (natürlich auch Weinbau); während Sebastian
bereits für seine umsichtige Arbeit in den Weinbergen gelobt wird, befaßt Susanne
sich derzeit überwiegend mit Marketing, aber das ist sicher nur der Anfang.
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Ihr Blick in den
LINSENBUSCH: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/linsenbuschgoogle.htm Ihr Blick in den
PARADIESGARTEN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/paradiesgoogle.htm Ihr Klick zum Weingut: http://www.winterling-sekt.de/ £ 2008 Riesling trocken
1 Liter 5,25
£ 2008 Ruppertsberger Linsenbusch
Riesling Spätlese trocken
8,30 £ 2007 Ruppertsberger Linsenbusch
Riesling Spätlese trocken
8,30 £ 2005 Ruppertsberger Linsenbusch
Riesling trocken
7,50 £ 2007 Deidesheimer
Paradiesgarten Riesling Spätlese »S«
10,00
£ 2008
Sauvignon Blanc trocken
8,30 |
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Anne zeigt im Frühjahr, welche Triebe man
ausbrechen muß, Susanne testet mit Simba im Herbst die Traubenreife im
Ruppertsberger Linsenbusch. Foto: Winterling (1) |
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DEUTSCHLAND
"Der Trend ist ein launischer Genosse. Weil er
oft seine Richtung wechselt, muß man ihm meistens hinterherlaufen." Und
das hält Werner Jülg eindeutig für Energieverschwendung. Das Weingut
Jülg hat immer schon für den trocken ausgebauten Wein gestanden, und das wird
auch in Zukunft so sein. Trocken ist hier trocken. Die heute wieder beliebte,
trendige Restsüße, die "trockene" Weine zu Schmeichlern macht, gibt
es bei den Jülgs nicht. Die Weine gären grundsätzlich durch. Das heißt aber
nicht, daß sie sauer oder spröde wären! Durch eine aufwendige und kluge
Bewirtschaftung der Weinberge wachsen Beeren, die einen guten
Mineralstoffhaushalt haben und den Weinen somit Kraft und Stoff mit auf den Weg
geben. Auch vor der Säure schreckt Werner nicht zurück, im Gegenteil, es ist
ihm wichtig, daß er durch geschickte Wahl des Lesezeitpunktes eine anständige
Weinsäure erhält. Sie ist immer gut im Körper eingebunden und verleiht den
Weinen Lebendigkeit, Frische und Alterungspotential.
Schweigen liegt im südlichsten Zipfel der Pfalz,
gleich an der Grenze zum Elsaß. Ein Kuriosum ist, daß viele Schweigener Weinberge
auf französischem Staatsgebiet liegen - vor Schengen gingen die Winzer mit dem
Reisepaß in der Tasche in ihre Reben! -, und nicht die schlechtesten dazu. Die
Lage heißt Schweigener Sonnenberg, besonders kostbare Parzellen werden mit
ihren Flurnamen bezeichnet. So liegt Sankt Paul zwischen dem namengebenden
alten Schloß Saint Paul und dem Waldrand. Schweigen liegt an der Kante des
Rheingrabenbruchs; dadurch treten hier in Schichten unterschiedliche
geologische Formationen zutage. Oben am Waldrand liegt eine Schicht
Buntsandstein. Da wächst zum Beispiel der Riesling Kabinett und erhält eine
schöne warme Frucht vom Boden. Tiefer am Hang ist Muschelkalk. Hier werden die
Weine mineralischer, fokussierter. Am Hangfuß finden wir auch Löß und Sand.
Auf rund 17 ha hat die Familie Jülg ein reiches
Spektrum an Rebsorten, wobei der Schwerpunkt auf Burgundersorten und Riesling
liegt. Lese per Hand ist selbstverständlich, es wird schonend gepreßt, und bei
der Reifung in einem Mix aus Edelstahl sowie großen und kleinen Holzfässern
wird den Weinen Zeit gelassen. Die weißen Jülg-Weine bestechen immer durch
Frische und lebhafte Frucht, auch die kräftigen Spätlesen sind lebendig. Bei
den Roten steht eine saftige, delikate Frucht im Vordergrund.Zum Weingut gehört
eine Weinstube, die Karin Jülg mit ihrer Schwiegermutter Erika Jülg
bewirtschaftet. Die servierten Pfälzer Spezialitäten werden alle im Haus selbst
zubereitet. Das findet man heute noch selten! Im Sommer sitzt man im lauschigen
Innenhof, ansonsten wird in der heimeligen Gaststube serviert.
Der Fortbestand des Weingutes ist schon gesichert:
Sohn Johannes, Anfang 20, hat seine Weinbauausbildung abgeschlossen,
arbeitet schon im Weingut mit und beginnt nun Praktika bei berühmten
Winzerkollegen.
Ihr Blick auf SCHWEIGEN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/schweigengoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-juelg.de/
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£ 2008 Riesling trocken
1 Liter 5,10 £ 2008 Weißer Burgunder trocken
1 Liter 5,10 £ 2008 Grauer Burgunder trocken
1 Liter 5,10 £ 2007 Muskateller trocken
6,50 £ 2008 Muskateller Spätlese (geschmacklich trocken)
12,90 £ 2006 Gewürztraminer Spätlese
trocken
8,70 £ 2008 Sauvignon Blanc Spätlese
trocken
11,00 £ 2008 Chardonnay Kabinett
trocken
7,00 £ 2008 Weißer Burgunder Kabinett
trocken
7,00 £ 2008 Weißer Burgunder Spätlese
trocken
10,00 £ 2008 Grauer Burgunder Kabinett
trocken
7,00 £ 2008 Grauer Burgunder Spätlese
trocken
10,00 £ 2007 Riesling Kabinett trocken
6,00 £ 2007 Riesling Kabinett trocken
"Springberg"
7,00 £ 2007 Riesling Kabinett trocken
"Wurmberg"
7,00 £ 2007 Riesling Spätlese trocken
"Sankt Paul"
12,50 ¯ 2007 Spätburgunder Blanc de Noirs Kabinett
trocken
6,00 ¢ 2007 Sankt Laurent trocken
7,00 ¢ 2006 Spätburgunder trocken
7,50 ¢ 2005 Spätburgunder Spätlese trocken "Alte Reben" 11,50 |
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Das alte Grenzschild in den
Reben verrät: vor "Schengen" ging in Schweigen ohne Paß nix! Werner (rechts) und
Johannes Jülg in der Weinstube. |
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DEUTSCHLAND
Die Geschichte der Reichsgrafen zu Hoensbroech
beginnt um 1280 im niederländischen Maastricht; 1388 schenkt Herzog Philipp
der Kühne von Burgund "...son aime chevalier Herman Hoen du Broec"
einen Weinberg in Maastricht, unter anderem als Dank für Hilfe in der Schlacht
von Baesweiler. Diesen Weinberg gibt es heute noch nahe der Stadt. Er war wohl
der erste innigere Kontakt der Hoensbroechs mit dem Wein.
1738 kam ein kleines Weingut in Wiltingen an
der Saar kam in den Besitz der Hoensbroechs, das der 1939 auf Schloß Haag in
Geldern geborene Rüdiger Reichsgraf und Marquis zu Hoensbroech erbte,
der auch Winzer werden wollte. So machte er den Weinbautechniker an der
Weinsberger Weinbauschule und studierte anschliessend in Geisenheim. Das
Weingut an der Saar wurde verkauft, weil die 1,8 ha dort keine Familie ernähren
konnten, und zusammen mit seiner Frau Maria machte er sich auf die Suche
nach Weinbergen in Baden. Die beiden fanden 1968 im Kraichgau, im Norden
Badens, was sie suchten. Es gelang ihnen, mit der Zeit ihre anfangs 4 ha Reben
auf 17 ha zu erweitern. Jetzt hat der Betrieb 15 ha, und das ist wohl die
endgültige, wirtschaftlich sinnvolle Größe.
Das Weingutsgebäude wurde 1978 endgültig
fertig. Aber was heißt fertig! Vor einigen Jahren wurde ein neuer Trakt dazu
gebaut. Denn Sohn Adrian Graf Hoensbroech ist inzwischen der Winzer auf
dem Gut, und beide Familien wohnen jetzt auf dem Weingut.
Die weinbauliche Situation des Gutes ist
äußerst reizvoll: die gesamte Rebfläche befindet sich arrondiert gleich hinter
den Gutsgebäuden, übrigens auch weit von benachbarten Weinbergen entfernt. Das
vereinfacht die Bewirtschaftung gegenüber einem verstreut gelegenen Besitz,
und es ermöglicht in schwierigen Jahren natürlich kurze Reaktionszeiten. Die
Lage ist im Alleinbesitz und heißt Michelfelder Himmelberg.
Die Weinbergsböden bestehen teils aus Mergel
und zum größten Teil aus mehr oder weniger stark kalkhaltigem Löß, der hier
eine Mächtigkeit von bis zu 13 Metern erreicht. Sowohl von seiner
Mineralzusammensetzung als auch vom Wasserhaushalt her haben die Hoensbroechs
hier für die von ihnen gewählten Rebsorten ideale Standorte. In den überwiegend
begrünten Weinbergen stehen vor allem Burgundersorten. Graf Rüdiger hat von
vorneherein einen erheblichen Anteil Weißburgunder gepflanzt, der das Rückgrat
des Gutes und sein Aushängeschild ist. Ergänzt wird er von Grauburgunder, teils
sehr alten Anlagen aus dem Vorbesitz. Auxerrois, eine alte Sorte aus der
Burgunderfamilie, und Chardonnay vervollständigen das weiße Burgundersortiment.
Riesling gehört in Nordbaden natürlich auch
dazu. Bei den roten Rebsorten ist das nahe Württemberg zu spüren: neben
Spätburgunder stehen Schwarzriesling und Blauer Limberger (= Lemberger =
Blaufränkisch) in den Weinbergen; die beiden Letztgenannten sind ja
"schwäbische Reben". Übrigens sind die Rotweine von Graf Hoensbroech
von schöner Leichtigkeit, betörender Frucht und feiner Eleganz!
Die Weine der Hoensbroechs sind trocken und
durchgegoren, die modische Trends mit Hang zur aufhübschenden Restsüße nicht
mitmachen. Klar und mit deutlicher Frucht stehen sie im Glas, blitzsaubere
Repräsentanten ihrer Rebsorten, lebendig und mit brillanter Frische.
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Ihr Blick auf den
HIMMELBERG: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/himmelberggoogle.htm Ihr Klick zum Weingut: http://www.hoensbroech.eu/ £ 2007 Michelfelder Himmelberg
Weißburgunder trocken
1 Liter 7,70 £ 2008 Michelfelder Himmelberg
Weißburgunder Kabinett trocken
9,95 £ 2007 Michelfelder Himmelberg
Weißburgunder Kabinett trocken
9,35 £ 2008 Kraichgauer Weißburgunder
trocken
11,25 £ 2007 Michelfelder Himmelberg
Weißburgunder Spätlese trocken
22,00
£ 2007 Michelfelder Himmelberg
Auxerrois Kabinett trocken
8,70 £ 2007 Michelfelder Himmelberg
Grauburgunder trocken
8,35 £ 2007 Michelfelder Himmelberg
Chardonnay trocken
9,95
£ 2007 Michelfelder Himmelberg
Riesling Kabinett trocken
8,40 £ 2003 Michelfelder Himmelberg
Riesling Spätlese trocken
14,75
¯ 2006 Michelfelder Himmelberg Blauer
Limberger Blanc de Noirs trocken 8,50 © 2008 Michelfelder Himmelberg Spätburgunder
Weißherst Kabinett trocken 8,95
¢ 2006 Michelfelder Himmelberg Cuvée trocken
11,25 (aus je einem Drittel Spätburgunder, Limberger und Schwarzriesling) ¢ 2007 Michelfelder Himmelberg Blauer Limberger
trocken
11,25 |
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Adrian Graf Hoensbroech bei
einer Weinprobe bei Wein-Kern. Grauburgunder-Trauben im
gräflichen Weinberg. |
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DEUTSCHLAND
"Was
entsteht, wenn ein Badener und ein Schwabe zusammen Wein machen? Ein
Qualitätswein. Das ist das Mindeste. Elmar Lehmann und Odin Bauer
wollen mehr. Der Badener Lehmann und der Schwabe Bauer wollen anerkannt gute
Weine machen." So stellen sich die beiden Macher des Weingutes Zalwander
vor.
Seit
einiger Zeit bewirtschaften die beiden gemeinsam ein kleines Weingut mit 1,3 ha
Rebfläche mit Spätburgunder und Lemberger für die Rotweine und Grauburgunder
für Weißwein. Lemberger und Grauburgunder wurden erst kürzlich gepflanzt,
während die Spätburgunder-Reben 20 bis mehr als 30 Jahre alt sind. Den in Baden
noch seltenen Lemberger kann man als Odins schwäbische "Mitgift"
ansehen - er stammt aus dem württembergischen Beilstein...
Die
Weinberge des Gutes sind auf Malterdingen, Köndringen und Mundingen verteilt,
manche nur kleine Parzellen. Der Unterboden ist harter Muschelkalk, darüber
eine Auflage von teils mächtigem wasserspeicherndem Löß. Besonders in den
steilen Lagen, wie dem Erdenhard, in dem die ältesten Spätburgunder stehen und
der sehr steil ist, tritt der nackte Kalkfels zutage.
"Gemeinsam"
heißt in Südbaden "zalwander". Für Lehmann und Bauer ist die
gemeinsame Sache Programm, und deshalb haben sie ihr Weingut „Zalwander“
getauft. Odin arbeitet hauptberuflich als Kellermeister bei einem bekannten
Kaiserstühler Weingut. Mit internationalen Praktika, auch in Burgund, hat er
sich besonders auf die Erzeugung von Rotwein gut vorbereitet. Auch bei
Zalwander ist er für den Keller verantwortlich. Elmar Lehmann arbeitet nicht
mehr in der Weinbranche, steuert aber den Hof in Köndringen samt Weinkeller,
wertvolle Arbeitskraft und die geübte Kosterzunge zur Partnerschaft bei.
Die
beiden wollen Wein auf eigene Rechnung, vom eigenen Boden auf hohem Niveau
erzeugen. Für die Qualität aus dem Weinberg gönnen sie sich höchstens 50 hl/ha
- das Gesetz erlaubt fast das Doppelte. Herzhafte Ausdünnung und intensive
Laubarbeit von Hand sowie ein gesunder Humusaufbau gehören zur Qualitätsphilosophie.
Die anspruchsvollen Erzeugnisse aus dem Weinberg reifen zwölf Monate im
Holzfaß, und Bauer und Lehmann sagen dazu: "Bei ihrem Genuß lacht das
Sonnenmännle, und der Viertelesschlotzer schnalzt mit der Zunge!". Der Spätburgunder
"EEE" (Einzigartiger Erstklassiger Erdenhard oder TripleE) stammt aus
der Steillage Erdenhard mit den alten Spätburgunder-Reben. Der Top-Pinot hat
eine Auflage von höchstens 600 Flaschen pro Jahrgang bei einem Ertrag von weit
weniger als 30 hl/ha.
Das
Etikett des Gutes ist eigenwillig: in markanten Lettern steht das Lesenswerte
drauf, etwas kleiner das, was der Gesetzgeber auch drauf haben will. Der
provozierend nüchterne Aufkleber kann sich zum Markenzeichen entwickeln!
Ihr Blick auf KÖNDRINGEN und
Umgebung: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/zalwandergoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.zalwander.de/
Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriezalwander/galeriezalwander.htm
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© 2006 Zalwander Lemberger Rosé trocken
8,00 ¢ 2007 Zalwander Spätburgunder trocken
16,50 ¢ 2006 Zalwander Spätburgunder trocken
13,00 ¢ 2004 Zalwander Spätburgunder »EEE« trocken
27,00
¢ 2007 Zalwander Lemberger trocken
16,50 |
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Oben: über dem Erdenhard
braut sich ein Sommergewitter zusammen. Hier stehen die ältesten
Spätburgunderreben von Zalwander. Der Hügel dreht sich rechts weiter nach
Südsüdost und wird dort steiler. Rechts: Odin Bauer beim
Spaziergang in den Reben - mal nicht zum Arbeiten mit Winzerwerkzeug, sondern
mit Wolfgang Kern zum Besichtigen der Rebanlagen. |
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DEUTSCHLAND
Das Weingut ist auf Teilen der Reserveflächen
des Kalkwerks der Gebrüder Mathis entstanden. Damit ist klar, daß der Boden
stark kalkhaltig ist, wie das ganze Plateau des Tunibergs. Diese Böden sind
ideal für alle Burgundersorten. Deshalb stellen sie naturgemäß den Löwenanteil
im Weingut Kalkbödele. Neben Weiß- und Grauburgunder sind rund 60 % der Fläche
mit Spätburgunder bestockt, der damit natürlich die Spezialität des Weingutes
darstellt und mit einer umfangreichen Palette angeboten werden kann.
Die Vergärung der Rotweine im hölzernen
Gärständer und die Reifung im Holzfaß sind Standart für Martin Schärli,
den Betriebsleiter des Gutes. Für den Ausbau kommt das traditionelle große
Holzfaß zum Einsatz, in dem die Weine ihre klare, frische Frucht behalten mit
schönen Aromen von roten Beeren. Die körperreicheren Weine werden im Barrique
ausgebaut. Übrigens gehört Kalkbödele zu den deutschen Pionieren dieser
französischen Ausbauart: bereits seit 1978 sind die kleinen Fässer auf dem
Weingut zu Hause!
Der Grund ist einfach: die Gründer des Gutes
wollten Rote im französischen Stil erzeugen, die sie selber in Deutschland
vermißten, aber gerne tranken. Deshalb war das Barrique unverzichtbar. Und der
erste Leiter des Gutes, Hans Lang, war schon ein Könner im Umgang mit dem
kleinen Holzfaß. Die Barrique-Roten zeigen mehr Würze und Fruchttiefe, sind
kraftvoller. So kann der Weinfreund wählen zwischen den seidigen Spätburgundern
mit der lebendigen Frucht und den kraftvollen Exemplaren mit der dichteren
Struktur.
Weil's ausreichend Spätburgunder hat, kann
Martin auch komfortabel Weißherbst oder Rosé zubereiten. Gezielt kann er schon
früh im (Vegetations-)Jahr Parzellen auswählen, die er für Rosé reserviert und
auf Trauben mit mehr Säure und Frucht hinarbeiten. Deshalb verfügt das Weingut
über schönste Weißherbste mit Frische und wunderbar lebendiger Pinot-Frucht.
Eine Neuheit mit dem Jahrgang 2006 ist der
Lagrein. Martin Schärli hat eine Ergänzung für sein Rotweinsortiment gesucht
und sich an interessante Weine aus dieser Südtiroler Sorte erinnert. So hat er
vor wenigen Jahren eine kleine Parzelle in bester Lage mit einigen hundert
Stöcken bepflanzt - die Menge ist also leider begrenzt! Ein kräftiger Wein mit
Säure und Gerbstoff kommt aus dem Merdinger Bühl, der gut reifen kann. Sehr
angenehm ist der dezente Alkohol!
Bei den Weißweinen, vor allem aus Grau- und
Weißburgunder, ist Martin die Erhaltung einer schönen Säure wichtig, damit die
Weine auch Lebendigkeit und Frische haben. Auch hier kann man zwischen den
leichteren und gehaltvolleren Exemplaren wählen: vom Liter-Wein für alle Tage
über schlanke Kabinette bis zu den stoffigen Spätlesen.
Die Kalkbödele-Weine sind grundsätzlich
durchgegoren, eine Philosophie, die seit der Gründung des Gutes unangetastet
geblieben ist!
Ihr Blick auf MERDINGEN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/merdingengoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.kalkboedele.de/
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£ 2008
Merdinger Bühl Weißburgunder trocken
1 Liter 5,60 £ 2008
Merdinger Bühl Weißburgunder trocken
1 Liter 5,60 £ 2008
Merdinger Bühl Weißburgunder Kabinett trocken
6,70 £ 2007
Merdinger Bühl Weißburgunder Spätlese trocken
8,70 £ 2008
Merdinger Bühl Grauburgunder trocken
1 Liter 5,60 £ 2008
Merdinger Bühl Grauburgunder Kabinett trocken
6,70 £ 2008
Merdinger Bühl Grauburgunder Spätlese trocken
8,70 £ 2007
Merdinger Bühl Pinot Gris -im
großen Holzfaß gereift-
8,50 © 2008 Merdinger Bühl
Spätburgunder Weißherbst trocken 1 Liter 5,20 © 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder Weißherbst Kabinett trocken
5,20 © 2008 Merdinger Bühl
Spätburgunder Weißherbst Spätlese trocken
6,70 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken
1 Liter 6,10 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken
7,20 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken 'Alte Reben'
8,90 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken 'Bestes Faß'
9,20 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Pinot Noir -im Holzfaß
gereift-
9,50 ¢ 2006 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken -Barriqueausbau-
11,20 ¢ 2007 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken -Barriqueausbau- 0,375 6,10 ¢ 2004 Merdinger Bühl
Spätburgunder trocken 'K' -Barriqueausbau-
18,50
¢ 2006 Merdinger Bühl
Lagrein trocken
13,00 |
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Ein zufriedener Martin Schärli in den Reben - kein Wunder, die
Spätburgunder-Selektion mit geringem Ertrag und wunderbarer Reife wartet 2009
bereits Ende September auf die Erntemannschaft! |
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DEUTSCHLAND
Das 6 ha große Schlossgut
Ebringen wurde im Jahr 2003 von der Gemeinde gegründet, weil einerseits einige
Parzellen Rebland in erstklassigen Lagen brachlagen, andererseits mit dem
Schloß und seinem historischen Keller eine stilvolle (und arbeitsgerechte)
Heimat für's Weingut vorhanden war. Die Gegebenheiten waren also günstig für
den nachhaltigen Schutz der Kulturlandschaft. Zum Verwalter des neuen Weingutes
wurde Andres Engelmann bestellt, der neben seinem Diplom in Geisenheim
schon in Baden und im Rheingau gearbeitet hatte.
In der sanften
Hügellandschaft des Markgräflerlandes liegt Ebringen am Fuße des Schönberges.
Dieser bildet zum Schwarzwald hin noch ein Tal, das die Ebringer Lagen vor
kühlen Stömungen von dort schützt. Durch seine Lage auf dem Schönberg erstreckt
sich der Sommerberg - das ist auch der Lagenname der Ebringer Weine - von Ost
nach West und hat dadurch eine hervorragende Südlage. An manchen Stellen ist
der Sommerberg extrem steil. Auf der gegenüberliegenden Talseite gibt es
weniger hitzige Westlagen. Lößlehme und Kalkmergel beherrschen die
Bodenformationen, die oft skelettreich sind, gut drainierend, und die Rebe zu
tiefem Wurzeln zwingen.
Im Schlossgut werden Weiß-,
Grau- und Spätburgunder (der auf etwa der Hälfte der Fläche steht!) kultiviert,
dazu natürlich Gutedel (= Chasselas), die Hauptsorte des Markgräflerlandes, und
Sauvignon Blanc. Die beiden Letztgenannten gedeihen auf den kühleren
Westhängen, um die feinen Aromen zu erhalten und die Weine nicht zu mächtig
werden zu lassen.
Andreas Engelmann hat seine
Rebanlagen dauerbegrünt, er düngt bei Bedarf organisch und betreibt eine
schonende Bodenpflege, die das Bodenleben und damit die nachhaltige
Nährstoffversorgung der Reben sicherstellt. Das ist ein Teil der
Qualitätssicherung. Dann geht es im Herbst so weiter: selektive Traubenlese,
Transport der Trauben in kleinen Lesebehältern und schonende Verarbeitung.
Kompromißlos werden auf dem Lesetisch alle Trauben ausgelesen, die den
Ansprüchen des Gutes nicht genügen.
Der alte Schloßkeller,
ehemals als Zehntkeller tief in die Erde gegraben, ist im Herbst und Winter
sehr kalt. Dadurch läuft die Gärung langsam ab, was den Weinen auf natürliche
Weise ein wunderbares Fruchtgefüge erhält. Die Weißweine reifen lange auf der
Feinhefe im Edelstahltank, nur der Pinot Gris (= Grauburgunder) reift teilweise
im Holzfaß, um ihm eine gute Struktur zu geben. Die Rotweine reifen nach rund
dreiwöchiger Maischegärung grundsätzlich mindestens ein Jahr im Eichenholz.
Andreas erntet seine Pinot Noirs übrigens gerne zeitig, damit sie eine schöne
Kirschfrucht zeigen und im Alkohol nicht zu mächtig werden.
Die Weine der Gutslinie,
erkennbar an den deutschen Rebsortennamen, sind lebendige, frische und leichte
Alltagsweine. Die Weine der Selektionslinie mit den französischen Bezeichnungen
sind gehaltvoll und nachhaltig, vergleichbar mit hochwertigen trockenen
Spätlesen. Teils im alten Holzfaß gereift, sind die Weißen cremig, mit
überraschender Dichte und Tiefe. Die Spätburgunder zeigen eine wunderbare
Finesse und Eleganz und betörende Frucht!
£ 2008 Gutedel trocken
5,90
£ 2008 Weißburgunder trocken 6,90
£ 2008 Grauburgunder trocken 6,90
£ 2008 Chasselas trocken
7,90
£ 2008
Pinot Blanc trocken
8,90
£ 2008
Pinot Gris trocken
9,70
£ 2007
Pinot Gris trocken
9,70
£ 2009
Sauvignon Blanc trocken 9,70
¢ 2008 Pinot
Noir
11,50
¢ 2007 Pinot
Noir »S«
21,50
Ihr Blick auf EBRINGEN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/ebringengoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.schlossgut-ebringen.de/
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Andreas Engelmann kümmert sich um seine Grauburgunder-Reben, die in einer westwärts gerichteten Lage stehen. So behalten sie mehr Frische und erziehlen nicht so viel Alkohol wie in reiner Südlage. |
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DEUTSCHLAND
Die Bönnigheimer Weinberge wurden schon vor
1200 Jahren urkundlich erwähnt. Und immerhin schon seit dem Jahre 1510 betreibt
die Familie Dautel Weinbau. Ernst Dautel begann mit dem Weinbau 1978.
Ernst ging von Anfang an eigene Wege, und so gegann er schon wenige Jahre
später, die ersten Weine in französischen Barriques auszubauen. 1990
entstanden seine ersten Cuvées – wie zum Beispiel die "Kreation Rot"
– im sonst "rebsortenreinen" Württemberg. Besonders wichtig war Ernst
immer die qualitative Weiterentwicklung der Weine aus den heimischen Sorten
Lemberger, Spätburgunder und auch Riesling.
Zum Weingut gehören 11 ha Weinberge, in vielen
kleinen Parzellen auf den östlichen Ausläufern des Strombergs im Herzen Württembergs.
Zu etwa 40 % stehen in den Weinbergen weiße Reben, der Rest ist rot. Die beiden
Hauptrebsorten sind Riesling und der gebietstypische Lemberger.
Die Familie Dautel konzentriert sich besonders
auf nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung. Ernst Dautel: "Im Weinberg
gemachte Fehler lassen sich auch durch noch so sorgfältiges Arbeiten im Keller
nicht mehr beheben. Nur aus Trauben höchster Qualität wird hochwertiger
Wein."
Die Weinbergsböden in Bönnigheim sind durch
nährstoffreiche schwere Keuperformationen gekennzeichnet. Im Bönnigheimer
Sonnenberg bestehen die Böden aus buntem Mergel, Schilfsandstein und
Gipskeuper. Hier reifen vor allem Trauben für gehaltvolle und füllige Weine.
Dieser Körperreichtum garantiert großes Reifepotential mit langer Lebensdauer.
Die Muschelkalkterrassen des Besigheimer Wurmbergs am Südhang des Wurmbergs
liegen am Ufer der Enz. Durch Trockenmauern gestützt, konnten nahezu
waagerechte Terrassen angelegt werden. Sie sorgen für ein günstiges
Kleinklima, indem sie Feuchtigkeit länger speichern und die tagsüber gewonnene
Wärme nachts abgeben. Der mineralstoffreiche Muschelkalk ergibt sehr finessenreiche
und filigrane Weine.
Im Weinkeller ist Sorgfalt bei der
Traubenverarbeitung oberstes Gebot. So wird Pumpen und Filtrieren der Weine auf
ein unbedingt notwendiges Minimum reduziert. Der Ausbau der Weine erfolgt in
Edelstahltanks, traditionellen großen Holzfässern und im Barrique.
Unverwechselbare, individuelle und
sortentypische Weine mit komplexer Struktur und großem Reifepotential sind das
Ziel der Dautels. Die Grundlage für die kräftigen und charaktervollen Rotweine
ist eine lange klassische Maischegärung. Die schöne Gerbstoffstruktur
prädestiniert sie für eine lange Lagerung. Die besten Weine reifen bis zu zwei
Jahren im Barrique. Erst dann bindet sich auch die Holznote gut in die
Aromastruktur ein. Beim Weißwein steht der Erhalt der klaren Fruchtaromen und
der feinen Säurestruktur im Vordergrund. Eine lange Lagerung auf der Feinhefe
sorgt für Finesse.
In der Regel werden Dautels Weine klassisch
trocken ausgebaut. Das Prädikatssystem findet nur für die seltener erzeugten
edelsüßen Weine Verwendung. Generell werden die Weine als Qualitätswein
abgefüllt. Zur Unterscheidung werden die unterschiedlichen Qualitäten schon
lange betriebsintern mit Sternen klassifiziert. Neben den einfachen Weinen gibt
es 2-, 3- und 4-Sterneweine; die absolute Spitze bilden die mit -S-
gekennzeichneten Weine.
Ihr Blick auf den
WURMBERG: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/wurmberggoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-dautel.de/
£ 2008 Bönnigheimer Sonnenberg Riesling
trocken
7,10
£ 2008 Bönnigheimer Sonnenberg Riesling
trocken **
8,70
£ 2008 Besigheimer Wurmberg Riesling
trocken ***
12,50
¢ 2008
Trollinger trocken
1 Liter 6,30
¢ 2008
Besigheimer Wurmberg Trollinger trocken
7,20
¢ 2008
Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken **
9,50
¢ 2008
Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken ***
14,20
¢ 2007
Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken ***
14,20
¢ 2008
Bönnigheimer Sonnenberg Lemberger trocken **
10,20
¢ 2006
Lemberger -S-
27,90
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Der steile Besigheimer Wurmberg
neigt sich zur Enz. Foto: Dautel (1) |
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DEUTSCHLAND
Sommerhausen ist ein pittoreskes Dorf am Main,
10 Kilometer südlich von Würzburg. Die Weinberge des 26-ha-Weingutes Schloss
Sommerhausen liegen alle auf Muschelkalk. Mit dem Sommerhäuser Steinbach hat Martin
Steinmann eine absolute Top-Lage im Besitz, das Juwel des Weingutes.
Im Jahr 2008 hat Martin sein Weinsortiment
auch optisch konsequent in eine dreistufige Qualitätspyramide eingeteilt. Die
Basis bilden die Gruppen "Fränkisch Frech", zum Beispiel mit dem
Silvaner Ohne Viel Worte, und "Das Fundament" mit den Weinen der
guten 1-Liter-Klasse. Im Mittelbau finden wir zum einen die
"Lagen-Weine" aus dem Steinbach, und zwar in den Qualitätsstufen
Kabinett und Spätlese. Damit wird der ganz eigenen Aromatik und dem hohen
Reifepotential dieser Lage Rechnung getragen. Daneben steht mit gleicher
Wertigkeit die neue "ST-Linie", die Selektion Steinmann. Das ist
erklärungsbedürftig. Martins Eltern haben 1947 neben dem Weingut auch eine
Rebschule gegründet, die heute zu den führenden Anbietern für qualitativ
hochwertiges Rebmaterial in Europa zählt. Dadurch ergab sich für die Steinmanns
die Möglichkeit, aus alten Weinbergen die besten Rebstöcke auszulesen und
gezielt zu vermehren. Und natürlich konnten sie in der Folge aus diesem Schatz
jeweils das passende Rebmaterial für ihre Lagen auswählen - eine echte
Selektion Steinmann. Dazu Martin Steinmann: "Endliche eine Selektion, die
den Namen wirklich verdient! Die Weine der Selektion Steinmann entspringen
unseren eigenen Reben, die auf die jeweiligen Lagenverhältnisse über Jahrzehnte
angepaßt und ausgelesen wurden!" Gekennzeichnet werden diese Weine mit
ihrer Rebsorte und den Buchstaben ST plus einer Zahl, die der Zuchtnummer der
Rebschule entspricht.
Die Spitze der Pyramide bilden die Sekte
(siehe Abschnitt "Alles was schäumt") und die "Großen
Gewächse", die aus Silvaner, Riesling und Spätburgunder im Steinbach
entstehen. Die "Große Gewächs"-Lage Steinbach in reiner Südexposition
ist extrem steil - ein idealer Standort für Riesling; die Weine haben neben
ihrer feinen Frucht Rasse und Körper. In einer etwas sanfteren
Steinbach-Parzelle, die mehr Wasser führt, stehen Silvaner-Reben. Die Silvaner
aus dem Steinbach sind saftig und markant - in der Jugend durchaus mit Ecken
und Kanten -, mit Tiefe und toller Struktur - eben Weine aus einer großen Lage.
Für Steinbach-Weine gilt das heute arg strapazierte Wort Mineralik absolut!
Vor einigen Jahren konnte Martin bei der
Auflösung eines Weingutes eine große Parzelle Steinbach kaufen, die mit uralten
Spätburgunder-Reben bestockt war. Die Reben waren in schlechtem Zustand, der
Weinberg mußte zunächst restauriert werden; 2003 brachte er dann seinen ersten
Ertrag: dieser Weinberg erbringt Spätburgunder von großer Güte, sowohl in der
Mittelklasse als auch bei den Großen Gewächsen! Auch bei den Spätburgundern muß
man Martin jetzt attestieren, daß er es kann!
Noch ein Wort zum Blauen Silvaner. Dies ist
der ursprüngliche Silvaner mit dunkler Beerenschale und einem zarten Lachston
im Wein. Nach der Reblauskatastrophe wurden daraus die reichtragenden und
frühreifen Stöcke selektiert, die zu den Stammeltern des heutigen Grünen
Silvaners wurden. Der Blaue Silvaner starb fast aus. Heute gibt es gerade noch
ein paar Hektar davon, dank der Steinmann'schen Rebschule die meisten auf
Schloss Sommerhausen. Martin sagt dazu: "Die Mutter aller Silvaner, ein
lebendiger Dinosaurier, UNSER Wein!".
Ihr Blick in den
STEINBACH: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/steinbachgoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-schloss-sommerhausen.de/
£ 2008 Silvaner trocken
1 Liter 6,50
£ 2008 Grüner Silvaner trocken
"Ohne viel Worte"
7,50
£ 2007 Blauer Silvaner trocken "ST 25"
9,00
£ 2008 Sommerhäuser Steinbach Silvaner
Kabinett trocken
9,10
£ 2008 Sommerhäuser Steinbach Silvaner
Spätlese trocken
12,90
£ 2006 Sommerhäuser Steinbach Silvaner
trocken Großes Gewächs l
20,90
£ 2008 Sommerhäuser Steinbach Riesling
Kabinett trocken
9,70
£ 2006 'Stachelberg' Riesling Spätlese
trocken
13,40
£ 2007 Weißer Burgunder "ST
15" trocken
9,50
£ 2008 Grauer Burgunder "ST
100" trocken
10,20
¢ 2005
Sommerhäuser Steinbach Spätburgunder trocken
12,00
¢ 2005
Sommerhäuser Steinbach Spätburgunder trocken Großes Gewächs l
26,80
k 1990
Sommerhäuser Steinbach Riesling Beerenauslese
0,375 27,00
k 1993
Eibelstadter Kapellenberg Weißer Burgunder Trockenbeerenauslese 0,375 50,00
k 1996
Sommerhäuser Reifenstein Scheurebe Eiswein
0,375 47,00
k 1993
Sommerhäuser Reifenstein Scheurebe Eiswein
0,375 47,00
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Hinweis:
die Bezeichnung Großes Gewächs ist eine VDP-interne Klassifikation und
weingesetzlich nicht geregelt. Der
Steinbach im Winter. Er ist steil und gleich am Main gelegen in reiner
Südexposition. |
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In der uralten Kulturlandschaft Wachau mit
ihren steinernen Urgesteinsterrassen, im Jahr 2000 von der UNESCO in die Liste
der Weltkulturerbestätten aufgenommen, betreibt Karl Holzapfel sein
Weingut (und die Obstbrennerei und seine Frau Barbara das
Gutshof-Restaurant) im Prandtauerhof. Der historische Weinlesehof wurde 1696 im
Auftrag des Chorherrenstiftes Sankt Pölten vom berühmten Barockbaumeister Jakob
Prandtauer errichtet, der auch Stift Melk erbaute. Im Inneren des stattlichen,
behäbigen Vierflügelhofes empfängt den Besucher ein zweigeschossiger
Arkadenhof, der beschwingt fast mediterranes Flair ausstrahlt. Hier kann man in
toller Atmosphäre sommertags die Gastfreundschaft des Restaurants mit
anspruchsvoller bodenständiger Küchenkultur genießen - und natürlich die
Produkte aus Karls Keller und Destillerie dazu.
Karl Holzapfel ist ein Fanatiker, wenn es um
seine Weine geht. Er hat das 14-ha-Weingut in den letzten Jahren zu einem der
Spitzengüter der Wachau gemacht. Er will Weine, die glasklar in der Struktur
und präzise in der Frucht sind, rassig und frisch, voller Leben und Spannung.
Dies erreicht er durch pingeligste Arbeit im Weinberg und äußerste Präzision im
Keller. Wenn man mit Karl durch die Weinberge streift, ist er nicht mehr
ansprechbar: er hat nur noch Augen und Ohren für seine
"Reben-Kinder"! Alle Weingärten werden inzwischen mit genau bedachten
Pflanzenmischungen begrünt.
Karl Holzapfel nimmt die Dinge ernst: er macht
Weine mit eher mäßigem Alkoholgehalt, sie sind konzentriert, aber nicht schwer.
Voraussetzung dafür ist neben den geringen Erträge eine ganz genau abgepaßte
Lese, sodaß die Beeren nicht zu reif werden oder gar Botrytis haben. Karl läßt
seine Weine grundsätzlich durchgären, und sogar die Smaragde haben - im Gebiet
keine allzu oft geübte Praxis - nur einen unbedeutenden Zuckerrest. So zeigen
die Steinfeder- und Federspielweine von Grünem Veltliner und Riesling ihre
feine Frucht und elegante Lebendigkeit sowie die Smaragde ihre Cremigkeit und
kompakte Saftigkeit; alle weisen die für die Wachau typische Mineralik deutlich
auf. Ein besonderes Weinbergs-Kleinod ist die Riede Achleiten mit ihrem
Urgesteinsboden, sicher eine der kostbarsten Veltliner-Lagen überhaupt (und
meine Lieblingsriede!). Für ausgewogene Rieslinge mit reifer Säure steht die
Ried Vorderseiber, auf kargem Urgestein mit teils mächtiger wasserspeichernder
Lößauflage.
Auch bei den Rotweinen ist Karl Holzapfel
inzwischen Spitze. Aus seinen Zweigelt-Trauben entstehen zwei Weine. Der rote
Hippolyt ist ein Ausnahme-Roter, wie es ihn in der ganzen Wachau nicht noch
einmal und in ganz Österreich nicht allzu oft gibt. Es ist die absolute
Selection der besten Trauben, dann noch einmal der allerbesten Fässer: ein
Klassewein. Auch Holzapfels Zweigelt Zehenthof glänzt als toller Roter. Mit
seiner wunderbaren Frucht mit Noten von reifen Kirschen, auch Gewürzen wie
Lorbeer und Nelke, ist er sehr zu empfehlen!
Ihr Klick zum Weingut und dem
Gutshofrestaurant: http://www.holzapfel.at/
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£ 2009 Grüner Veltliner
Steinfeder
7,75
£ 2009 Grüner Veltliner
Federspiel Zehenthof
9,40 £ 2009 Grüner Veltliner
Federspiel Ried Achleiten
9,90 £ 2008 Grüner Veltliner
Federspiel Ried Achleiten
9,50 £ 2007 Grüner Veltliner
Federspiel Ried Achleiten
9,25
£ 2008 Grüner Veltliner Smaragd
Ried Achleiten
17,25 £ 2007 Grüner Veltliner Smaragd
Ried Achleiten
16,50
£ 2003 Riesling Federspiel
'Zehenthof'
10,50
£ 2008 Riesling Smaragd Ried
Vorderseiber
18,00 £ 2007 Riesling Smaragd Ried
Vorderseiber
17,50 © 2009 PINK! Zweigelt
Rosé
7,75 ¢ 2007
Zweigelt 'Zehenthof'
9,80 |
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Ein Sommerabend nach dem
Regen in der Wachau: Blick aus der Achleiten über Weißenkirchen und Joching (im Hintergrund). |
österreich
Franz Proidl ist der ungekrönte König
der Steilhänge. Überall dort, wo auf steilem Gelände Reben stehen konnten, sich
aber nur Bäume, Büsche oder Felsen aufhielten, rückte er mit dem Bulldozer an.
Als er den elterlichen Betrieb Mitte der 80er Jahre übernahm, hörte er von
alten Leuten, daß der Burgberg früher Weinberg gewesen sei. Im letzten Krieg
war er verwildert, weil keiner zum Bearbeiten da war; jetzt stand dort keine
Rebe mehr. Recherchen ergaben, daß im Burgberg bereits im Mittelalter Weinbau
betrieben wurde. Franz gelang es, den gesamten Berg mühsam von vielen Besitzern
zusammenzukaufen - übrigens noch so manche steile Parzelle dazu -, und errang
in vielen Gefechten mit den Behörden die Genehmigung, dort wieder einen
Weinberg anzulegen. Der Bagger kam zum Einsatz, Grüner Veltliner und Riesling
wurde gepflanzt, und 1991 gab es den ersten Ehrenfels-Ertrag. Seither macht er
mit den Weinen aus seiner Monopol-Lage immer und überall Schlagzeilen - leider
gute, denn dadurch sind die sensationell schönen Weine immer knapp!
In den letzten Jahren hat
Franz von seinem Nachbarn gute Weinberge übernehmen können, in besten Lagen,
überwiegend mit alten Reben bestockt, große zusammenhängende Flächen, sinnvoll
zu bewirtschaften. So sind zum Beispiel Pellingen 'Alte Reben' und andere
gesuchte Weine zukünftig nicht mehr ganz so knapp!
Grüner Veltliner und
Riesling sind die Hauptsorten auf besten Standorten; das Urgestein in den
steilen Lagen speichert kein Wasser, so daß die Reben sehr tief wurzeln müssen;
das fördert die Qualität. Nachts dringen kühle Luftmassen aus dem Böhmer Wald
ins Kremstal; das begünstigt eine intensive Fruchtausbildung.
Die Grünen Veltliner sind
äußerst würzig, ja, sie haben fast Riesling-Rasse, und in der Frucht finden
sich Noten von Steinobst. Rasse und zupackende Art haben Franz' Rieslinge, die
das Mineralische der steilen Weinberge voll ausspielen.
Eine Spezialität von Franz
ist auch der Muskateller: lebendig und frisch, aber auch dicht im Fond, ist er
einerseits ein erfrischender Apéritif, andererseits bei Tisch gut einsetzbar:
zu Salaten, zur steirischen Kürbissuppe mit Kernöl und zu saftig-festem weißem
Fisch mit Sauce von und mit gelber Paprika. Ebenfalls von erhabener Qualität
sind die edelsüßen Weine. Teils reifen sie kurz im kleinen Holzfaß, wodurch sie
Dichte und herrliche Cremigkeit erhalten. Hier sei besonders die
Trockenbeerenauslese vom Müller-Thurgau erwähnt: in der Konzentration der
edelfaulen Beeren tritt die Sortenaromatik in den Hintergrund, und der Wein ist
ein herrliches edelsüßes Gewächs mit Finesse und großem Nachhall - zu sensationell
günstigem Preis!
Ihr Klick zum Weingut: http://www.proidl.com/
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£ 2008 "Freiheit"
Grüner Veltliner
6,30 £ 2007 Senftenberger Rameln
Grüner Veltliner
7,75
£ 2008 Senftenberger Burg Grüner
Veltliner
9,50 £ 2006 Senftenberger Burg Grüner
Veltliner
9,00 £ 2008 Senftenberger Pellingen
Grüner Veltliner Alte Reben
12,75 £ 2007 Senftenberger Pellingen
Grüner Veltliner Alte Reben
12,25
£ 2008 Senftenberger Ehrenfels
Grüner Veltliner vom Urgestein
17,00 £ 2007 Senftenberger Ehrenfels
Grüner Veltliner vom Urgestein
16,50 £ 2003 Senftenberger Ehrenfels
Grüner Veltliner vom Urgestein
15,50
£ 2008 "Steilheit"
Riesling
9,00 £ 2008 Senftenberger Hochäcker
Riesling vom Urgestein
17,50
£ 2007 Gelber Muskateller
11,25
k 2004 Senftenberger
Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese 0,375 17,50 k 2003 Senftenberger Grüner
Veltliner Reserve
21,50 k 1999 Senftenberger Gärtling
Grüner Veltliner Auslese
17,65 k 2000 Senftenberger Riesling
vom Urgestein Trockenbeerenauslese 0,375 28,50 k 2004 Chardonnay Essenz
0,375 45,00 |
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Blick von der Ehrenfels auf
die Reben im Burgberg. |
Franz Proidl vor der
Burgruine Ehrenfels.
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österreich
Im Kamptal - etwas östlich von Krems - stehen
etwa 3900 ha unter Reben. Hier stoßen verschieden Bodenformationen zusammen.
Aus Nordwesten reichen Ausläufer der Böhmischen Masse mit ihren Gneisen und
Glimmerschiefern, also Urgesteine, bis etwa nach Langenlois und zum
Heiligenstein. Im Strasser Gaisberg wechselt das Urgestein zu einer
Lößformation, die sich östlich bis zum Wagram entwickelt. Zwei Klimata
beeinflussen den Weinbau im Kamptal: es reichen die Ausläufer des pannonischen
Klimas bis hierher und bringen Wärme, andererseits gibt es besonders nachts
kühle Strömungen aus dem Waldviertel, ähnlich wie im Kremstal.
Birgit Eichinger besitzt 8 ha Weinberge in den besten Strasser
Traditionslagen und im berühmten Heiligenstein. Traditionell ist das Kamptal
Weißweingebiet. Das zeigt sich auch in Birgit Eichingers Rebsortenspiegel. Vor
allem ist hier Grüner Veltliner zu Hause (60 %), der sich auf dem Löß äußerst
wohl fühlt. Auf den Urgesteinsböden steht überwiegend Riesling. Eine
Spezialität ist der Rote Veltliner, der nicht mit dem Grünen Veltliner verwandt
ist (wohl aber mit dem Zierfandler der Thermenregion). Mit dieser Rebsorte
verbindet Birgit Eichinger eine Haßliebe: im Weingarten neigt er zum
unendlichen Wuchern, ständig müssen Laub und Behang gestutzt werden. Aber er
ergibt kraftvolle Weine mit wunderbarem Schmelz und einer an reife, pralle
Früchte erinnernde Aromatik. Eine Besonderheit ist, daß im Wechselberg Grüner
und Roter Veltliner zusammen stehen, im sogenannten Gemischten Satz. Eine
traditionelle Geschichte, die Birgit zwingt, den Weinberg mehrfach abzuernten.
Birgit Eichinger baut den Roten Veltliner "mollig" aus, stoffig und
kräftig. Chardonnay rundet die Palette ab, er steht im Gaisberg und wird im
Edelstahl ausgebaut. Es ist ein typisch österreichischer Wein, saftig und mit
klarer Fruchtigkeit.
Die Paradelage für Riesling ist der
Heiligenstein mit Urgesteinböden. Die Rieden in Strass haben mehr oder weniger
Löß (im Wechselberg gar mit einer Mächtigkeit von bis zu 30 Metern), der
Gaisberg teils auch Urgestein. Während Gaisberg und Heiligenstein an den Hängen
des Bergkegels liegen, liegen Wechselberg und Stangl in einem windgeschützten
Kessel.
Birgit Eichinger macht Weine, wie sie selbst
sie liebt: die Weine sind stoffig und gehaltvoll. Mit dem Begriff "leicht" kann sie im Glase nichts
anfangen, und demnach auch im Keller nicht. Die Eichinger-Weine sind immer
saftig, zeigen Sortentypizität, reiche Frucht und Würze, und sie animieren
immer zum nächsten Schluck!
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Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-eichinger.at/ £ 2008 Grüner Veltliner Strasser Hasel
7,50
£ 2008 Grüner Veltliner Strasser Wechselberg
10,80 £ 2007 Grüner Veltliner Strasser Gaisberg
13,50 £ 2003 Grüner Veltliner Strasser Gaisberg Sonderpreis
9,50
£ 2007 Roter Veltliner Strasser Wechselberg
10,50
£ 2008 Riesling Strasser Gaisberg
12,90 £ 2008 Riesling Heiligenstein
19,80 £ 2008 Chardonnay Strasser Gaisberg
11,90 |
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Oben: Birgit Eichinger
lacht durch ihr "Handwerkszeug" hindurch. Foto: Weingut Birgit
Eichinger (1) Rechts: In diesen Terrassen
geht von rechts nach links die Lage Gaisberg in den noch berühmteren
Heiligenstein über. |
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österreich
Das Weingut Dürnberg liegt in Falkenstein, im
nordöstlichen Weinviertel nahe der tschechischen Grenze. Christoph Körner
und sein Partner Matthias Marchesani bewirtschaften hier inzwischen
etwas mehr als 50 Hektar.
Falkenstein ist ein historischer Ort: seit dem
12. Jahrhundert ist Weinbau belegt, zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wurden
die Weinbauangelegenheiten zwischen Wien und Brünn vom Falkensteiner
Berggericht geregelt.
Die weithin sichtbaren Falkensteiner Klippen
sind eine geologische Besonderheit. Sie sind vor 17 Millionen Jahren durch die
Auffaltung der Alpen entstanden, und mit diesen Klippen tritt Kalkstein aus
tiefen Schichten zutage. Eine Feuchtigkeit speichernde Lehmschicht unter der
vom Verwitterungskalk durchsetzten Humusdecke bietet dem Weinbau gute
Voraussetzungen. Das Klima des Weinviertels ist geprägt von heißen Sommern und
kalten Wintern, der Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit vollzieht
sich sehr dynamisch. Die Kaltluft aus den böhmischen Wäldern fließt rasch
Richtung Donau ab, sodass die Reben kaum Frost zu fürchten haben. Im Land um
Falkenstein setzt die Vegetationsperiode recht früh ein. Geringe Niederschläge
und die große Zahl von Sonnenstunden fördern die Aromakonzentration in den
Trauben.
Die Reben des Weingutes stehen in einigen der
attraktivsten Weingärten Falkensteins. Es werden die typischen Sorten des
Weinviertels kultiviert, allen voran der Grüne Veltliner, der im Weinviertel
eine besondere Würzigkeit entwickelt. Die Lage Rabenstein zählt zur Spitze des
Anbaugebietes. Hier erntet Christoph Körner seinen besten Grünen Veltliner,
kraftvoll, aroma- und nuancenreich.
Der Welschriesling - typischer Österreicher -
gerät knackig, frisch und belebend. Die weißen Burgundersorten ergeben cremige,
nachhaltige Weine, denen man Beachtung schenken muß. In der historischen Lage
Kirchberg steht ein traditioneller Gemischter Satz: hier sind verschiedene
Rebsorten wie Riesling, Grüner Veltliner und Roter Traminer gemischt
ausgepflanzt in einem Weingarten und werden alle zum selben Zeitpunkt geerntet.
Das verspricht Jahr für Jahr spannende Weine. Facettenreichtum ist damit
garantiert!
Die Dürnberg-Weine der Select-Linie werden in
Edelstahltanks ausgebaut und haben eine kühle Charakteristik mit vitalem
Säurespiel und klarer, deutlicher Frucht. Die Lagenweine reifen in großen
Holzfässern und sind terroirbetonte Weine aus alten Reben mit dichter,
kraftvoller Frucht und großer Tiefe.
Ihr Blick auf
FALKENSTEIN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/duernberggoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.duernberg.at/
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¯ 2008 Blanc de Noir Zweigelt Select
7,00
£ 2008 Welschriesling Select
6,20 £ 2008 Grüner Veltliner Select
6,80
£ 2008
Pinot Blanc Select
7,50 £ 2008 Chardonnay Select
7,50
£ 2007 Rabenstein Grüner
Veltliner
12,00 £ 2007 Kirchberg Alter Gemischter
Satz
15,00 |
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Das wildromantische
Falkenstein vor der Ruine der einst mächtigen Burg - darunter wertvolle
südgeneigte Weinberge. Die Etiketten der Lagenweine von Dürnberg verweisen
auf das historische Falkensteiner Berggericht. Fotos: Weingut Dürnberg (2)
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österreich
Am südlichen Stadtrand von
Wien beginnt die Thermenregion, die trotz jahrhundertealter Weinbautradition
international noch nicht so bekannt ist. Dabei wachsen hier Weine der Extraklasse,
zum Teil aus autochthonen Reben, was den Reiz noch erhöht. Auf erstklassigem
Terroir gedeihen zwei Weißweinsorten, die sich wegen ihrer speziellen Ansprüche
nur schwer in andere Gegenden umsiedeln lassen: Zierfandler und Rotgipfler. Der
Zierfandler ergibt wuchtige Weine mit rassiger Säure. In den Aromen zeigen sich
Noten von Pfirsich und Ananas, reife Fruchttöne, in der Konsistenz sind die
Weine cremig und füllig, die schöne Säurestruktur macht sie saftig. Weine vom
kernigen Alltagswein bis zur hochexcellenten Trockenbeerenauslese lassen sich
daraus gewinnen. Seine Weine sind extrem lagerfähig, und darin sowie der großen
Bandbreite wegen - vom Tischwein bis zum Edelsüßen - mit dem Riesling
vergleichbar. Nebenbei, es gibt überhaupt nur rund 100 ha Zierfandler-Fläche an
der Südbahn, es ist also eine echte Rarität. Ebenso heimisch (nur) an der
Südbahn (= Thermenregion) ist der Rotgipfler, der ebenso burgundisches Format
hat: die Weine sind reich und üppig in Frucht und Körper, strotzend vor Kraft
und dennoch geschliffen und mit großartiger Struktur. Auch von ihm gibt's nur
rund 120 ha. Beide muß man unbedingt kennenlernen.
Als Vorkämpfer für hohe
Qualität in der Thermenregion und Top-Spezialist für Zierfandler und Rotgipfler
ist Johann Stadlmann bekannt. Sein Weingut befindet sich in Traiskirchen
bei Baden. Auf 12 ha kultiviert er eine reizvolle Palette von Rebsorten.
Natürlich gibt es viel Zierfandler; Stadlmann führt zwei trockene, eine
klassische Variante und den konzentrierten Wein aus der mehr als empfehlenswerten
Superlage Mandel-Höh, mit dichter Textur und doch überragender Eleganz: ein
Star unter den Zierfandlern der Region! In guten Jahren keltert Hans auch einen
wuchtigen Halbtrockenen mit viel Schmelz und großem Nachhall aus der Lage
Igeln. Darüber hinaus gewinnt er regelmäßig Hochprädikate bis zur
Trockenbeerenauslese - ein Muß für den Fan von Edelsüßem! Es sind Weine von
unendlicher Dichte und großartiger Rasse! Sein Rotgipfler ist ein wuchtiger
Wein mit traumhaften Aromen von gelben Früchten.
Chardonnay, Weißburgunder,
Zweigelt und Cabernet Sauvignon fühlen sich auf den fetten Braunerdeböden bei
Stadlmann ebenfalls recht wohl. Hans schätzt es, wenn seine Weine eine frische
Säure haben, und im Keller setzt er auf Tradition: das große Holzfaß ist sein
bevorzugtes Instrument. Mit ihm erzielt er Weine von tiefer und vielschichtiger
Struktur, die gleichzeitig eine feste, klare Sortenfrucht und brillante Frische
behalten. Der Chardonnay zeigt sich mit frischer, so wunderbar angenehmer
Frucht - kaum irgendwo gibt es mehr und klassischeren Chardonnay pur in der
Flasche! - , und die Weißburgunder haben Struktur und Fülle, insbesondere aus
der Top-Lage Höfen.
Auch bei den Roten kann
Stadlmann beste Qualitäten vorweisen. Der Zweigelt verfügt über ein tolles
Fruchtpotential, der Sankt Laurent ist ein vielschichtiger, tiefer Rotwein mit
der Finesse von Pinot Noir, und der Cabernet Sauvignon aus dem großen Holzfaß
ist für die Rebsorte echt supertypisch - aber ohne Barrique!
Ihr Klick zum Weingut: http://www.stadlmann-wein.at/
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£ 2006 Chardonnay
7,80 £ 2004 Neuburger
8,00
£ 2008 Zierfandler 'Anninger
Classic'
9,75 £ 2007 Zierfandler 'Classic'
9,00 £ 2007 Zierfandler 'Classic'
0,375 5,50 £ 2008 Zierfandler 'Mandel-Höh'
19,50 £ 2007 Zierfandler 'Mandel-Höh'
18,50 £ 2003 Zierfandler 'Igeln'
halbtrocken
11,50 £ 2007 Rotgipfler 'Classic'
9,00 £ 2007 Rotgipfler 'Classic'
0,375 5,50 £ 2006 Rotgipfler 'Classic'
8,80 £ 2008 Rotgipfler 'Tagelsteiner'
15,00 £ 2004 Rotgipfler 'Tagelsteiner'
13,00
¢ 2006 Zweigelt
8,50 ¢ 2002 Zweigelt Reserve
9,50 ¢ 2006 St.
Laurent
9,50 ¢ 2006 Cabernet-Sauvignon
10,50 k 2006 Zierfandler Beerenauslese
0,375 16,00 k 2001 Zierfandler 'Mandel-Höh'
Trockenbeerenauslese 0,375 22,00 k 1995 Zierfandler 'Mandel-Höh'
Trockenbeerenauslese 0,375 33,25 k 2005 Cabernet-Sauvignon Eiswein
0,375 26,00 |
Links: die Mandel-Höh ist
für Zierfandler eine Superlage. Mitte: Zierfandler in der Blüte. |
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österreich
Günther Schönbergers Weinberge in den Gemarkungen von Mörbisch und
Rust sind vom pannonischen Klima geprägt und tatsächlich von der Sonne
verwöhnt. Bei den weißen Rebsorten geben Pinot Blanc (Weißburgunder) und
Chardonnay, neuerdings auch Sauvignon Blanc und Viognier, die Rhônerebe, den
Ton an. Das Klima am Neusiedlersee ist für sie ideal. Es reifen Trauben heran,
die die Fülle haben, die Schönberger für seine Ausbaustilistik benötigt. Weiter
stehen in den Weinbergen Welschriesling, Grüner Veltliner und Neuburger. Teils
werden sie reinsortig ausgebaut, teils sind sie Teil einer Cuvée, zum Beispiel
der weißen Herbst Cuvée. Diese enthält immer einen Anteil Neuburger, der eine
eigene reizvolle Würze beisteuert; die Reserve-Qualität 'Schönberger weiß' wird
rein aus Chardonnay gekeltert und ist im Stil mit einem mineralisch-würzigen
Meursault-Typ vergleichbar, allerdings hat er immer eine heimatliche
burgenländische Aromatik!
Der regionaltypische Blaufränkisch hat bei den
roten Reben den größten Anteil. Außerdem gibt es in Schönbergers Weinbergen
Zweigelt, Pinot Noir, Syrah sowie Merlot. Der rote 'Schönberger', Günthers
feinster Blaufränkisch, kommt aus der Lage 'Lemgrube'. In der roten Herbst
Cuvée finden sich neben Blaufränkisch auch etwas Merlot.
Da Günther in seinen Hanglagen gehaltvolle
Weine ernten will, begrenzt er die Erträge streng; im Durchschnitt erzielt er
gerade eben mal 25 hl/ha! Auch im Keller geht es mit größter Sorgfalt zu. Nach
besonders behutsamer Pressung der Trauben gären die Moste spontan, also ohne
Zusatz von Fremdhefen. Der Ausbau der Weine geschieht grundsätzlich im
Eichenholzfaß, teils im Barrique. Die Weine werden vor der Abfüllung weder
filtriert noch geschönt. Man kann Schönbergers Stilistik als burgundisch
bezeichnen. Die Weine haben gleichzeitig Fülle, Finesse und Eleganz. Dabei geht
das burgenländische Terroir keineswegs verloren - das Ergebnis konsequenten
Denkens und Handelns!
Günther Schönberger ist überzeugt, daß nur ein
biologisch aktiver Boden die beste Grundlage für gesundes Traubengut ist; er
setzt ausschließlich natürliche Pflanzenpflegemittel zur Gesunderhaltung des
Öko-Systems ein und überhaupt nur Mittel, die aus dem Kreislauf der Natur
stammen. Die Arbeiten im Weingarten und in der Kellerwirtschaft erfolgen unter
Beachtung der Mondphasen: auf Günther Schönbergers 26-ha-Weingut wird kosequent
biologisch-dynamisch gearbeitet. Das Gut ist anerkanntes Mitglied des Verbandes
"Ernte für das Leben".
Ihr Blick auf MÖRBISCH und
Umgebung: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/moerbischgoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-schoenberger.com/
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£ 2008 Burgenland Weiß
6,75
£ 2007
Pinot Blanc Classic
7,90 £ 2008
Chardonnay Classic
8,90 £ 2007 Herbst Cuvée Weiß
14,50 £ 2007 SCHÖNBERGER Weiß (Chardonnay)
20,00
¢ 2008 Burgenland Rot
folgt ¢ 2007 Blaufränkisch Classic
9,50 ¢ 2007 Blaufränkisch 'Kräften'
21,00
¢ 2007 Herbst Cuvée Rot
16,50 ¢ 2006
Herbst Cuvée Rot
16,50
¢ 2006
Merlot
16,50 ¢ 2006
Pinot Noir
28,00
k 2006 Welschriesling
Beerenauslese
0,375 12,80 k 2002 SCHÖNBERGER Süß (Welschriesling Trockenbeerenauslese) 0,375 23,50 |
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Oben: diese Gans ließ sich
nicht von Günther Schönbergers Enten-Etikett beeindrucken: sie stolzierte in
Mörbisch zum Seeufer. Rechts: Urlaubsstimmung in
Mörbisch. |
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österreich
Die meisten Weinberge der Südoststeiermark
liegen auf sanften bis steilen Hügeln vulkanischen Ursprungs. Auch das Weingut
Winkler-Hermaden liegt auf einem solchen "Kogel". Der Ursprung von
Schloß Kapfenstein ist eine Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert. Seit 1896 gehört
es der Familie Winkler-Hermaden und beherbergt auch das Hotel-Restaurant mit
der feinen bodenständigen Aromaküche, schönen Zimmern und toller Terrasse. Die
Eltern Winkler-Hermaden begannen hier mit einem Buschenschank. Das war auch der
Ausgangspunkt für das Weingut, das Georg Winkler-Hermaden mit 4 ha Reben
übernahm und das er heute mit seiner Frau Margot führt. Bis zur
Reblauskatastrophe um 1890 war der Kogel fast vollständig Weinberg; erst 1935
wurden die ersten Flächen rekultiviert. Heute umfaßt das Weingut 34 ha,
überwiegend auf den steilen Vulkanhängen unmittelbar ums Schloß. Auf den Kuppen
besteht der Boden rein aus Tuff, tiefer, in den Brandungszonen der Urmeere,
finden wir Zungen mit mergeligem Silt, Sand und kiesigem Sand. Dauerbegrünung,
intensive Laubarbeit und geringe Erträge sind in den Weinbergen
selbstverständlich.
Der weiße Schwerpunkt liegt beim Sauvignon
Blanc und den Burgundersorten - Weißer und Grauer Burgunder sowie dem
Chardonnay, der in der Steiermark Morillon heißt und, ebenso wie der Sauvignon
Blanc, hier seit der Reblauskatastrophe heimisch ist. Auch der Traminer und
Gewürztraminer haben in der Vulkan-Steiermark Tradition.
Für die Steiermark weniger typisch ist, daß
Georg Winkler-Hermaden rund 60 % Rotwein erzeugt, und noch sehr guten dazu!
Insbesondere Zweigelt steht in seinen Weinbergen. Aus den besten, reifsten
Zweigelt-Trauben macht er seinen "Olivin", einen äußerst komplexen
Roten mit dichter Frucht, herrlich tief, von großer Finesse und Eleganz, in
Kapfensteiner Barriques ausgebaut. Vielfach wird er als der beste steirische
Rotwein bezeichnet. Benannt ist er übrigens nach einem grünen Halbedelstein,
der in den vulkanischen Weinbergsböden vorkommt. Weiters gibt es größere
Flächen Pinot Noir, der auf den Böden am Kogel eine ganz eigene reizvolle
Aromatik entwickelt, sowie etwas Merlot und Cabernet Sauvignon in den
Weinbergen.
Bereits seit einigen Jahren baut Georg Winkler-Hermaden
die Weine des berühmten Gräflich Stürgkh'schen Weingutes im benachbarten Klöch
aus. Jetzt hat er die Weinberge des Gutes gepachtet. Somit kann er auch die
gesuchten Gewürztraminer, Sauvignon Blancs und mehr vom nächsten Vulkankegel
unter eigenem Namen anbieten.
Schonende Traubenverarbeitung ohne Pumpen ist
der Grundstock zur Qualitätserhaltung im Keller. Die Gärung erfolgt teils im
Edelstahl, teils in Eichenfässern. Die Weine der "Steirischen
Klassik" werden mit deutlicher Frucht ausgebaut. Saftig und mit schönem
Körper kommen sie daher. Die Lagen-Weißen reifen zum Teil in kleinen Fässern,
die übrigens aus eigener Kapfensteiner Eiche gefertigt werden, und bleiben bis
zur Abfüllung auf der Feinhefe. Es sind stoffige Weine, dicht, reich und üppig,
dazu voller herrlicher Aromen. Die Rotweine werden grundsätzlich im Holzfaß
ausgebaut, manche in großen Fässern, Olivin und Pinot Noir im Barrique. Bei
allen Rotweinen legt Georg neben schöner Frucht größten Wert auf gute Struktur.
Die Gruppe "Steirische Terroir- und
Klassikweingüter" ist eine Interessenvereinigung steirischer Weingüter mit
größtem Engagement für die regionaltypische Weinkultur. Die Bezeichnung
"Steirische Klassik" steht für sorten- und jahrgangstypische Weine
mit präsenter Frucht, im Edelstahl gereift. Die großen Lagen, von der Gruppe
genau definiert, werden "Erste STK Lage" und "Große STK
Lage" bezeichnet.
Infos zur STK-Gruppe: http://www.stk-wein.at/
Ihr Klick zum Weingut und dem
herrlichen Restaurant & Hotel Schloß Kapfenstein : http://www.winkler-hermaden.at/
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£ 2008 Welschriesling 'Steirische Klassik'
7,50 £ 2008 Weißburgunder 'Steirische Klassik'
8,50 £ 2008 Sauvignon Blanc 'Steirische Klassik'
11,00
£ 2006 Sauvignon Blanc Ried Kirchleiten -Große STK Lage-
15,50 £ 2002 Grauburgunder Reserve
13,75 £ 2002 Morillon Ried Rosenleiten
13,50
£ 2006 Gewürztraminer Stürgkh
12,80
¢ 2007 Blauer
Zweigelt 'Klassik'
9,50 ¢ 2006 OLIVIN
Zweigelt
18,50 ¢ 2005 OLIVIN
Zweigelt
17,50 ¢ 2003 OLIVIN
Zweigelt
17,50 ¢ 2003 OLIVIN
Zweigelt
1,50 36,50 ¢ 2001 OLIVIN
Zweigelt
17,50 k 2006 Hochwarth Beerenauslese Stürgkh (Welschriesling
& Grauburgunder) 0,375 14,50 k 2001 Ried Kirchleiten Morillon & Weißburgunder
Trockenbeerenauslese 0,375 22,50 k 2001 Ried Kirchleiten Traminer Trockenbeerenauslese
0,375 23,50 k 1998 Ried Kirchleiten Traminer & Weißburgunder
Trockenbeerenauslese 0,375 22,50 |
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Der Löwenkeller |
Das Schloß auf dem Kogel
mit Restaurant und Hotel - sehr
zu empfehlen! |
Sauvignon-Weingarten
"An der Kapelle" hoch oben auf dem Kogel |
Nothalten ist ein kleines elsässisches
Winzerdorf in der Nähe von Sélestat. Rund 220 ha Weinberge gehören dazu. Hinter
der Dorfkirche ragt beherrschend der Grand Cru Muenchberg auf, der im
Mittelalter von den Mönchen bewirtschaftet wurde.
In Nothalten ist die Domaine Julien Meyer mit
ihren 8 ha Weinbergen beheimatet, deren Chef seit rund 20 Jahren Patrick
Meyer ist. Seit er als junger Winzer die Geschicke des Gutes in die Hände
nahm, geht er konsequent einen anderen Weg als die meisten elsässer Winzer.
Ganz deutlich gesagt, möchte Patrick Weine machen, die nach Elsaß schmecken,
aber eben nicht süß und belanglos sind wie heutige so viele. Er sagt: "Ein
guter Wein muß gut erzeugt sein und nach seiner Herkunft schmecken."
Früh stellte Patrick auf biodynamische
Wirtschaftsweise um. Damit ist er im Elsaß - und allgemein in Frankreich - ja
nicht alleine. Auslöser für diese Art der Bewirtschaftung war vor allem die Erkenntnis,
daß die Grundvoraussetzung für gute Weine ein gesunder Boden ist, der sich im
Gleichgewicht befindet. Und die Biodynamie legt großen Wert auf eine Gesundung
und Gesunderhaltung des Bodens, zum Beispiel über eine gute Humusversorgung.
Allerdings ist die Biodynamie für Patrick nicht Trend, sondern ein Teil des
" Systems Patrick Meyer".
Neben geringen Erträgen sieht Patrick vor
allem in seiner intensiven Arbeit im Weinberg den Grund für die Qualität seiner
Weine: "Im Keller bin ich echt faul, da mache ich nichts. Die Weine bleiben
auf ihrer Feinhefe liegen bis zur Abfüllung. Auch das Umziehen in andere
Gebinde halte ich nicht für richtig. Die Weine müssen Gelegenheit haben, im
Laufe der Zeit ins Gleichgewicht zu kommen." Wie überhaupt Gleichgewicht
sein Zauberwort ist. Er ist überzeugt, daß es sich durch sorgsamen Umgang mit
der Natur einstellt. Er füllt seine Weine eher spät ab, baut sie in Cuves ohne
Holz aus, außer seinem Rotwein, der im Barrique reift. Schwefel findet bei
Patrick kaum Verwendung, manche Weine werden überhaupt nicht (!) geschwefelt.
Deshalb zeigen sie oft eine dunkelgoldene Farbe. Und sie schmecken nicht
"gewöhnlich", man muß sich mit ihnen anfreunden, denn Weine mit
wenig oder keinem Schwefel sind ungewöhnlich.
Hier ist besonders erwähnenswert der 1998 L'Alternative
ZELLBERG: der Most reifer Trauben mit etwas Botrytis wurde im Holzfaß vergoren
und reifte da drei Jahre ohne jeglichen Schwefel und ohne Auffüllen der durch
die Dauben verdunsteten Menge. Er schmeckt etwa wie Jura-Weine oder trockener
Sherry und ist ein Gedicht zu einem wirklich guten Comté-Käse....
Verpassen Sie den Zellberg-Riesling nicht -
ein betont mineralischer Rieslingtyp, der ebenso wie der Grand-Cru Munchberg
verlangt, dekantiert zu werden!
Sowohl Pinot Gris als auch Gewurztaminer fallen
bei Patrick recht trocken aus - ganz im Gegensatz zum derzeitig süßen elsässer
Weinverständnis.
Ihr Blick auf NOTHALTEN: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/nothaltengoogle.htm
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£ 2005
SILVANUS N° 2 -fruit & élégance- 9,25 £ 2005
Riesling ZELLBERG
10,50 £ 2002
Riesling Grand Cru MUENCHBERG 21,00 £ 2005
Pinot Blanc LES PIERRES CHAUDES 8,90 £ 2008 Pinot Gris
9,50 £ 2008 Pinot Gris 'Fanny Elisabeth'
15,00 £ 2008 Gewurztraminer HEISSENBERG 13,50 £ 2008
Gewurztraminer LES PUCELLES 15,00 £ 2006
Gewurztraminer Vendanges Tardives 0,5 19,80 £ 1998
L'Alternative... ZELLBERG Vin de Voile 15,00 ¢ 2004
Pinot Noir HEISSENSTEIN Vieilles Vignes 16,00 |
Das Elsaß im Herbst (hier bei Rodern). |

Alain Geoffroy keltert klassische Chablis', mit klarer,
frischer Mineralik und zarter, feiner Frucht mit Noten von frischen Blüten.
Chablis - immer aus Chardonnay gekeltert - ist ja aufgrund der nördlicheren
Lage von Frische geprägt. Auf der Domaine Geoffroy wird er in Zement, Edelstahl
oder uralten großen Fässern ausgebaut. So kommt die feine Fruchtigkeit und
Frische gut zur Geltung.
Die Weine von Alain sind in der Jugend rassig
und frisch; sie reifen sehr gut und werden dann dichter in den Aromen, zeigen
Noten von reifen gelben Früchten wie Melone und Aprikose.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.chablis-geoffroy.com/
Ihr Blick auf CHABLIS: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/chablisgoogle.htm
£ 2006 Chablis
10,80
£ 2002 Chablis 1er Cru Vau-Ligneau
12,80
Frankreich
In gewisser Weise ist das französische
Erbrecht am Entstehen der Domaine Bruno Clair schuld. Brunos Großvater Joseph
heiratete einst ein Fräulein Daü; aus den Weinbergen der Vermählten entstand
die Domaine Clair-Daü, eines der großartigsten Weingüter Burgunds. In den 80er
Jahren zerbrach der Besitz, weil einer der Erben Geld benötigte; deshalb wurden
Teile des Weinbergsbesitzes verkauft. Bruno Clair machte sich 1978
selbständig, teils mit Weinbergen aus eigenem Besitz, teils mit gepachtetem
Land. Um den Besitz seiner Eltern und Geschwister vergrößert, wurde Mitte der
80er Jahre die Domaine Bruno Clair daraus. Inzwischen konnte Bruno den Besitz
der Domäne durch Kauf einiger erstklassiger Parzellen sowie Wiederbepflanzung
eigener Flächen im Norden der Côte de Nuits auf die heutigen rund 24 ha mit 24
Appellationen bringen. Zum Teil hat Bruno sehr steiles und steiniges Gelände
rekultiviert wie zum Beispiel 'En la rue de Vergy' in Morey-Saint-Denis gleich
oberhalb der Grand-Cru-Lagen, wo der Boden weiß von nacktem, hartem Kalkgestein
ist.
Der Besitz des Weingutes erstreckt sich vom
Norden der Côte de Nuits über Gevrey, Morey, Chambolle und Vosne bis in den
Norden der Côte de Beaune mit Weinbergen in Aloxe, Savigny und Pernand.
Schon Ende der 80er Jahre stellte Bruno den
talentierten Kellermeister Philippe Brun ein. Einerseits ein sehr
penibler Mann, war er andererseits erfahren mit Weinen aus allen Gemarkungen
von "La Côte": bei den Besitzverhältnissen der Domäne ein
unschätzbarer Vorteil. Heute wird Philippe vom jungen Kellermeister Emmanuel
Lièvremont unterstützt.
Bruno Clair bewirtschaftet sein Weingut nach
ökologischen Gesichtspunkten; Chemie ist verbannt, Humus und organischer Dünger
geben dem Boden verbrauchte Elemente zurück. In seinem Grand Cru
Chambertin-Clos de Bèze arbeitet Bruno zur Zeit versuchsweise mit eigenen
Pferden, um den Boden zu schonen: er stellt die Domäne auf Biodynamie um.
Der Stil der Rotweine von Bruno Clair ist
eigen; sie zeigen, daß diese Domäne zu den bedeutendsten Burgunds zählt.
Einerseits haben die Rotweine - vor der
Gärung überwiegend entrappt - Kraft, Körper und perfekte Struktur. Nie
allerdings sind sie vom Holz geprägt; der Anteil neuer Fässer ist gering, und
die Weine werden teilweise sogar in alten Fässern von 12 bis 14 hl ausgebaut,
um nicht zu viele Holztannine in den Wein gelangen zu lassen. Das gibt ihnen
auf der anderen Seite eine wunderbare Frucht mit Kopfnoten von Himbeeren, je
nach Wein ergänzt auch durch Aromen dunkler Beeren: ein spannungsreiches Spiel
zwischen Kraft und Frucht! Ein weiteres Merkmal ist, daß sie stets ganz typisch
für ihre Lage, für ihr Terroir sind. Über die Jahrgänge hinweg ist immer genau
ihre Herkunft zu erschmecken. Und in allem kommt klar und deutlich die Pinot
Noir zum Ausdruck mit all' ihrer Finesse und Rasse. Brunos Pinot Noirs sind
klassische Weinmonumente!
Eines der Schmuckstücke der Domäne ist die
Premier-Cru-Lage 'La Dominode' in Savigny-lès-Beaune mit im Jahre 1902
gepflanzten Reben, ein kraftvoller Wein mit Schliff und fester Struktur. Auch
die Reben für den 'Longeroies' in Marsannay sind schon über 50 Jahre alt; der
Wein ist fein, reichhaltig in der Frucht und nachhaltig. Die Premiers Crus von
Gevrey-Chambertin sind sehr unterschiedlich: Petite Chapelle, unterhalb vom
Clos de Bèze gelegen, fein und elegant, finessenreich; Cazetiers, jenseits des
Tales höher am Hang gelegen, ist kernig, kraftvoll, mit Noten von dunklen Beeren,
und benötigt lange Reifezeit - sehr typisch Gevrey; gleich daneben ist der Clos
St. Jacques, doch die Weine sind völlig anders: seidig, unendlich elegant, bei
aller Kraft unendlich zart - obwohl die Reben gleichalt sind, gleich behandelt
werden.... Von großer Komplexität mit viel Substanz ist der Clos de Bèze.
Ein besonderes "Leckerchen" ist der
dichte und fruchtbetonte weiße Pernand-Vergelesses, großartig der
mineralisch-feste weiße Morey 'En la rue de Vergy' vom kargen Gestein....
Lesen Sie hier einen VINUM-Artikel über Bruno
Clair: http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/bruno_clair.pdf
Ihr Klick zum Weingut: http://www.bruno-clair.com/
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£ 2006 Bourgogne Blanc
11,50 £ 2004 Bourgogne Blanc
11,50 £ 2006 Marsannay Blanc
18,00 £ 2006 Morey-Saint-Denis 'En la rue de Vergy'
44,50 ¢ 2005 Marsannay 'Les
Longeroies'
24,80 ¢ 2004 Marsannay 'Les
Longeroies'
21,80 ¢ 2004 Marsannay 'Les
Longeroies'
0,375 12,50 ¢ 2005 Savigny-lès-Beaune 1er
Cru La Dominode
53,00 ¢ 2004 Savigny-lès-Beaune 1er
Cru La Dominode
43,00 ¢ 2004 Vosne-Romanée 'Les Champs
Perdrix'
39,50 ¢ 2006 Chambolle-Musigny 'Les
Veroilles'
39,00 ¢ 2005 Chambolle-Musigny 'Les
Veroilles'
37,00 ¢ 2004 Morey-Saint-Denis 'En la
rue de Vergy'
35,50 ¢ 2005
Gevrey-Chambertin
36,50 ¢ 2004
Gevrey-Chambertin
29,50 ¢ 2004
Gevrey-Chambertin
0,375 16,00 ¢ 2004
Gevrey-Chambertin 1er Cru Petite Chapelle
48,00 ¢ 2004
Gevrey-Chambertin 1er Cru Cazetiers
66,00 ¢ 2001
Gevrey-Chambertin 1er Cru Cazetiers
62,00 ¢ 2006
Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos St. Jacques
95,00 ¢ 2004 Gevrey-Chambertin 1er Cru
Clos St. Jacques
79,50 ¢ 2001 Gevrey-Chambertin 1er Cru
Clos St. Jacques
74,00 ¢ 2004 Chambertin-Clos de Bèze
Grand Cru
105,00 |
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Frankreich
Die 12 ha umfassende Domaine Rossignol-Trapet
ist im Jahr 1990 aus der vormaligen Domaine Louis Trapet entstanden und wird
seit Mitte der 90er Jahre von den Brüdern David und Nicolas Rossignol
geführt, die seitdem naturnahen Anbau eingeführt haben. Seit 2005 wird die
Domaine komplett biodynamisch betrieben. Hiervon haben denn auch die Weine in
den letzten Jahren deutlich profitiert und an Komplexität, Mineralität und
Ausdruck des Terroirs merklich zugelegt. Entsprechend der excellenten Qualität
der Weinberge keltern die Rossignols Weine mit Fülle, Eleganz, Nachhaltigkeit
und Stil.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.rossignol-trapet.com/
¢ 2005 Gevrey-Chambertin
31,50
¢ 2004 Gevrey-Chambertin
26,00
¢ 2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Cherbaudes 51,00
¢ 2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Les Corbeaux 51,00
¢ 2004 Gevrey-Ch. 1er Cru Petite Chapelle 42,00
¢ 2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Petite Chapelle 56,00
¢ 2004 Latricières-Chambertin Grand Cru 59,00
¢ 2004 Chambertin Grand Cru 73,00
Die Domäne besitzt mit dem 8,8 ha großen Clos
des Lambray eine der schönsten Grand-Cru-Lagen Burgunds. Seine Geschichte war
allerdings überaus wechselhaft. Verschiedene Besitzer in den vergangenen
Jahrhunderten scheinen das Anwesen mehr als Sommerresidenz genutzt und die
Weinberge als unnötiges Anhängsel empfunden zu haben. Entsprechend traurig war
der Zustand von Keller und Weinberg, der zunächst über viele Jahre als Premier
Cru eingestuft war. 1981 - die Domäne war im Besitz der Brüder Saier aus Algerien
- wurde er zum Grand Cru hochgestuft. Dazu muß man wissen, daß im Burgund weder
der Wein noch der Rebbestand der Lage die Einstufung zu einem bestimmten Rang
entscheidet, sondern ausschließlich die potentielle Qualität, die der
betreffende Weinberg hervorzubringen imstande ist.
Mit dem Jahrgang 1991 gelang Thierry Brouin,
dem Verwalter der Domäne, die Wende. Er wurde von den Saiers zum Leiter des
Gutes bestellt und ist es noch heute. Ende der Achtziger Jahre standen ihm
endlich ausreichende Mittel zur Verfügung, Weinberge und Keller in einen
Zustand zu versetzen, der die Erzeugung eines wahren Grand Cru ermöglichte. Mit
Brouin war auch ein Mann ausgewählt worden, der von seiner Qualifikation und
Philosophie her in der Lage war, die Geschicke des Betriebes zum Guten zu
wenden. Wie gesagt, 1991 machte er den ersten wirklich großen Grand Cru Clos
des Lambrays. Und seitdem ist die Qualität nicht nur stabil, sondern wird von
Jahr zu Jahr perfekter. Was auch daran liegt, daß die nachgepflanzten Reben ein
gutes Alter erreichen. Seit 1996 gehört die Domäne der Familie Freund
aus Koblenz. Auch sie ist getrieben von dem Willen zur Erzeugung höchster
Qualitäten, sodaß Brouin nun auch von Seiten der Besitzer die notwendige
Unterstützung sicher ist. Eine Reihe großartiger Jahrgänge beweist, daß es
Brouin stets gelingt, die Klasse dieses Grand Cru im Wein widerzuspiegeln.
¢ 2005 Morey-Saint-Denis
1er Cru 'Les Loups'
64,00
¢ 2007 Clos des Lambrays Grand Cru 91,00
¢ 2007 Clos des Lambrays Grand Cru 1,50 184,00
¢ 2006 Clos des Lambrays Grand Cru 91,00
¢ 2003 Clos des Lambrays Grand Cru 85,00
¢ 1998 Clos des Lambrays Grand Cru 79,00
Ihr Klick zum Weingut: http://www.lambrays.com/
Ihr Blick in den CLOS DES
LAMBRAYS: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/lambraysgoogle.htm
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Frankreich
Alain Hudelot zählt für mich zu den
interessantesten Winzern Burgunds, auch wegen seiner Persönlichkeit. Seine
Weine sind wunderbar aromatisch und bei aller Reichhaltigkeit und Tiefe überaus
elegant und vornehm strukturiert. Finessenreich kommen die Pinot Noirs aus den
unterschiedlichen Gemeinden und Lagen daher, und das jeweilige Terroir ist
aufs Beste erkennbar. Die Grand-Cru-Weine sind überwältigend.
Eigen ist den Weinen aber insbesondere, daß
sie das "Terroir Burgund" leicht zugänglich machen. Wenn jemand sich
ernsthaft für klassische Pinot-Noir-Weine zu interessieren beginnt, findet er
mit Alains Weinen einen guten Einstieg. Pinot Noir kann manchmal divenhaft
unnahbar sein - nicht so die Weine der Domaine Hudelot-Noëllat.
Es scheint fast so, als mache
der lebensfrohe Monsieur Hudelot diese saftigen Weine ausschließlich für sich
selber, denn er erzeugt Weine, die beim Kosten und Trinken und Genießen ungeheuer
Spaß machen. Ihre bestechende Frucht macht sie bereits in der Jugend angenehm
und überaus animierend. Zum Glück gibt uns Alain Hudelot von seinen Weinen ab!
¢ 2007 Bourgogne Pinot Noir
14,80
¢ 2005 Bourgogne Pinot Noir
15,90
¢ 2007 Chambolle-Musigny
32,50
¢ 2005 Chambolle-Musigny
35,00
¢ 2007 Vosne-Romanée
1er Cru Les Beaumonts 55,00
¢ 2007 Vosne-Romanée
1er Cru Les Suchots
55,00
¢ 2007 Clos de Vougeot Grand Cru 93,00
¢ 2006 Clos de Vougeot Grand Cru 93,00
¢ 1998 Clos de Vougeot Grand Cru 64,00
¢ 2007 Romanée-Saint-Vivant Grand Cru 219,00
¢ 2007 Richebourg Grand Cru 242,00
Ihr Blick in den CLOS DE VOUGEOT: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/vougeotgoogle.htm
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In beiden Fällen Clos de Vougeot,
links mit seinem Château im Abendlicht |
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Frankreich
Robert
Chevillon, Jahrgang 1938, wird demnächst in den Ruhestand treten; seine Söhne Denis und Bertrand haben
die Arbeiten auf der 13 ha-Domäne bereits weitgehend übernommen. Die im traditionellen
Stil bereiteten Weine sind von herausragender Qualität und zählen zu den besten
in Nuits. Beim Premier Cru Les Roncières - die Lage befindet sich im Süden des
Ortes, und der Boden ist hier sehr kalkhaltig und mager - wird die für die
Chevillon-Weine typische reife und dichte Frucht sehr schön mit einer
mineralischen, erdigen, auch etwas rauchigen Komponente unterlegt. Besonders
hervorzuheben ist auch die absolute Zuverlässigkeit mit der die Chevillons auch
in schwierigeren Jahren exzellente Weine auf die Flasche bringen.
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¢ 2007 Nuits-Saint-Georges
'Vieilles Vignes'
32,50 ¢ 2004 Nuits-Saint-Georges
'Vieilles Vignes'
27,00 ¢ 2006 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Chaignots 41,00 ¢ 2007 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Roncières 43,00 ¢ 2006 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Roncières 41,00 ¢ 2004 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Roncières 37,00 ¢ 2007 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Vaucrains 57,00 ¢ 2006 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Vaucrains 54,00 ¢ 2007 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Cailles 57,00 ¢ 2006 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Cailles 54,00 ¢ 2004 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Cailles 49,00 ¢ 2007 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Saint Georges 63,00 ¢ 2004 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Les Saint Georges 52,00 Die alte Kirche von
Nuits-Saint-Georges |
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Unter der Leitung von Christian und Pierre
Gouges, den Enkeln des legendären Gründers Henri Gouges, kommen von
der Domäne wieder großartige rote Burgunder von großer Konzentration,
Komplexität und Langlebigkeit. Eine Schwächephase zu Beginn der 80er Jahre ist
längst überwunden und nach einer bis heute ununterbrochenen Serie
mustergültiger Jahrgänge, beginnend mit dem Jahr 1990, hat die Domäne ihre
angestammte Spitzenposition unter den Erzeugern von Nuits-Saint-Georges wieder
eingenommen. Vom reichen, erdigen village bis zu den Spitzencrus Les Vaucrains
und Les Saint-Georges sind dies wahre vins de garde, denen man je nach Jahrgang
zu ihrer Entfaltung mindestens 8 bis 12 Jahre Kellerruhe gönnen sollte.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.gouges.com/
¢ 2002 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Clos des Porrets Saint Georges
45,00
¢ 2001 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Clos des Porrets Saint Georges
41,00
¢ 2000 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Clos des Porrets Saint Georges
41,00
¢ 1999 Nuits-Saint-Georges 1er
Cru Clos des Porrets Saint Georges
49,50
¢ 2001 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les
Pruliers
43,00
¢ 2000 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les
Pruliers
41,00
¢ 2000
Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges
52,00
¢ 1998
Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges
52,00
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Frankreich
Die Domaine d'Ardhuy existiert in heutiger
Form erst seit wenigen Jahren, nachdem sich die Familie d'Ardhuy
entschlossen hatte, die 42 ha umfassenden Rebflächen wieder selber zu
bearbeiten. Bis dahin waren sie verpachtet. Für Anbau und Weinbereitung verantwortlich
ist der ursprünglich aus den Niederlanden stammende Winzer und Önologe Carel
Voorhuis, dessen Familie im Jura ein Weingut besitzt. Bei der
Weinbergsarbeit legt man größten Wert auf einen respektvollen Umgang mit der
Natur. Von der sparsamen Düngung mit Kompost über die sorgfältig betriebenen Laubarbeiten
bis hin zur strikten Ertragsbegrenzung zielt alles darauf ab, gesundes und
perfekt ausgereiftes Lesegut zu erlangen - die unabdingbare Vorraussetzung zur
Erzeugung herrausragender Weine.
Gerade der Burgund-Neuling wird an den Weinen
mit ihrer köstlichen Frucht und schmeichelnden Art viel Freude haben!
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Ihr Klick zum Weingut: http://www.ardhuy.com/ ¢ 2005
Clos des Langres -Côtes-de-Nuits-Villages-
23,50 ¢ 2006
Savigny-lès-Beaune 1er Cru Aux Cloux
18,50 ¢ 2006
Savigny-lès-Beaune 1er Cru Les Peuillets
20,00 ¢ 2005
Savigny-lès-Beaune 1er Cru Les Peuillets
21,00 ¢ 2005
Beaune 1er Cru Champs-Pimont
27,50 ¢ 2006
Aloxe-Corton 1er Cru Les Chaillots
31,00 ¢ 2004
Corton-Clos du Roi Grand Cru
43,00 ¢ 2006
Corton-Renardes Grand Cru
55,00 |
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Ein guter Corton-Charlemagne ist ein ebenso
rassiger, mineralischer wie dichter, straffer und langlebiger Wein. In seiner
Jugend wirkt er meist recht verschlossen, manchmal sogar etwas karg, wenn auch
seine Grand-Cru-Klasse immer deutlich erkennbar ist.
Die Domaine Bonneau du Martray, die ihre
Anfänge bis auf das Jahr 775 zurückverfolgen kann - wohl altes Hofgut Karls des
Großen, "Charlemagne" -, steht seit 1993 unter der Leitung von Jean-Charles
Le Bault de la Morinière. Für burgundische Verhältnisse ungewöhnlich, ist
der 11 ha große Besitz nicht zersplittert, sondern bildet eine zusammenhängende
Rebfläche in den Lagen Le Charlemagne und En Charlemagne, die sich somit im
Herzen der Appellation Corton Charlemagne befindet. Durch die äußerst
sorgfältige, behutsame und in jedem Detail qualitätsorientierte Arbeitsweise
findet dieses einzigartige Terroir bei Bonneau du Martray seinen Ausdruck in
einem der größten Weißweine Burgunds.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.bonneaudumartray.com/
£ 2007
Corton Charlemagne Grand Cru 89,00
£ 2006
Corton Charlemagne Grand Cru 86,00
Die Domaine Doudet ist bekannt dafür, daß sie
besonders langsam reifende, dafür aber extrem langlebige Weine erzeugt.
Traditionelle Weinbereitungsmethoden und eine lange Holzfaßreife geben den
Weinen Wucht und Komplexität.
£ 1994
Corton-Charlemagne Grand Cru
58,45
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Links: Blick zwischen Weinbergsmauer und Torbogen von Bonneau du
Martray in den Weinberg Corton-Charlemagne. Rechts: dramatische Herbstabendstimmung, gesehen vom Hügel Sur
Frétille über Pernand-Vergelesses in Richtung Beaune; links unten sind die
Ausläufer des Corton-Hügels zu sehen. |
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Frankreich
Stetigkeit und
Beständigkeit sind die besonderen Merkmale der Familie Tollot-Beaut. Das wird
zum Beispiel dadurch belegt, daß die Domäne seit ihrer Gründung im Jahr 1880 im
Zuge der Erbfolge noch nie geteilt wurde. Die Familie hielt immer zusammen und
führte die Arbeit gemeinsam fort. Heute leitet die 6. Generation die Domäne: Nathalie
Tollot ist für Präsentation, Verkauf und Verwaltung zuständig, während
ihre Vettern Jean-Paul und Olivier Tollot für die Weinberge und
den Keller verantwortlich zeichnen.
Die Anfänge der Domäne
lagen in Chorey-lès-Beaune; im Laufe der Jahre konnten die Weinberge erweitert
werden, sodaß heute rund 24 ha unter Reben stehen, 22 ha davon mit Pinot Noir
bepflanzt. Nicht geändert hat sich in dieser Zeit der Faßmacher der Domäne:
schon in der 5. Generation (!) kauft die Familie ihre Fässer ausschließlich bei
François Frères in Saint Romain, die die Fässer für Tollot-Beaut aus Eichen der
Wälder in Allier und dem Burgund anfertigen. Und um 1920 war die Domäne eine
der ersten, die ihre Weine selber auf Flaschen zog, sehr zum Ärger des damals
fast monopolistisch agierenden Handels ("négociants").
Das Hauptaugenmerk der
Tollots gilt den Weinbergen mit den rund 30 Parzellen. Denn hier entstehen die
Weine. Die Böden werden mit der Hacke bearbeitet, auf Dünger wird verzichtet,
damit die Pflanzen nicht zu mächtig werden und sich statt dessen die Aromen in
den Beeren konzentrieren; traditionelles Pflügen gibt dem Boden die notwendige
Durchlüftung und regeneriert das Bodenleben; im Sommer werden überzählige
Trauben abgeschnitten, so daß die einzelne Rebe nur wenige Früchte trägt.
Es wird ausschließlich von
Hand geerntet, und zwar im Zeitpunkt optimaler Reife und bei voller Gesundheit
der Trauben; auch wird darauf geachtet, daß die Beeren auf dem Transport nicht
verletzt werden. Es versteht sich von selbst, daß die Lesemannschaft schon
viele, viele Jahre bei Tollot-Beaut arbeitet. Das Lesegut wird vollständig
entrappt, der Tresterhut manuell untergetaucht. Eine pneumatische Kelter und
die Kontrolle der Gärtemperaturen zeigen, daß man modernen Erkenntnissen nicht
die Türe weist.
Auf der Domäne sollen
feine Weine mit expressiver Frucht entstehen, die nicht stark vom Tannin
geprägt sind. Deshalb wird der Einsatz neuer Fässer begrenzt, und zwar auf etwa
ein Drittel bei den Dorflagen, auf die Hälfte bei den Premiers Crus und etwa
zwei Drittel bei den Grands Crus. Nach 16 bis 18 Monaten Reifezeit werden die
Weine abgefüllt.
Die Rotweine der Domäne
sind finessenreich, duftig im Bukett und mit reicher Fruchtfülle. Den
Aromen-Fond bilden reife rote Früchte, in den Kopfnoten finden wir einen
pikanten, aparten Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Dabei ist der Körper nie
erdrückend, immer tanzen die Weine elegant auf der Zunge.
Bereits
Bourgogne Rouge und Chorey sind gelungene Rotweine, der gute Einstieg in eine
faszinierende Weinwelt. Die Premiers Crus aus Savigny-lès-Beaune sind natürlich
gehaltvoller, die Reben in Les Lavières über 60, in Champs Chevrey über 50
Jahre alt. Lavières ist ein kraftvoller, würziger Wein, Champs Chevrey -
übrigens eine Lage im Alleinbesitz der Domäne, die auf keiner Karte verzeichnet
ist; es ist eine Enclave von Aux Fournaux, gerade auf der anderen Straßenseite
von Lavières, stark von Kalkstein durchsetzt - ist seidiger, aber auch etwas
mineralischer, etwas fester in der Struktur. Im Aloxe Premier Cru Les Vercots
stehen rund achtzigjährige Reben; ein Teil des Weinberges mußte jetzt gerodet
werden und wird bald neu bepflanzt. Somit ist Vercots mengenmäßig stark
begrenzt, und bald wird sich sein Charakter durch die jungen Reben ändern.
Nutzen Sie die Zeit, solange es noch diesen festen, fleischigen Wein mit den
Noten dunkler Beeren aus alten Reben gibt! Der kraftvolle Grand Cru Corton wird
auch aus recht alten Reben gekeltert. Es ist immer ein mächtiger Wein, der
dennoch seine wunderbar intensive, einladende Frucht unverblümt zur Schau
stellt.
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¢ 2006
Chorey-lès-Beaune
19,50 ¢ 2005
Chorey-lès-Beaune
19,50 ¢ 2005 Chorey-lès-Beaune
0,375 11,25 ¢ 2006 Savigny 1er Cru Les
Lavières
26,50 ¢ 2005 Savigny 1er Cru Les
Lavières
26,50 ¢ 2005 Savigny 1er Cru Les
Lavières
0,375 14,50 ¢ 2004 Savigny 1er Cru Les
Lavières
0,375 13,25 ¢ 2006 Savigny 1er Cru Champs
Chevrey -Monopole-
26,50 ¢ 2005 Aloxe-Corton
30,00 ¢ 2004 Aloxe-Corton
27,50 ¢ 2006 Aloxe-Corton 1er Cru Les
Vercots
35,50 ¢ 2005 Aloxe-Corton 1er Cru Les
Vercots
35,50 ¢ 2006 Corton Grand Cru
56,00 ¢ 2005 Corton Grand Cru
56,00 |
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Lange Schatten: ein kalter Winterabend am Corton-Hügel (Blick von
Süden). |
Frankreich
Der Clos des Epeneaux mit 5,2 ha ist das
Herzstück der Domäne, die heute von Benjamin Leroux betreut und
biodynamisch bewirtschaftet wird. Der Boden im Clos besteht aus tiefgründigem
Kalkstein mit hohem Kiesanteil, der gut drainiert. Kraft, Dichte und
Aromatiefe, dazu bestechende Frische sind die Attribute dieses Weins. Clos des
Epeneaux ist zwar in der Jugend ein Schmeichler, aber wer ein Jahrzehnt Geduld
aufbringt, sieht sein Geschmackskapital vervielfacht!
Der Auxey-Duresses Premier Cru kommt zu etwa
einem Drittel aus der Lage Les Duresses, der Rest aus Les Bréterins. Dieser
Wein hat eine lebendige, erfrischende und einladende Frucht mit Noten von
reifen kleinen Beeren und auf jeden Fall eine wunderbare Struktur. Die Weine
von Comte Armand werden bei der Abfüllung nicht geschönt und nicht filtriert.
¢ 2006
Auxerey-Duresses 1er Cru
29,00
¢ 2003
Auxerey-Duresses 1er Cru
27,50
¢ 2006
Pommard 1er Cru Clos des Epeneaux
67,00
Die Domäne der Angervilles genießt aus zwei
Gründen einen excellenten Ruf. Der Großvater des heutigen Marquis Guillaume
d'Angerville galt in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als
Revolutionär. Er prangerte die Unseriosität vieler Négociants, der mächtigen
Handelshäuser, an. Deshalb führte er mit einigen anderen Winzern, zum Beispiel
der Domaine Tollot-Beaut, kurzerhand die eigene Flaschenabfüllung ein. Die
Domänenabfüllung war geboren. Der andere Grund ist schlicht und einfach die sensationelle
Qualität der Weine über Jahrzehnte hinweg. Der stille große Mann der Domäne war
Jacques Marquis d'Angerville, der 1950 die Leitung des Gutes übernahm
und es bis zu seinem Tod 2003 führte. Unermüdlich hatte er die Qualität seiner
Weine und die Authentizität der Weine Burgunds im Blick. Dabei waren ihm sein
altes Rebmaterial, kleine Erträge und ein geringer Eingriff in die Weinberge
wichtig, was natürlich nicht heißt, daß Weinbergspflege klein geschrieben
worden wäre. Schon in den letzten Jahren des Marquis war sein Schwiegersohn Renaud
de Villette seine rechte Hand, und heute kann man ihn als Garant der
Qualitätssicherung ansehen; auch er ist wie der alte Marquis ein Verfechter
traditioneller Arbeitsweise.
Die Domäne, zu der rund 13,5 ha feinster
Weinberge gehören, hat ihren Sitz in einem herrschaftlichen Haus aus dem 18.
Jahrhundert hoch am Hang am Rande von Volnay. Gleich daran grenzt ihr Kleinod,
die Monopol-Lage Clos des Ducs, alter Besitz der Herzöge von Burgund. Insgesamt
gehören neun Premier-Cru-Lagen zum Besitz, je eine davon in Meursault und
Pommard, alle anderen in Volnay. Die Eleganz der Weine erklärt sich unter
anderem daraus, daß die Trauben grundsätzlich abgebeert werden. Den Weinstil
kann man als vornehm, vollmundig und reif beschreiben.
Die
Weine von Volnay gelten unter Kennern als die elegantesten, feinsten der Côte
de Beaune. Die Weine der Domaine d'Angerville sind allerdings in dieser
Hinsicht dann die Krönung des Volnay! Der Clos des Ducs mit seinem ernormen
Alterungspotential zeigt neben reifen Beeren oftmals zart rauchige Noten und
vor allem brillante Tiefe. Es ist eindeutig der primus inter pares. Fremiets
ist eher muskulös, Saftigkeit und Konzentration sind Merkmale vom Taillepieds.
Im Champans mit seinen fleischigen Weinen besitzt die Domäne fast 4 ha, der
größte Anteil an einem Weinberg (Clos des Ducs, im Alleinbesitz, hat 2,4 ha).
Ihr Klick zum Weingut: http://www.domainedangerville.fr/
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£ 2005 Bourgogne Aligoté
10,80 £ 2005 Bourgogne Blanc
15,50 £ 2005 Meursault-Santenots 1er Cru
49,50 £ 2001 Meursault-Santenots 1er Cru
34,50 ¢ 2004 Bourgogne Rouge
15,30 ¢ 2000 Volnay
32,00 ¢ 2007 Volnay 1er Cru Champans
55,00 ¢ 2006 Volnay 1er Cru Champans
54,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Champans
46,50 ¢ 2003 Volnay 1er Cru Champans
49,00 ¢ 2007 Volnay 1er Cru Caillerets
55,00 ¢ 2006 Volnay 1er Cru Caillerets
54,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Caillerets
49,00 ¢ 2007 Volnay 1er Cru Taillepieds
57,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Taillepieds
55,00 ¢ 2003 Volnay 1er Cru
Taillepieds
55,00 ¢ 2007 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 73,00 ¢ 2007 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 1,50 148,00 ¢ 2006 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 72,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 61,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 0,375 36,00 ¢ 2004 Volnay 1er Cru Clos des
Ducs -Monopole- 1,50 124,00 ¢ 2003 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole- 64,00 |
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Frankreich
Innerhalb nur weniger Jahre hat sich
Rémi Jobard, der die Domaine 1994 von seinem Vater Charles
übernommen hat, einen ausgezeichneten Ruf erworben. Seine Weine sind
von reifer, reicher Frucht geprägt, vollmundig, mineralisch und konzentriert.
Rémis sorgfältige Arbeit zahlt sich aus: nicht viele Winzer in Meursault haben
Weine von solch bestechender Eleganz zu bieten! Die nachhaltige Rasse
strukturiert die typische Kraft und Opulenz der Meursaults, sodaß sie bei aller
Dichte eine wunderbare Finesse und fast Filigranität zeigen. Auch geht Rémi mit
dem Holz meisterlich um. Natürlich reifen die Weine im Barrique, aber jegliche
Holzaromatik in seinen Weinen ist ihm verhaßt. Sie sollen ihre großartige
Frucht zeigen, nicht das Aroma von "Zigarrenkisten". Auch hierin
unterscheiden sich seine Weine von vielen modernen Exemplaren, in denen das
Holz völlig überbetont ist. Man darf mit Fug und Recht sagen, daß Rémi Jobards
Weine heute zu den allerbesten der Appellation zählen.
£ 2008 Meursault 'Les Chevalières' 38,50
£ 2004 Meursault 'Les Chevalières' 33,80
£ 2008 Meursault 1er Cru Les Genevrières 49,50
¢ 2005 Monthélie 1er Cru Sur la Velle 20,50
Die Domaine Carillon ist seit 1632 in
Puligny-Montrachet ansässig. Sie zählt zur absoluten Qualitätsspitze in dem
Weindorf mit den weltberühmten Lagen. Heute leiten die Brüder François und
Jacques Carillon die Domäne. Während François in den Weinbergen die
Fäden in der Hand hat, ist Jacques für den Keller zuständig.
Jacques Carillon ist kein großer Freund
moderner Weinmacherei: weder starke exotische Fruchtaromen als Folge einer
extrem kühlen Gärung noch eine Überbetonung der Holzaromen sind sein Ding. Er
schätzt - und erzeugt - vielmehr rassige, mineralische Weine mit
finessenreicher Frucht bei beachtlicher Statur. Zunächst reifen seine Weine
im klassischen Barrique - mit einem geringen Anteil an neuem Holz -, aber diese
Zeit bemißt Jacques lieber knapp. Dann zieht er sie in neutrale Cuves um, wo
sie sich weiter entwickeln dürfen, ohne Holzaromen aufzunehmen. So erklärt sich
die umwerfende Eleganz der Carillon-Weine.
Der Puligny-Montrachet Villages, eine
Assemblage aus elf verschiedenen Parzellen, die über die Gemeinde verstreut
liegen, kann wohl als Klassiker gelten: rassig, mineralisch, mit klarer und
doch charaktervoll reichhaltiger Frucht sowie von beachtlicher Statur und
Länge, besitzt er alle Eigenschaften, die man von einem guten
Puligny-Montrachet und einem klasse Chardonnay erwartet. Die Premier-Cru-Weine
sind nicht unbedingt "dicker" und opulenter, sondern nochmals um einiges
feiner und delikater als der Villages. Der heimlich Star im Premier-Cru-Besitz
der Carillons ist 'Les Perrières' mit seiner subtilen Tiefe, der geradlinigen,
straffen Mineralik und der unendlichen Eleganz!
£ 2006 Puligny-Montrachet
33,50
£ 2005 Puligny-Montrachet
33,50
£ 2006 Puligny-Montrachet
1er Cru Les Champs Canet 52,00
Roger Belland in Santenay ist in jeder Hinsicht Herr über
ein gut ausstaffiertes Weingut. Er verfügt über erstklassige Weinberge in Santenay
und Umgebung. In den letzten Jahren hat Belland viel Geld in seine Weinberge
und auch in die Kellerausstattung investiert. Damit hat er sich die
Möglichkeit geschaffen, noch brillantere Weine zu machen. Die Restaurierung der
Weinberge hat dem Traubenmaterial einen enormen Qualitätsschub gebracht. und
die behutsame Modernisierung der Kellertechnik versetzt Belland in die Lage,
diese Qualität auch für die fertigen Weine in vollem Umfang zu erhalten.
Die Rotweine von Roger Belland zeichnen sich
durch eine klare, deutliche Frucht aus - reife Kirschen, aber auch Himbeeren
dominieren die Aromen -, dabei sind sie seidig und elegant und haben eine
schöne Wärme. Wenngleich in der Jugend schon spannend zu trinken, öffnen sie
sich dem echten Genuß erst nach ein paar Jahren der Flaschenreife.
¢ 2005 Maranges 1er Cru La Fussière 12,80
¢ 2005 Santenay 1er Cru Beauregard 17,50
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Die Kirche ist das Wahrzeichen von Meursault. Das Château de Santenay
in Santenay wird heute Château Philippe Le Hardi genannt, nach dem ersten
Herzog von Burgund (1342 - 1404), dem es einst gehörte. |
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Frankreich
Fernand Morey
gründete die Domaine Morey et Fils 1919; er begann mit 2 ha Weinbergen, und
als Gutsgebäude diente ihm das Café-Restaurant seines Vaters, eine alte
Postkutschenstation. Ende der 30er Jahre hatte Fernand die Fläche des Gutes
bereits vergrössert, und er begann selber abzufüllen. Seit 1944 arbeitete sein
Sohn Marc mit im Weingut und übernahm nach Fernands Tod 1964 die Domäne.
Er baute 1972 ein neues Gutsgebäude mit Kellern, weil die gewachsene
Weinbergsfläche das erforderte. 1977 trat Schwiegersohn Bernard Mollard
in die Domäne ein, die er heute mit seiner Frau Marie-Jo, die
ausgebildete Önologin ist, und Tochter Sabine leitet.
Die Domäne besitzt heute 9,25 ha Weinberge, davon 2
ha mit roten Trauben in Chassagne-Montrachet und Beaune. Auf der restlichen
Fläche stehen weiße Reben. Südlich des Dorfes, nahe der Straße nach Saint
Aubin, besitzt das Gut dreiviertel Hektar Aligoté, aus dem ein frischer,
apfelduftiger und animierender Wein gekeltert wird. Alle anderen Weinberge sind
mit Chardonnay bepflanzt: ein halber Hektar für Bourgogne Blanc - stoffig,
saftig, typisch Chassagne -, ein viertel Hektar für Chassagne-Montrachet Villages.
Alle anderen Lagen haben Premier-Cru- beziehungsweise die 13 ar
Bâtard-Montrachet Grand-Cru-Status.
Aus dem Portfolio der Premiers Crus finde ich En
Virondot und Les Chenevottes am reizvollsten - sie sind auch äußerst
gegensätzlich. Chenevottes befindet sich nördlich des Dorfes gegenüber Le
Montrachet. Boden und Klima begünstigen eine intensive Fruchtausprägung mit
üppigen, schönen Steinobst-Noten und Aromen von reifen gelben Früchten wie
Aprikosen.
En Virondot ist eine ganz besondere Lage, nur 2,3
ha groß, mit über 320 m höher als alle Nachbarlagen, geschützt durch Wald und
Buschwerk. Die Nächte sind in dieser Höhe schon kühl; dadurch entwickeln die
Weine eine klare, elegante Frucht. Die Bodenstrukturen ändern sich selbst auf
der kleinen Fläche häufig. Harter Kalk bildet den Untergrund, und es gibt sehr
steinige Areale, die weiß von kalkhaltigen Felstrümmern sind, und andere, wo
der Oberboden stärker verwittert ist. Der Boden gibt den Virondot-Weinen eine
wunderbare Mineralik und Finesse.
Die Reben stammen aus drei verschiedenen
Pflanzperioden. Die ältesten sind gut 50 Jahre alt und ergeben nur geringe
Ernteerträge, aber umso feinere Qualitäten. Rund 90 % von En Virondot gehören
der Domaine Marc Morey in Chassagne-Montrachet. Die restliche Fläche gehört der
Familie Boudrant, die aber seit Jahren ihre Trauben an die Domaine Morey
abgibt, die damit die Lage praktisch im Alleinbesitz hat.
Opulent und schmeckbar Grand Cru kommt
Bâtard-Montrachet daher. Bernard ist stolz, auch hier Besitz zu haben, und zwar
im Teil, das zu Chassagne gehört (in Bâtard teilen sich ja ebenso wie in
Montrachet die Gemeinden Chassagne und Puligny). Viel Kraft, aber auch Schliff
und Alterungspotential sind dem Bâtard aus über 60jährigen Reben zueigen. Der
St. Aubin-Premier Cru Le Charmois grenzt an Chassagne-Montrachet, ist aber
höher gelegen. Seine Weine sind etwas leichter als die aus Chassagne, mit Rasse
und subtiler Frucht. Ein Schatz der Domäne ist auch der Premier Cru Les
Pucelles in Puligny, gleich neben den Grand-Cru-Lagen.
Bernard Mollard erntet seine Trauben ausschließlich
von Hand. Die weißen Moste beginnen ihre Gärung nach dem Pressen in Edelstahltanks.
Etwa nach der halben Gärung kommen sie in Holzfässer, rund ein Viertel davon
neu, wo sie die alkoholische und im Winter auch die malolaktische Gärung
beenden. Üblicherweise füllt Bernard die Weine nach einem knappen Jahr
Reifezeit auf Flaschen.
Die Weine der Domaine sind würzig, mit klarer,
reichhaltiger Frucht, kraftvoll und gut strukturiert. Das Eichenholz, maßvoll eingesetzt,
bändigt die Kraft, drängt sich im Geschmack aber nicht nach vorne. Aus dieser
Sicht ist Bernard ein Traditionalist, der eine klare Frucht, aber keine
Holzaromatik in seinen Weinen will.
£ 2005 Chassagne-Montrachet 1er
Cru Les Chenevottes
43,00
£ 2005 Chassagne-Montrachet 1er
Cru Les Chenevottes
0,375 22,50
£ 2004 Chassagne-Montrachet 1er
Cru Les Chenevottes
0,375 21,00
£ 2006 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
44,50
£ 2006 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
0,375 23,50
£ 2006 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
1,50 93,50
£ 2005 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
43,00
£ 2005 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
0,375 22,50
£ 2004 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
41,50
£ 2004 Chassagne-Montrachet 1er
Cru En Virondot
1,50 89,50
£ 2004 Puligny-Montrachet 1er Cru
Les Pucelles
55,00
£ 2005 Bâtard-Montrachet Grand Cru
0,375 59,00
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Ein seltenes Bild: die Domaine Marc Morey bestockt die
Premier-Cru-Lage Les Vergers neu. Der Weinbergsboden wurde abgetragen, man
erkennt die Felstrümmer, die den Untergrund bilden. Die größten
Kalksteintrümmer werden weggeräumt, dann wird der Boden wieder
zurückgeschüttet. Oben ist Bernard Mollard in seinem Keller zu sehen |
Frankreich
Die Reben der Domaine Saumaize-Michelin wachsen
unterhalb und zwischen den beiden spektakulären Felsen im Mâconnais, dem Roche
de Solutré und dem Roche de Vergisson. Die
geologischen und klimatischen Bedingungen sind hier ideal für die
Chardonnay-Rebe, die ja ausschließlich für die hiesigen Appellationen
zugelassen ist. Jura-Kalk bildet die Bodengrundlage,
und an den Hängen auf den Bergflanken befinden sich die besten Lagen.
Christine
und Roger Saumaize bewirtschaften 9,5 ha in vier Appellationen. Knapp 6 ha davon sind
Pouilly-Fuissé, etwa 2 ha Saint-Véran und der Rest Mâcon-Villages Blanc und
Mâcon Rouge. Übrigens sind die beiden selten auf der Domäne anzutreffen:
ständig sind sie in den Reben, sie lassen den Böden und den Pflanzen größte
Sorgfalt angedeihen. Über einige Jahre haben sie den Betrieb umgestellt, jetzt
wird die Domäne konsequent biologisch-dynamisch bewirtschaftet.
Natürlich wird auf der
Domäne ausschließlich von Hand geerntet, und schonendste Verarbeitung im Keller
ist Voraussetzung zum Erhalt der hohen Qualität des Lesegutes. Um die Arbeiten
noch weiter optimieren zu können, aber auch, um über genügend Kapazität zu
verfügen, den Weinen auch eine längere Zeit der Reife zu ermöglichen, hat Roger
gerade seinen unterirdischen Keller erweitert.
Roger vinifiziert alle Weine nach Parzellen und
Bodenunterschieden getrennt. So verfügt er letztlich über ein tolles
Wein-Spektrum, das - auch durch unterschiedliche Art des Ausbaus - das Terroir
Südburgunds auf's Beste widerspiegelt. Bis vor kurzem reiften die Weine
überwiegend in kleinen Eichenfässern; inzwischen werden einige in Cuves
ausgebaut, um ihnen mehr von ihrer ursprünglichen Frucht zu belassen. Diese
Linie heißt 'Fleur' beziehungsweise 'Classique'.
Aus der Appellation Mâcon-Villages kommen saftige,
frische Weißweine mit dezentem Säurespiel. Kompakter und nachhaltiger sind die
Saint-Vérans, cremig und geschmeidig der Lagenwein Les Crèches, mineralisch mit
festem Kern und besonders gutem Reifepotential der Wein aus alten Reben in
verschiedenen Parzellen, der 'Vieilles Vignes'. Beim vornehmen Pouilly-Fuissé
gibt es einen ganz besonderen Leckerbissen, den 'Clos
sur la Roche' aus einer hoch am Hang gelegenen Lage, von einem alten Mäuerchen
umgeben, mit hohem Kalkgehalt und sehr alten Rebstöcken. Es ist ein rassiger
Wein mit feinster Mineralik und großer Eleganz.
Ihr Blick auf VERGISSON samt
Felsen: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/vergissongoogle.htm
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£ 2007 Mâcon-Villages 'Les
Sertaux'
11,90 £ 2008 Saint-Véran 'Les
Crèches'
folgt £ 2007 Saint-Véran 'Vieilles
Vignes'
14,50 £ 2005 Saint-Véran 'Vieilles
Vignes'
0,375 7,00 £ 2007 Pouilly-Fuissé 'Clos sur
la Roche'
19,50 £ 2007 Pouilly-Fuissé 'Clos sur
la Roche'
0,375 9,90 |
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Auf dem Bild oben erkennen wir hinter den sahneweißen Charolaiskühen
und -kälbern den dramatisch anmutenden Roche de Solutré (rechts) und dahinter
den Roche de Vergisson - Herbstabendstim-mung. Rechts sehen wir das Dorf Vergisson mit seinem Felsen. Auf den
Abhängen wächst Pouilly-Fuissé. Wer den oben angegbenen Link nutzt, um einen virtuellen Weinbergsspaziergang
zu machen, findet dort eine "Wegbeschreibung" zur Domaine Saumaize-Michelin. Da finden Sie den Hinweis auf einen freistehenden Baum. Im Bild rechts finden Sie ihn wieder:
zwischen dem Dorf und dem Felsen! |
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Frankreich
Jean Bererd und seine Söhne Bruno, Olivier und Frédéric sind
Winzer in Le Perréon, dem Nachbardorf von Vaux-en-Beaujolais, das als
"Clochemerle" im gleichnamigen Roman von Gabriel Chevalier berühmt
wurde. Ihre 25-ha-Domäne ist die älteste in Le Perréon: die Familie Bererd
bewirtschaftet sie bereits seit dem 16. Jahrhundert!
Hier, im nördlichen Beaujolais, in der Nähe
der Cru-Lagen, bestehen die Böden überwiegend aus Granit. Wenn man mit Bruno
durch die Weinberge geht, ist man erstaunt, wie steil die Hügel hier sind! Die
Weinberge der Bererds, zu etwa 90 % auf Granit, der Rest auf schiefrigem
Untergrund, sind von Südost über Süden nach Südwest ausgerichtet. Die Bererds
arbeiten mit moderner Drahtrahmen-Erziehung, um die Laubwand perfekt
kontrollieren zu können.
Das Beaujolais ist die Heimat der roten
Gamay-Traube, richtiger gesagt der Gamay noir au jus blanc. Sie liefert Weine
mit saftiger Frucht und dezentem Tannin. Auf den Granitböden bei Le Perréon
sind die Weine rassig und finessenreich.
Bruno Bererd, der auf der Domäne das
gewichtigste Wort zu sagen hat, will vollreifes Lesegut ernten, immer knapp vor
der Überreife. So erreicht er Weine mit üppiger Frucht, aber auch Dichte, Fülle
und Konzentration. Notwendig ist dafür ein hoher Personalaufwand bei der Ernte.
Mit acht Leuten wird die Vorlese betrieben, Reifes geborgen und Grünes
herausgeschnitten. Für die Hauptlese treten rund 40 Helfer an, die meisten aus
dem Dorf. Nach etwa zwei Wochen Arbeit ist der Lohn der Arbeit in den Keller
eingebracht. Hier steht mehr burgundische als beaujolaiser Arbeitsweise im
Vordergrund. Etwa 90 % der Trauben werden entrappt, um sanftes Tannin zu
erzielen. Die Cuvaison dauert je nach Jahrgang etwa zwei bis drei Wochen, um
ein Maximum an Frucht zu extrahieren.
Ein
Teil der Weine aus älteren Reben reift in
kleinen Eichenholzfässern, die 'Cuvée
élevée en fûts de chêne'. Während die
traditionelle Cuvée mit charmanter, saftiger und satter Frucht
und schönem
Körper erfreut, ist die Eichenholzcuvée mehr auf Tiefe,
Struktur und Eleganz
ausgelegt - Burgund läßt grüßen!
Seit 2002 stehen auch Chardonnay-Rebstöcke in
den Weinbergen der Domaine de la Madone. Damit können die Bererds auch einen
eigenen Weißwein anbieten: der 2004er hat eine ausladende, schöne Fruchtigkeit
bei dezenter, reifer Säure.
Zu den Beaujolais' genießt man traditionell
Wurstwaren, aber auch helles Fleisch und Ziegenkäse sind hervorragende
Begleiter.
Ihr Blick auf LE
PERRÉON: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/madonegoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.bererd-fils.com/
¢ 2009
Beaujolais Le Perréon 'Taditionel' Beaujolais-Villages
6,95
¢ 2006 Beaujolais Le Perréon 'Cuvée élevée en fûts de
chêne' Beaujolais-Villages
8,90
£ 2004
Bourgogne Blanc - Chardonnay
8,60
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Bruno Bererd (rechts) mit seinem Bruder Frédéric beim Rebschnitt. Man
sieht, daß im Beaujolais der moderne Drahtrahmen Einzug gehalten hat. Damit
ist ein erheblich besseres Laubmanagement möglich als mit den traditionellen
Reberziehungsformen. |
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Frankreich
1992 verließ Pierre Varenne die
Genossenschaft von Gigondas und gründete mit seiner Frau Marie-Claude
Barthélémy die eigene Domaine du Grand Bourjassot. Einige Jahre vorher
hatten sie die Weinberge ihrer Eltern geerbt, Pierre in Gigondas und
Marie-Claude in Sablet. Der Name der Domäne leitet sich vom Nachbarweiler ab.
Nach der Weinbauausbildung trat auch Tochter Cécile 2001 ins Weingut
ein.
Heute umfaßt die Domäne 7,5 ha Weinberge in
den Gemeinden Gigondas, Sablet, Séguret und Vacqueras. In Gigondas sind es rund
3 ha Reben; auf kalkiger Sandsteinverwitterung steht Grenache. Diese wasserspeichernde
Formation ergibt Weine von Finesse und Subtilität. In einer anderen Parzelle
wachsen Grenache und Syrah auf eiszeitlichem rotem, stark steinigem Boden, der
Körper und Wärme gibt. In Sablet sind es auch etwa 3 ha, die mit Grenache und
Syrah bepflanzt sind. Das Terroir ähnelt dem von Gigondas. Besonders im Bestand
der Grenache verfügt die Familie Varenne über einen hohen Anteil alter Reben,
viele über 60 Jahre.
Das Wetter unter dem Grand Montmirail ist
recht extrem. Im Sommer ist es heiß und trocken, im Herbst und Frühjahr gibt es
oft sintflutartige Regenfälle; dazu kommt noch der häufig wehende Mistral.
Dennoch gedeihen die Reben hier gut, denn die Abhänge haben eine gute
Sonneneinstrahlung und schützen vor Überschwemmung, Nebel, Frühjahrsfrösten
und Sturm.
Die Domäne beschäftigt kein festes Personal:
die Familie ist also fortwährend persönlich im Einsatz. Es gibt keine Herbizide
im Betrieb, und zum Düngen wird Pferdemist verwendet. Für die Ernte von Hand
werden Saisonarbeiter und freiwillige Freunde beschäftigt. In mehreren
Lesedurchgängen wird nur reifes und gesundes Traubengut geborgen, faules und
unreifes verbleibt im Weinberg.
Im Keller werden die Rebsorten getrennt
verarbeitet und erst später cuvetiert. Die Cuvaison dauert üblicherweise rund
15 Tage; für den Ausbau der Weine stehen Gebinde unterschiedlicher Materialien
bereit: Holzcuves, Betoncuves (die sich wegen ihrer Luftaustauschfähigkeit
sehr gut eignen und in Frankreich oft benutzt werden, allerdings weniger
romantisch sind!) und Holzfässer aus Nevèrs-Eiche. Die Weine haben allgemein
eine schöne Frucht und feine Textur.
Der Weißwein wird aus klassischen Rhônesorten
gekeltert: Roussanne, Marsanne, Bourboulenc, Viognier und Clairette; er hat
eine wunderbar seidige Textur und fein ausgewogene Frucht; das Holz ist perfekt
eingesetzt und bleibt dezent im Hintergrund.
Die sanfte Cuvée Rubis ist rein aus Grenache.
Der rote Sablet wird zu 65 % aus Grenache gekeltert, der Rest ist Syrah: ein
leichter, eleganter und vielschichtiger Wein. Der Gigondas schließlich beinhaltet
80 % Grenache sowie Syrah; ein Teil der Cuvée wurde traditionell ausgebaut, ein
anderer in kleinen Fässern unterschiedlichen Alters. Es ist ein subtiler,
feiner und eleganter Wein, in der Stilistik fast burgundisch, mit expressiver
Frucht und feiner Textur. Das Feine und Elegante ist ja gerade der Stil von
Grand Bourjassot!
£ 2007 Côtes du Rhône Villages SABLET 'Fûts Neufs'
9,90
¢ 2007 Cuvée Rubis
5,50
¢ 2006
Côtes du Rhône Villages SABLET
8,80
¢ 2007 Gigondas 'Cuvée Cecile'
14,80
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Von Châteauneuf-du-Pape aus hat man einen guten Blick auf die kargen
Dentelles de Montmirail: von Châteauneuf nach Gigondas sind es nur rund 20
km nach Nordosten. Grüne Reben läßt das Bild vermissen, weil es im Februar aufgenommen wurde... |
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Frankreich
Die Domaine Clos du Caillou ist unter den
Spitzendomänen in Châteauneuf-du-Pape eine der jüngsten. Claude Pouizin,
Sylvie Vacherons Vater, gründete sie 1956. Insgesamt gehören heute 53 ha
zur Domaine, und zwar in den Appellationen Côtes-du-Rhône und
Châteauneuf-du-Pape. In Courthézon besitzt die Domäne den Clos du Caillou, der
ganz von einer Mauer umgeben ist. Es ist ein ehemaliges Jagdreservat; auf
seinem Gelände liegt auch ein See als Wasserreservoir, und es wurde dort ein
Keller mit vier Ebenen in den Untergrund gegraben. Hier entstanden mit hohem
Arbeitsaufwand Weingärten in der Appellation Côtes-du-Rhône, und eine stark von
galets roulés durchzogene Spitzenparzelle zählt zur Appellation
Châteauneuf-du-Pape. Außerdem gelang es Monsieur Pouizin, in weiteren besten
Lagen Châteauneuf-du-Pape-Weinberge zu erwerben.
1995 übernahm seine Tochter Sylvie mit ihrem
Mann Jean-Denis Vacheron, der aus einer angesehenen Winzerfamilie in
Sancerre stammte, das Weingut. Binnen kurzem machten sie Le Clos du Caillou zu
einem der angesehensten Güter in Châteauneuf. 2002 kam Jean-Denis auf tragische
Weise ums Leben. Sylvie entschloß sich, mit Hilfe von Freunden und dem angesehenen
Önologen Philippe Cambié das Gut weiterzuführen. Bravourös hat sie es
geschafft, die Domäne weiter auf Kurs zu halten; Bruno Gaspard, bereits
vorher Mitarbeiter auf der Domäne, hat inzwischen die Verantwortung für die
Weinberge und den Keller übernommen und zeigt sich hier als talentierter und
überlegter Mann: Sylvie und Bruno bringen erstklassige Qualitäten auf die
Flasche!
Die Bodenbearbeitung
erfolgt im Einklang mit der Natur, Herbizide und synthetische Produkte
allgemein sind im Weinberg verpönt. Die Ernte erfolgt ausschließlich von Hand,
und die Trauben werden vor der Verarbeitung streng selectiert. Das Lesegut wird
zur Erziehlung der strahlenden Frucht einige Tage kalt mazeriert. Die Rotweine
werden in Fudern und Barriques ausgebaut, meist ein Jahr und länger; der kühle
Keller im Clos du Caillou unterstützt ein langsames Reifen. Die einzelnen
Rebsorten werden getrennt nach ihren Eigenarten und den Erfordernissen des
Jahrgangs vinifiziert und erst später zusammengeführt.
Sand auf kalkhaltigem Untergrund und
Flußkiesel auf den Hängen, die die Hitze des Tages speichern und in der Nacht
an die Reben abgeben, verleihen den Weinen Reife, Finesse, Komplexität und
Geschmeidigkeit. Auf diesen heißen, trockenen Lagen erfolgt die Traubenreife
zeitig.
In den Weinbergen von Clos du Caillou steht
eine reiche Palette traditioneller Rebsorten, nämlich an roten: Grenache,
Mourvèdre, Syrah, Cinsault, Muscardin und Counoise, und für die weißen:
Grenache Blanc, Viognier, Roussanne, Clairette und Bourboulenc.
Sylvie Vacheron erzeugt auf ihrer Domaine Le
Clos du Caillou mit ihrer traditionellen Arbeitsweise mit innovativen Akzenten
großartige Weine von unnachahmlicher Eleganz.
Ihr Blick in in den CLOS DU
CAILLOU: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/caillougoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.closducaillou.com/
£ 2005 Côtes du Rhône 'Bouquet
des Garrigues' Blanc
11,80
der Anteil aus Viognier war im Holz, ansonsten ist diese Cuvée aus
allen weißen Rebsorten der Domäne im Edelstahl
ausgebaut; ein
eleganter Wein mit üppigen Aromen von reifen Aprikosen und Akzenten von Zitrus
¢ 2004
Châteauneuf-du-Pape 'Les Quartz'
45,00
auch hier spielt die Grenache mit 80 % die Hauptrolle: aus der Lage
'Les Cassanets', gepflanzt 1956 und 1958, außerdem
Syrah aus 'Les
Bédines', Pflanzjahr 1979. Ausgebaut in Cuves und Fudern, zeigt der Wein sich
geschliffen, kraftvoll, voller
Finesse, mit reichen
Aromen von Johannisbeere und Himbeere, auch würzige Noten wie Lorbeer und
Garrigue
Die Domaine La Cabotte gehört der Familie
d'Ardhuy im burgundischen Corgoloin. An der historischen "Via
Agrippa" von Jerusalem nach Bordeaux gelegen, wurde hier schon in
römischen Zeiten Wein angebaut. Um 1100 gehörte das Gut dem Bischof von Arles.
Heute sind die Familienmitglieder Marie-Pierre und Eric Plumet
die Statthalter an der Rhône.
Das Weingut liegt auf einem Hochplateau bei
Mondragon, auf halbem Weg zwischen Orange und Bollène im Massif d'Uchaux. Neben
den Weinbergen hier in der Appellation Côtes du Rhône beistzt La Cabotte auch
Weinberge in Châteauneuf-du-Pape. Auf sandigen Tonböden mit einem hohem Anteil
an galets roulés, den großen Flußkieseln, stehen über 50jährige Reben, die
einen dichten und perfekt strukturierten Châteauneuf ergeben.
Die Domäne wird biodynamisch. bewirtschaftet.
Das Gut verfügt über 45 ha Land, wovon rund 30 unter Reben stehen. Die
einzelnen Parzellen werden selektiv bei optimaler Reife geerntet. Inwieweit das
Lesegut entrappt wird, wird je nach Jahrgang entschieden. Der Châteauneuf reift
dann im Eichenholz.
Die Weine von La Cabotte bestechen durch ihre
wunderbare dunkelbeerige Frucht, gepaart mit schöner Kraft und tiefer südlicher
Würze. Sie sind perfekte Begleiter dunkler Fleischgerichte, mit provencalischen
Kräutern zubereitet, und kräftiger Käse, auch mit Blauschimmel.
¢ 2006
Châteauneuf-du-Pape 'Vieilles Vignes'
26,00
¢ 2005
Châteauneuf-du-Pape 'Vieilles Vignes'
25,00

Frankreich
Die Appellation Côtes du Luberon deckt sich etwa
mit dem Luberon-Gebirge, das am Übergang von der Rhône zur Provence gelegen
ist. Der Einfluß der Alpen sorgt für etwas kühlere Temperaturen als an der
Rhône; deshalb fallen die Weine hier leichter aus. In ihrem Grundgeschmack
finden wir Einflüsse des nahen Châteauneuf-du-Pape ebenso wie Anklänge an den
Charme der Provence.
Die Domaine de Mayol von Bernard Viguier
liegt im nördlichen Teil der Appellation. Die Weinberge liegen auf sonnigen
Abhängen, die schon seit römischen Zeiten unter Reben stehen. Die kalkhaltigen
Böden sind teils tonig, teils kiesig.
Auf den 30 ha der Domäne stehen neben etwas Merlot,
der einen fruchtig-würzigen Alltagswein ergibt, vor allem die klassischen
Rhônerebsorten Grenache, Syrah, Cinsault und alte Carignan. Mit sehr
vernünftigen Erträgen gelesen, bereitet Bernard daraus Weine mit schöner roter
Frucht und angenehmer Würze.
Den gehaltvollen Weißwein gewinnt Bernard aus
Grenache Blanc, Roussanne und Clairette - ein kerniger Wein mit schöner Würze.
Der Rosé vor allem aus Syrah mit Grenache gekeltert und zeigt die Frische und
Leichtigkeit der Provence. Er schmeckt natürlich gut zu Salaten, aber auch zu
Fisch und Krustentieren. Den roten Côtes du Lubéron gewinnt Bernard aus Syrah,
Grenache und den Erträgen von sehr alten Carignan-Stöcken. Der Ausbau geschieht
in der Cuve. Die Weine haben im Fond eine schöne Würze; der 2005er zeigt eine
fast fröhliche Frucht mit Noten von roten Beeren, während der 2004er kräftig
ist, Noten von dunklen Beeren und etwas Tabak hat. Der sanftere 2005er schmeckt
sogar zu Geflügel; zum 2004er reicht man kräftige Wurst oder dunkles Fleisch.
Die Cuvée Tradition wird im Eichenholzfaß ausgebaut; sie ist sehr kräftig und
ausdrucksstark. 2004 hat dichte Aromen von reifen Brombeeren und geht wunderbar
zu Lamm, Wild und kräftigen Käsen.
£ 2008
Côtes du Luberon Blanc
6,90
© 2008
Côtes du Luberon Rosé Cuvée Baccarah
6,90
¢ 2005 Côtes du
Luberon
5,90
¢ 2004 Côtes du
Luberon
6,90
¢ 2004 Côtes du
Luberon Cuvée Tradition
9,80
¢ 2008 Merlot
4,90
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Alte Grenache Reben in Châteauneuf-du Pape (nach dem Rebschnitt); die
großen galets roulés (Flußkiesel der Rhône) machen den Winzern das Leben
nicht eben leicht! |
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Die Domaine Les Fouques liegt in der Nähe der Stadt
Hyères in den ersten Ausläufern des Massif des Maures. Zum Gut gehören 17
Hektar Weinberge, die sich auf Südterrassen mit Blick auf das Mittelmeer
ausbreiten. Der schiefrige Untergrund mit Anteilen von Ton und Lehm ist reich
an Mineralien. Die gesamte Rebfläche ist als AOC Côtes de Provence
klassifiziert.
Michèle
und Yves Gros sowie ihre Tochter Christelle bewirtschaften ihre
Domäne bereits seit 18 Jahren biologisch und bio-dynamisch und sind von Ecocert
und vom Demeterverband zertifiziert. Sie sehen das als Voraussetzung, ihre
Heimaterde auch für die Nachkommen zu sichern. Neben den Reben züchtet Familie
Gros auch Geflügel - natürlich biologisch! -, und zur Pflege der Weinberge
haben die Schafe der Nachbarn freien Zutritt. Zur Düngung der Reben und zur
Vitalisierung des Bodens wird ausschließlich der auf dem Hof hergestellte
Kompost verwendet; zum Schutz der Rebstöcke vor Krankheiten und Parasiten
kommen vorzugsweise Pflanzenschutzprärerate wie Brennessel- und
Schachtelhalmaufgüsse zum Einsatz.
Die Weinbereitung erfolgt traditionell und
grundsätzlich ohne Reinzuchthefen. Die Cuvée de l'Aubigue - aus Cinsault,
Grenache und Syrah gekeltert, wird im Edelstahltank ausgebaut, um die ganze
Fruchtigkeit und den jugendlichen Charme zu erhalten. Es ist ein typischer
Provencale, rund und saftig und in der Frucht mit animierenden Noten von roten
Sommerkirschen.
© 2008
Cuvée de l'Aubige Rosé
7,30
Frankreich
Unter dem Einfluß seines Vaters Gérard
Fouque, der Gärtner und Pflanzenzüchter ist, begann Alexandre Fouque
1990 ein Landwirtschaftsstudium in Cassis in der Provence. Es folgte 1992 eine
Winzerausbildung am Lycée Viticole im burgundischen Beaune, weitere Studien in
Kalifornien und der Champagne schlossen sich an, wo er bereits 1994 sein
Diplôme National d’Œnologue "baute" und promovierte. Anschließend
arbeitete er in verschiedenen Champagnerhäusern, später dann in größeren
Betrieben in Südfrankreich. 1999 übernahm er eine Professur an der Université
du Vin in Suze-la-Rousse, die er auch heute noch inne hat.
Dann, im Jahr 2000, kaufte die Familie Fouque,
die ursprünglich aus Korsika stammt, eine 40-ha-Domäne mit Besitz in den
Gebieten um Faugères und Pézenas, die über viele Winzer-Generationen gewachsen
war. Es war die Domaine La Tour Penedesses. Leiter der Domäne wurde Alexandre,
der sich heute als "Artisan-Vigneron", also Handwerker-Winzer,
versteht.
Zwischen Gabian und Faugères nördlich von
Béziers liegt das Château du Prieur de Cassan. Es geht auf eine Gründung Karls
des Großen im Jahre 805 als Mönchskloster zurück und war über mehr als 1000
Jahre die berühmteste Abtei der Gegend - des zentralen Languedoc. Sicher ist
der Weinbau hier noch viel älter.
La Tour Penedesses ist auf verschiedenen
Terroirs begütert. Die Böden sind vielfältig, von schwarzem Schiefer in
Faugères über Sandstein, kalkhaltiges Geröll und Mergel bis zu vulkanischem
Basaltgestein - zwei erloschene Vulkane bilden den geologischen Rahmen. Es
steht eine Vielzahl von roten Rebsorten in Alexandres Weinbergen: Grenache,
Syrah, Carignan, Mourvèdre, Counoise, Alicante, Cinsault, Chenançon, Merlot und
Tempranillo, über 70 % der Reben sind älter als 40 Jahre. Intensive Laub- und
Bodenarbeiten während der Wachstumszeit sind Standart. Chemische Hilfsmittel
gibt es in den Weinbergen nicht, Schafs- und Ziegenmist werden zur Düngung
genutzt. Die Erträge sind gering, bei den Terroir-Weinen gar nur 15 bis 25
hl/ha.
Geerntet wird grundsätzlich von Hand. Die
Verarbeitung der Trauben geschieht Parzelle für Parzelle; das Lesegut wird
abgebeert und für kurze Zeit kalt mazeriert, um die Aromen voll zur Geltung zu
bringen. Im heißen Klima des Südens ist eine temperaturkontrollierte Vergärung
lebenswichtig, bei der Alexandre übrigens keine Reinzuchthefen einsetzt. Im
Keller stehen große Cuves und kleine Eichenfässer einträchtig nebeneinander -
der Ausbau erfolgt jeweils, wie das Lesegut es erfordert, die Abfüllung erst
dann, wenn der Wein "fertig" ist. Die Weine werden weder geschönt
noch filtriert.
¢ 2006 Faugères 'La Montagne Noire'
9,80
von schwarzen
Schieferböden; Syrah, Mourvèdre, Grenache und uralte Carignan Noir. Finesse und
Eleganz!
¢ 2004 Faugères 'Les Raisins de la Colère'
17,50
die selective Spitze
aus 70 % Syrah und 30 % Mourvèdre, ausgebaut im demi-muid (600-Liter-Faß) -
sehr fein!
¢ 2004 Les Volcans 'Montée Volcanique' - Coteaux du
Languedoc
12,50
Cuvée aus Syrah (60
%), Mourvèdre, Grenache und Carignan, wächst auf geröllreichem Vulkangestein;
Holzfaßausbau.
Wunderbar rund, geschmeidig, Aromen mit reifer Brombeere und Cassis, Würze; zu
jedem geschmorten,
gegrillten oder
kurzgebratenen Fleisch
¢ 2004 Clos de Magrignan 'Montée des Schistes' -
Coteaux du Languedoc
25,00
2 ha-Parzelle auf
Schiefer unterhalb Roquessels, in einem kühlenden Bachtal; 100 % Syrah, Ertrag
unter 25 hl/ha,
vollreif geerntet,
gutes Jahr Reife im Holzfaß; dunkelrot, delikat, üppige, reiche Frucht mit
Pflaume und schwarzen Beeren
und Gewürzen, dichte
Textur; zu jedem Wild, Lamm, würzigem Käse...
¢ 2003 Clos de Penedesses 'Montée de Grès' - Coteaux
du Languedoc
33,50
Clos de Penedesses
auf dem Plateau oberhalb Gabian auf Sandstein wurde 1956 mit Grenache (90 %)
und Counoise
bepflanzt;
Minierträge; schwarze Beerenaromen, Garrigue-Würze, Vanilletöne, samtig-reife
Tannine, ganz großer Wein.
Zu rotem Fleisch,
Ente, auch würzigen Käsen
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Die Université du Vin in Suze-la-Rousse ist äußerst pittoresk untergebracht. Hier lehrt Alexandre Fouque. Die alte Abtei in Cassan wurde 805 von Karl dem Großen gegründet (ob
er wohl selber mal da war? Eher trieb er sich ja in Italien herum!!) |
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Frankreich
Die Montagne de la Clape ist ein
Kalksteinmassiv, das 214 Meter über das Meer herausragt. La Clape ist der
wärmste Ort Frankreichs. Im Sommer sind es auf der Hochfläche oft 40° C und
mehr, außerdem ist es sehr trocken; 200 Tage im Jahr jagt der warme Mistral
über die Landschaft. So nimmt hier die Natur von sich aus eine kräftige
Ertragsreduzierung vor!
Der Coffre de Pech Redon ist die höchste
Erhebung auf der Hochebene der Montagne de la Clape. Von hier hat man einen
wunderbaren Blick auf's Mittelmeer, und hier liegt das Weingut Château Pech
Redon von Christophe Bousquet.
Die Böden bestehen überwiegend aus
kalkhaltigem Ton, üppig mit Geröll durchsetzt. Der Durchschnittsertrag liegt
bei rund 30 hl/ha - mehr gibt das Land nicht her. Generell werden alle Wein von
Hand geerntet. Für die Rotweine von Pech-Redon sind vor allem die Rebsorten
Grenache, Carignan, Syrah, Cinsault und Mourvèdre verantwortlich. Sie werden
grundsätzlich entrappt und mit den eigenen Hefen vergorent. Die Ausbaustilistik
von Christoph Bousquet ist durchaus als klassich zu beschreiben. Die komplexen
und dichten Weine sind füllig, geschmeidig und zeigen die typische würzige
Aromatik von La Clape.
Die Spitzencuvée La Centaurée wird zu 75 % aus
Syrah, außerdem aus Grenache gekeltert und reift in kleinen Fässern. Die Cuvée
L'Epervier - nach dem reife Trauben stehlenden Sperber benannt - bezieht ihre
tiefe Frucht von 40 % Syrah, weiters enthält sie 40 % Grenache und 20 %
Carignan. Die kühle Frucht nach Sauerkirschen ist mineralisch unterlegt, der
Wein ist geradlinig und schlank. Ausgebaut wurde er teils im großen Holzfaß,
teils im Barrique. Les Cades, aus Carignan, Grenache und Cinsault gekeltert,
wurde im großen Holzfaß ausgebaut. Fest und mit angenehmer Kühle im Kern, ist
es ein Wein mit wunderbarer Frucht nach Sauerkirsche! Übrigens sind auch die Rosés
von Pech-Redon eine besondere Empfehlung wert!
¢ 2006 Coteaux du Languedoc-La Clape 'Les
Cades'
7,20
¢ 2004
Coteaux du Languedoc-La Clape 'L'Épervier'
9,95
¢ 2001
Coteaux du Languedoc-La Clape 'La Centaurée'
17,50
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La Clape ist ein wildes Terroir gleich am Mittelmeer. Dennoch gedeiht
die Rebe hier - die Hitze gefällt ihr. |
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Fabienne
und Bruno Schenck erzeugen auf ihrer Domäne im Herzen der Haut
Corbières, im Terroir Quéribus, wunderbar schmeckende Weine mit strahlender
Frucht mit Noten von saftig-reifen dunklen Beeren, animierend und glockenklar!
Die beiden, die aus der Schweiz stammen, betreiben
die Domäne seit 1995. Die Weinberge sind allerdings viel älter. Familie Schenck
entschloß sich 1990, Grand Arc zu übernehmen: 50 ha insgesamt, davon 22 ha
Weinberge, 19,5 ha mit roten Rebsorten, Grenache, Carignan, Syrah, Cinsault,
Mourvèdre, der Rest mit weißen. Das weitere Gelände ist garrigue, das typische
Buschheideland der Region, sowie Gebäude, die zum größten Teil restauriert
werden mußten. In diesen entstanden sowohl die Kellerei als auch ein Gästehaus.
Die Reben wachsen auf Abhängen in reiner
Südausrichtung. Die Gebirgszone der Haut Corbières bietet erhebliche Temperaturunterschiede
zwischen den heißen Tagen und den kühlen Nächten. Der Tramontane-Wind aus den
Bergen hält die Trauben trocken und die Gefahr von Pilzerkrankungen gering. Der
kieseldurchsetzte kalkhaltige Tonboden ist bestens geeignet zur Erzeugung
ausdrucksstarker Rotweine. Schonender Umgang mit der Natur, kein Einsatz von
Herbiziden, niedrige Erträge, Handlese und ein wohlüberlegter Einsatz von
Eichenfässern, das sind die Voraussetzungen eines guten Zusammenspiels von
Boden, Klima, den verschiedenen Rebsorten und der Weinpassion der Besitzer der
Domaine du Grand Arc.
Der fruchtige, dunkelbeerige Nature d'Orée entsteht
zu gleichen Teilen aus Carignan, Cinsault, Genache, Mourvèdre und Syrah und
reift ohne Holzeisatz. Die Réserve Grand Arc wird aus 55 % Carignan, 30 %
Grenache und 15 % Mourvèdre erzeugt und reift auch in der Cuve - tolle Frucht,
schönes Gerüst von der Mourvèdre, Frische und Struktur. Seidig und fein kommt
die Cuvée des Quarante daher (45 % Carignan, 35 % Grenache, 20 % Syrah). Teils
im Eichenholz ausgebaut, ist es ein finessenreicher und eleganter Wein.
Mächtig, komplex und von ganz tiefer Struktur, auch intensiver Würze ist En Sol
Majeur (das heißt G-Dur, eine Tonart, die oft als festlich, klar und hell
beschrieben wird). Er wurde aus 60 % Grenache und 40 % Syrah gekeltert. Die
Tannine sind fein und geschmeidig, der Wein sehr ausgewogen und äußerst
lagerfähig.
¢ 2008 Corbières 'Nature d'Orée' 6,25
¢ 2007 Corbières 'Réserve Grand Arc' 7,50
¢ 2006 Corbières 'Réserve Grand Arc' 7,50
¢ 2007 Corbières 'Cuvée des Quarante' 9,50
¢ 2006 Corbières 'En Sol Majeur' 13,00
Frankreich
Die Domaine Boudau wird heute von den
Geschwistern Véronique und Pierre Boudau geleitet. Gegründet
wurde sie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Hippolyte Boudau.
1940 übernahm sein Sohn Henri das Gut; er erweiterte den Weinbergsbesitz
und pflanzte vor allem Grenache Noir neu an. Dazu wählte er hochwertiges
Pflanzgut in Châteauneuf-du-Pape aus, was sich noch heute in der Qualität der
Weine widerspiegelt. Die Böden der Domaine Boudau bieten dieser Rebsorte ideale
Bedingungen.
Als Henri 1967 plötzlich starb, hinterließ er
seiner Frau Anne-Marie und den drei kleinen Kindern rund 60 ha
Rebfläche. Zu dieser Zeit wurden noch, wie schon von Beginn an, die
traditionellen Süßweine Rivesaltes und Muscat de Rivesaltes erzeugt; allerdings
brach das Geschäft damit Ende der 80er Jahre stark ein. Im Jahr 1992 beschloß
die Familie Boudau, die Produktion vor allem auf trockene Weine umzustellen.
Die beiden jüngeren Kinder Véronique und Pierre gaben ihre erlernten Berufe auf
und übernahmen die Leitung des Gutes.
Der Rebsortenspiegel der Domäne wird von der
Grenache mit mehr als der Hälfte des Bestandes dominiert. Für die Rotweine gibt
es weiters Syrah und Carignan; für die weißen Muscat de Rivesaltes und
trockenen Muscat gibt es auch Muscat à petit grain und Muscat d'Alexandrie.
Die heute 48 ha Weingärten der Domäne liegen
in der Nachbarschaft von Rivesaltes, nördlich von Perpignan. Sie verteilen sich
auf zwei Lagen. Im Norden von Rivesaltes und dem Flußlauf des Agly, auf den
Ausläufern des Massif des Corbières, liegt 'Le Clos' mit rund 23 ha. Die
zusammenhängende Rebfläche zwischen Salses und Espira de l'Agly steht auf
felsigem Untergrund mit kalkhaltigem Tonboden. Die schroffen Abhänge sind nach
Südost exponiert und profitieren vom Tramontane, dem sehr trockenen
Nordwestwind. Hier gedeihen Grenache und Syrah, die zu den Appellationen Côtes
du Roussillon und Côtes du Roussillon Villages zählen. Sie erbringen allein
durch die rauhen Lebensumstände ganz geringe Erträge um 20 hl/ha.
Der zweite Weinberg, 'La Pinède', befindet
sich auf dem Plateau von Baixas, südwestlich von Perpignan. Auch diese 25 ha
liegen beisammen. Die kalkhaltigen Böden liegen auf einer Terrasse aus der
letzten Eiszeit. Die meisten Parzellen sind mit großen Flußkieseln (galets
roulés) durchsetzt - idealer Boden für die über 50jährigen Grenache-Reben, die
hier immer hervorragend ausreifen! Auf rund 4 ha steht auch Muscat à petit grain,
aus dem trockener Muscat gekeltert wird. Es ist einer der frühreifsten
Muscat-Weinberge Frankreichs.
Auf der Domaine Boudau werden alle Trauben von
Hand geerntet. In normalen Jahren beginnt die Lese mit den frühesten Sorten
Mitte August, die letzten Trauben werden Ende Oktober geborgen. Bereits in den
Weinbergen wird das Lesegut selektiert, eine weitere Kontrolle und Auslese
findet am Sortiertisch in der Cuverie statt. Die Kellerei wurde 1999 erneuert.
Eine moderne Ausrüstung ermöglich äußerst schonenden Umgang mit dem Lesegut, um
Weine von höchstmöglicher Qualität zu erzeugen. Der Keller ist klimatisiert, um
die kostbaren Weine vor der südlichen Hitze zu schützen.
Alle Parzellen werden getrennt vinifiziert, um
ihre Eigenarten zu erhalten. Die Trauben werden entrappt; nach der
traditionellen Maischegärung für die Roten erfolgt Untertauchen des
Tresterhutes, méthode rémontage, Temperaturkontrolle und Aufrühren der Hefen je
nach Bedarf der einzelnen Cuve. Die fruchtigen Weine werden recht jung abgefüllt,
wogegen die Côtes du Roussillon und Côtes du Roussillon Villages länger im
Keller reifen, teils in Cuves, teils auch in Eichenholzfässern.
Der rote Côtes du Roussillon 'Le Clos',
gekeltert aus 70 % Grenache Noir, 20 % Syrah und 10 % Carignan, reift ohne Holzeinfluß
in großen Cuves; er zeigt eine Fülle von Frucht, rote Beeren im Überfluß! Dazu
kommt eine schöne Kraft und angenehme Würze. Gefällt zu herzhaften
Wurstspeisen, zu Gegrilltem und dunklem Braten. Dank des dezenten Tannins auch
ohne Speisen wunderbar!
In der
'Cuvée Henri Boudau' finden wir 60 % Syrah, außerdem 30 % Grenache Noir
und 10 % Carignan. Er reift etwa ein Jahr in Eichenfässern, teils neu, teils
mehrfach gebraucht. Der Wein ist kraftvoll, hat aber auch eine tolle Frische,
komplexe Struktur und wunderbare Frucht mit Noten von dunklen Früchten sowie
seidige, feine Tannine. Lammgerichte und kräftige Käse passen gut. Die Cuvée
Tradition enthält mehr Grenache, reift auch ein Jahr im Eichenholz, allerdings
ausschließlich in mehrfach gebrauchten Fässern. Sie ist ein Tiefstapler: in
sich ruhend und wunderbar komplex, dabei ausbalanciert und sehr nachhaltig. Sie
ist ein besonders guter Tischgenosse: zu Wild, das nicht gut tanninreiche Weine
verträgt, zum dunklen Braten und mehr.
Der 'edelsüße' Rivesaltes Grenat 'Sur Grains'
ist rein aus Grenache gekeltert: feines Spiel zwischen elegantem Tannin, sehr
angenehmer Süße und glockenheller Frucht mit dunklen Aromen macht den Wein
hochspannend. Er ist kräftig, würzig, sehr nachhaltig - ideal zum Schokoladendessert!
Der klassische Muscat de Rivesaltes ist ein wunderbarer weißer Süßwein mit
köstlicher Frucht, perfekt zu Gänseleber und besonders zu fruchtigen Desserts.
Sein 'Gegenspieler' ist der erfrischende trockene Muscat, mit schöner Frucht
und weicher Säure ein hervorragender Wein zur leichten Küche!
Ihr Klick zum Weingut: http://www.domaineboudau.fr/
¢ 2009 Côtes du Roussillon 'Le Clos'
folgt
¢ 2007 Côtes du Roussillon Villages
'Tradition'
8,90
¢ 2005
Côtes du Roussillon Villages 'Tradition'
8,50
¢ 2006
Côtes du Roussillon Villages 'Cuvée Henri Boudau'
11,25
¢ 2007 Côtes du Roussillon Villages
'Patrimoine'
17,50
¢ 2006
Côtes du Roussillon Villages 'Patrimoine'
16,90
© 2008 'Petit Closi' Rosé
6,80
£ 2009 Muscat Sec
7,40
k 2009
Muscat de Rivesaltes -Vin Doux Naturel-
12,90
k 2007 Rivesaltes Grenat 'Sur Grains' -Vin Doux Naturel- (Roter
Süßwein aus Grenache)
13,90

Frankreich
Als Olivier Bernstein 1989 sein BWL-Diplom
erwarb, gab es noch keinen Gedanken an ein Leben als Winzer. Sein erster Job
führte in nach Taiwan, wo er in Sachen Untergrundbahn und TGV im Einsatz war.
China, Südasien und Venezuela waren weitere Stationen. Auf seinen Reisen lernte
er viele Aromen und Geschmäcker kennen und verfiel ihrer Vielfalt. Ein weiteres
wichtiges Ereignis geschah am 7. Dezember 1991: ein umfangreiches Menu beim
Drei-Sterne-Koch Robuchon sensibilisiert ihn für hochwertige Speisen, auch die
Harmonie mit Wein. "Das werde ich nie vergessen!" sagt Olivier. Und
er besucht alle Spitzenköche Frankreichs.
Bernstein liebt Veränderungen. Sein Großvater hatte
in Kassel den Verlag Bärenreiter gegründet, der musikalische Gesamtausgaben,
Klavierauszüge, Noten und mehr editiert. Dort wurde ihm eine Stelle angeboten,
die Olivier sofort annahm. Allerdings: bald begann ihm Frankreich zu fehlen.
Immer wieder fuhr er also für kurze Zeit heim und entwickelte eine immer
intimere Beziehung zum Wein: "Ich kochte ein wenig und öffnete jeden Tag
eine andere Flasche Wein, bis ich entdeckte, daß der Wein das Wichtigste in
meinem Leben geworden war!"
Um den Weinbergen näher zu sein, zog Olivier
endgültig nach Frankreich zurück. Alle freie Zeit wurde in Winzerbesuche
gesteckt, er diskutierte mit ihnen, sah bei der Arbeit zu, saugte sich mit
Wissen voll. Letztlich aber wolle er seinen eigenen Wein machen. Im Alter von
35 Jahren nahm er zusammen mit seiner Frau Anne-Lise ein Önologiestudium
an der Weinbauschule in Beaune auf. Die Ausbildung komplettierten sie mit
Praktika bei Thierry Allemand in Cornas an der Rhône und bei Henri Jayer in
Vosne-Romanée.
Parallel dazu suchte und fand Olivier den passenden
Ort, um Weine aus Grenache zu erzeugen. Das ist nämlich seine bevorzugte
Rebsorte. Im Sommer 2002 restaurierte er ein aufgegebenes Landgut (= mas) bei
Tautavel im Roussillon und erbaute dort einen völlig neuen Keller. Olivier
Bernstein war Winzer geworden!
Bernstein kaufte 15 ha Reben in Hanglagen auf
tonigem Kalkstein und Schiefer in etwa 180 m Höhenlage. Der Blick von dort ist
atemberaubend: auf der einen Seite des Tals liegen der Naturpark bei Maury und
die Katharerburg Quéribus, auf der anderen Seite reicht der Blick bis zu den
Pyrenäen und zum Mont Canigou mit seinem stets verschneiten Gipfel. Der ständig
wehende Tramontane schützt die Reben hier vor Pilzkrankheiten.
Olivier bearbeitet seine Weinbergsflächen so, daß
er gesunde, konzentrierte Trauben ernten kann, die ihr Terroir widerspiegeln.
Alle Arbeiten in den Reben haben dieses Ziel. Wenn die Trauben nach der Ernte
im Keller ankommen, werden sie nochmals ausgelesen. Die Maßnahmen, die im
Keller eingesetzt werden, haben intensive Frucht und delikate Finesse als Ziel.
Die Weine reifen in den Cuves oder Holzfässern lange auf ihren Feinhefen.
Die Weine von Olivier Bernstein haben eine
wunderbare, feine Frucht, unterlegt von schönen würzigen Noten und abgerundet
von saftigem, fast süßlichem, samtigem Tannin. Der jugendliche Sarabande wird
je zu einem Drittel aus Grenache, Syrah und Carignan gekeltert, ein leicht und
angenehm zu trinkender Wein, der einen guten Einstieg in die Region von
Tautavel darstellt. Frisch, fruchtig und mit schöner Reife zeigt sich La 66,
reicher Fond von 60 % Grenache, feine Frucht von 30 % Syrah und schöner Schliff
von 10 % Carignan. Endlich, sehr konzentriert und üppig Le Rouge, aus ganz
kleinen Erträgen, der große Rote der Domäne. Grenache mit 30 % Syrah, in ein-
und zweijährigen Barriques ausgebaut. Komplex, Aromen von Gewürzen und reifen
dunklen Früchten, sehr vornehm.
¢ 2006 Côtes du Roussillon Villages
'Sarabande'
6,95
¢ 2006 Côtes du Roussillon Villages 'La
66'
10,80
¢ 2005 Côtes du Roussillon Villages 'Le
Rouge'
15,50
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Frankreich
Das Anbaugebiet von Pouilly-Fumé liegt auf den
Hügeln aus Kalk und Feuerstein bei Pouilly-sur-Loire, an denen der Fluß
gemächlich vorbeifließt. Hier keltert Alain Cailbourdin seine Weißweine
aus einer einzigen Rebsorte, der Sauvignon Blanc. Er besitzt die 16-ha-Domäne
seit 1980; die Hälfte seiner Reben ist zwischen 40 und 70 Jahre alt, die
anderen hat er nach 1980 gepflanzt. Seine Weinberge liegen auf verschiedenen
Hängen, deren Weine er separat ausbaut. Ertragsbegrenzung, Ausbrechen
überflüssiger Triebe am Stock, teilweise Begrünung der Weinberge, integrierter
Pflanzenschutz und Beachtung der öko-biologischen Zyklen legen den Grundstock
für hohe Traubenqualität. Alain erntet im Augenblick optimaler Reife, jedoch
nicht überreif, was Leichtigkeit und Frische seiner Weine erklärt; im Keller
wird traditionell, auch mit Spontangärung, aber mit moderner Ausrüstung
gearbeitet, und große Sorgfalt und Hygiene erklären die Eleganz, Feinheit und
glasklare Frucht der Weine. Alains Weine sind durchgängig von angenehmer
alkoholischer Leichtigkeit.
Zwischen Boisfleury und dem Hügel von St.
Andelain stehen die Reben für die 'Cuvée de Boisfleury' auf einem Plateau mit
unterschiedlichen Böden: ‚Calcaires du Barrois‘ mit viel hartem Kalkstein und
sandige Formationen mit Feuerstein (‚silex‘). Der Wein besticht mit seiner
frischen Frucht mit Aromen von Passionsfrucht, Mandarine und Akazie; servieren
Sie ihn als Apéritif oder zu leichten Mahlzeiten, besonders zu Fisch.
Rund 40jährige Reben stehen in der Lage 'Les
Cornets' auf 'Marnes kimméridgiennes', einer stark von Steinen und Ammoniten
und kleinen Austern durchsetzten Mergelschicht, sehr typisch für Pouilly-Fumé.
Ein saftiger Wein, eher rund, mit schöner Kraft und Länge. Er begleitet
hervorragend helles Fleisch wie Kalb und Huhn in cremigen Saucen.
'Les Cris' liegt in bester Südwestlage gleich
am Fluß auf dichtem, feinkörnigem Kalk (‚portlandien‘), brillantes
Sauvignon-Terroir. Ein Wein mit brillanter Rasse und knackfrischer Frucht,
nachhaltig und elegant, mit dichter Textur und fokussierter Mineralität.
Bestens zu Fischgerichten geeignet, aber auch zu feinen Ziegenkäsen.
Cailbourdins Weine sind von großer Klasse und
gehören zur absoluten Spitze der Appellation!
£ 2005 Pouilly-Fumé 'Cuvée de
Boisfleury' 11,50
£ 2006 Pouilly-Fumé 'Les
Cornets' 12,50
£ 2008 Pouilly-Fumé 'Les Cris' 13,80
£ 2006 Pouilly-Fumé 'Les Cris' 13,00
£ 2006 Pouilly-Fumé 'Les Cris' 0,375 7,30
Ihr Blick auf
POUILLY-SUR-LOIRE: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/cailbourdingoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.domaine-cailbourdin.com/
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Links kommt Alain Cailbourdin aus seiner Kellerei; rechts stehen
Comte Georges und Gräfin Anne in ihrem historischen Keller und freuen sich,
daß sie mit dem Besucher den kompletten neuen Jahrgang vom Faß kosten können:
Parzelle für Parzelle ist getrennt vergoren und muß noch assembliert werden. |
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Château de Thauvenay ist seit 1820 im Besitz
der Familie von Comte Georges de Choulot de Chabaud la Tour. Es umfaßt
17 ha Weinberge an den Südwesthängen südlich des Städtchens Sancerre, im
Weiler Thauvenay. Comte Georges führt das Gut mit seiner Frau, Comtesse Anne
de Choulot. Die beiden haben drei Töchter und vier Söhne. Aber nur der
Jüngste, Maxime, interessiert sich für das Weingut und ist nach
abgeschlossener Ausbildung inzwischen voll in den Betrieb integriert.
Der äußerst umgängliche und lebensfrohe Graf
erzeugt traditionelle Weine. In seinen Weinbergen steht ausschließlich
Sauvignon Blanc, und in seinen Kellern entsteht ausschließlich Sancerre. Die
jüngsten Reben sind 10 Jahre alt, in den älteren Weinbergen stehen über
80jährige Reben mit geringem, aber besonders hochwertigem Ertrag. Die Reben
stehen auf jurassischem Kalk, stark mit Steinen durchsetzt, die von fossilen
Muscheltieren stammen, zu geringen Teilen auch mit Feuerstein. Das erklärt,
warum die Weine vom Château de Thauvenay so wunderbar ausgewogen sind und eine
saftige, frische Frucht haben. Es sind schlanke, rassige Weine, elegant und mit
schönem Körper. Die feine, frische Frucht des Sauvignon wird von guter Struktur
unterlegt. Durch ihre traditionelle Bereitung und gute Kraft ist die Frucht
sehr gut in das gesamte Aromabild mit Kopfnoten von reifen gelben Früchten
integriert.
Der Keller des Weingutes ist sehr malerisch
untergebracht: keine 500 Meter von den Reben entfernt, befindet er sich im
Kreuzgewölbe der romanischen Kapelle des Châteaus aus dem 12. Jahrhundert. Die
Kapelle wurde einst über einem gallo-römischen Tempelbezirk samt seiner Quelle
errichtet.
Der Graf macht keine Weine mit vorlauter
Frucht, die nach Kaltgäraromen schmeckt und nach einigen Monaten in sich
zusammenfällt. Im Gegenteil, die Thauvenays sind sehr gut lagerfähig und
entwickeln sich prima über einige Jahre im Keller - wenngleich sie natürlich
auch jung ein Genuß sind! Château de Thauvenay steht für erstklassige, rassige
und ganz klassische Weine der Appellation Sancerre.
£ 2006 Sancerre 'Château de
Thauvenay' 11,95
Ihr Blick auf CHÂTEAU DE
THAUVENAY: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/thauvenaygoogle.htm
Ihr Klick zum Weingut: http://www.chateaudethauvenay.com/
Frankreich
Menetou-Salon ist eine in Deutschland recht
wenig bekannte Loire-Appellation mit Weinen von großer Klasse. Sie erstreckt
sich auf nur rund 420 ha über zehn Gemeinden im Westen von Sancerre, einige
Kilometer nördlich vom mittelalterlichen Bourges. Ein großer Liebhaber der
Weine dieser Region war Jacques Coeur, der Finanzminister Karls VII.
(1440), und er hatte hier auch
Weinbergsbesitz.
Menetou-Salon liegt geologisch im Pariser
Becken und hat sehr ähliche Böden wie Sancerre, nämlich überwiegend Mergel und
Kimmeridgium-Kalk jurassischen Ursprungs. Oftmals findet man versteinerte
kleine Muscheln in den Böden.
Außer den Böden verbinden die beiden
Appellationen ihre Rebsorten. Genau wie beim Nachbarn, sind auch in
Menteou-Salon nur zwei Sorten zugelassen: in den geeigneten Hanglagen wächst
Sauvignon Blanc für den Weißwein, der etwa 70 % des Ertrages der Appellation
ausmacht. Auf dem Rest wächst Pinot Noir für Rotweine und Rosés. Hier sind die
Vorraussetzungen für die burgundische Paradesorte gut. Sie profitiert von den
Böden und vom atlantischen Klima, das ihr Delikatesse und die Aromen von
kleinen roten Früchten verleiht.
Auf die Weine von Philippe Gilbert bin
ich durch Zufall gestoßen, aber sie haben mich auf Anhieb elektrisiert: sie
sind fein, elegant, ausgewogen, dabei dicht und finessenreich!
Gegründet wurde die Domäne im Jahre 1768 und
war seitdem ununterbrochen in Familienbesitz. 1998 übernahm Philippe Gilbert
die Leitung. Heute Ende dreißig, zählt er zur jüngeren Winzergeneration (ist
übrigens gerade zum Präsidenten des Appellationskomitees gewählt geworden, ist
also in Menetou sehr geachtet). Unterstützt wird er vom Önologen Jean-Philippe
Louis. Man sagt den beiden nach, daß sie mit ihrem gemeinsamen Streben nach
höchster Qualität und ihrem hervorragenden Fachwissen ein sehr gutes Team
bilden. Auch die Arbeiten im Weinberg zählen zu Jean-Philippes Aufgaben, wie
die Pflege der Weinstöcke, Wetterbeobachtungen und die Beobachtung des
Mondkalenders.
Dieser wird auf der Domäne immer wichtiger:
Philippe stellt sein 27-ha-Weingut komplett auf biodynamische Arbeitsweise um.
Er selber fragt sich oft, warum er nicht immer schon so gearbeitet hat:
lebendige Böden, Rebstöcke mit ganz anderem Glanz auf den Blättern....
Bei Philippe stehen mehr rote als weiße Reben
in den Weingärten. Seine Rotweine sind seidig, mit betont eleganter Frucht, in
den Kopfnoten kleine rote Früchte. Der Menetou-Salon Rouge wird in einer
Kombination von Edelstahl und großem Holzfaß ausgebaut und ist angenehm frisch;
die Cuvée ‚Les Renardières‘ reift burgundisch in kleinen Fässern und ist
komplex und würzig. Von bestechender Frucht und umwerfender Frische ist der
Rosé mit seiner feinen Pinot-Noir-Note.
Der weiße Menetou erinnert an Orangenblüten
und Quitte, etwas an schwarze Johannisbeeren, an frischen Apfel, eine Spur
Honig und Gewürze - Sauvignon at it‘s best!
Dem Liebhaber der großartigen Appellationen am
Oberlauf der Loire kann ich die Weine dieser außergewöhnlichen Domäne nur
wärmstens empfehlen!
Ihr Klick zum Weingut: http://www2.domainephilippegilbert.fr/
£ 2008 Menetou-Salon Blanc 12,90
£ 2007 Menetou-Salon Blanc 12,90
£ 2006 Menetou-Salon Blanc 11,50
¢ 2008 Menetou-Salon Rouge 13,75
¢ 2005 Menetou-Salon Rouge 11,80
¢ 2007 Menetou-Salon Rouge
'Les
Renardières'
21,90
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Links oben steht Philippe Gilbert mit seinem Kellermeister
Jean-Philippe Louis im Holzfaßkeller. Es wird junger roter Renardières
verkostet. Auf dem Kalksteinstück links, in den Weinbergen von Menetou-Salon
fotographiert, erkennt man gut die kleinen Muscheln, die in früheren
Zeitaltern den Boden ge-bildet haben. |
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Frankreich
Das belgische Ehepaar Eddy und Mileine
Oosterlink-Bracke betreibt diese Domäne am Layon, dem "edelsüßen"
Nebenfluß der Loire. Sie bewirtschaften das gut nach den Grundsätzen des
biologischen Weinbaus. Insbesondere die Lese wird mit Riesenaufwand betrieben,
wie es hier in der Gegend üblich ist: die Gewinnung großer edelsüßer Weine
erfordert oftmals viele Durchgänge (das sogenannte "tri"-Verfahren),
um immer nur die optimal gereiften Beeren zu ernten - was natürlich auch der
Qualität des trockenen Weines zugute kommt. Die Weine werden ausschließlich aus
der Rebsorte Chenin Blanc gekeltert. Die Familie Oosterlink-Bracke setzt
prinzipiell keine Reinzuchthefen zu und chaptalisiert die Weine nicht. Sie
werden im kleinen Eichenholzfaß vergoren und ausgebaut, 'La Quintessence de
Juchepie' zu 100% in neuen Fässern.
£ 2005 Le Sec de Juchepie 'Le
Clos'
15,80
k 2005 Coteaux du Layon Faye '
Les Quarts de Juchepie '
22,50
k 2005 Coteaux du Layon Faye '
La Quintessence de Juchepie '
0,5 38,50
Im Jahr 1949 läßt sich Alfred Bidet als
Winzer in Rablay-sur-Layon nieder und gründet die Domaine des Quarres. Stück
für Stück kauft er gute Weinberge zusammen, besonders die Parzellen auf dem
steilen Hang in reiner Südlage, der 'La Magdelaine' heißt, haben es ihm
angetan. Der Boden besteht hier aus schwarzem Schiefer, durchsetzt mit
vulkanischem Rhyolit. Weil die Erde so mager ist, müssen die Reben um ihre
Nahrung kämpfen. Das ergibt Tiefe und Aroma im Wein. Bidet erwirbt alle
Parzellen der Spitzenlage, die 13 ha am Stück werden terrassiert und
ausschließlich mit Chenin Blanc bepflanzt. 1986 übernehmen Alfreds Tochter Sylvaine
Bidet und ihr Mann Luc Arenou die Domäne mit ihren heute 32 ha. Im
Januar 2008 haben sie das Gut an ihre Mitarbeiter Cédric und Véronique
Aubert-Goudron verkauft.
Die Hauptrebsorte auf der Domäne ist mit über
20 ha der Chenin Blanc, aus dem vor allem edelsüße Weine gewonnen werden.
Edelsüße sind in diesem Abschnitt der Loire die Hauptproduktion, die
Möglichkeiten sind dafür excellent - und der Chenin Blanc! Leider sind diese
Weine in Deutschland weitestgehend unbekannt...
Die Ernte der kostbaren edelsüßen Tropfen
findet in mehreren selectiven Lesegängen statt, in normalen Jahrgang werden
etwa zwischen dem 20. Oktober und em 15. November 5 bis 6 "tris"
durchgeführt. Die besten edelsüßen Weine der Domäne wachsen ohne Zweifel in der
Lage La Magdelaine. Es gibt drei Weine - vorausgesetzt, das Weinjahr gibt es so
her. Der "normale" Coteaux du Layon Faye "La Magdelaine"
ist ein sogenannter Vin Blanc Moelleux, entspricht einer leichten Beerenauslese
und wird im Edelstahl ausgebaut. Deshalb hat er auch eine überbordende Frucht -
reife gelbe Früchte -, dazu ein schönes Säurespiel. Toll als Apéritif an warmen
Tagen!
Die beiden noch reicheren
Weine werden als Vins Liquoreux eingestuft. Coteaux du Layon Faye "La
Magdelaine Prestige" ist mit einer üppigen Beerenauslese allerbester
Qualität vergleichbar, und die Sélection des Grains Nobles bzw. MYLORD hat die
Klasse einer feinsten Trockenbeerenauslese. Diese beiden Weine reifen im
Eichenholz, um die üppigen Aromen zu verdichten.
Der Sauvignon Blanc - zur Erhaltung der
frischen Frucht im Edelstahl ausgebaut - wächst am linken Layon-Ufer; er hat eine
strahlende Frucht mit Frische und Rasse, schönen Blütennoten und Aromen weißer
Früchte - und ist auch preislich sehr attraktiv!
Nicht zu vergessen sind die Roten! Die Cuvée
Tradition, ausschließlich aus Cabernet Franc, ist der Inbegriff roten Loireweins,
wo diese Rebsorte ja ein verkanntes, aber glückliches Dasein führt. Der Wein
ist rund und sehr ansprechend. Tiefer, kraftvoller auch ist Métis, je zur
Hälfte aus Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon gekeltert und in bordelaiser
Stilistik ausgebaut.
Ihr Blick auf LA
MAGDELAINE: http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/magdelainegoogle.htm
£ 2007 Sauvignon Blanc
5,90
£ 2005 Anjou Blanc Sec 'Les
Graviers'
7,50
k 2005
Coteaux du Layon Faye 'La Magdelaine' Prestige
17,50
k 2003
Coteaux du Layon Faye 'La Magdelaine' Prestige
0,5 16,50
k 2005
Coteaux du Layon Faye 'MYLORD'
0,5 23,90
¢ 2005 Anjou-Villages 'Métis'
8,00
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Winter im terrassierten Weinberg La Magdelaine; der Nebel ermöglicht
im Herbst, edelsüße Weine zu erzeugen. |
Frankreich
Das Anbaugebiet Madiran, am Fuße der Pyrenäen
gelegen, ist vor allem für seine kraftvollen, dunkeln und tanninreichen
Rotweine aus der Rebsorte Tannat bekannt. Heute gibt man ihnen gerne einen
kleinen Anteil an Cabernet Sauvignon und/oder Cabernet Franc bei, damit die
Weine mehr Frucht und samtigeres Tannin haben.
1979 gründeten einige Winzer in der Gascogne
die Genossenschaft Plaimont, die seither von André Dubosc geleitet wird.
Neben einigen renommierten Weingütern sind die Producteurs Plaimont eine
wichtige Stütze der Region "Südwest". Ihre Weine sind sehr seriös und
gebietstypisch. Der saftige 2005er Reserve ist ein wunderbares Beispiel für
einen ausgewogenen Madiran.
¢ 2005
Madiran Reserve 'Rive Haute' 7,70
Das Bergerac wird bisweilen als der kleine
Bruder von Bordeaux betrachtet, was nicht richtig ist, denn die Weine aus
Bergerac haben ihre Eigenständigkeit. Sie sind in der Regel fruchtiger und
etwas weniger tanninbetont als die Weine aus Bordeaux. Jean-Marie Huré bereitet seine schöne Cuvée L'Epicuria zu 80 % aus
Merlot sowie Cabernet Sauvignon, und der lebendige Bergerac Blanc ist je zu
Hälfte aus Sauvignon Blanc und Sémillon. Hochspannend ist auch der Saussignac:
aus edelfaulen Sémillon-Trauben, im Barrique vergoren und ausgebaut - nun, das
erinnert doch wieder an Sauternes!
£ 2006 Bergerac Blanc Sec
5,25
¢ 2004 Bergerac
Rouge
5,55
¢ 2004
'L'Epicuria de Tourmentine'
Élevé en fûts de chêne 8,90
k 2001 Saussignac 'Chemin Neuf' 0,5 19,95
Benoît Maulun und Nicole Dupuy bewirtschaften 35 ha
Weinberge; auf 14 ha stehen weiße Trauben, die restlichen 21 ha teilen sich die
klassischen bordelaiser Rotweinsorten. Der Rotwein ist feinfruchtig und
herzhaft.
¢ 2005 Château
Vieux l'Estage
Bordeaux Supérieur
5,25
¢ 2003 Château
Pontet-Laroche Premières Côtes de Bordeaux
7,70
¢ 2004 Château
Laroche Bel Air Premières Côtes de Bordeaux
11,40
¢ 2003 Château
Pontet-Teyssier St. Emilion Grand Cru
13,25
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Der
heutige Gutschef ist der umtriebige, junge und hochmotivierte Massimo 'Max'
Di Lenardo. Er übernahm den Betrieb 1987 und erneuerte die alten Strukturen
mit dem Ziel, ausschließlich qualitätsorientiert zu arbeiten. Zunächst einmal
wurden nur noch Trauben aus eigenem Lesegut verarbeitet. Heute stehen 45 ha
unter Reben, 5 davon sind zugepachtet. Die Pflanzdichte mit sorgfältig
ausgewählten Klonen wurde erhöht, bis zu 6500 Reben pro ha. Der Ertrag wird
rigoros begrenzt, außerdem ist heute Handlese aller Trauben selbstverständlich.
Der Keller ist heute einer der modernsten im Friaul, damit die feinen Aromen
der Weine perfekt erhalten werden können. Die Abfüllung geschieht zum Beispiel
aus diesem Grunde teils unter Vakuum.
Eines der
zentralen Themen für Massimo ist das Terroir. Jeder seiner reinsortigen Weine
kommt aus einer Einzellage, die für diese Rebsorte hervorragende Bedingungen
aufweist. Allerdings sagt er auf die Frage, wo seine Wein herkommen nicht etwa:
aus dem Friaul, sondern: vom Mond. Damit will er ausdrücken, daß die
Handschrift des Winzers bei seinen Weinen noch wichtiger ist als die Herkunft.
Der
Klassiker Pinot Grigio hat eine schöne Kraft, ist breitschultrig und dennoch
elegant und rassig. Der Chardonnay hat neben seiner Cremigkeit eine
begeisternde Frische und Lebendigkeit - wunderbarer Trinkfluß! Friulano: früher
hieß die Rebsorte des TOH! Tocai Friulano, das geht heute wegen des Tokajers
nicht mehr. Der neue Name lautet eben Friulano. Der nachhaltige Wein ist voller
Kraft, dabei sehr ausgewogen und mit zartem Säurespiel.
Die alte,
bodenständige rote Rebsorte Refosco wird vor allem in der Provinz
Friaul-Julisch-Venetien angebaut. Di Lenardo gelingt ein Wein mit herrlicher
Kirschfrucht und ganz sanfter Säure daraus, rund, saftig und voller Frische!
'Ronco Nolè' wird aus Refosco, Merlot und
Cabernet Sauvignon gekeltert und im Holzfaß ausgebaut. Sanftes,
feinkörniges Tannin, feine Würze und warme Aromen mit Noten von Zimt und
Koriander kennzeichnen den eleganten Wein.
Ihr Klick zum Weingut: http://dilenardo.it
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£ 2009 Pinot Grigio 'Vieris' 8,95 £ 2009 Chardonnay 'Lis Maris' 9,40 £ 2009 Friulano 'TOH!'
9,60 ¢ 2008 Refosco 'Lis Maris' 8,95 ¢ 2007 'Ronco Nolè'
11,80 |
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Lenotti ist eine Kellerei, die alle
venezischen Weine produziert. Ich habe mich entschlossen, einige der
blitzsauberen Vertreter ihrer Region in meine Liste aufzunehmen: Weine mit
ausgewogenem Körper, klar strukturierter, typischer Frucht und sehr gutem
Genuß-Geld-Verhältnis!
£ 2008 Chardonnay delle Venezie
4,35
£ 2009 Pinot Grigio delle Venezie
5,75
© 2009 Chiaretto Bardolino
Classico
4,40
italien
Luigi Arnulfo
kaufte 1874 die Weinberge und baute das Weingut auf. Costa di Bussia liegt in
der Cru-Lage Bussia in der Barologemeinde Monforte d’Alba. Inzwischen gehört
das Gut dem umtriebigen Paolo Sartirano. Allerdings verweist der
Namenszusatz noch auf den Gründer. Zu Costa di Bussia gehören heute 15 ha
Weinberge, die sich unmittelbar am Weingut befinden. Sie liegen auf einem
qualitativ hochwertigen Südhang; die einzelnen Parzellen tragen Namen, die auf
die kleinbäuerliche Mischkultur früherer Zeiten hinweisen, sie heißen ‘Campo
del Gatto’ (Katzenfeld) oder ‘Campo dei Buoi’ (Kuhfeld).
Auf Costa di Bussia wird ausschließlich eigenes
Lesegut verwendet, alle Trauben sind aus den eigenen Weinbergen. Wenngleich
Haus und Keller in den letzten Jahren von Grund auf modernisiert wurden, ist
das Gut dennoch ein bodenständiger, traditioneller Betrieb geblieben.
Die Weine von Costa Bussia sind wunderbare
klassische Piemonteser. Der Barbera hat schöne frische Aromen von kleinen
roten Beeren und einen animierenden Trinkfluß. Das ist ein Wein, der seine
Heimat zeigt und wirklich Freude macht! Im Barolo kommt der Nebbiolo wunderbar
zum Ausdruck. Der Wein ist fein in seiner Struktur, mit zarter Säure, apartem
Tannin, und die elegante Frucht ist von reifen roten Beeren geprägt. Der Barolo
'Costa di Bussia' ist kraftvoll, dennoch aber ein feingliedriger Wein mit viel
Finesse! Natürlich ist er ein guter Begleiter kräftiger Braten, er schmeckt gut
zum Lammkarrée, aber auch mit kräftigen Käsen läßt er sich gut
vergesellschaften.
¢ 2008 Barbera d'Alba
9,50
¢ 2005 Barolo 'Costa di Bussia 29,50

Der Weinbergsbesitz von Batasiolo ist inzwischen
rund 100 ha groß. Wissend, daß große Weine im Weinberg und nicht im -keller
geschaffen werden, liegt der Schwerpunkt des Betriebes auch auf sorgfältigster
Weinbergsarbeit. Auf den blau schimmernden Mergelböden wachsen die
traditionellen Piemonteser Rebsorten. Beim Gavi wird auf eine frische,
lebendige Art geachtet, er ist angenehm schlank und rassig. Die Rotweine von
Batasiolo verkörpern den traditionellen Typ. Sie sind nur dezent
mit Tannin ausstaffiert, was sich als sehr angenehm erweist. Die Lagenweine sind herausragende
Exemplare ihrer jeweiligen Herkunft.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.batasiolo.com/
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£ 2008 Gavi
7,35 ¢ 2004 Barbera d'Alba
6,95 ¢ 2006 Barbera d'Alba 'Sovrana' 9,25 ¢ 2003 Barolo
20,50 |
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italien
Fattoria Selvapiana Rufina
Chianti Rufina ist ein sehr traditionell
geprägtes Anbaugebiet. Seine Weine sind wenig bekannt, obgleich sie von
hervorragender Qualität sein können. Selvapiana liegt zwischen Pontassieve
und Rufina (östlich von Florenz) und ist ein typisches toskanisches Landgut:
es setzt sich aus dem Herrenhaus, dem Weinkeller und anderen, heute
stillgelegten Anlagen - z. B. der Ölmühle, dem Getreidespeicher und der Tischlerei
- zusammen. Selvapiana war lange Zeit Landsitz der Bischöfe von Florenz. Dann
ging es in den Besitz einiger reicher Florentiner Händlerfamilien über, unter
anderem in den der Scalandroni, bis es 1827 von Michele Giuntini
Selvapiana übernommen wurde. Das Gut erstreckt sich über 240 Hektar,
wovon rund 45 Hektar dem Weinbau dienen. Die Leitung des Betriebs liegt jetzt
seit fünf Generationen in den Händen der Familie Giuntini. Besonders verdienstvoll war der Einsatz von Francesco
Giuntini Antinori, der, nachdem die Landwirtschaftskrise in den 60er bis
70er Jahren der tradionellen Halbpacht ein Ende setzte, viel Grundbesitz
verkaufen mußte (16 von 22 Bauernhöfen wurden abgetreten), um das Gut und
auch das hohe Prestige des Chianti Rufina selbst zuretten. Der Gutsverwalter Franco wirkte seit 1952
für seinen Freund, den Besitzer Francesco, und starb im Jahre 1990, worauf
Francesco dessen beiden Kinder Federico und Silvia adoptierte. Federico Giuntini Masseti pachtete den Betrieb seit 2002 und leitet
ihn heute erfolgreich zusammen mit seiner Schwester. Er pflegt seine Sangiovese- und
Canaioloreben auf einem stark kalkhaltigen Boden mit sehr unterschiedlichem
Gestein. Auf Grund dieser Böden und der guten Pflege
der Rebanlagen produzieren die Giuntini seit langen Zeiten Wein, der in der
Jugend zwar noch etwas spröde wirkt, aber ganz ausgezeichnet altert und bei
höherer Flaschenreife eine betörende Eleganz zeigt! Ihr Klick zum Weingut: http://www.selvapiana.it/ ¢ 2007 Chianti Rufina
'Selvapiana'
13,25 |
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Azienda Agricola Matteo Napolini Montefalco
Im Herzen Italiens, genauer gesagt in der
Region Umbrien, zwischen Florenz und Rom, liegt die Gemeinde Montefalco - zu
deutsch Falkenberg -, die ihren Namen von Kaiser Friedrich II. hat, der hier
oft zur Falkenjagt verweilte. In der Abtei von Santa Maria di Turrita wurde
eine handschriftliche Urkunde aus dem Jahre 1088 gefunden, aus der
hervorgeht, daß schon in jener Zeit hier Wein angebaut wurde. Südlich der Altstadt befindet sich der
landwirtschaftliche Betrieb Napolini inmitten der Reben von Montefalco. Die Familie
Napolini besteht aus Matteo und Clara, die immer noch nicht
müde sind, sich um das Weingut zu kümmern, und dem Sohn Mario, der
ausgebildeter Önologe ist. Die 30 ha Weinberge liegen überwiegend in
Südost-Exposition auf tonigen Lehmböden. Familie Napolini pflegt ganz besonders die
seltene autochthone Rebsorte Sagrantino, aus der zu 100% der Montefalco
Sagrantino gekeltert wird. Dieser Wein wird 6 Monate im Barrique ausgebaut
und reift anschließend noch 18 Monate im großen Faß aus slowenischer Eiche.
Er ist kompakt, mit kraftvollen Tanninen und äußerst nachhaltig. Außerdem werden vor allen Dingen Sangiovese
sowie Montepulciano und Merlot angebaut, die im Montefalco Rosso und im
Rosso dei Monti vorhanden sind. Der saftige Montefalco Rosso wurde ein Jahr
im großen Holzfaß ausgebaut; er hat eine würzige dunkle Frucht und angenehme
Noten von Kräutern. Rosso dei Monti reifte im Edelstahl und hat schöne Aromen
von roten Beeren, eine rassige, lebendige Art und eine schöne Frische. Ihr Klick zum Weingut: http://www.napolini.it/ ¢ 2007 Rosso dei Monti
6,90 ¢ 2007 Montefalco Rosso
10,80 ¢ 2004 Montefalco Sagrantino
23,90 |
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italien
Im Anbaugebiet Conero Rosso besitzt Umani
Ronchi rund 30 ha Weinberge, die überwiegend mit der kraftvollen
Montepulciano-d'Abruzzo-Traube bestockt sind. Schon der geschmeidige 'Serrano'
zeigt, welches Potential diese Rebsorte hat. Die Lagenweine sind teils sehr
stark selectioniert, was ihre hohe Qualität erklärt. Jorio ist in einem
modernen Stil vinifiziert. Der 1994er Pelago wurde an der International Wine
Challenge 1997 in London als weltbester Rotwein erkostet!
Ihr Klick zum Weingut: http://www.umanironchi.it/
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¢ 2008 Rosso Conero 'Serrano'
5,35 ¢ 2005 Rosso Conero 'San Lorenzo'
7,60 ¢ 2003 Montepulciano d'Abruzzo
'Cúmaro' 18,40 |
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Die traditionelle Rebsorte der Abruzzen ist der kräftige Montepulciano d'Abruzzo. Die Weine sind kräftig und von gutem Körper. Der Villa Cervia ist ein ausgewogener Wein für alle Tage mit angenehmer Frucht und schöner Fülle.
¢ 2008 Montepulciano d'Abruzzo
3,90
Sizilien bietet mit seinen unterschiedlichen
Böden und vielfältigen Landschaften gute Voraussetzungen für den Weinbau: hohe
Sonneneinstrahlung, die gesundes, vollreifes Lesegut begünstigt, gebirgiges
Terrain mit vielen Hanglagen in bester Exposition mit kargen Böden und großen
Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage. Dazu
kommt, daß die große Insel über eine Vielfalt autochthoner Rebsorten verfügt.
Moderne Weinbereitung hat den sizilianischen Weinbau weit voran gebracht; heute
ist etwa die Hälfte der Insel mit Bewässerungssystemen ausgerüstet, die den
Reben auch im heißen Klima das Überleben ermöglichen.
Palazzo Malgara ist ein Projekt mehrerer italienischer
Önologen, die zeigen wollen, daß sehr wohl moderne, aber herkunftstypische
Weine aus den klassischen Rebsorten der Insel zu erzeugen sind Inzolia wird aus
der gleichnamigen autochthonen Weißweintraube gekeltert: zartwürzig, in den
Aromen zeigen sich grüne Äpfel und ein Hauch Kräuter wie Lorbeer und Lavendel. Nero d'Avola ist die klassische
Rotweinrebe; der Wein ist würzig, nachhaltig und hat schöne Aromen von dunklen
Früchten.
Auch Projekte in Apulien werden von Palazzo Malgara betrieben. Daher stammt der Rosso del Salento aus der autochthonen Rebsorte Malvasia Nera unter Beigabe von etwas Negroamaro und Primitivo. Der Wein zeichnet sich durch gute Struktur, Rasse und Würze aus. Der Primitivo di Manduria - aus der Rebsorte Primitivo - ist kraftvoll, dicht, lang, dabei geschmeidig, feurig und sehr ausgewogen.
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£ 2007 Inzolia
5,90 ¢ 2008 Nero d'Avola
6,40 ¢ 2007 Rosso del Salento 6,70 ¢ 2007 Primitivo del Manduria 7,70 |
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Lavinyeta (das sich korrekt
"*lavinyeta" schreibt) ist ein Wein- und Olivengut im Hinterland der
Costa Brava im äußersten Nordosten Kataloniens, in der Provinz Girona. Das
Weinbaubebiet heißt katalanisch Empordà, hochspanisch Ampurdán und auf deutsch
Ampurien. Die Appellation wurde 1975 gegründet. In Deutschland ist sie trotz
der Nähe der Touristengebiete nahezu unbekannt. Die Rebflächen liegen auf den
Abhängen der Sierra de la Albera und der Sierra de Rodas. Es ist der Tatsache
zu verdanken, daß die Landschaft hier relativ isoliert ist und viele Gebiete
inzwischen als Natur- oder archäologische Parks ausgewiesen sind, daß es in
Ampurien viele unzerstörte prähistorische Zeugnisse gibt.
Knapp 20 km nördlich erreicht man bereits die
Pyrenäen, auf deren anderer Seite das französische Roussillon liegt. Das Klima
wird hier vom Tramontana beeinflußt, einem starken Nordwind, der trocknend über
die Rebflächen weht (und in Frankreich Tramontane heißt). Die Winter sind mild
mit wenig Frost und die Sommer heiß, aber durch die Meeresbrise gemäßigt. Es
herrschen karge Böden vor, quarzhaltiger Granit und Schiefer
("llicorella"), der auch im Priorat die Böden bildet.
Josep Serra Pla hat mit seiner Familie die
Weinberge für sein neues Weingut 2002 erworben. Die Reben, vor allem Carignan und
Grenache, waren damals schon zwischen 50 und 75 Jahre alt. Inzwischen umfaßt
das Gut 24 ha Reben. 2006 wurde dann der eigene Keller fertig, in dem die die
Familie jetzt optimal arbeiten kann.
In den den Weinbergen des Gutes stehen vor
allem Grenache und Cariñena (die katalanisch "samsó" heißt), die
ergänzt werden von Syrah, Merlot und Cabernet, wie es in den katalanischen
Weinbergen üblich ist. Die Erträge sind gering, und die Ernte geschieht
ausschließlich von Hand.
Heus Negre ist ein zarter Wein mit sehr
animierendem Trinkfluß! Er wird aus diesen Rebsorten gekeltert: 42% Grenache,
34% Syrah und 24% Cariñena und ganz ohne Holzeinfluß ausgebaut. Im Mund ist er
völlig überraschend, elegant, unaufdringlich und doch sehr deutlich, fein und
transparent. Unbedingt probieren! Heus Negre wird umweltschonend hergestellt:
das Gut ist auf dem Weg zum biologischen Weinbau.
Llavors wird aus 33 % Cariñena, 29 % Merlot,
16 % Cabernet Franc, 16 % Cabernet Sauvignon und 8 % Syrah bereitet. Er wurde
fünf Monate in Fässern unterschiedlicher Herkunft ausgebaut. Es durchaus ein
opulenter Wein, dennoch mit feiner Struktur und Eleganz, nachhaltig und saftig
- beeindruckend! Auch sein Etikett ist beeindruckend: ein auf dem Kopf
stehender lokaler Zeitungsartikel vom 23. September 2008, dem Tag, als der
Cabernet Sauvignon in reifem Zustand geerntet wurde.
¢ 2009 Heus Negre
10,80
¢ 2008 Llavors
14,80

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Das Castell del Remei ist
ein stolzes spanisches Schloß, das im Jahr 1780 erbaut wurde. Daran erinnert
die in ausgezeichneten Jahrgängen aufgelegte Cuvée ›1780‹. Zum Schloß gehören
mehrere Gebäude, die neben der Kirche und einer Getreidemühle auch Platz für
50 Familien (!) bieten. Die Bodega hat ihren Sitz in der Provinz Lérida (katalonisch:
Lleida), 120 km westlich von Barcelona. Sie gehört heute Manuel Cusiné,
dessen Familie die Besitzung 1982 erwarb. Don Ignasi Girona Vilanova gründete die Bodega 1870. Sie war die erste in der
Region, die selber Flaschenwein vermarktete. Nach der Reblauskatastrophe
entschloß sich die Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eine der ersten
in Spanien, französische Rebsorten wie Cabernet Sauvigon und Merlot sowie
Sauvignon Blanc anzupflanzen. Aber selbstverständlich stehen auch klassische
spanische Rebsorten in mengenmäßig interessantem Verhältnis, in den
Weingärten: Tempranillo, Garnacha Tinta und Macabeo ergänzen den
Rebsortenspiegel. Castell del Remei verfügt über 80 ha Weinberge und
insgesamt 400 ha Landbesitz. Die Kellerei wie die
Weinberge wurden kürzlich restauriert und teils durch Neubauten erweitert.
Die Kellerei verfügt heute über eine modere Ausstattung. Tradition und
Moderne gehen hier Hand in Hand. Für die Weinbereitung zeichnet die Önologin Isabel
Marzá verantwortlich. Der rote Gotim Bru wird zu
40 % aus Tempranillo, zu 30 % aus Garnacha Tinta, zu 20 % aus Cabernet Sauvignon und zu 10 % aus Merlot
gekeltert. Der Wein reift in französischen und amerikanischen Eichenfässern;
in den Aromen herrschen Kopfnoten von reifen Kirschen vor, Säure und Tannin
sind elegant, und der Wein besticht durch feine Kraft und schmeichelnde, fein
schmelzende Frucht. Oda ist ein Wein von betörender Eleganz, nachhaltig, aber
sehr fein, überhaupt nicht aufdringlich, fast philosophisch! Gekeltert wird
er aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Tempranillo. Für den weißen Blanc
Planell werden Macabeo und Sauvignon Blanc vermählt und im Edelstahl
ausgebaut. Neben einer schönen, angenehmen Frucht mit Noten von Melonen und
Passionsfrucht hat er eine tiefe Struktur und nur dezenten Alkohol! Ihr Klick zum Weingut: http://www.castelldelremei.com/ £ 2008 Blanc Planell
8,70 ¢ 2007 Gotim Bru
12,50 ¢ 2006 Oda
18,50 |
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spanien
Benachbart zum berühmten Priorat, wurde die DO
Montsant 2001 gegründet; vorher war sie die Unterzone "Falset" der
D.O. Tarragona. Die Weingärten mit rund 1.800 Hektar Rebfläche liegen zwischen
200 und 700 m Höhe. Es gibt drei Bodentypen, nämlich Kalkböden mit kiesiger
Struktur, Granitsande und Schiefer. Der Rebsortenspiegel ähnelt dem des
Priorat; es werden vor allem Cariñena, Garnacha Tinta und Syrah angebaut.
Mit dem 2001 gegründeten Portal del Montsant
mit rund 20 ha Rebfläche hat sich Alfredo Arribas den langjährigen Traum
vom eigenen Weingut erfüllt. Im Fokus steht die Kultivierung klassischer
Rebsorten der Region wie Cariñena, Garnacha Tinta (die rote Grenache von der
Rhône und aus dem Languedoc-Roussillon) und Garnacha Blanco. Arribas hat für
sein Gut traditionelle Terrassen mit bis zu 40˚ Neigung mühsam restauriert.
Hier stehen ihm etwa 35 Jahre alte Reben zur Verfügung. Seine Weinberge
bewirtschaftet er nach den Regeln des naturnahen, organischen Weinbaus. Er wird
von dem jungen Önologen Ricard Rofes unterstützt. Das Duo setzt auf
kleine Erträge - das erfolgsrezept der Region.
Der rote Brunus von Portal del Montsant wird
zu 55 % aus Cariñena gekeltert, dazu kommen 30 % Garnacha Tinta und 15 % Syrah.
Der Wein ist körperreich, aber geschliffen, am Gaumen von schöner Frische und
mit üppigen Beerenaromen, Mineralik und tiefer Würze. Dekantieren empfohlen!
¢ 2007 Brunus 18,50
Die Vinícola del Priorat ist ein
Zusammenschluss einiger Winzer, im Prinzip eine kleine Genossenschaft. Die
Mitglieder bewirtschaften nur 205 ha. Früher hatten sie ihre Trauben an andere
Erzeuger verkauft, aber im Jahr 1991 beschlossen sie, selber den Wein daraus
auszubauen. Für die Weine zeichnet heute Elisabet d'Anguera i Bachs
verantwortlich.
Der Betrieb liegt im kleinen Ort Gratallops im
Herzen des Priorats. Die Rebsorten Garnacha und Cariñena
gedeihen auf der berühmten "llicorella", dem typischen dunklen
Schieferboden, an Berghängen und Terrassen im Schutz des Gebirgszuges Montsant.
Vinícola del Priorat zählt schon lange zu den
anerkannten Erzeugern hochwertiger Priorat-Weine. Der Ònix Classic, aus
Garnacha und Cariñena gekeltert, ist ein saftiger Rotwein mit toller Struktur
und wunderbarer Würze. Er ist nicht so mächtig im Alkohol, aber von feiner
Eleganz und schöner Frische .
Ihr Klick zum Weingut: http://www.vinicoladelpriorat.com/
¢ 2007 Ònix Classic
10,50
spanien
Die Familie Piñol blickt mit Stolz auf
die Leistung ihrer Vorfahren und bearbeitet die Weinberge mit entsprechendem
Respekt, auch mit Respekt vor der Natur (ein Teil der Anbaufläche ist biozertifiziert).
Die Nachbarn sagen, daß die Familie ihre Weingärten wie einen Vorgarten
pflegen. Und der Zusammenhalt innerhalb der Familie ist den Piñols besonders
wichtig.
Das Weingut umfaßt 32 ha Weinberge in der
Appellation Terra Alta, die westlich des Priorats liegt. Batea ist ein
malerischer Ort in der Provinz Tarragona. Die Region ist hügelig, die Böden
sind kalkhaltig und nährstoffarm, es ist heiß und trocken, die Weinberge liegen
knapp 500 Meter über dem Meer. Der Keller der Bodega ist modern ausgestattet,
und hier wird mit der gleichen Präzision gearbeitet wie im Weinberg.
Die Ergebnisse sind entsprechend gut:
konzentrierte Weine mit feiner, reicher Frucht und viel Spannung. Raig de Raïm
wird aus Garnacha, Syrah, Cabernet und Merlot gekeltert und reift kurz im
Eichenholz; es ist ein Wein mit toller Frische und wunderbaren Fruchtaromen mit
Noten von Kirsche und wilden Veilchen. Portal wird in hoch gelegenen Weinbergen
aus alten Reben geerntet. Der Wein ist angenehm konzentriert mit schöner Kraft
und zeigt ein spannendes Aromaspektrum von reifen Früchten mit dezenten balsamischen
Noten und schöner Würze.
¢ 2008 Raig de Raïm
8,50
¢ 2007 Portal
13,95
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Die Familienbodega Salvador Poveda wird heute
von Rafael Poveda geleitet. Der 1919 gegründete Betrieb verfügt über
rund 150 ha eigenes Rebland, überwiegend auf kalkreichem Boden gelegen. Früher
war die Kellerei auf mehrere Gebäude rund um die verwinkelte Altstadt von
Monovar verteilt, aber inzwischen hat Rafael eine modere Kellerei außerhalb
errichtet. Hier kann er auch die Trauben verarbeiten, die er zukauft: sie
werden präzise nach seinen Vorgaben erzeugt und von ihm und seinem Önologen Blas
Martínez vinifiziert.
Eigentlich ist Rafael ein Neuer. Seine
Rotweine durchlaufen eine traditionelle lange Maischegärung, bei der Reifung
aber setzt er auf moderne Methoden. Die Weine reifen in Eichenholzfässern von
Barriquegröße bis hin zu 1500-l-Fässern. Das gibt den saftigen Weinen eine
angenehme Geschmeidigkeit und Fruchttiefe. Eine Spezialität von Salvador Poveda
ist die Monastrell-rebe - in Frankreich wird sie Mourvèdre genannt. Ein
besonders herausragendes Merkmal der Poveda-Weine ist ihr excellentes Wein-Geld-Verhältnis!
¢ 2005
'Toscar' Monastrell Crinza 4,90
¢ 2003
'Toscar' Monastrell Reserva 5,90
La Font
de la Figuera liegt zwischen Valencia und Granados. Hier ist Obst- und Gemüseanbau genauso zu
hause wie der Weinbau. Genaugenommen heißt die Bodega Cheste-Agraria, in der Salvador
Marti für die Weine zuständig ist. Hier werden angenehme, bekömmliche
Weine für alle Tage gekeltert - wie Sequiot, der zu gleichen Teilen aus
Tempranillo und Cabernet Sauvignot besteht. Es ist ein kräftiger, aromatischer
Wein, der gut zur täglichen Vesper und zu herzhaften Grillgerichten paßt.
¢ 2007
'Sequiot' Tempranillo & Cabernt Sauvignon
5,90
spanien
Agapito
Rico besaß eine Bodega in Jumilla. Das Anbaugebiet liegt in der Levante, westlich landeinwärts von
Alicante. Agapito Rico brachte die heimische Monastrell weltweit ins Gespräch.
Diese Rebsorte ist übrigens auch in Frankreich sehr gebräuchlich, nämlich als
Mourvèdre im Languedoc-Roussillon und an der Rhône. Rico brachte seine Weine
unter dem "Marken"-Namen Carchelo auf den Markt und erlangte mit
seinem Engagement für die Rebsorte Berühmtheit und Erfolg.
Heute ist Agapito nicht mehr der Jüngste.
Deshalb verkaufte er kürzlich große Anteile seiner Bodega an zwei ortsansässige
junge Unternehmer, die Agapito Ricos Verdiensten zu Ehren die Bodega Carchelo
nannten. Sie wollen die Tradition bewahren und die Kellerei im Sinne von
Agapito Rico fortführen, andererseits stehen sie für Innovation und Dynamik.
Sie wollen die Qualität der Weine weiterhin noch steigern. Jetzt wird sehr viel
investiert, und die moderne Kellertechnik gibt den Weinen noch mehr Finesse.
Carchelo "C" wird aus 40 % Monastrell gekeltert, weiter aus 40 % Tempranillo und
20 % Cabernet Sauvignon. Es ist ein Wein, der auch von seiner Jugend lebt: er
zeigt Frische, Lebendigkeit, aber auch attraktive tiefe Fruchtaromen mit
dunklen Noten. Áltico "A" wird rein aus Syrah gemacht. Er schmeckt
nach feinen süßen Gewürzen und Sauerkirschen, das Tannin ist sanft und rund.
Vedré "V" aus 50 % Monastrell, 25 % Syrah und 25 % Tempranillo ist
ein sehr klassischer Wein mit gelungenem Ausbau in französischer Eiche:
elegant, tiefsinnig, mit delikater Struktur.
¢ 2009 Carchelo 'C'
8,75
¢ 2006 Altico 'A'
12,00
¢ 2007 Vedré 'V'
12,75
Die kleine Bodega Bonjorne liegt in der
Provinz Albacete im Süden der Mancha. Minaya ist ein Dorf nahe La Roda. Die Familie
Escribano Ruíz produziert aus ihren gepflegten Weinbergen Weine mit
traditioneller Stilistik. Es werden nur Trauben aus den eigenen Weinbergen
verarbeitet. Die Böden bestehen überwiegend aus Kalk, das Klima ist kontinental
mit heißen Tagen und kühlen Nächten. Neben dem einheimischen Tempranillo werden
auch französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah angebaut.
Unter der Regie des Weinmachers Fran Escribano, der unter anderem bei
Vega Sicilia in Ribera del Duero gelernt hat, entstehen daraus in
unterschiedlichen Kombinationen feine Cuvées, die nur in kleinen Mengen
aufgelegt werden. Bei Bonjorne entstehen überraschend schöne, handwerkliche
Weine!
Der 2006er Coupage Especial hat eine angenehm
runde, beerige Frucht - Kirsche, zarte Himbeere - und endet mit schönem fruchtigem
Nachhall. Die Vendimia Seleccionada ist ein fester Wein mit wunderbarer
Frische, dazu eine schöne Tiefe, feine dunkelbeerige Frucht und ein langes und
warmes Finale. Die Selección del Presidente ist lang und kraftvoll mit reicher
Struktur, schöner Wärme vom Merlot, Eleganz vom Syrah und schöner Cassisfrucht
vom Cabernet, dazu weitere spannende Aromen reifer dunkler Beeren.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.bonjorne.es/
¢ 2006 'Cillero' Coupage Especial 7,40
¢ 2004 'Cillero' Vendimia Seleccionada 9,20
¢ 2004 'Cillero' Selección del Presidente 11,80
Der bekannte Experte Vicente
Sánchez-Migallón Sánchez-Gil rief zusammen mit dem Önologen Juan Fuentes
das Projekt Arva Vitis ins Leben: im nördlichsten Teil der Mancha, knapp
hundert Kilometer von Madrid entfernt, bereiten sie in ihrer eigenen Bodega aus
dem Lesegut von Bodegas Fontana Weine nach ihren Vorstellungen: saftige
Rotweine mit frischer, lebendiger Fruchtigkeit, erstklassig vom kleinen
Alltagswein bis zur Selección.
Die Selección wird überwiegend aus
Tempranillo gekeltert, der mit Syrah und Cabernet Sauvignon vermählt wird.
¢ 2005 Arva Vitis Tempranillo Selección 8,95
Im Norden der Appellation La Mancha, dem
großen Weinbaugebiet in Zentralspanien, wurde gerade die neue Appellation Uclés
geschaffen. Sie grenzt bereits an die Weinberge von Madrid.
Bis zum Jahrgang 2007 werden die Weine der
Finca la Estacada mit 'Tierra de Castilla' etikettiert. Das Weingut ist relativ
jung, es wurde im Jahre 2001 von der Familie Cantarero-Rodriguez
gegründet, die sich dort den Traum vom eigenen Weingut mit Château-Charakter
erfüllte. Die Reben von Felipe Cantarero gedeihen überwiegend auf
Kalksandsteinböden. Neben Tempranillo stehen auch Cabernet-Sauvignon, Syrah,
Merlot und Mazuelo (=Cariñena/Carignan) in den Weinbergen. Geerntet wird
grundsätzlich per Hand, um eine bessere Selektion des Lesegutes zu erreichen.
Zwei Finca-La-Estacada-Weine werden zu 100 %
aus Tempranillo gekeltert. Beide werden im Eichenholz gereift, mit
unterschiedlicher Reifezeit. Der jüngere mit 6 Monaten Faßausbau ist ein
kräftiger Wein mit herzhafter Würze, zupackend und nachhaltig. Er schmeckt zur
abendlichen Vesper, zu kräftigeren Käsen, zu deftigen Eintöpfen und natürlich
zum roten Fleisch. Das Lesegut des zweiten Weines ist reifer, edler.
Dementsprechend ist der Wein elegant, samtig im Fond, geschmeidig und
schmeichelnd. Natürlich ist auch er ein hervorragender Tischbegleiter, aber
auch ein feiner 'Seelenwärmer' für lange Abende. Selección Varietales
beinhaltet außer Tempranillo auch Cabernet, Merlot und Syrah - ein vielschichtiger
Wein mit eleganter Frucht und feinem Nachhall.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.fincalaestacada.com/
¢ 2007 Finca La Estacada Tempranillo
'Envejecido 6 meses en barrica'
7,50
¢ 2006 Finca La Estacada Tempranillo
'Envejecido 12 meses en barrica'
9,50
¢ 2005 Finca La Estacada 'Selección
Varietales'
14,50
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spanien
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Der junge Ricardo Sanz ist
Weinmacher, Visionär und Qualitätsfanatiker. Er ist die sechste Generation
auf dem Weingut, aus dem Sitios de Bodega hervorging. Ricardo teilt sich die
Arbeit mit seinen Geschwistern: Bruder Marco ist für die Weinberge
zuständig, Schwester Alejandra für Marketing und Vertrieb, während
Ricardo selbst für Traubenverarbeitung und Keller verantwortlich zeichnet. 50 ha Reben stehen den Sanz' zur Verfügung,
zwischen Rueda und Pollos gelegen. Rund 45 ha davon sind mit Verdejo
bestockt, der autochthonen Weißweinrebe der Region. Außerdem stehen Sauvignon
Blanc und etwas Viura in den Weingärten. Es ist sicher besonders
erwähnenswert, daß Sitios de Bodega die größte biologisch bewirtschaftete
Fläche in der Rueda besitzt. Die Trauben werden wegen der Kühle nachts
geerntet, und zwar in kleine Behälter, um sie nicht zu quetschen. Das
Lesegut wird bei Ankunft in der hochmodern eingerichteten Kellerei sofort
gekühlt, damit die empfindliche Frucht nicht leidet. Während der gesamten
Verarbeitung werden Beeren und Most durch Stickstoff vor Sauerstoff
geschützt, damit nichts oxydieren kann. Die Weine reifen dann ausschließlich
in Edelstahlbehältern. Con Class wird zu überwiegendem Teil aus
Verdejo gekeltert; dazu kommt Viura und etwas Sauvignon Blanc. Es ist ein
schöner, fruchtig-süffiger Alltagsweißer mit angenehmer Frische und dezenter
Säure. Die Rebsortenweine, aus Verdejo und Sauvignon, überzeugen mit ihrer
nachhaltigen Struktur. Ricardo Sanz ist die Typizität der Weine der
verschiedenen Regionen (siehe auch Toro und Bierzo!) sehr wichtig. Er
respektiert die Natur - und strebt natürlich höchste Qualitäten an. Siehe auch SITIOS DE BODEGA in Toro und
MENCÍAS DE DOS in Bierzo! Ihr Klick zum Weingut: http://www.sitiosdebodega.com/ £ 2008 Con Class
6,90 £ 2009 Palacio de Menade
Verdejo
8,95 £ 2008 Palacio de Menade
Sauvignon Blanc
10,90 |
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Ricardo Sanz hat auch in Toro, dem der Rueda benachbarten Weinbaugebiet, ein
Projekt ins Leben gerufen, das er ebenfalls selber betreut. Hier werden
Rotweine aus der spanischen Paraderotweinsorte Tempranillo erzeugt. Sanz
hatte das Glück, Weingärten mit alten Reben kaufen zu können: 'Cepas Viejas'.
Der Wein zeigt schöne frische Noten von dunklen Beeren, dazu eine angenehme
Struktur. Es ist ein Wein mit schönem Trinkfluß, ein Wein, der Spaß macht und
trotzdem ein bißchen fordert. Ein wunderbarer Rotwein mit schöner Würze aus dem
nördlichen Spanien!
Siehe auch SITIOS DE BODEGA oben und MENCÍAS
DE DOS in Bierzo weiter unten!
¢ 2006 Palacios de Castilla 'Cepas Viejas' 8,50

spanien
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Die Referenz für das Anbaugebiet Toro -
nicht gerade ein bescheidener Anspruch, dennoch ist es das Ziel der relativ
jungen Bodega Frontaura, deren kompletter Name Bodegas del Palacio de los
Frontaura y Victoria lautet! Im geschützten Hügelland am Ufer des Guareña
liegen Weingut und Einzellage Pago de Valdelacasa. Rund 180 ha Rebland
gehören zur Bodega, wovon derzeit gut 100 bepflanzt sind. Ulpiano González kaufte die Weinberge Mitte der 90er Jahre.
Das Unternehmensziel ist klar definiert - siehe oben! Dafür ist der Bodega
allerdings definitiv auch keine Anstrengung zuviel! Die Geschäfte leitet Camino
Pardo, deren Familie der Landwirtschaft entstammt. Für die Arbeit in
Weinberg und -keller hat sie sich bestens ausgebildete und anerkannte
Fachleute ins Boot geholt. Später kaufte die Bodega den Palast Frontaura y
Victoria in Toro. Er stammt aus dem Jahr 1574. Von ihm leitet sich auch der
Name der Bodega ab (in der Zeit des Aufbaus war der betrieb zunächst
namenlos.). Das historische Gebäude wird vorsichtig restauriert und soll
später für repräsentative Zwecke genutzt werden. Die Weinberge liegen auf einer Höhe von etwa
650 m. Das Klima ist kontinental mit heißen Tagen und kühlen Nächten; die
Gegend weist die geringsten Niederschläge Spaniens auf. Eine moderne
Tröpfchenbewässerungsanlage ermöglicht eine Grundversorgung der Reben in
extremen Zeiten. Der kostbare Weinbergsboden besteht hier aus
steinigem Flußgeschiebe, Ton und kalkhaltigem Gestein (Braunerde). In den
Weinbergen steht für die Rotweine ausschließlich die Rebsorte Tinta de Toro,
die eine Varietät des Tempranillo ist und hier als autochthon angesehen wird.
Frontaura verfügt zum Glück über teils uralte Reben - sie geben einen
geringeren Ertrag, aber besonders komplexe Weine von großer Feinheit.
Selbstredend werden die Erträge gering gehalten; rund 30 hl/ha sind Betriebsdurchschnitt.
José A. Seco, der für die Weinberge verantwortlich ist, läßt seine
Mannschaft grundsätzlich von Hand ernten; gesundes Lesegut im optimalen
Reifezustand ist das Ziel. Die Kellerei - in einem avantgardistischen
Projekt des angesehenen spanischen Architekten Carlos Ferrater untergebracht
- ist auf drei Ebenen angelegt. Damit kann die Weinbereitung der Schwerkraft
folgen und jegliches Pumpen vermieden werden. Im Keller zeichnet der Önologe Don
Juan Martín-Hinojal verantwortlich. Seit Jahren schon, bereits vor der ersten
eigenen Ernte, arbeitet die Bodega mit ausgewählten Böttchern zusammen, die
die Fässer für den Ausbau herstellen. Überwiegend wird französisches
Allierholz verarbeitet. Absolut perfektes Lesegut und Präzision in Ausbau
und Reifung ermöglichen die Produktion von eleganten Weinen mit feinem,
elegantem Tannin und sehr angehmer, klarer Fruchtstruktur. Zur bestechenden
Frische aller Weine gesellen sich Fruchtnoten mit Anklängen von reifen
Kirschen und vor allem Brombeeren, dazu zarte Noten von Zedernholz. Der erste Jahrgang der heutigen Besitzer war 2004. Die lange Zeit der Vorbereitung war klug und hat sich bezahlt gemacht, denn gleich der erste Wein war von großer Klasse! Nun, 2004 war auch ein sehr gutes Weinjahr, und Frontaura hat es voll genutzt, wie die großartige Crianza zeigt, die noch verfügbar ist. Feine Textur, dicht verwobene Aromen mit dunklen Kopfnoten, reife Säure und elegantes Tannin - ein großer Rotwein! Etwas leichter, in der Aromatik mehr kleine rote Früchte, ebenfalls bestechend präzise und fein, der 2006er Valdelacasa. Nachhaltig und seidig, ist er ein wunderbarer Genuß! Auch der "Einstiegswein", Vega Murillo aus dem in Toro ebenfalls augezeichneten Jahrgang 2008, ist toll: frische rote Frucht, lebendig, ein bißchen jung, aber überaus animierend und wohlschmeckend! Alles in allem: eine wunderbare Palette großartiger Weine! |
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spanien
Bodegas y Viñedos Ribera del Duratón Valtiendas
Südlich des Anbaugebietes Ribera del Duero,
in Richtung Segovia, liegt das Naturreservat Hoces del Duratón mit seinen
Schluchten und Wasserfällen hoch über dem Rio Duratón. Wenn man die engen
Straßen hinauf auf weit über 900 Meter über NN fährt, erreicht man Bodegas y
Viñedos Ribera del Duratón. Die Reben gedeihen hier in einem rauhen und
extremen Kontinentalklima mit heißen Tagen und kalten Nächten. Das ist gut
für die Produktion gut strukturierter Weine mit tiefgründiger Frucht. Die
Erträge sind gering; gering sind hier auch die Rebkrankheiten, sodaß
beständig gesundes Lesegut eingebracht werden kann. Luis Magaña, ein nicht unbekannter Winzer mit Wurzeln
in Navarra, hat das Weingut 1985 gegründet. Neben dem traditionellen
Tempranillo auch Syrah und Malbec ausgepflanzt. Den Betrieb leitet seine
Tochter Natalia. Sie erzeugt Weine mit wunderbarer Fruchttiefe und
hervorragender Struktur, die gefühlvoll in ausschließlich französischen
Holzfässern ausgebaut werden. Altos del Duratón wird aus Tempranillo und
Syrah gekeltert. Er hat eine wunderbare Aromatik mit schönen Noten von reifen
roten und dunklen Beeren und einer schönen geschmeidigen Tanninstruktur.
Duratón wird aus den gleichen Rebsorten erzeugt, jedoch aus reiferem und noch
hochwertigerem Lesegut: seine Textur ist dicht und das Finale lang und
angenehm. Es ist ein kraftvoller Wein mit viel Frucht und Würze und
bestechender Feinheit. Der Spitzen-Tempranillo stammt aus der Einzellage
(= pago) Pago la Moravia. Kostbarstes Lesegut wird 16 Monate in französischen
Barriques ausgebaut. Es ist ein Wein von großer Klasse. Durch die Lage in
großer Höhe ist auch der Wein aus dem heißen Jahrgang 2003 von unglaublicher
Finesse und betörender Eleganz! Im Durchschnitt werden von Moravia nur 8.500
Flaschen geerntet. Der "moderne klassische" Stil von
Ribera del Duratón hebt sich äußerst eigenständig vom allgemeinen spanischen
Weinstil ab. Ihr Klick zum Weingut: http://www.riberadelduraton.com/ ¢ 2007 Altos del Duratón
9,50 ¢ 2005 Duratón
14,50 ¢ 2004 Pago la Moravia
Tempranillo
28,00 |
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Hijos de Antonio Barceló (das heißt Söhne von
Antonio Barceló) ist eines der traditionsreichsten Weingüter mit Ursprung in
Ribera del Duero in der Region Castilla-Léon.
Die Bodega, die 1876 gegründet wurde, befindet
sich bis heute in Familienbesitz. Mit viel Hingabe und Engagement werden hier
exzellente Weine gekeltert, deren Reben auf kalkhaltigem Boden wachsen.
Der rund 12 Monate im Fass gereifte kirschrote
Barceló Tempranillo Tinto wächst im gemäßigt kontinentalen Klima. Er hat eine
schöne Struktur und durch den Ausbau im großen Holzfaß auch eine schöne Tiefe.
In der Frucht überwiegen Noten von kleinen roten Früchten, auch etwas Leder und
grüne Kräuter. Es ist ein Alltagrotwein mit tollem Preis-Leistungsverhältnis.
Für die Selección Especial werden Tempranillo
und rund 15 % Syrah in der Einzellage Medina del Campo in der Provinz
Valladolid sorgsam von Hand geerntet und für kurze Zeit in französischen
Barriques ausgebaut. Es ist ein vielschichtiger, eleganter Wein mit reichen Aromen
von dunklen Beeren, einem Hauch Cassis und schöner Würze.
¢ 2007 Barceló Tempranillo Tinto 5,90
¢ 2007 Barceló Tempranillo
Selección
Especial
9,50

spanien
Comenge Bodegas y Viñedos, Curiel de Duero
Comenge wurde 1999 mit 12 ha Weinbergen im
Herzen der "modernen spanischen Appellation" Ribera del Duero
gegründet. Dank Jaime Comenge Puig und Rafael Cuerda und ihrem
Enthusiasmus war klar, daß die Weine im oberen Qualitätssegment positioniert
werden sollten. 2001 wurden weitere 14 ha Reben gesetzt. Dennoch wird die
Produktion begrenzt bleiben - Qualität ist nicht beliebig zu vervielfältigen. In den Weinbergen steht vor allem
Tempranillo (bzw. der regionale Klon Tinto del País). Die Böden bestehen
überwiegend aus kalkhaltigem Ton. Die Trauben werden in kleinen, 15 kg
fassenden Boxen geerntet, damit die Früchte nicht verletzt werden. Die an der
Kellerei angelieferten Trauben werden nochmals selektiert. Die Weine reifen
in besonders feinporigen Eichenfässern, um eine langsame Oxydation zu
ermöglichen. Die Weine von Comenge sind sehr fein und
ausgewogen, mit geschliffener Frucht, guter Konzentration und purer Eleganz.
Sie sind saftig und geschmeidig, und außerdem: sie haben ein sehr gutes
Wein-Geld-Verhältnis! Ihr Klick zum Weingut: http://www.comenge.com/ ¢ 2005 Comenge
19,50 Bodegas E. Valduero Gumiel del Mercado Die Bodega Valduero ist im
Besitz der Familie García Viadero. Was 1983 ganz klein in der Ribera
del Duero begann, ist heute eine professionell geführte Kellerei mit moderner
Infrastruktur. Inzwischen wurde außerhalb von Gumiel del Mercado eine neue
Kellerei errichtet, die in drei unterirdischen Hallen präzises Arbeiten
ermöglicht. Bodega Valduero erzeugt
ihre Weine ausschließlich aus eigenem Lesegut. Rund 200 ha bestes Rebland
stehen ihr dafür zur Verfügung. Die Weinberge liegen überwiegend auf einer
Höhe von 840 m über dem Meeresspiegel. Einzige Rebsorte ist die lokale
Tempranillo-Variante Tinto Fino. Die Familie kümmert sich selber um die
Geschicke des Weingutes: verantwortlich für Keller und Weinberge zeichnet die
engagierte Önologin Yolanda García Viadero. ¢ 2005 Valduero Crianza
19,50 ¢ 2004 Valduero Reserva
26,90 |
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Ricardo Sanz und Ada Prada Amigo betreiben ein gemeinsames Projekt in
Nordwestspanien, im Anbaugebiet Bierzo. Dort hat es den beiden Studienkollegen
die lokale rote Rebsorte Mencía angetan - daher und weil's zwei Weinverrückte
sind der Name! Auch hier, wie schon in dem Projekt in Toro (siehe auch oben
SITIOS DE BODEGA in Rueda und Toro!) stehen in den Weinbergen alte Reben,
etwa 55 Jahre alt. Immerhin verfügen die beiden hier über mehr als 50 ha
Weinberge!
Bierzo ist ein Anbaugebiet, über das im
Augenblick viel berichtet wird. Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen führt der
Pilgerweg nach Compostela hier vorbei. Zum anderen macht die autochthone
Rebsorte dieses Gebietes von sich Reden, die Mencía. Und dazu kommt, daß sich
hier so mancher Investor in der Weinbranche niederläßt.
Die Mencía ist eine Rebsorte mit etwas
deftigem Ausdruck. Sie ist kräftig, erinnert in den Aromen an dunkle Beeren,
aber mit Frische und Knackigkeit. Die Wissenschaft sagt, daß sie mit der
Cabernet Franc verwandt ist. "De 2" braucht ein bißchen Luft (bitte
dekantieren!), zeigt zuerst die knackigen Aspekte, wird dann aber runder und
gewinnt deutlich an Tiefe. Das ist schon eine spannede Rebsorte! Man kann sie
übrigens auch ganz leicht kühl genießen.
Siehe auch SITIOS DE BODEGA in Rueda und Toro
weiter oben!
Ihr Klick zum Weingut: http://www.sitiosdebodega.com/
¢ 2008 De 2 Mencía
9,95
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Isaac Fernández Montaña ist der Motor hinter dem Projekt Bodegas y
Viñedos Neo. Er ist Önologe und Mitbesitzer der Bodega. Zusammen mit fünf
Kollegen hat er Neo gegründet, um hier in Bierzo aus der autochthonen
Rebsorte Mencía die typischen Rotweine des Gebietes zu erzeugen. Sie haben
Lieferverträge mit Weinbauern, die nach ihren Vorgaben arbeiten. Die
verwendeten Reben sind überwiegend zwischen 50 und 70 Jahre alt, sodaß Weine
mit dichter Struktur und viel Tiele erzeugt werden können. Der Motivo reift
in Eichenfässern, ist tiefdunkel und hat kräftige Aromen von reifen dunklen
Beeren. ¢ 2007 'Motivo' Mencía 9,50 |
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spanien
Die Familie Berzal ist seit vielen
Generationen im Weinbau tätig. Heute besitzt sie 50 ha eigene Reben an den
Ufern des Ebro in Baños de Ebro, einem alten Dorf in der Rioja Alavesa. Bis zum
Bau der eigenen Bodega 1990 waren die Berzals von den großen Bodegas abhängig.
Seit rund 20 Jahren vermarkten sie nur noch ihre eigenen Weine und haben sich
einen excellenten Ruf erarbeitet.
Die Weine werden aus den klassischen Rebsorten
der Rioja bereitet; Tempranillo spielt natürlich die Hauptrolle. In der Crianza
finden wir außerdem etwa 5 % Graciano, der seine Eleganz beisteuert.
Die Berzal-Weine sind kraftvoll-ausgewogen, in
den Aromen überwiegen dunkle Beerennoten. Sie haben eine schöne Länge, eleganten
Ausdruck - und zeigen in der Gesamtaromatik die Noten ihrer Heimat.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.dominioberzal.com/
¢ 2005 Rioja Crianza 'Dominio de Berzal' 12,90
Die Mitglieder der Familie Domeco de
Jarauta sind schon lange Weinbauern. Sie besaßen schon immer Reben. Deshalb
konnten sie auf Weinberge mit alten Rebanlagen zurückgreifen, als sich José
Vicente senior im Jahr 2005 seinen Traum vom eigenen Weingut mit modernster
technischer Ausrüstung erfüllte. Die Verbindung von Tradition und Moderne ist
ihm sehr gelungen.
In den 80 ha Weinbergen stehen die klassischen
roten Rebsorten Tempranillo, Graciano, Garnacha und Mazuelo (so heißt in der
Rioja die Carignan-Traube). Etwa 70 % der Weinberge werden biodynamisch
bewirtschaftet, was allerdings auf dem Etikett nicht deklariert wird. Die
Erträge werden gering gehalten, was die Fülle der Weine erklärt. Nach langer
traditioneller Maischestandzeit mit méthode rémontage werden die Weine im
klassischen Holzfaß gereift. So ist der Weinstil von Jarauta bodenständig und
betont klassisch für die Rioja. Die Weine haben eine kräftige dunkelbeerige
Frucht.
Der junge Tinto zeigt eine schöne Frische bei
angenehmer Kraft, die Crianza ist in sich ruhend, rund, sehr typisch. Die
Vendimia Seleccionada mit etwas kürzerer Reifezeit im Holz ist rein aus
Tempranillo gekeltert: rassig, mit schöner Frische, in der Frucht Noten von
kleinen roten Früchten und eine schöne, nachhaltige Würze.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.bodegasdomecodejarauta.com/
¢ 2008 Viña Marro Tinto Joven 6,40
¢ 2005 Viña Marro Vendimia Seleccionada 7,90
¢ 2005 Viña Marro Crianza
9,40
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spanien
Ende der 80er Jahre kam das katalanische Paar Mario
Rotllant und Carmen Daurella in die Rioja. Sie hatten erkannt, daß
immer noch ungenutztes Potenzial in den Weinbergen dieser Region schlummerte.
Und sie wollten unbedingt sehr gute Weine dort keltern - eigentlich die
besten...
Bodega Roda - der Name entstand aus den ersten
Buchstaben der Nachnamen der Partner - siedelte sich im jahrhundertealten Bahnhofsviertel
von Haro an. Es wurde eine Mannschaft von anerkannten Experten zusammengestellt,
die auf und für Roda arbeitet.
Die Eigentümer kauften insgesamt 21 Pazellen
mit einer Rebfläche von über 150 Hektar in den besten Lagen der Rioja Alta und
Alavesa. So hat man jegliche Möglichkeit zur Selektion des besten
Traubenmaterials. Es werden ausschließlich die heimischen Rebsorten
Tempranillo, Garnacha und Graciano angebaut. Die Roda-Leute können
weitestgehend auf sehr alte Rebstöcke zurückgreifen, was die Fruchttiefe und
Komplexität der Weine erklärt. Im Keller verzichtet man auf Pumpen für das
Umlagern von Trauben oder Weinen. Die Moste vergären in 17 großen Gärständern
aus französischer Eiche. Diese erlauben es, jede einzeln gelesene Parzelle
auch separat zu vergären. Nach etwa einem Jahr Holzfaßausbau werden die
unterschiedlichen Weine assembliert. Nach weiteren vier Monaten Reifung werden
die Weine abgefüllt. In der Flasche reifen sie dann weitere knapp zwei Jahre,
bis sie in den Verkauf kommen. Roda bringt Weine auf den Markt, die bereits
trinkreif sind, jedoch für zehn und mehr Jahre gelagert werden können.
Die 2004er Reserva wurde zu 81 % aus
Tempranillo, 14 % Graciano und 5 % Garnacha gekeltert. Der Wein ist dicht und
komplex, einladend kühl mit angenehm frischer Säure und imposantem Druck am
Gaumen, vielschichtig und äußerst elegant.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.roda.es/
¢ 2004 Roda Reserva
32,00
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Fotos (2): Bodegas Roda, Manel Armengol |
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1986 übernahm die junge Generation die
Geschicke des Weingutes mit dem Ziel, den Namen Malumbres unter den geachteten
Bodegas in Navarra zu plazieren. Beginnend mit der Crianza 1988 wagten sich
Javier und Socorro Malumbres mit gutem Erfolg in den Bereich der
Weine mit Barrique-Reife. Bald folgten Reserva und Crianza-Cuvées. Heute sind
sie bereits Klassiker!
Bodegas Malumbres zählen zu einer festen Größe
unter den spanischen Weingütern. Die Weine sind nicht spektakulär, sie folgen
keinen Trends: sie sind äußerst zuverlässig in ihrer hohen Qualität und in
ihrer klassischen Stilistik! Schon der "einfache" Tinto, rein aus
Garnacha gekeltert, zeigt eine ungewöhlich gute Qualität! Die Crianza ist
ungestüm-kraftvoll, voller Lebendigkeit, mit feiner, reifer Frucht. Die Reserva
strahlt eine wunderbare Ruhe aus, ist sehr ausgewogen und zeigt in der Aromatik
vor allem reife rote Früchte und dunkle Beeren.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.malumbres.com/
¢ 2003
Malumbres Reserva
11,50

spanien
Die Sherrykellerei Herederos de Argüeso wurde
1822 von Leon de Argüeso y Argüeso gegründet. Einige Jahre zuvor war er
von Burgos nach Sanlúcar gezogen. Er begann sein Geschäft mit einigen gebrauchten
Fässern im San José genannten Keller.
Der alte Keller gehört heute immer noch zur
Bodega. Über die Zeit aber ist der Platzbedarf gewaltig gestiegen, und man
beschäftigt 25 feste Arbeiter! Die Manzanilla reift auf 20.000 qm Kellerfläche
in den "Sherrydomen" in der Altstadt von Sanlúcar.
Die Manzanilla ist sozusagen eine Spielart des
(trockenen) Fino-Sherry. Man sagt ihr eine gewisse Salzigkeit nach, die von den
besonderen Hefen in Sanlúcar rührt, die den Flor in den Fässern bilden. Die
Manzanilla von Argüeso ist eine der Allerbesten ihrer Art.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.argueso.es/
k San León - Manzanilla Pasada
13,00
Etwa 600
Kilometer von der Küste Marokkos und knapp 850 km von Portugal entfernt liegt im Atlantik die
'Grüne Blumeninsel' Madeira. Die rund 730 km2 große Insel ist Heimat
einiger der weltweit feinsten Koch-, Dessert- und Aperitifweine. Zu den
ältesten Erzeugern auf dem subtropischen Madeira gehören Vinhos Justino
Henriques, dessen Tradition man bis ins Gründungsjahr 1870 zurückverfolgen kann.
Selbst heute verfügt das renommierte Haus noch über einen Bestand an Fässern
mit sehr alten und seltenen Madeira-Jahrgängen.
Die über lange Jahre in großen Eichenfässern gereiften Weine aus der roten Rebsorte Negra Mole und den Weißen Sercial, Verdelho, Boal und Malvasía (diese stammt wohl aus Griechenland und wurde von den Portugiesen 1419 nach der Eroberung der Insel angepflanzt) sind hervorragende Begleiter der exquisiten Küche und international für ihre Qualität geschätzt. Drei- bis fünfjährige Madeiras eignen sich sehr gut als Aperitif; zehn Jahre alte Madeiras werden traditionell gerne zu Käse, zu einem Dessert oder als krönender Abschluß eines besonderen Essens gereicht. Wer tief in das Thema Madeira eintauchen möchte, sollte die rebsortenreinen 10-Jährigen probieren. Übrigens: Geöffnete Madeiras sind lange haltbar und bleiben somit über einen längeren Zeitraum trinkbar.
k Old Madeira Dry 5 years old
18,90
k Madeira Dry 10 years old Reserve
29,95
k Sercial 10 years old -Rebsortenwein, trocken, Apéritif, bitte
leicht kühlen-
34,95
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portugal
Die kleinen unabhängigen Portweinhäuser werden
immer weniger, aktuell (2010) sind es noch fünf an der Zahl, und über vier wird
gesagt, daß sie zum Verkauf stehen. Eines der kleinsten davon ist Niepoort.
Gegründet wurde das Haus 1842 von Franciscus Marius van der Niepoort,
der 1813 im holländischen Hilversum geboren wurde. Heute leitet Dirk van der
Niepoort, geboren 1964, den Betrieb in fünfter Generation.
Ohne Übertreibung darf man sagen, daß unter
Dirks Leitung das Haus zu einem Star der Portweinerzeugung geworden ist. Dirks
ganzes Augenmerk gilt den Weinbergen, den kostbaren Lagen und erstklassig
gepflegten Reben.
Niepoort ist ganz besonders berühmt für seine
kostbaren Vintage-Portweine. Mit dem Jahrgang 2007 kam da ein weiteres Kleinod
hinzu: der Einzellagenport aus der Lage Pisca.
Lesen Sie unten weiter über Niepoort!
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k Niepoort Dry White
12,80 k Niepoort White Port
12,80 k Niepoort White 10 Years Old
36,00 k Niepoort Tawny
12,80 k 2005 Niepoort Late Bottled
Vintage
19,50 k 2005 Niepoort Late Bottled
Vintage 0,375 11,50 k 2007 Niepoort Vintage
75,00 k 2007 Niepoort Vintage
0,375 42,50 k 2005 Niepoort Vintage
75,00 k 2007 Niepoort PISCA Single Vineyard Vintage 75,00 k 2007
Niepoort PISCA Single Vineyard Vintage 0,375 42,50 |
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Wenn man heute über das kleine, aber feine
Portweinhaus Niepoort spricht, denkt man sofort an Dirk van der Niepoort.
Nach Lehr- und Studienjahren in vielen Teilen der Welt übernahm er 1987 als
fünfte Generation das alte Traditionshaus und brachte seine unterwegs
gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke ein. Daß das dem Haus gut getan hat,
beweist die Tatsache, daß er heute er als einer der innovativsten und
unkonventionellsten, aber auch erfolgreichsten Weinmacher Portugals gilt! Nur
wenige beherrschen das Zusammenspiel von Tradition und Moderne wie Dirk.
Wenn man früher über Niepoort sprach, dachte
man vorrangig an den hervorragenden Niepoort-Portwein. Kaum ein anderer
Erzeuger im Douro bietet seit vielen Jahren eine solch umfassende
Produktpalette an unterschiedlichen Qualitäten. Dirk van der Niepoort hat
bestehende Traditionen aufgegriffen und um neue Ideen bereichert. So gehört
heute das Thema Late Bottled Vintage (= LBV) zu den Aushängeschildern der
Kellerei. LBV wird wie der Vintage zu 100 % aus einem Jahrgang gekeltert, reift
aber viel länger im Eichenholz als dieser. Er wird angefüllt, wenn er trinkreif
ist, während der Vintage viele Jahre der Flaschenreife benötigt, um sein
Optimum zu erreichen. Mit den großartigen, vielgelobten Vintage-Jahrgängen der
jüngeren Vergangenheit gelang es Niepoort endgültig, sich seinen Platz unter
den Top-Portwein-Erzeugern zu sichern.
Dirk van der Niepoort hat dem
traditionsreichen Portweinhaus eine neue Produktlinie hinzugefügt: seit einigen
Jahren keltert er aus den Trauben seiner Weinberge im Douro-Tal neben
Portweinen auch großartige Weiß- und Rotweine. Aus seinen steilen Weinberegen
im Douro-Tal bereitet er aus traditionellen, autochthonen Rebsorten klasse
Weine, die viel Beachtung finden! Die Weinberge liegen auf Höhen zwischen 80
und 800 m, sodaß durch die unterschiedliche Klimatik auch sehr unterschiedliche
Weine entstehen.
Ihr Klick zum Weingut: http://www.niepoort-vinhos.com/
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¢ 2007
Fabelhaft Tinto
9,90 Wilhelm Buschs Rabe Huckebein und sein fatales Ende werden auf dem Etikett geschildert (sic: Fabel-haft!) ¢ 2007 Vertente Tinto
19,50 ¢ 2007 Redoma Tinto
34,50 ¢ 2007 Batuta Tinto
65,00 ¢ 2005 Batuta Tinto (stark
limitiert)
67,00 ¢ 2007 Charme Tinto
65,00 £ 2009 Redoma Branco
18,00 £ 2008 Redoma Branco Reserva
33,50 Dirk van der Niepoort
(Foto: Niepoort) |
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Wichtiger Hinweis: Ihr Klick zu den Weinbeschreibungen: http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/niepoort.pdf
portugal
Niepoort Vila Nova de Gaia
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Wichtiger Hinweis: Ihr Klick zu den Weinbeschreibungen: http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/niepoort.pdf
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Das Douro-Tal bei Vila Nova (Foto: Niepoort) |
Heutzutage können die Winterlings ihren
Sekt ausschließlich aus eigenen Trauben machen. 10 ha Weinberge an der
Mittelhaardt liefern unterschiedliche Grundweine: auf den Buntsandsteinböden
um Ruppertsberg wachsen feinfruchtige Rieslinge, stoffige, strukturierte
Burgunder werden auf den Lehmböden zwischen Niederkirchen und Deidesheim
geerntet. Alle Sekte werden im Verfahren der Traditionellen Flaschengärung, also der Champagnermethode,
hergestellt. Wegen der schonenden Herstellungsmethoden dürfen sich die
Winterling-Sekte überwiegend Crémant
Pfalz nennen.
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v SILBERKAPSEL Brut
8,20 v 2008 Ruppertsberger Reiterpfad Riesling Brut
10,50 v 2007 Blanc de Blancs Brut
10,80 v 2007 Pinot Brut
10,90 v 2007 Weißburgunder Brut
10,90 v 2006 Chardonnay Brut
10,90 v 2004 'Geliebtes Gretchen'
Blanc de Noirs Brut
19,50 v 2008
Pinot Rosé Brut
10,80 v 2008
Pinot Rosé Brut
1,5 25,00 |
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Martin Steinmann hat mit den Jahren eine excellente Sektproduktion aufgebaut. Im ehemaligen Zehntkeller des Schlosses, tief in den Muschelkalkboden getrieben, werden hochwertige Gutsweine ausschließlich in Traditioneller Flaschengärung zu Sekt veredelt. Hier reifen sie wie in der Champagne: dunkel, kühl und erschütterungsfrei. Martin beläßt sie grundsätzlich lange auf der Hefe. Die Cuvée Schloss Sommerhausen - die derzeitige Cuvée lag sieben Jahre auf der Hefe! - ist ein kraftvoller Sekt mit Champagnerattributen. Die Trauben für den Riesling-Sekt stammen aus der "Große-Gewächs"-Lage Steinbach, die Dosage dieses Sektes erfolgte mit Eiswein! Der Auxerrois ist ein knochentrockener Aristokrat mit kräftiger Struktur und unglaublichem Tiefgang. Der Rosé aus Spätburgunder ist ein verführerischer Charmeur mit cremiger Fülle und Esprit.
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v Schloss Sommerhausen Brut
12,90 v 2005 Riesling Brut
16,70 v 2002 Auxerrois Extra Brut
16,70 v 2006 Pinot Rosé Brut 16,70 |
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An der südlich von Epernay
gelegenen Côte de Blancs mit ihren weißen jurassischen Kreideböden findet die
Chardonnay-Rebe ideale Bedingungen. Hier besitzt die Familie Gimonnet 26
ha Reben, die ausschließlich als Premier Cru oder Grand Cru klassifiziert sind.
Nur aus diesen Lagen und zu 100% aus Chardonnay erzeugt Pierre Gimonnet
außergewöhnliche Blanc de Blancs Cuvées. Reichhaltig und konzentriert, gehören
sie aufgrund ihrer großartigen Finesse, Eleganz und Frische zu den besten
Champagnern ihrer Art. "Der Blanc de Blancs par excellence", so
urteilt die Revue du Vin de France über den Cuis 1er Cru.

Ihr Klick zum Weingut: http://www.champagne-gimonnet.com/
v Champagne Brut Cuis 1er Cru
Blanc de Blancs
25,80
v Champagne Brut Cuis 1er Cru
Blanc de Blancs
0,375 14,80
v Champagne Brut Cuis 1er Cru
Blanc de Blancs 'Fleuron' 2004
33,50
v Champagne Brut Cuis 1er Cru Blanc de
Blancs 'Spécial Club' 2000
39,50
ALLES, WAS SCHÄUMT
Weingut Kalkbödele Merdingen / Baden Martin Schärli hat eine echte Alternative zum "Prosecco": man nehme ganz gesundes, aber nicht zu reifes Spätburgunder-Lesegut, presse es hell ab (weißer Wein aus roten Trauben = Blanc de Noir!!), und man erhält einen leichten Wein mit nur 11,5 % Alkohol. Dies fülle man mit wenig Kohlensäure ab, und man erhält: Martins Blanc de Noir! Ein 'Mousseux' mit supertoller Frucht nach reifen Erdbeeren, schmelzig rund und doch trocken, sehr erfrischend, ein toller Apéritif oder Terrassentrunk! v Blanc de Noir Mousseux
6,70 Azienda Agricola Le Manzane San Pietro di Feletto / Venetien
Ein typischer blumig-fruchtiger Frizzante aus der Rebsorte Prosecco aus der herausragenden Appellation Conegliano Valdobbiadene (die übrigens heute noch den echten Prosecco produzieren darf), leicht im Alkohol, mit schöner Perlage. Der unkomplizierte Feiertrunk. v Prosecco Conegliano Valdobbiadene Vino Frizzante 6,35 |
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Weingut Reinhold Franzen Bremm Aus absolut sauberen Trestern von Ulrich Franzens 99er Eiswein hat Hubertus Vallendar einen großartigen "Grappa" gebrannt: geschmeidig, große Reintönigkeit in der Frucht, fein cremig und mit großem, klarem Nachhall. Elixier vom Eiswein 0,35 30,00 Brenner'sches Weingut, Bechtheim Schon immer hat Christian Brenner einen Super-Pfirsichlikör, der excellent zum Mischen mit Sekt oder Tafelwasser ist! Apéro Pêche 0,5 17,60 Weingut Schloss
Sommerhausen Sommerhausen
Zwei Brennrechte ermöglichen Martin Steinmann, eigene Brände in ausreichender Menge zu gewinnen. Während die Obstbrände im Glasballon gelagert werden, reifen Marc vom Burgunder und Weinbrand in Eichenholzfäßchen. Spitzzwetschge 0,35 17,00 Feldmirabelle 0,35 19,00 Marc vom Burgunder 0,35 20,00 Weinbrand 0,35 20,00 Weingut ZALWANDER Köndringen Elmar Lehmann und Odin Bauer brennen aus ihren Spätburgunder-Trestern einen wunderbaren, herzhaften "Grappa", der im Eichenholz reift - das paßt zu ihrer Philiosphie. Ein geradliniger, klassischer Brand! Marc vom Spätburgunder 0,5 17,00 |
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Obstbrennerei Tobias Burtsche Ihringen am Kaiserstuhl Die Brände der Familie Burtsche werden
ausschließlich aus eigenen Früchten gebrannt, die sie in Ihringen am
Kaiserstuhl anbauen. So liegt die gesamte Erzeugung in einer Hand! Tobias
brennt im traditionellen Verfahren zweimal, was ihm eine besunders milde und
feine Fruchtigkeit beschert. Die Brände haben einen sehr klaren
Fruchtausdruck und überraschend günstige Preise! Weinhefe aus dem Holzfaß 0,7 14,50 Pfläumle 0,7 16,50 Williams-Christ-Birne 0,7 18,00 Kirschwasser 0,7 19,50 Mirabell 0,7 19,50 Sauerkirsch 0,7 21,50 Zibärtle - Wildpflaume 0,7 24,50
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brände & liköre
Obstbrennerei Holzapfel Joching Karl Holzapfel gehört zu den angesehensten Brennern in Österreich. Vor einigen Jahren hat er eine eigens für ihn konstruierte Brennerei in den ältesten Gebäudeteilen des Prandtauerhofes unter einem mächtigen Kreuzrippengewölbe installiert. Beim Brennen arbeitet er mit der gleichen Präzision wie bei Weinbau und der Weinbereitung. Die Schnäpse werden aus 100 % Frucht ohne Zugabe von Fremdalkohol, Zucker oder Aromastoffen im traditionellen Doppelbrand (Rauh- und Feinbrand) gebrannt. Reife, handverlesene Früchte werden dazu eingemaischt, Früchte wie Marille und Kirsche werden entkernt. Dadurch gelingt es Karl Holzapfel, die pure Frucht fast archaisch ins Glas zu bringen. Alle Brände werden mit Jahrgang geliefert. Karl Holzapfel ist Mitglied der angesehenen Brenner-Vereinigung Quinta Essentia. Williamsbirne 0,5 37,50 Marille 0,5 42,00 Weichsel (Sauerkirsche) 0,5 45,50 Quitte 0,5 61,00 Schwarze Ribisl (Schwarze Johannisbeere) 0,35 57,50
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Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein Der Olivin-Tresterbrand scheint nicht nur
besser zu schmecken als andere Trester, er tut es tatsächlich. Der Eindruck beruht
also nicht auf einer Einbildung! Der Traminer-Trester ist rund 10 Jahre alt,
der Alte Apfel wird 8 Jahre in kleinen Fässern gereift und ist damit ein
deutlicher Gegenspieler des Calvados; er ist ganz rund und mild. Birne und
Quitte haben eine wunderbare Frucht. Olivin Tresterbrand 0,5 31,70 Traminer Tresterbrand 0,5 25,00 Alter Apfelbrand 0,5 23,00 Birnenbrand 0,5 22,00 Quittenbrand 0,5 25,00 Schnapsbrennerei Alois Gölles Riegersburg Alois
Gölles sagt: "Der moderne Schnapsbrenner überläßt alles der Natur,
aber nichts dem Zufall. Wie ein Koch. Auf den Punkt. Es darf nichts
anbrennen, aber knusprig sollte es trotzdem sein." Am wichtigsten für
den Schnapsbrenner ist sauberes Obst. An zweiter Stelle stehen Frische und
Aromatik der Früchte und die physiologische Reife. Auf jede Art von Aroma-, Farb- und andere Zusatzstoffe wird bei Gölles' Schnäpsen und Likören bewußt verzichtet. Alois Gölles ist - ebenso wie Karl Holzapfel - Mitglied der Quinta Essentia, einer Vereinigung qualitätsbewußter Brenner mit superstrengen Arbeitsvorschriften. Brombeer 0,35 69,30 Himbeer 0,35 78,80 Alte Zwetschke 0,35 32,00 XA Alter Apfel Raritätenfüllung Ernte 1989 0,7 144,00 Cognac Maxime Trijol Saint-Martial In Deutschland weniger bekannt, sind die Cognacs von Maxime Trijol in Frankreich in der Spitzengastronomie häufig vertreten. Die Brände werden nicht gesüßt, sind daher schlank und sehr reintönig. Cognac Grande Champagne VSOP 0,7 36,70 Cognac Grande Champagne XO 0,7 41,00 Beniamino Maschio
San Pietro de Felletto
Sehr angenehme Grappe, sorgfältig gebrannt, zu einem sehr fairen Preis. Grappa di Chardonnay
0,5 11,90 Grappa di Prosecco
0,5 11,90 Grappa di Monovitigno - Grappa di Pinot Grigio (in schöner kugelförmiger Flasche) 0,5 17,80 |
Essigmanufaktur Alois
Gölles Riegersburg
Für edlen Essig
braucht man edle Früchte. Kein Fallobst, keine Weinreste; nur die schönsten
Früchte finden ihren Weg ins Essigfaß. Sie werden schonend gemaischt und
gepreßt. Der so gewonnene Saft wird durch die - von Natur aus vorhandenen -
Hefen zu Wein vergoren. Es entsteht Alkohol, der durch Essigbakterien (auch
Essigmutter genannt) zu Essigsäure umgewandelt wird. Für Gölles' Apfel Balsam Essig wird der Saft von
steirischen Mostäpfeln in großen Kesseln solange eingedickt, bis er die
gewünschte Süße erreicht (Methode Aceto Balsamico Tradizionale). Bei
der mindestens achtjährigen Lagerung in Fässern verdunstet ständig Wasser.
Die Extraktstoffe, Aromastoffe, Mineralstoffe, natürlichen Fruchtsäuren und
Fruchtzucker werden immer konzentrierter. Gleichzeitig wird Balsam Essig, je
länger er lagert, immer geschmeidiger, weicher milder und runder. Während beim Apfel
Balsamico der Apfelsaft im Kochkessel eingedickt wird, bedient sich Alois
Gölles beim Balsam Wein Essig einer besonderen Heizquelle, der Sonne. Sie
konzentriert die Trauben bereits am Rebstock und läßt Trockenbeerenauslesen
von extremer Süße entstehen. In besonders guten Jahren bildet sich Edelfäule,
die den Geschmack weich, voll und rund macht und ein völlig eigenständiges
und eigenwilliges Gegenstück zum traditionellen Balsamessig entstehen läßt. XA-Balsam-Apfel-Essig: seit 1987 werden bei Alois Gölles ausgewählte Fässer mit Balsam-Essig für die extralange Reife zurückgelegt. Diese Reifung erfolgt in Batterien zu je sieben Fässern. Nur was auf natürliche Weise verdunstet, wird aus dem nächstgrößeren Faß nachgefüllt. Nach etwa zehn Jahren hat der Essig seine Batterie durchlaufen. Er weist dann eine gesamte Lagerzeit von nahezu 20 Jahren auf und eine Konzentration, die unvergleichlich über jener eines normalen Balsam-Essigs liegt. Limitierte, nummerierte Auflage. Kirschen-Essig 0,25 8,50 Zwetschken-Essig 0,25 8,50 Marillen-Essig 0,25 8,50 Quitten-Essig 0,25 8,50 Himbeer-Essig 0,25 12,20 Tomaten-Essig 0,5 12,20 Balsam-Birnen-Essig 0,25 14,50 Balsam-Apfel-Essig 0,25 17,50 Balsam-Wein-Essig 0,25 18,20 XA Balsam-Apfel-Essig Raritätenfüllung 20 Jahre alt 0,1 91,00 Zerstäuber Himbeer-Frucht-Essig 0,125 10,70 Zerstäuber Alter Balsam-Wein-Essig 0,125 12,20 Zerstäuber Alter Balsam-Apfel-Essig 0,125 12,20
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Weingut Holzapfel Joching Der Weinessig aus Grünem Veltliner ist von
wunderbare Frische und Ausgewogenheit. Die Marmelade, aus handgepflückten und
-entsteinten Früchten hergestellt, ist von sensationeller Qualität! Weißweinessig 0,5 9,10 Wachauer Marillenmarmelade 250 g 6,50 Weingut Schönberger Mörbisch Weinessig Grüner Veltliner 0,25 6,20 im Holzfaß gereift, bei der
Wiener Essig Brauerei
Gegenbauer "veressigt" Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein Die Essige reifen bei Winkler-Hermaden weit
weg vom Wein - die Essigfäßchen stehen auf dem Hof (der Essig reift also im
Holzfaß). Weinessig 0,5 4,90 Aceteria Pelloni Emilia Romagna
Aceto Balsamico di Modena 'Nobili Sapori' - 4 Jahre
0,25 8,95 'Cubica'
- 10 Jahre
0,25 19,50 Condimento Balsamico 'Goccia' - 20 Jahre
0,1 32,00 Bodegas Herederos Argüeso Jérèz Eine der angesehensten Sherry-Bodegas stellt
diesen typischen kräftigen Sherryesig in bester Qualität her. Das Geheimnis
ist seine mehr als 20jährige Reifung im Holzfaß. Dadurch entsteht die
ausgeprägte Aromatik. In der Säure ist der Essig typisch kräftig, man
verwendet also für ein Gericht nur eine geringe Menge. Vinagre Manzanilla Reserva über 20jähriger Sherryessig 0,375 5,50 |
FEINKOST - ESSIG & ÖL
Marina Colonna
San Martino in Pensilis / Molise
Das Landgut der Fürstin Marina Colonna
bei Termoli in Molise umfaßt 320 ha, wo von rund 70 ha mit Olivenbäumen
bepflanzt sind. 1986 hat die Fürstin die Oliven- und Olivenölproduktion von
ihrem Vater übernommen und leitet sie seitdem mit großer Leidenschaft. 13
Olivensorten pflegt sie, darunter auch solche, die sie aus anderen Regionen
"importiert" hat. Extra Vergine: es ist ein wunderbar cremiges Öl mit schönem Mundgefühl und frischen Aromen wie Äpfel, ein Hauch Zitrus, frisch geschnittenes Gras in der Mittagsonne, am Ende ganz zart pfeffrig. Olio Extra Vergine di Oliva DOP Molise ist noch runder, sanfter und opulenter, nur ganz dezent bitter, fast ein bißchen "süß", mit Noten von Mandeln. Olio Extra Vergine di Oliva 0,75 17,80 Olio Extra Vergine di Oliva DOP Molise 0,75 19,00
Nuñez de Prado Baena /
Andalusien
Das Dorf Baena, nach dem die
Olivenöl-Appellation benannt ist, liegt in der Provinz Córdoba. Hier besitzen
Paco und Andrés Nuñez de Prado die "Fábrica de Santa-Lucia".
Sie sind auf ihrem Landgut schon in der siebten Generation Ölmüller. Zum
Besitz gehören heute über 90.000 Olivenbäume, und die Gebäude stammen zu
größten Teilen noch aus dem 18. Jahrhundert, wie auch die großen
Terrakottagefäße, in denen das Öl zur Trennung vom Trub ruht. Die Öle von Nuñez de Prado werden vor allem
aus den Olivensorten Picuda, Picual und Hojiblanca gewonnen, den klassischen
Sorten in Baena. Berühmt ist das außergewöhnliche Tropföl aus handgeernteten
Oliven. Sie werden umgehend nach der Ernte gewaschen und sofort gemahlen. Das
Öl tropft ohne Druck ab und wird nach der Klärung von Hand abgefüllt. Die Olivenöle von Nuñez de Prado sind sehr fein und unaufdringlich, mild und harmonisch. In der Kopfnote finden sich feine Rosenaromen. Natives Olivenöl Extra Tropföl "Die Blume des Öls" 0,5 12,50 Natives Olivenöl Extra Kaltgepresst 1,0 16,90 Natives Olivenöl Extra Kaltgepresst 5,0 78,00 |
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O de Oliva Murcia
O de Oliva ist ein neues
und dynamisches Projekt bei Murcia im Südosten Spaniens. Hier beitet das
milde mediterrane Klima der Olive ideale lebensbedingungen, und es stehen
hier mitunter Jahrhunderte alte Olivenbäume. O de Oliva verwendet ausschließlich vom Baum geerntete Früchte und keine zu Boden gefallenen Oliven. Die meisten Öle werde reinsortig, ausschließlich aus einer Olivensorte, hergestellt. So bringen die Olivenöle, ähnlich wie beim Wein, die Eigenschaften der Olivensorten zum Ausdruck und zeigen somit ein individuelles Geschmacksbild. Alle Öle entsprechen der Klasse "Nativ Extra" - erste Kaltpressung selbstverständlich. Arbequina: ein zartes Öl mit sehr
feinem Duft; sehr fruchtig mit dezenten Noten von grünem Apfel und frischem
Gras. Sehr mildes Öl, bestens geeignet für Salate und zum "Würzen"
von Gemüse und Fisch. Hojiblanca: fast als cremig zu
bezeichnen, ein rundes und "saftiges" Öl, ganz zart bitter,
pfeffrig, mit einem schönen Hauch "Süße" mit Noten von reifen
Mandeln. Es paßt besonders gut zu rohen Salaten und Gemüsen, auch zur
Gazpacho, und rundet Saucen ab. Picual: ein pikanteres Öl, duftig
und fruchtig einerseits, andererseits dezent scharf und pfeffrig (ein
bißchen im toskanischen Stil), im Finish auch schöne grasige Noten. Sehr gut
zu frittiertem Gemüse (auch Kartoffeln!), zu rohen Tomaten, oder einfach auf
einer Scheibe weißem Bauernbrot mit Meersalz ein Genuß... Extra Virgin Olive Oil "Arbequina" 0,5 11,50 Extra Virgin Olive Oil "Hojiblanca" 0,5 11,50 Extra Virgin Olive Oil "Picual" 0,5 11,50
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feinkost
wie Pane Carasatu (dünnes sardisches Brot), spanisches Gebäck mit Olivenöl, klassische Tapenade und solche mit Tomaten, Meersalz und Fleur de Sel, Bonito del Norte in Top-Qualität, Terrine von Ente mit Feigen oder mit südfranzosischen Walnüssen und Roquefort und manches mehr: das Angebot wechselt, am einfachsten im Lagerverkauf einzusehen, aber bei Ihrer telefonischen Bestellung geben wir natürlich gerne Auskunft über das Angebot! |
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FEINKOST - ESSIG & ÖL
Ölmühle fandler Pöllau / Steiermark Die Ölmühle Fandler ist in der Steiermark
beheimatet. Als sie 1926 gegründet wurde, verarbeitete man ausschließlich
heimatliche Ölfrüchte wie Kürbis und Walnuß. Inzwischen werden längst auch
Früchte anderer Landschaften und Länder verarbeitet wie Mohn, Mandeln und
mehr. Heute zeichnet Julia Fandler für die hohe Qualität der Öle
verantwortlich. Ihr gelang es, die Ölmühle unter Beibehaltung der
traditionellen Arbeitsweise zu modernisieren und die Qualität der Produkte
nochmals deutlich zu steigern. Oberstes Ziel der Ölmühle Fandler ist es,
sortenreine Öle mit typischem Duft und feinem, unverfälschtem Geschmack zu
produzieren. Allergrößter Wert wird auf die erlesene
Qualität der Rohstoffe gelegt; reif, unversehrt und sauber müssen die
angelieferten Früchte sein. Die Lieferanten der Ölfrüchte werden sorgfältig
ausgewählt und sind oft schon jahrzehntelange Partner der Fandlers. Mit der traditionellen Stempelpresse entlocken die Preßmeister mit viel Fingespitzengefühl den Früchten die zarten Aromen. Die Fandler-Öle sind in ihrer Aromatik deutlich und unverwechselbar, dabei aber auch elegant und fein. Die Öle sind grundsätzlich kaltgepreßt
(außer dem Kürbiskernöl), entstammen der Erstpressung mit Stempelpressen und
werden vor der Abfüllung nicht filtriert. Ihr Klick zur Ölmühle: http://www.fandler.at/ Distelöl kaltgepreßt 0,5 10,70 aus dem geschälten Samen
der Färberdistel; zartnussig; zum Verfeinern von Salaten
und Wurzelgemüse Mohnöl kaltgepreßt 0,5 9,50 rein aus Blaumohn; herzhaft
und doch zart; zu Wurzel- gemüse, Suppen, natürlich
Mohnnudeln! Am besten der fertigen Speise beigeben, nur zart erwärmen. Sonnenblumenöl kaltgepreßt 0,5 7,60 zu Salaten, Getreidegerichten, zum sanften Braten Kürbiskernöl 100 % rein 0,5 13,95 Steirischer Klassiker; zum
Salat von Bohnen, Kartoffeln, Tafelspitz, zur Kürbissuppe.... Walnußöl kaltgepreßt 0,5 15,60 Walnußöl kaltgepreßt 0,25 8,50 aus von Hand ausgelösten
Walnußkernen; zu kräftigen Salaten, feinen und herzhaften Gemüsen Haselnußöl kaltgepreßt 0,5 16,90 Haselnußöl kaltgepreßt 0,25 9,70 sehr fein zu Spargelsalat,
aber auch zu Süßspeisen, zum vorsichtigen Backen von Pfannekuchen Mandelöl kaltgepreßt 0,25 10,90 aus blanchierten und
gehäuteten Süßmandeln; zarte Marzipanaromen. Zu
Blattsalat, Karotten, feinem Fisch |
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Glas-Serie
RIEDEL VINUM
Riedel-Nr.
Riesling / Chianti Classico Riesling, Grüner Veltliner, Sangiovese - das ideale Kostglas für ALLE Weintypen! 416/15 13,50
Chardonnay Chardonnay, weiße Rhôneweine, kräftige Weißweine aus dem Edelstahl 416/5 13,50
Montrachet Große weiße Burgunder, Chardonnay und andere aus dem Barrique, leichte Spätburgunder 416/97 16,00
Sauvignon Blanc Sauvignon Blanc, Chenin Blanc, Muskateller, Loire, edelsüße Weine 416/33 14,00
Bordeaux Cabernet, Merlot, Zweigelt, Cuvées 416/0 16,00
Burgunder Pinot Noir oder Spätburgunder in jedem Alter und jeder Gewichtsklasse 416/7 16,00
Syrah Syrah, Grenache, Mourvèdre, Cinsault, Rhône, Languedoc-Roussillon, Spanien, Blaufränkisch 416/30 16,00
Cuvée Prestige Champagner, Sekt 416/48 13,50
Ich bin Repräsentant (Agentur) der hier gelisteten deutschen und österreichischen Weingüter sowie einiger Importeure, außerdem Händler und Importeur vor allem französischer Weine. Die in meiner Liste aufgeführten Weine sind bei mir vorrätig. Alle weiteren Weine meiner Partner, die hier nicht bevorratet werden, sind kurzfristig lieferbar.
Die Preise verstehen sich in Euro inclusive Mehrwertsteuer, Glas und Verpackung pro 0,75-l-Flasche, wenn keine andere Größe angegeben ist. Irrtum vorbehalten. Die Rechnungstellung erfolgt durch mich im Namen und auf Rechnung der jeweiligen Partner. Alle Rechnungen sind innerhalb acht Tagen netto zahlbar. Es gilt der übliche Eigentumsvorbehalt.
Ihre Bestellung bei mir ist per Telefon, eMail, Post oder persönlich möglich.
Abholung im Lager
Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr (an Weinproben-Tagen bis 21 Uhr),
Samstag von 10 bis 13 Uhr,
außerdem gerne nach telefonischer Absprache.
(Öffnungszeiten
im Dezember siehe im Dezember-WEIN-BRIEF auf der START-Seite!)
Lieferservice im Raum Aachen:
In Aachen und Umgebung stellen wir ab 24 Flaschen kostenfrei zu, in den Kreisen Heinsberg und Düren ab 36 Flaschen; darunter Frei-Haus-Zustellung gegen 8,90 Euro Gebühr. Die Lieferung erfolgt in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
Bundesweiter Versand:
Ab 36 Flaschen liefern wir kostenfrei; darunter stellen wir Frei Haus zu gegen Berechnung von 8,90 Euro pro Sendung anteilige Verpackungs- und Transportkosten. Der Versand innerhalb Deutschlands erfolgt per Post oder Spedition. Der Versand erfolgt oft noch am gleichen Tag, Laufzeiten in der Regel 48 Stunden. Uns unbekannten Kunden liefern wir in der Regel gegen Vorauskasse oder Bankeinzug.
Versand ins Ausland:
Versandkosten auf Anfrage.
Präsentservice
Wir kümmern uns um Ihre Weinpräsente: verschiedenste Geschenkverpackungen sind vorrätig, und jede Inhalts-Sortierung ist möglich. Unser Geschenk- und Versand-Service zu jedem Anlaß funktioniert schnell, zuverlässig und preisgünstig. Ihre Grußkarte wird auf Wunsch beigelegt. Die Rechnung wird korrekt nach steuerlichen Gesichtspunkten erstellt.
Weinproben
Weinproben finden meist zweimal im Monat statt, oftmals sind unsere Winzer persönlich dabei, Termine und Themen finden Sie auf www.wein-kern.de. Die Weinproben sind gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.