é  aktualisiert am 10. Mai 2010

 

 

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Haben Sie schon unter "Weinproben" unser Angebot an

spannenden Weinproben entdeckt?

 

Viel Freude beim Schmökern und Entdecken!

Schöne Grüße

 

Herzliche Grüße

 

                                                 

 

 

 

 

 

Wolfgang Kern

 

Weinhändler

                                                                                                                                                                                                                     

 

Walkmühlenstraße 16  .  D - 52074 Aachen

Telefon +49 (0)241 - 955 9110

Mail wein@wein-kern.de  .  www.wein-kern.de


 

Deutschland                                                                                                            

 

Ahr

 

Weingut J. J. Adeneuer Ahrweiler

 


Fein und finessenreich, dabei doch dicht und konzentriert - und dabei immer mit den typischen Aromen der Ahrburgunder, so lassen sich die Weine von Frank und Marc Adeneuer charakterisieren. Die Aromen, die wir noch aus viel, viel früheren, unseligen süßen Zeiten auf der Zunge haben, sind einerseits von der Rasse, andererseits der erdigen Mineralik der Grauwacke- und Schieferböden geprägt, und wir können genau diese Aromen als Terroir beschreiben. Auch wenn die Weine heute natürlich auf modernem Qualitätsstandart und völlig trocken ausgebaut sind, finden wir dieses Terroir im Anbaugebiet nirgendwo deutlicher wieder als in den Weinen der Adeneuer-Brüder. Deshalb ist J. J. Adeneuer für mich der Top-Betrieb des Ahrtals!

Die beiden Brüder leiten den Familienbetrieb mit über 500jähriger Tradition seit 1984. Heute verfügt er über 9 ha Reben in besten Weinbergs­lagen bei Ahrweiler und Walporzheim. Das Prunkstück ist alter Familienbesitz: die Walporzheimer Gärkammer, mit 0,67 ha die kleinste deutsche Weinbergslage überhaupt. 80 % der gesamten Rebfläche nimmt der Spätburgunder ein.

Die Reben wachsen auf oft schwindelerregend steilen Böden aus Schiefer und Grauwacken in den Spitzenlagen nördlich von Ahrweiler. Die Gärkammer besteht aus vielen kleinen Terrassen, die von jahrhundertealten Trockenmauern gestützt werden. Hier herrscht ein ganz spezielles, fast "mediterranes" Kleinklima. Übri­gens sind die Trockenmauern kürzlich mit hohem Kostenauf­wand restauriert worden, um die Einzigartigkeit der historischen Lage und ihres speziellen Klimas zu erhalten.

Bei Adeneuers sind schon die "kleinen" Weine von perfekter Güte, denn auch für sie wird gutes Traubenmaterial verwendet! So stammen die Trauben für den Ahrweiler Spätburgunder allein aus der Lage Ahrweiler Forstberg. Das gesamte Lesegut dieser Lage geht in den "Ahrweiler", auch die sehr guten Fraktionen. Deshalb ist auch der Einstiegswein der Adeneuers gut und eigenständig und voller Charakter. Das Sortiment reicht bis zu großartigen Pinot-Noir-Spitzen voller Finesse und Konzentration. Alle Weine reifen im Holzfaß, die einfacheren im klassischen Fuderfaß, die großen im Barrique. Eine Besonderheit ist der Ausbau der Gärkammer-Weine: sie werden im Fuder ausgebaut, um die feinen Terroir-Aromen besonders gut zur Geltung kommen zu lassen. Nur in Ausnahmejahren, wenn die Weine besonders opulent sind, reifen Gärkammern im Barrique. Eine Adeneuer-Besonderheit ist die J. J. Adeneuer-Linie: die Weine aus den Toplagen nördlich von Ahrweiler - mit Ausnahme der Gärkammer und der Großen Gewächse - werden nicht nach Lage, sondern lagenübergreifend nach Reifegrad gelesen und dann entsprechend im großen oder kleinen Holz ausgebaut. Die Bezeichnungen gehen vom einfachen J. J. Adeneuer über  J. J. Adeneuer N° 2 bis zum Top-Wein J. J. Adeneuer N° 1.


 

Ihr Blick in die GÄRKAMMER:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/adeneuergoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.adeneuer.de/   Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galerieadeneuer/galerieadeneuer.htm

 

¢       2008 Ahrweiler Spätburgunder trocken                                           9,00

¢       2007 J. J. Adeneuer Spätburgunder trocken                                   10,60

¢       2008 J. J. Adeneuer N° 2 Spätburgunder trocken                            15,10

¢       2007 J. J. Adeneuer N° 1 Spätburgunder trocken                            23,50

 

¢       2008 Walporzheimer Gärkammer Spätburgunder trocken                23,50

 

¢       2007 Ahrweiler Rosenthal Spätburgunder Großes Gewächs l          34,90

 

¢       2008 Frühburgunder trocken                                                        17,25

 

©       2008 Spätburgunder Weißherbst trocken                                         8,70

 

¯      2008 Spätburgunder Blanc de Noir trocken                                      8,90

 

 

 

Hinweis: die Bezeichnung Großes Ge­wächs ist eine VDP-interne Klas­sifikation und weingesetzlich nicht geregelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweimal Walporzheimer Gärkammer:

links der Blick in die kleine Lage - nur 0,64 ha "groß" -; man erkennt am obe­ren Ende gut den alten Steinbruch, in dem Schiefer zum Hausbau gebrochen wurde.

Rechts ist die Gärkammer in der Fla­sche. Seit dem Jahrgang 2007 füllt J. J. Adeneuer in Burgunderflaschen, nur die Großen Gewächse werden noch in lan­ge Schlegelflaschen gefüllt.


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Mosel: Saar

 

Weingut Schloss saarstein Serrig

 


Wo heute Schloss Saarstein steht, bauten schon die Römer Wein an. 1828 gründete ein Trierer Unternehmer das Weingut, kaufte die Weinberge des damaligen »Saarsteiner Schloßberges« und baute im Tal ein Kelterhaus. Sein Enkel, Michael Hansen, errichtete auf dem Bergsporn das imposante Gutsgebäude und führte von dort aus sein Unternehmen. Ende des Jahrhunderts war Schloß Saarstein Gründungsmitglied des Großen Rings (heute VDP-Regionalverband) in Trier.

Der zweite Weltkrieg mit dem Bau des Westwalls veränderte die Lage in Serrig dramatisch. Auf dem Gut lebte nur noch ein Verwalter, der das Haus für militärische Zwecke räumen mußte.

Nach dem Krieg verkaufte die Familie Hansen das Weingut an Dieter Ebert, dessen Familie ihre landwirtschaftlichen Güter in Brandenburg im Krieg verloren hatte. Seit 1956 baute er die Weinberge wieder auf, reparierte das Haus und führte den Betrieb zu altem Ruhm. Die Weinberge, arrondiert unterhalb des Schlosses gelegen, tragen den Lagennamen "Serriger Schloss Saarsteiner". Seit den 1970er Jahren zählt Schloss Saarstein wieder zu den führenden Weingütern in der Region. Zu Beginn der 1990er Jahre übernahm Sohn Christian Ebert das Weingut, das er heute zusammen mit seiner Frau Andrea führt.

Bei Serrig  treffen unterschiedliche Gesteinsfor­mationen aufeinan­der, eigentlich genau im Schloss Saarsteiner: Devonschiefer und Grauwacke. Diese tritt vor allem im Westteil der Lage zutage, während im flacher werden­den Ostteil Schiefer anzutreffen ist.

Die Reben wachsen am steilen Schieferhang mit 60% Steigung gerade unterhalb des Betriebs. Der Weinberg ist einer der südlich­sten des Anbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer mit einer Höhe von 160 bis 200m über NN.

Eichenwälder auf der Höhe schützen die Reben vor den kalten Nord- und Ostwinden, und sie profitieren von der Sonnen­reflektion der Saar. Der mineralische, stark skelettierte Boden hat nur eine geringe Humusauflage und zwingt die Reben, ihre Wurzeln tief in die Steine zu treiben.

Der Serriger Schloss Saarsteiner ist im Alleinbesitz des Weinguts und besteht aus verschiedenen Parzellen. Die älteste ist eine wurzelechte Anlage aus dem Jahre 1943 und läßt besonders in der trockenen Riesling Spätlese das Terroir erkennen. Daneben liegen zwei größere Parzellen, die in den 60er Jahren gepflanzt wurden. Sie befinden sich jetzt in ihrer stärksten Phase und bringen Jahr für Jahr die höchsten Mostgewichte bei niedrigen Erträgen. Im unteren Teil fördern Herbstnebel, die von der Saar heraufsteigen, die Botrytis, und da werden in guten Jahren die edelsüßen Weine selektioniert, die Schloss Saarstein auch in erheblichem Umfang erzeugt.

Neben der Hauptsorte Riesling erzeugen die Eberts auch einen saftigen, fruchtbetonten Weißburgunder (Pinot Blanc).

Die meisten Arbeiten im Weinberg geschehen von Hand - zwangsläufig kann man sagen, in den steilen Reben ist ein Ma­schineneinsatz kaum möglich: in rund der Hälfte können gewisse Arbeiten mit der Raupe erledigt werden. Kunstdünger und Insekti­zide kommen grundsätzlich nicht zum Einsatz. Den Riesling-Stöcken wird beim Rebschnitt nur eine Rute belassen, intensive Laubarbeit und  Mengenreduzierung zur Qualitätssicherung sind Standart.

Die Handlese Ende Oktober und im November geschieht selektiv. Da die Wege zum Kelterhaus dank der besonderen Situation extrem kurz sind, kann man hier sehr flexibel nach dem Reifegrad der Trauben arbeiten.

Christian Ebert erzeugt trockene Weine mit ausdrucksstarkem Charakter. Die Rieslinge zeigen eine wunderbar klare, deutliche Frucht, verspielt im leichteren Bereich, kraftvoll die Spätlese. Die Säuren sind deutlich (das freut die Fans!!), aber sehr gut einge­bunden und keinesfalls störend. Wer kennt und liebt sie noch, die rassigen Saarweine? Hier sind sie!


 

Ihr Blick in den SCHLOSS SAARSTEIN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/saarsteingoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.saarstein.com/   Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriesaarstein/galeriesaarstein.htm

 

£       2008 Saarstein Riesling trocken                                                                               1 Liter             7,50

£       2008 Schloss Saarstein Riesling trocken                                                                                          7,50

£       2008 Schloss Saarstein Riesling Kabinett trocken                                                                              9,50

£       2008 Schloss Saarstein Riesling Spätlese trocken                                                                            13,50

 

£       2008 Saarstein Pinot Blanc trocken                                                                                                7,50

 

          

 

Die Lage des Weingutes hoch über der Saar ist spektakulär! Foto: Schloss Saarstein


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Mosel: Ruwer

 

Weingut Karthäuserhof Eitelsbach

 


Der Karthäuserhof im engen Ruwertal ist eines der großen Denk­mäler deutscher Weinkultur, das Christoph Tyrell sicher und konsequent auf Qualitätskurs hält. Jahrelang wurde er von Keller­meister Ludwig Breiling unterstützt, der jetzt in den Ruhestand getreten ist. Sein Nachfolger ist der junge Christian Vogt. Seit über 20 Jahren ist Christoph für die Geschicke des historischen 19-ha-Klein­ods verant­wortlich, als 6. Generation der Familie Rauten­strauch-Tyrell. Das Gut selbst wird schon 1335 urkundlich erwähnt, und Funde deuten auf eine weinbauliche Nutzung des dazuge­hörigen Weinberges bereits in der Römerzeit hin.

Der Karthäuserhofberg - die Lage ist im Alleinbesitz des Karthäuser­hofs - ist ein arrondierter Bergrücken in Süd-/Südwestlage gleich am Weingut. Der Boden besteht aus devonischen Schieferverwitterun­gen und ist stark eisenhaltig. Das gibt den Weinen eine besondere, unverwechselbare Mineralität. Der Karthäuserhofberg ist zu 90 % mit Riesling bepflanzt, auf dem Rest im flacheren Hangfuß steht Weißburgunder. Rein organische Düngung gibt dem Boden eine gute Humusversorgung, sodaß eine gewisse Wasserspeicherung gewährleistet ist. Gesundes Lesegut und geringe Erträge sind die Grundlage für erstklassige Weine. Die Moste werden schonend ausgebaut, und zwar seit Ende der 80er Jahre in Edelstahlgebinden.

Die Spitzenlage ermöglicht die Erzeugung erstklassiger Weine. Die kristallklaren Karthäuserhofberger Rieslinge brillieren mit frischer Rasse, Eleganz und Schlankheit. Auf dem Karthäuserhof entstehen typische Ruwerweine: mit frischer Säure, kernig, hochmineralisch, gut strukturiert und äußerst lagerfähig.


 

Ihr Blick in den KARTHÄUSERHOFBERG:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/karthausergoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.karthaeuserhof.com/

 

 

£       2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling trocken                                                                       8,20

£       2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Kabinett trocken                                                        10,70

£       2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Spätlese trocken                                                        15,20

£       2007 Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Auslese trocken                                                         19,50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Etiketten des Karthäuserhofes sind besonders auffällig: es gibt auf den Flaschen nur eine Halsschlei­fe. Einer von Christophs Vorfahren kühlte bei "Sitzungen" mit seinen Freunden die Flaschen im Eitels­bach, da war ein Etikett auf dem Flaschenbauch unpraktisch. Tatsächlich wurde daraus die rechtlich geschüzte Halsschleife!

Das Bild unten zeigt das Wohngebäude im weitläufigen Areal des Weingutes.

 

 

 

 

 

 

DEUTSCHLAND                                   

 

Mosel: Mittelmosel

 

Weingut Staffelter Hof Kröv

 


Der Staffelter Hof wird urkundlich erstmals im Jahr 862 erwähnt. Er war Inhalt einer Schenkung König Lothars II. (Urenkel Karls des Großen; die Karolinger besaßen einen Königshof in Kröv) an die reichsfreie Abtei in Stavelot (daher "Staffelter" Hof!) in den Ardennen, nahe Malmedy. Schon damals wurde hier Weinbau be­trieben, und der Lesehof in Kröv sicherte der Abtei Einnahmen. So zählt der Staffelter Hof sicher zu den ältesten Weingütern an der Mosel.

In dieser Zeit spielt auch die Legende um das Wappentier des Lesehofes, einen Wolf. Es wird erzählt, daß dieser den Esel des Hofes riß, der zum Steineschleppen eingesetzt wurde. Daraufhin bestrafte ihn der Heilige Remaclus, erster Abt des Klosters, indem der Wolf fortan die Steine schleppen mußte. So kam der Wolf ins Wappen des Hofgutes und später des Weingutes. Familie Klein erzählt: "In über 1000 Jahren war der Wolf stets ein guter Freund und Wächter des Staffelter Hofes. In Anerkennung seiner Treue tauften wir ihn Magnus und befreiten ihn von seiner Steinlast. Nun lebt er fröhlich und frei auf dem Staffelter Hof und genießt die guten Moselweine".

Nach der Säkularisation erwarb 1805 der letzte Hofmann des Klos­tergutes, Peter Schneiders, das Anwesen. Er war der Vorfahre der Familie Klein, die heute Besitzer des Weingutes ist. Damals heiratete der Winzer Kilian Klein die Enkelin und Erbin von Peter Schneiders. Die heutigen Statthalter sind Gerd und Gundi Klein,  für den Wein ist inzwischen ihr Sohn Jan Matthias zuständig - übrigens eine über­aus herzliche Familie!

Die klassischen Kröver Weinlagen wie der Steffensberg gehören zu den klimatisch am besten geschützten Arealen an der Mosel. Neben erstklassigen Parzellen hier hat der Staffelter Hof mit seinen gut 7 ha auch Besitz in Piesport und Dhron, zum Beispiel auch im berühmten Dhron Hofberger. Natürlich ist der allergrößte Teil der Weinberge mit Riesling bestockt, der auf den teils atemberaubend steilen Schie­fer­hän­gen Weine mit wunderbarer Finesse, Mineralität und Eleganz ergibt.

Die Palette der Weine vom Staffelter Hof reicht vom saftigen trocke­nen Menüwein über leichte feinherbe Zechweine und filigrane fruchtsüße Verführer bis hin zu konzentrierten edelsüßen Speziali­täten wie Beerenauslese oder Eiswein (bei Wein-Kern auf Anfrage).

Zu der Linie der "Motivweine" gehören Magnus und Paradies - ein sich fröhlich lümmelnder Magnus ist auf dem Etikett zu finden. Die trockenen Prädikatsweine gehören zur Linie der "Wappenweine", die das historische Wappen ziert. Sie sind ausschließlich in Steillagen gewachsen und in aufwendiger Handarbeit gepflegt und geerntet worden. Die Rebstöcke sind überwiegend alt, und es finden aus­schließlich physiologisch reife Trauben Verwendung.

Die Reben für die Weine 'Alte Reben' stehen hoch über dem Moseltal und sind bis zu 100 Jahre alt, teils sogar wurzelecht.

'Old School' wurde ganz traditionell vinifiziert: spontan vergoren, im klassischen Fuderfaß gereift, ein leichter Kabinett mit nur 9,5 % Alkohol, rund 15 g kaum schmeckbarer Restzucker, frischer Säure - ein verführeri­scher Wein, beschwingt, auf der Zunge tanzend: ein klassischer Botschafter des Anbaugebietes!


 

Ihr Blick auf KRÖV:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/kroevgoogle.htm
Ihr Blick in den DHRON HOFBERGER:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/dhrongoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.staffelter-hof.de/   Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriestaffelter/galeriestaffelter.htm

Statt Nacktarsch ein Knackarsch...Lesenswertes über Kröv und Jan Klein: http://www.wein-kern.de/content/start/startdateien/knackarsch.html

 

£       2008 'Magnus' Riesling trocken                                                                     6,00

 

£       2008 Kröver Steffensberg Riesling Spätlese trocken                                        11,00

£       2008 Dhron Hofberger Riesling Spätlese trocken                                            10,00

 

£       2008 Alte Reben Riesling Kabinett trocken                                                      9,00

 

£       2008 'Paradies' Riesling feinherb                                                                    6,00

£       2008 'Old School' Riesling Kabinett feinherb                                                    7,00

 

 

 

 

 

 

  

 

Jan Klein auf dem Staffelter Hof (links); auf dem rechten Bild vertreibt die Augustsonne den Morgennebel über der Mosel und Kröv. Ein strahlender Tag beginnt für die Reben im Steilhang - Blick aus dem Steffens­berg.


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Mosel: Terrassenmosel

 

Weingut Reinhold Franzen Bremm

 


Iris und Ulrich Franzen haben Besitz in den steilsten Weinbergen Europas. Darunter ist der Bremmer Calmont mit über 65° Hang­neigung der Star. Der Flußabschnitt von Zell bis Koblenz heißt "Terrassenmosel", weil hier die steilen Weinberge stark terrassiert sind, um den Reben überhaupt Halt zu geben. Schieferquarzite und Grauwacken bilden den leichten, trockenen Weinbergsboden. Die Rieslinge von hier sind in der Aromatik floraler, feinduftiger als die markant-würzigen von der Mittelmosel, und die Säuren sind zugänglicher. Deshalb ist diese Gegend auch sehr zur Erzeugung trockener Rieslinge prädestiniert.

Ulrich bewirtschaftet rund 7,5 ha Weinberge, ein großer Teil davon in der Top-Lage Bremmer Calmont, außerdem in besten Parzellen im Neefer Frauenberg, nicht minder steil und gut. Aus diesen beiden Lagen kommen Franzens beste Rieslinge, die ihre Lagennamen auf dem Etikett tragen. Mit 'Goldkapsel' werden Calmont und Frauen­berg aus den reifsten Trauben und schönsten Beeren bezeichnet, etwa entsprechend einer trockenen Auslese. Die Super-Selection 'Calidus Mons' stellte Uli Franzen mit dem Jahrgang 2000 erstmals vor: konzentriert, mächtig und dennoch voller Finesse. Aus etwas jüngeren Reben und nicht so steilen Weinbergen bereitet Franzen seinen Gutsriesling, dessen hohe Qualität immer wieder Anlaß zum Staunen gibt (0,75- und 1-Liter-Füllung sind hier übrigens identische Weine!).

Ulrichs Weine sind immer trocken, auch wenn durch die hohe Reife des Lesegutes und die sehr kalten Keller meist ein paar wenige Gramm Zucker nicht vergären. Aber gerade dem Moselriesling tut das durchaus gut, insbesondere dann, wenn es sozusagen ein natürlicher Zuckerrest ist. Eine Stoppung der Gärung kommt für Franzen nicht in Frage. Dafür setzt er seit einiger Zeit die soge­nannte Spontangärung ein, die alkoholische Gärung mit den weinbergseigenen Hefen, also ohne Zusatz von Reinzuchthefen.

Durch geringe Mengenerträge und aufwendige Weinbergsarbeit verfügen seine Weine über guten Körper und viel Kraft sowie reife Säuren, die immer gut eingebunden sind. So bestechen die Weine durch eine kristallklare Frucht, Finesse und Eleganz und sind natürlich excellente Essensbegleiter. Auch im Vergleich mit anderen berühmten Gewächsen zählen Franzens Rieslinge für mich zur absoluten Moselspitze!

Gegenüber Bremm, auf der Halbinsel in der engsten aller Moselschleifen, gedeihen auf Schwemmsandböden mit guter Wasserversorgung Ulrichs Burgunder-Reben, die Weine mit feiner Burgunder-Aromatik und nördlicher Pikanterie hervorbringen. Be­son­ders der Weißburgunder zeigt immer eine feine Eleganz und gewinnt mit etwas Reife geschmeidige Fülle - ein besonderer Tip! Kernig und markant ist der ebenfalls sorgfältig gekelterte Elbling, ein Wein aus der „Urrebe“ der Mosel, die hier schon zu Zeiten der Römer wuchs. Gegenüber den Vertretern von der Obermosel haben wir es hier mit einem ausdrucksstarken, absolut eigenständigen Wein zu tun. Das Geheimnis: auch der Elbling steht bei Franzen in guten Lagen.


 

Ihr Blick auf CALMONT und FRAUENBERG:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/franzengoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-franzen.de/   Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriefranzen/galeriefranzen.htm

 

£       2008 'Vom Quarzit-Schiefer' Riesling trocken                                                            1 Liter             8,50

£       2008 'Vom Quarzit-Schiefer' Riesling trocken                                                                                  7,30

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

£       2008 FranZero Riesling trocken (völlig durchgegoren)                                                                            9,20       

£       2008 Neefer Frauenberg Riesling trocken                                                                                        9,90

£       2008 Bremmer Calmont Riesling trocken                                                                                       11,00

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

£       2007 Bremmer Calmont Riesling Goldkapsel 'Großes Gewächs'                                                       17,00

£       2007 Neefer Frauenberg Riesling Goldkapsel 'Großes Gewächs'                                                       18,50

£       2004 Bremmer Calmont Riesling Goldkapsel                                                                                  15,00

£       2004 Neefer Frauenberg Riesling Goldkapsel                                                                                 16,50

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

£       2008 Elbling trocken                                                                                                                    7,30

£       2008 Weißer Burgunder trocken                                                                                                    8,50

 

 

Ulrich Franzen fährt mit der "Monorackbahn" in den Calmont. Die Bahn hilft bei Transpor­ten im Steilsthang, schleppt Arbeitsmaterial ebenso wie die Trauben im Herbst.


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Rheingau

 

Weingut Graf von Kanitz Lorch

 


Sebastian Graf von Kanitz, der das Gut vor wenigen Jahren von seinem Vater erbte, hat in der letzten Zeit nochmals kräftig in den Weinkeller investiert. Dadurch ist der neue Gutsleiter, Kurt Gabelmann, in der Lage, das Top-Traubenmaterial, das die hervorra­genden Weinberge erbringen, noch schonender zu behandeln. So gelangen ihm mit seinem ersten Jahrgang, dem 2004er, Weine von einer Klasse, die es bisher auf dem Weingut nicht gab! Das war schon eine erstklassige Leistung von Kurt und ein toller Einstand, der sich allerdings auch qualitativ in den Folgejahren fortsetzte!

Wie eine Perlenkette erstrecken sich die fünf steilen und steilsten Lorcher Weinbergslagen zwischen der Loreley und Rüdesheim auf den Schiefer- und Quarzit-Böden am Rhein entlang in meist süd­westlicher Exposition. Elegant und fein sind die Weine aus dem Schloßberg und der Pfaffenwies, mineralisch und nachhaltig aus dem Kapellenberg, kräftig und breitschultriger aus der kleinen Krone und mineralisch-rassig aus dem steilen Bodental-Steinberg.

Das Weingut der Grafen von Kanitz hat in ihnen allen Besitz. Auf den 13 ha stehen überwiegend Rieslingreben, daneben gibt es Spät­burgunder und Gewürztraminer, die beide in Lorch eine lange Tradi­tion haben, sowie seit neuestem auch Weiß- und Grauburgunder.

Die Rieslinge sind lebendig und rassig; deutlich lassen sich die geologischen und topographischen Unterschiede der einzelnen Lagen erschmecken. Rasse und feine Noten von Pfirsich sind die Hauptmerkmale der Kanitz'schen Weine, dazu zarte Noten von Grapefruit und frischen Kräutern, die für die Lorcher Lagen typisch sind. Sie haben eine auffallende Stoffigkeit und Kraft, verbunden mit einer wunderbar reintönigen Frucht, dazu Saftigkeit, Mineralität und Finesse.

In 2006 sind Kurt Gabelmann, der gerne vollreifes Lesegut erntet, machtvolle, komplexe Weine von absoluter Reintönigkeit gelungen, die eine lange Flaschenreife vertragen. 2007 nun ist ein Jahrgang mit reicher Frucht, sehr elegant, fast etwas verspielt, dazu etwas zurückhaltender im Alkohol. 2008 schließt daran nahtlos als zwar etwas leichterer, aber komplexer und nachhaltiger Jahrgang an.

Das Weingut wird übrigens aus Überzeugung seit Beginn der 60er Jahre - als "ökö" noch ein Fremdwort war! - naturnah und in­zwi­schen voll ökologisch bewirtschaftet.


 

Ihr Blick auf die spannenden Lagen von LORCH: 

http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/kanitzgoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-graf-von-kanitz.de/

 

£       2008 Graf von Kanitz Riesling trocken                                          1 Liter              7,40

£       2008 Graf von Kanitz Riesling trocken                                                                 6,75

£       2008 Lorcher Kapellenberg Riesling trocken                                                         7,30

                                                                                                                                                                                                                                  

£       2008 Lorcher Pfaffenwies Riesling Kabinett trocken                                               8,40

£       2008 Lorcher Kapellenberg Riesling Spätlese trocken                                           11,20

£       2007 Lorcher Bodental-Steinberg Riesling Spätlese trocken                                   10,20

                                                                                                                                                                                                                                  

£       2008 Lorcher Krone Riesling trocken Alte Reben                                                 15,00

£       2006 Lorcher Kapellenberg Riesling Erstes Gewächs                                            17,00

                                                                                                                                                                                                                                  

£       2008 Lorcher Kapellenberg Riesling Kabinett halbtrocken                                       8,40

£       2008 Lorcher Pfaffenwies Riesling Spätlese                                                         11,50

                                                                                                                                                                                                                                  

£       2007 Lorcher Pfaffenwies Gewürztraminer Spätlese trocken                                 10,40

                                                                                                                                                                                                                                  

¢       2007 Graf von Kanitz Spätburgunder Rotwein trocken                                           6,90

¢       2006 Lorcher Schloßberg Spätburgunder Rotwein Spätlese trocken                        12,40

¢       2006 Lorcher Kapellenberg Spätburgunder Rotwein Erstes Gewächs                       28,00

 

 

Der Lorcher Schloßberg (links des Taleinschnittes) und der Kapellen­berg (rechts) "aalen" sich im war­men Sommerlicht und schauen auf den Rhein.

DEUTSCHLAND                                   

 

Rheingau

 

Domänenweingut Schloss Schönborn Hattenheim

 


Das Weingut Schloß Schönborn ist eines der ältesten Weingüter Deutschlands und befindet sich seit der Gründung 1349 ununterbrochen im Besitz der Grafen von Schönborn. Derzeitiger Chef der Familie ist Paul Graf von Schönborn. Eine Besonderheit ist, daß das Gut durch das gesamte Rheingau Weinbergsbesitz hat, nämlich auf rund 50 ha von Lorchhausen über den mittleren Rheingau bis zur östlichsten "Bastion" in Hochheim. Am Rüdes­heimer Berg ist man ebenso begütert wie in den Hochheimer Toplagen, außerdem in den "Brunnenlagen" Hattenheimer Nußbrunnen und Wisselbrunnen sowie im berühmten Erbacher Marcobrunn, wo man sogar der größte Besitzer ist. Der Hattenhei­mer Pfaffenberg ist die „Hauslage“, gleich am Gutsgebäude mit herrlichem Blick über den Rhein gelegen; die Lage ist im Alleinbesitz des Gutes.

Mehr als 90 % der Weinberge sind mit Riesling bestockt; weit über die Hälfte der Ernte wird trocken oder halbtrocken ausgebaut; fruchtsüße Weine werden insbesondere für den Export benötigt. Neben den Edelstahlgebinden hält auch das gute alte Holzfaß wieder Einzug im Keller. Da ist es von Vorteil, daß Kellermeister und Verwalter Peter Barth während seiner Ausbildung noch "im Holz­faß" gelernt hat. Die Schönborn’schen Weine leben nicht von einer modernen Primäraromatik, sondern zeigen sich als traditionelle Rheingauer, die eine Zeit der Reife benötigen und dann mit kraftvoller, typischer Rieslingwürze aufwarten. Dafür sind die Weine auch sehr gut lagerfähig. Das Gut geht auch dem Trend der hohen Süße bei trockenen Weinen nicht nach. Tradition steht bei Schönborn einer modernen Arbeitsweise nicht im Weg. So finden wir hier klassische, markante Rheingauer, die dem Liebhaber traditioneller Rieslinge viel Freude bereiten. Die „Ersten Gewächse“ aus den klassischen Spitzenlagen sind Symbole alter Rheingauer Weinkultur (leider sind sie immer knapp!). Die Spätburgunder-Reben für die Rotweine stehen in Assmannshausen und Lorch. Hier muß gesagt werden, daß die Roten inzwischen ein beachtliches Format erreicht haben! Von großer Brillanz ist der 2007er Höllenberg, der erste seit langer Zeit aus dieser Lage, weil die Parzelle für viele Jahre verpachtet war. Ein großer Rotwein!

Wer sich im Rheingau etwas auskennt, wird sich darüber freuen, daß Peter Barth allen Weinen sehr klar den Charakter der einzelnen Lagen mit auf den Weg gibt.


 

Ihr Blick auf den RÜDESHEIMER BERG:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/rudesheimgoogle.htm

Ihr Blick auf den MITTLEREN RHEINGAU:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/rheingaugoogle.htm

Ihr Blick auf HOCHHEIM:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/hochheimgoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.schoenborn.de/

 

£       2008 Schloss Schönborn Riesling trocken                                           1 Liter         7,50

£       2008 Schloss Schönborn Riesling feinherb                                          1 Liter         7,50

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2008 Hochheimer Kirchenstück Riesling Kabinett trocken                                     10,50

£       2008 Hattenheimer Nußbrunnen Riesling Kabinett trocken                                   11,50

£       2008 Hattenheimer Pfaffenberg Riesling Kabinett trocken                                    12,50

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2007 Oestricher Doosberg Riesling Kabinett trocken                                            10,30

£       2007 Hattenheimer Nußbrunnen Riesling Kabinett trocken                                   11,30

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2009 Winkeler Hasensprung Riesling Spätlese trocken                                         15,35

£       2007 Rüdesheimer Berg Schloßberg Riesling Spätlese trocken                               14,30

£       2006 Erbacher Marcobrunn Riesling Spätlese trocken                                          16,00

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2006 Hochheimer Domdechaney Riesling Auslese trocken Alte Reben                   19,80

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2008 Hochheimer Domdechaney Riesling Erstes Gewächs                                    23,20

£       2007 Rüdesheimer Berg Schloßberg Riesling Erstes Gewächs                                22,00

                                                                                                                                                                                                                                            

¢       2003 Spätburgunder trocken                                                                              8,00

¢       2008 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder trocken                                    25,60

¢       2007 Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder trocken                                    25,60

 

 

 

Der Westen und der Osten des Rheingaus: links im steilen Rüdesheimer Berg Schloßberg, gelegen auf Schiefer- und Quarzitböden, rechts die östliche Rheingauer Bastion Hochheim mit der Lage Kirchenstück. Hochheim liegt an der Mainmündung, die Reben wachsen hier auf Muschelkalk, der aus Franken bis hierher reicht.


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Rheinhessen: Wonnegau

 

Brenner'sches Weingut, Bechtheim

 


Christian Brenner hat im südlichen Rheinhessen den Weißburgunder heimisch gemacht: seine Winzerausbildung hat er größtenteils in Bordeaux genossen, wo man trockenen Wein zu Tisch trank. Das machte Christian Freude. Zurück in Deutschland, nahm er eine Stelle bei Delikatessen-Böhm in Stuttgart an, denn ins "süße" Bechtheim wollte er nicht mehr. Als der Vater krank wurde, mußte er das Weingut doch übernehmen - und begann sofort, trockene Weine zu produzieren. Mitte der 60er Jahre war der Erfolg damit sehr mäßig, aber Brenner gab nicht auf. Mitte der 70er pflanzte er im großen Stil Weißburgunder - auf mehr als der Hälfte seiner 15 ha -, der dem Chardonnay ähnelte, den er in Frankreich kennengelernt hatte (in Deutschland allerdings damals verboten war).

Der Erfolg gab ihm recht: sein trockener Rheinhessen-Wein wurde ein Klassiker. Unaufhörlich feilte Brenner an seiner Weinqualität. Es gelang ihm, durch geringe Ernteerträge (in Zeiten, wo deutsche Winzer stolz auf möglichst hohe Erträge waren!!) sowie penible Weinbergs- und Kellerarbeit dichte Weine mit klaren Aroma­strukturen und bemerkenswerter Aussage zu erzeugen, die prima zum Essen gehen - ein ganz wichtiger Faktor für Christian Brenner! Die dichten Strukturen seiner Weine erreicht Christian durch den Einsatz der alten großen Holzfässer, wenngleich auch bei ihm inzwischen die Gebinde aus Edelstahl für bestimmte Weine Einzug gehalten haben.

Neben dem Weißburgunder sind auch Grauburgunder und Chardonnay bei Christian heimisch geworden. Und schon lange bereitet er mit viel Aufwand und Fingerspitzengefühl auch tolle Rotweine, insbesondere erstklassige Spätburgunder mit feinen Pinot-Noir-Aromen und bemerkenswertem Reifepotential. Dafür gebührt ihm ganz besondere Hochachtung!


 

Ihr Blick auf BECHTHEIM:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/brennergoogle.htm

 

£         2009 Weißer Burgunder trocken                                                                              1 Liter             folgt

£         2009 Weißer Burgunder Kabinett trocken 'Katrin'                                                                            folgt

£         2007 Bechtheimer Geiersberg Weißer Burgunder Spätlese trocken                                                     7,50

£         2007 Weißer Burgunder 'Brenner Selection' trocken                                                                         9,80

 

£         2007 Bechtheimer Stein Grauer Burgunder Spätlese trocken                                                              7,80

£         2007 Grauer Burgunder 'Brenner Selection' trocken                                                                         9,80

 

£         2007 Chardonnay Spätlese trocken                                                                                                7,80

£         2007 Chardonnay 'Brenner Selection' trocken                                                                               10,50

 

©       2007 Spätburgunder Rosé trocken                                                                                                  5,60

 

¢       2007 Spätburgunder 'Brenner Selection' trocken                                                                              8,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wappen der Familie Brenner.

 

Der Weißburgunder KATRIN ist natürlich nach der hübschen Tochter des Hauses benannt. Es gibt diese Cuvée seit dem Jahrgang 1990; damals war es Weißburgunder mit Riesling cuvetiert. Seit 1991 ist es ein reiner Weißburgunder. Er stammt immer aus dem Weingarten mit den ältesten Reben des Weingutes und ist ein herzhaft-trockener Wein.


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Pfalz: Mittelhaardt

 

Weingut Winterling Niederkirchen

 


Anne und Martin Winterling haben vor mehr als 20 Jahren ihren Betrieb als "Sektgut" gegründet. Mit Akribie erzeugen sie Sekte auf höchstem Qualitätsniveau. Früher haben sie Trauben gekauft; inzwischen bereiten sie ihre Produkte nur noch aus den Trauben von 10 ha eigenen Weinbergen, die in Niederkirchen, Ruppertsberg, Meckenheim, Deidesheim und Forst gelegen sind.

Zum Glück haben sich die Winterlinge vor einigen Jahren entschlos­sen, aus ihren Trauben auch Wein zu machen. Gerade die Bunt­sandsteinböden um Ruppertsberg und die Granit- und Porphyr­böden bei Forst ergeben Rieslinge mit sehr eigener, reizvoller Frucht, deren Aromen sich zwischen schwarzer Johannisbeere und Pfirsich bewegen. Die Rieslinge der Winterlinge sind finessen­reich, und eine frische, lebendige Fruchtsäure gibt rassiges Spiel, das sich elegant mit der Frucht paart. Die Burgundersorten für Sekt (Crémant Pfalz!), Weiß-, Rot- und Roséweine stehen überwiegend in der Ebene zwischen Ruppertsberg und Niederkirchen. Die schweren Lehm­böden versorgen sie gut mit Wasser und geben ihnen Gehalt und Fülle.

Auch bei den Weinen zahlt sich die Sorgfalt bei der Kellerarbeit aus, die den Winterlingen durch die Sektbereitung in Fleisch und Blut übergegangen ist! Reintönigkeit und strahlende Klarheit in der Frucht sind der Dank für die Sorgfalt.

Mit dem Jahrgang 2005 gab es bei den Winterlingen Neuerungen in der Kellertechnik. Eine Reihe von Edelstahltanks wurden durch traditionelle Stückfässer (1200 Liter-Fässer) ersetzt, und es wurden einige Barriques für Rotweine angeschafft. Auch bei der alkoho­lischen Gärung ging man "einen Schritt zurück": statt moderner Reinzuchthefen setzen die Winterlinge auf die Spontangärung, also die Vergärung mit den weinbergseigenen Hefen. Seit 2007 wird der Betrieb auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt. Das tun die Winterlinge aus voller Überzeugung, daß das für die Weinqualität unabdingbar ist, und sind mit diesem Schritt sehr zufrieden.

Für Anne und Martin lohnt sich der Aufwand, ihr Geld nicht nur in Weinberge, sondern auch in teure Kellerausrüstung zu stecken: inzwischen sind alle drei Kinder vom Weinvirus befallen. So haben die Winterlinge gut lachen, denn in manchen Weingütern wendet sich der Nachwuchs völlig anderen Tätigkeiten zu. Hier aber hat inzwischen jeder schon seinen Schwerpunkte für sich ausgemacht: Stefan, der Älteste, arbeitet gerne im Keller, hat inzwischen fertig studiert und leitet ein Weingut auf Mallorca. Die beiden anderen studieren noch (natürlich auch Weinbau); während Sebastian bereits für seine umsichtige Arbeit in den Weinbergen gelobt wird, befaßt Susanne sich derzeit überwiegend mit Marketing, aber das ist sicher nur der Anfang.


 

Ihr Blick in den LINSENBUSCH:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/linsenbuschgoogle.htm

Ihr Blick in den PARADIESGARTEN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/paradiesgoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.winterling-sekt.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

£         2008 Riesling trocken                                                                 1 Liter            5,25

                                                                                                                                                                                                                                  

£         2008 Ruppertsberger Linsenbusch Riesling Spätlese trocken                                 8,30

£         2007 Ruppertsberger Linsenbusch Riesling Spätlese trocken                                 8,30

£         2005 Ruppertsberger Linsenbusch Riesling trocken                                              7,50

£         2007 Deidesheimer Paradiesgarten Riesling Spätlese »S«                                   10,00

                                                                                                                                                                                                                                  

£         2008 Sauvignon Blanc trocken                                                                         8,30

 

 

 

Anne  zeigt im Frühjahr, welche Triebe man ausbrechen muß, Susanne testet mit Simba im Herbst die Traubenreife im Ruppertsberger Lin­sen­busch. Foto: Winterling (1)


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Pfalz: Südpfalz

 

Weingut Jülg Schweigen

 


"Der Trend ist ein launischer Genosse. Weil er oft seine Richtung wechselt, muß man ihm meistens hinterherlaufen." Und das hält Werner Jülg eindeutig für Energieverschwendung. Das Weingut Jülg hat immer schon für den trocken ausgebauten Wein gestanden, und das wird auch in Zukunft so sein. Trocken ist hier trocken. Die heute wieder beliebte, trendige Restsüße, die "trockene" Weine zu Schmeichlern macht, gibt es bei den Jülgs nicht. Die Weine gären grundsätzlich durch. Das heißt aber nicht, daß sie sauer oder spröde wären! Durch eine aufwendige und kluge Bewirtschaftung der Weinberge wachsen Beeren, die einen guten Mineralstoffhaushalt haben und den Weinen somit Kraft und Stoff mit auf den Weg geben. Auch vor der Säure schreckt Werner nicht zurück, im Gegenteil, es ist ihm wichtig, daß er durch geschickte Wahl des Lesezeitpunktes eine anständige Weinsäure erhält. Sie ist immer gut im Körper eingebunden und verleiht den Weinen Lebendigkeit, Frische und Alterungspotential.

Schweigen liegt im südlichsten Zipfel der Pfalz, gleich an der Grenze zum Elsaß. Ein Kuriosum ist, daß viele Schweigener Weinberge auf französischem Staatsgebiet liegen - vor Schengen gingen die Winzer mit dem Reisepaß in der Tasche in ihre Reben! -, und nicht die schlechtesten dazu. Die Lage heißt Schweigener Sonnenberg, be­sonders kostbare Parzellen werden mit ihren Flurnamen bezeichnet. So liegt Sankt Paul zwischen dem namengebenden alten Schloß Saint Paul und dem Waldrand. Schweigen liegt an der Kante des Rheingrabenbruchs; dadurch treten hier in Schichten unterschied­liche geologische Formationen zutage. Oben am Wald­rand liegt eine Schicht Buntsandstein. Da wächst zum Beispiel der Riesling Kabinett und erhält eine schöne warme Frucht vom Boden. Tiefer am Hang ist Muschelkalk. Hier werden die Weine minera­lischer, fokussierter. Am Hangfuß finden wir auch Löß und Sand.

Auf rund 17 ha hat die Familie Jülg ein reiches Spektrum an Rebsorten, wobei der Schwerpunkt auf Burgundersorten und Riesling liegt. Lese per Hand ist selbstverständlich, es wird schonend gepreßt, und bei der Reifung in einem Mix aus Edelstahl sowie großen und kleinen Holzfässern wird den Weinen Zeit gelassen. Die weißen Jülg-Weine bestechen immer durch Frische und lebhafte Frucht, auch die kräftigen Spätlesen sind lebendig. Bei den Roten steht eine saftige, delikate Frucht im Vordergrund.Zum Weingut gehört eine Weinstube, die Karin Jülg mit ihrer Schwiegermutter Erika Jülg bewirtschaftet. Die servierten Pfälzer Spezialitäten werden alle im Haus selbst zubereitet. Das findet man heute noch selten! Im Sommer sitzt man im lauschigen Innenhof, ansonsten wird in der heimeligen Gaststube serviert.

Der Fortbestand des Weingutes ist schon gesichert: Sohn Johannes, Anfang 20, hat seine Weinbauausbildung abgeschlossen, arbeitet schon im Weingut mit und beginnt nun Praktika bei berühmten Winzerkollegen.


 

Ihr Blick auf SCHWEIGEN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/schweigengoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-juelg.de/

 

£       2008 Riesling trocken                                                       1 Liter                 5,10

£       2008 Weißer Burgunder trocken                                         1 Liter                 5,10

£       2008 Grauer Burgunder trocken                                         1 Liter                 5,10

 

£       2007 Muskateller trocken                                                                            6,50

£       2008 Muskateller Spätlese (geschmacklich trocken)                                         12,90

£       2006 Gewürztraminer Spätlese trocken                                                         8,70

£       2008 Sauvignon Blanc Spätlese trocken                                                       11,00

 

£       2008 Chardonnay Kabinett trocken                                                               7,00

£       2008 Weißer Burgunder Kabinett trocken                                                      7,00

£       2008 Weißer Burgunder Spätlese trocken                                                     10,00

£       2008 Grauer Burgunder Kabinett trocken                                                       7,00

£       2008 Grauer Burgunder Spätlese trocken                                                     10,00

 

£       2007 Riesling Kabinett trocken                                                                     6,00

£       2007 Riesling Kabinett trocken "Springberg"                                                  7,00

£       2007 Riesling Kabinett trocken "Wurmberg"                                                  7,00

£       2007 Riesling Spätlese trocken "Sankt Paul"                                                12,50

 

¯      2007 Spätburgunder Blanc de Noirs Kabinett trocken                                      6,00

 

¢       2007 Sankt Laurent trocken                                                                         7,00

¢       2006 Spätburgunder trocken                                                                        7,50

¢       2005 Spätburgunder Spätlese trocken "Alte Reben"                                     11,50

 

 

 

 

 

 

 

 

Das alte Grenzschild in den Reben verrät: vor "Schengen" ging in Schweigen ohne Paß nix!

Werner (rechts) und Johannes Jülg in der Weinstube.

 

DEUTSCHLAND                                   

 

Baden: Kraichgau

 

Weingut Reichsgraf Und Marquis zu Hoensbroech Michelfeld

 


Die Geschichte der Reichsgrafen zu Hoensbroech beginnt um 1280 im niederländischen Maastricht; 1388 schenk­t Herzog Philipp der Kühne von Burgund "...son aime chevalier Herman Hoen du Broec" einen Weinberg in Maastricht, unter anderem als Dank für Hilfe in der Schlacht von Baesweiler. Diesen Weinberg gibt es heute noch nahe der Stadt. Er war wohl der erste innigere Kontakt der Hoensbroechs mit dem Wein.

1738 kam ein kleines Weingut in Wiltingen an der Saar kam in den Besitz der Hoensbroechs, das der 1939 auf Schloß Haag in Geldern geborene Rüdiger Reichsgraf und Marquis zu Hoensbroech erbte, der auch Winzer werden wollte. So machte er den Weinbautech­niker an der Weinsberger Weinbauschule und studierte anschlies­send in Geisenheim. Das Weingut an der Saar wurde verkauft, weil die 1,8 ha dort keine Familie ernähren konnten, und zusammen mit seiner Frau Maria machte er sich auf die Suche nach Weinbergen in Baden. Die beiden fanden 1968 im Kraichgau, im Norden Badens, was sie suchten. Es gelang ihnen, mit der Zeit ihre anfangs 4 ha Reben auf 17 ha zu erweitern. Jetzt hat der Betrieb 15 ha, und das ist wohl die endgültige, wirtschaftlich sinnvolle Größe.

Das Weingutsgebäude wurde 1978 endgültig fertig. Aber was heißt fertig! Vor einigen Jahren wurde ein neuer Trakt dazu gebaut. Denn Sohn Adrian Graf Hoensbroech ist inzwischen der Winzer auf dem Gut, und beide Familien wohnen jetzt auf dem Weingut.

Die weinbauliche Situation des Gutes ist äußerst reizvoll: die gesamte Rebfläche befindet sich arrondiert gleich hinter den Gutsgebäuden, übrigens auch weit von benachbarten Weinbergen entfernt. Das vereinfacht die Bewirtschaftung gegenüber einem ver­streut gelegenen Besitz, und es ermöglicht in schwierigen Jahren natürlich kurze Reaktionszeiten. Die Lage ist im Alleinbesitz und heißt Michelfelder Himmelberg.

Die Weinbergsböden bestehen teils aus Mergel und zum größten Teil aus mehr oder weniger stark kalkhaltigem Löß, der hier eine Mächtigkeit von bis zu 13 Metern erreicht. Sowohl von seiner Mineralzusammensetzung als auch vom Wasserhaushalt her haben die Hoensbroechs hier für die von ihnen gewählten Rebsorten ideale Standorte. In den überwiegend begrünten Weinbergen stehen vor allem Burgundersorten. Graf Rüdiger hat von vorneherein einen erheblichen Anteil Weißburgunder gepflanzt, der das Rückgrat des Gutes und sein Aushängeschild ist. Ergänzt wird er von Grauburgunder, teils sehr alten Anlagen aus dem Vorbesitz. Auxerrois, eine alte Sorte aus der Burgunderfamilie, und Chardonnay vervollständigen das weiße Burgundersortiment.

Riesling gehört in Nordbaden natürlich auch dazu. Bei den roten Rebsorten ist das nahe Württemberg zu spüren: neben Spätburgun­der stehen Schwarzriesling und Blauer Limberger (= Lemberger = Blaufränkisch) in den Weinbergen; die beiden Letztgenannten sind ja "schwäbische Reben". Übrigens sind die Rotweine von Graf Hoensbroech von schöner Leichtigkeit, betörender Frucht und feiner Eleganz!

Die Weine der Hoensbroechs sind trocken und durchgegoren, die modische Trends mit Hang zur aufhübschenden Restsüße nicht mitmachen. Klar und mit deutlicher Frucht stehen sie im Glas, blitzsaubere Repräsentanten ihrer Rebsorten, lebendig und mit brillanter Frische.


 

Ihr Blick auf den HIMMELBERG:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/himmelberggoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.hoensbroech.eu/

 

£       2007 Michelfelder Himmelberg Weißburgunder trocken                          1 Liter         7,70

£       2008 Michelfelder Himmelberg Weißburgunder Kabinett trocken                                9,95

£       2007 Michelfelder Himmelberg Weißburgunder Kabinett trocken                                9,35

£       2008 Kraichgauer Weißburgunder trocken                                                              11,25

£       2007 Michelfelder Himmelberg Weißburgunder Spätlese trocken                              22,00

                                                                                                                                                                                                                                                     

£       2007 Michelfelder Himmelberg Auxerrois Kabinett trocken                                        8,70

£       2007 Michelfelder Himmelberg Grauburgunder trocken                                             8,35

£       2007 Michelfelder Himmelberg Chardonnay trocken                                                 9,95

                                                                                                                                                                                                                                                     

£       2007 Michelfelder Himmelberg Riesling Kabinett trocken                                           8,40

£       2003 Michelfelder Himmelberg Riesling Spätlese trocken                                         14,75

                                                                                                                                                                                                                                                     

¯      2006 Michelfelder Himmelberg Blauer Limberger Blanc de Noirs trocken                     8,50

©       2008 Michelfelder Himmelberg Spätburgunder Weißherst Kabinett trocken                  8,95

                                                                                                                                                                                                                                                     

¢       2006 Michelfelder Himmelberg Cuvée trocken                                                       11,25

          (aus je einem Drittel Spätburgunder, Limberger und Schwarzriesling)

¢       2007 Michelfelder Himmelberg Blauer Limberger trocken                                        11,25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adrian Graf Hoensbroech bei einer Weinprobe bei Wein-Kern.

Grauburgunder-Trauben im gräflichen Weinberg.

 


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Baden: Breisgau

 

Weingut Zalwander Köndringen

 


"Was entsteht, wenn ein Badener und ein Schwabe zusammen Wein machen? Ein Qualitätswein. Das ist das Mindeste. Elmar Lehmann und Odin Bauer wollen mehr. Der Badener Lehmann und der Schwabe Bauer wollen anerkannt gute Weine machen." So stellen sich die beiden Macher des Weingutes Zalwander vor.

Seit einiger Zeit bewirtschaften die beiden gemeinsam ein kleines Weingut mit 1,3 ha Rebfläche mit Spätburgunder und Lemberger für die Rotweine und Grauburgunder für Weißwein. Lemberger und Grauburgunder wurden erst kürzlich gepflanzt, während die Spätburgunder-Reben 20 bis mehr als 30 Jahre alt sind. Den in Baden noch seltenen Lemberger kann man als Odins schwäbische "Mitgift" ansehen - er stammt aus dem württembergischen Beil­stein...

Die Weinberge des Gutes sind auf Malterdingen, Köndringen und Mundingen verteilt, manche nur kleine Parzellen. Der Unterboden ist harter Muschelkalk, darüber eine Auflage von teils mächtigem wasserspeicherndem Löß. Besonders in den steilen Lagen, wie dem Erdenhard, in dem die ältesten Spätburgunder stehen und der sehr steil ist, tritt der nackte Kalkfels zutage.

"Gemeinsam" heißt in Südbaden "zalwander". Für Lehmann und Bauer ist die gemeinsame Sache Programm, und deshalb haben sie ihr Weingut „Zalwander“ getauft. Odin arbeitet hauptberuflich als Kellermeister bei einem bekannten Kaiserstühler Weingut. Mit internationalen Praktika, auch in Burgund, hat er sich besonders auf die Erzeugung von Rotwein gut vorbereitet. Auch bei Zalwander ist er für den Keller verantwortlich. Elmar Lehmann arbeitet nicht mehr in der Weinbranche, steuert aber den Hof in Köndringen samt Weinkeller, wertvolle Arbeitskraft und die geübte Kosterzunge zur Partnerschaft bei.

Die beiden wollen Wein auf eigene Rechnung, vom eigenen Boden auf hohem Niveau erzeugen. Für die Qualität aus dem Weinberg gönnen sie sich höchstens 50 hl/ha - das Gesetz erlaubt fast das Doppelte. Herzhafte Ausdünnung und intensive Laubarbeit von Hand sowie ein gesunder Humusaufbau gehören zur Qualitäts­philosophie. Die anspruchsvollen Erzeugnisse aus dem Weinberg reifen zwölf Monate im Holzfaß, und Bauer und Lehmann sagen dazu: "Bei ihrem Genuß lacht das Sonnenmännle, und der Vierteles­schlotzer schnalzt mit der Zunge!". Der Spätburgunder "EEE" (Einzigartiger Erstklassiger Erdenhard oder TripleE) stammt aus der Steillage Erdenhard mit den alten Spätburgunder-Reben. Der Top-Pinot hat eine Auflage von höchstens 600 Flaschen pro Jahrgang bei einem Ertrag von weit weniger als 30 hl/ha.

Das Etikett des Gutes ist eigenwillig: in markanten Lettern steht das Lesenswerte drauf, etwas kleiner das, was der Gesetzgeber auch drauf haben will. Der provozierend nüchterne Aufkleber kann sich zum Markenzeichen entwickeln!


 

Ihr Blick auf KÖNDRINGEN und Umgebung:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/zalwandergoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.zalwander.de/   Fotogalerie: http://www.wein-kern.de/content/galeriezalwander/galeriezalwander.htm

 

©       2006 Zalwander Lemberger Rosé trocken                                             8,00

                  

¢       2007 Zalwander Spätburgunder trocken                                             16,50

¢       2006 Zalwander Spätburgunder trocken                                             13,00

¢       2004 Zalwander Spätburgunder »EEE« trocken                                   27,00

                                                                                                                                                                                            

¢       2007 Zalwander Lemberger trocken                                                   16,50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben: über dem Erdenhard braut sich ein Sommergewitter zusammen. Hier stehen die ältesten Spätburgunderreben von Zalwander. Der Hügel dreht sich rechts weiter nach Südsüdost und wird dort steiler.

Rechts: Odin Bauer beim Spaziergang in den Reben - mal nicht zum Arbeiten mit Winzerwerkzeug, sondern mit Wolfgang Kern zum Be­sichtigen der Rebanlagen.

 

 

DEUTSCHLAND                                   

 

Baden: Tuniberg

 

Weingut Kalkbödele Merdingen

 


Das Weingut ist auf Teilen der Reserveflächen des Kalkwerks der Gebrüder Mathis entstanden. Damit ist klar, daß der Boden stark kalkhaltig ist, wie das ganze Plateau des Tunibergs. Diese Böden sind ideal für alle Burgundersorten. Deshalb stellen sie naturgemäß den Löwenanteil im Weingut Kalkbödele. Neben Weiß- und Grauburgunder sind rund 60 % der Fläche mit Spätburgunder bestockt, der damit natürlich die Spezialität des Weingutes darstellt und mit einer umfangreichen Palette angeboten werden kann.

Die Vergärung der Rotweine im hölzernen Gärständer und die Reifung im Holzfaß sind Standart für Martin Schärli, den Betriebs­leiter des Gutes. Für den Ausbau kommt das traditionelle große Holzfaß zum Einsatz, in dem die Weine ihre klare, frische Frucht behalten mit schönen Aromen von roten Beeren. Die körperrei­cheren Weine werden im Barrique ausgebaut. Übrigens gehört Kalkbödele zu den deutschen Pionieren dieser französischen Ausbauart: bereits seit 1978 sind die kleinen Fässer auf dem Weingut zu Hause!

Der Grund ist einfach: die Gründer des Gutes wollten Rote im französischen Stil erzeugen, die sie selber in Deutschland vermißten, aber gerne tranken. Deshalb war das Barrique unverzichtbar. Und der erste Leiter des Gutes, Hans Lang, war schon ein Könner im Umgang mit dem kleinen Holzfaß. Die Barrique-Roten zeigen mehr Würze und Fruchttiefe, sind kraftvoller. So kann der Weinfreund wählen zwischen den seidigen Spätburgundern mit der lebendigen Frucht und den kraftvollen Exemplaren mit der dichteren Struktur.

Weil's ausreichend Spätburgunder hat, kann Martin auch komfor­tabel Weißherbst oder Rosé zubereiten. Gezielt kann er schon früh im (Vegetations-)Jahr Parzellen auswählen, die er für Rosé reserviert und auf Trauben mit mehr Säure und Frucht hinarbeiten. Deshalb verfügt das Weingut über schönste Weißherbste mit Frische und wunderbar lebendiger Pinot-Frucht.

Eine Neuheit mit dem Jahrgang 2006 ist der Lagrein. Martin Schärli hat eine Ergänzung für sein Rotweinsortiment gesucht und sich an interessante Weine aus dieser Südtiroler Sorte erinnert. So hat er vor wenigen Jahren eine kleine Parzelle in bester Lage mit einigen hundert Stöcken bepflanzt - die Menge ist also leider begrenzt! Ein kräftiger Wein mit Säure und Gerbstoff kommt aus dem Merdinger Bühl, der gut reifen kann. Sehr angenehm ist der dezente Alkohol!

Bei den Weißweinen, vor allem aus Grau- und Weißburgunder, ist Martin die Erhaltung einer schönen Säure wichtig, damit die Weine auch Lebendigkeit und Frische haben. Auch hier kann man zwischen den leichteren und gehaltvolleren Exemplaren wählen: vom Liter-Wein für alle Tage über schlanke Kabinette bis zu den stoffigen Spätlesen.

Die Kalkbödele-Weine sind grundsätzlich durchgegoren, eine Philo­sophie, die seit der Gründung des Gutes unangetastet geblieben ist!


 

Ihr Blick auf MERDINGEN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/merdingengoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.kalkboedele.de/

 

£         2008 Merdinger Bühl Weißburgunder trocken                               1 Liter            5,60

 

£         2008 Merdinger Bühl Weißburgunder trocken                               1 Liter            5,60

£         2008 Merdinger Bühl Weißburgunder Kabinett trocken                                        6,70

£         2007 Merdinger Bühl Weißburgunder Spätlese trocken                                        8,70

 

£         2008 Merdinger Bühl Grauburgunder trocken                                1 Liter            5,60

£         2008 Merdinger Bühl Grauburgunder Kabinett trocken                                        6,70

£         2008 Merdinger Bühl Grauburgunder Spätlese trocken                                        8,70

£         2007 Merdinger Bühl Pinot Gris -im großen Holzfaß gereift-                                       8,50

 

©       2008 Merdinger Bühl Spätburgunder Weißherbst trocken                1 Liter            5,20

©       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder Weißherbst Kabinett trocken                        5,20

©       2008 Merdinger Bühl Spätburgunder Weißherbst Spätlese trocken                        6,70

 

¢       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken                                1 Liter            6,10

¢       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken                                                     7,20

¢       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken 'Alte Reben'                                   8,90

¢       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken 'Bestes Faß'                                    9,20

¢       2007 Merdinger Bühl Pinot Noir -im Holzfaß gereift-                                               9,50

 

¢       2006 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken -Barriqueausbau-                              11,20

¢       2007 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken -Barriqueausbau-            0,375            6,10

¢       2004 Merdinger Bühl Spätburgunder trocken 'K' -Barriqueausbau-                         18,50

                                                                                                                                                                                                                                  

¢       2006 Merdinger Bühl Lagrein trocken                                                              13,00

 

 

Ein zufriedener Martin Schärli in den Reben - kein Wunder, die Spätburgunder-Selektion mit geringem Ertrag und wunderbarer Reife wartet 2009 bereits Ende September auf die Erntemannschaft!


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Baden: Markgräflerland

 

SCHLOSSGUT EBRINGEN Ebringen

 


Das 6 ha große Schlossgut Ebringen wurde im Jahr 2003 von der Gemeinde gegründet, weil einerseits einige Parzellen Rebland in erstklassigen Lagen brachlagen, andererseits mit dem Schloß und seinem historischen Keller eine stilvolle (und arbeitsgerechte) Heimat für's Weingut vorhanden war. Die Gegebenheiten waren also günstig für den nachhaltigen Schutz der Kulturlandschaft. Zum Verwalter des neuen Weingutes wurde Andres Engelmann bestellt, der neben seinem Diplom in Geisenheim schon in Baden und im Rheingau gearbeitet hatte.

In der sanften Hügellandschaft des Markgräflerlandes liegt Ebringen am Fuße des Schönberges. Dieser bildet zum Schwarzwald hin noch ein Tal, das die Ebringer Lagen vor kühlen Stömungen von dort schützt. Durch seine Lage auf dem Schönberg erstreckt sich der Sommerberg - das ist auch der Lagenname der Ebringer Weine - von Ost nach West und hat dadurch eine hervorragende Südlage. An manchen Stellen ist der Sommerberg extrem steil. Auf der gegenüberliegenden Talseite gibt es weniger hitzige Westlagen. Lößlehme und Kalkmergel beherrschen die Bodenformationen, die oft skelettreich sind, gut drainierend, und die Rebe zu tiefem Wurzeln zwingen.

Im Schlossgut werden Weiß-, Grau- und Spätburgunder (der auf etwa der Hälfte der Fläche steht!) kultiviert, dazu natürlich Gutedel (= Chasselas), die Hauptsorte des Markgräflerlandes, und Sauvignon Blanc. Die beiden Letztgenannten gedeihen auf den kühleren Westhängen, um die feinen Aromen zu erhalten und die Weine nicht zu mächtig werden zu lassen.

Andreas Engelmann hat seine Rebanlagen dauerbegrünt, er düngt bei Bedarf organisch und betreibt eine schonende Bodenpflege, die das Bodenleben und damit die nachhaltige Nährstoffversorgung der Reben sicherstellt. Das ist ein Teil der Qualitätssicherung. Dann geht es im Herbst so weiter: selektive Traubenlese, Transport der Trauben in kleinen Lesebehältern und schonende Verarbeitung. Kompromiß­los werden auf dem Lesetisch alle Trauben ausgelesen, die den Ansprüchen des Gutes nicht genügen.

Der alte Schloßkeller, ehemals als Zehntkeller tief in die Erde gegraben, ist im Herbst und Winter sehr kalt. Dadurch läuft die Gärung langsam ab, was den Weinen auf natürliche Weise ein wunderbares Fruchtgefüge erhält. Die Weißweine reifen lange auf der Feinhefe im Edelstahltank, nur der Pinot Gris (= Grauburgunder) reift teilweise im Holzfaß, um ihm eine gute Struktur zu geben. Die Rotweine reifen nach rund dreiwöchiger Maischegärung grund­sätzlich mindestens ein Jahr im Eichenholz. Andreas erntet seine Pinot Noirs übrigens gerne zeitig, damit sie eine schöne Kirschfrucht zeigen und im Alkohol nicht zu mächtig werden.

Die Weine der Gutslinie, erkennbar an den deutschen Rebsorten­namen, sind lebendige, frische und leichte Alltagsweine. Die Weine der Selektionslinie mit den französischen Bezeichnungen sind gehaltvoll und nachhaltig, vergleichbar mit hochwertigen trockenen Spätlesen. Teils im alten Holzfaß gereift, sind die Weißen cremig, mit überraschender Dichte und Tiefe. Die Spätburgunder zeigen eine wunderbare Finesse und Eleganz und betörende Frucht!

 

 

£         2008 Gutedel trocken                                5,90

£         2008 Weißburgunder trocken                     6,90

£         2008 Grauburgunder trocken                      6,90

 

£         2008 Chasselas trocken                             7,90

£         2008 Pinot Blanc trocken                           8,90

£         2008 Pinot Gris trocken                              9,70

£         2007 Pinot Gris trocken                              9,70

 

£         2009 Sauvignon Blanc trocken                    9,70

 

¢       2008 Pinot Noir                                       11,50

¢       2007 Pinot Noir »S«                                 21,50

 


 

Ihr Blick auf EBRINGEN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/ebringengoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.schlossgut-ebringen.de/

 

 

Andreas Engelmann kümmert sich um seine Grauburgunder-Reben, die in einer westwärts gerichteten Lage stehen. So behalten sie mehr Frische und erziehlen nicht so viel Alkohol wie in reiner Südlage.

                        

 


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Württemberg

 

Weingut dautel Bönnigheim

 


Die Bönnigheimer Weinberge wurden schon vor 1200 Jahren urkundlich erwähnt. Und immerhin schon seit dem Jahre 1510 betreibt die Familie Dautel Weinbau. Ernst Dautel begann mit dem Weinbau 1978. Ernst ging von Anfang an eigene Wege, und so gegann er schon wenige Jahre später, die ersten Weine in franzö­sischen Barriques auszubauen. 1990 entstanden seine ersten Cuvées – wie zum Beispiel die "Kreation Rot" – im sonst "rebsortenreinen" Württemberg. Besonders wichtig war Ernst immer die qualitative Weiterentwicklung der Weine aus den heimischen Sorten Lemberger, Spätburgunder und  auch Riesling.

Zum Weingut gehören 11 ha Weinberge, in vielen kleinen Parzellen auf den östlichen Ausläufern des Strombergs im Herzen Württem­bergs. Zu etwa 40 % stehen in den Weinbergen weiße Reben, der Rest ist rot. Die beiden Hauptrebsorten sind Riesling und der gebietstypische Lemberger.

Die Familie Dautel konzentriert sich besonders auf nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung. Ernst Dautel: "Im Weinberg gemachte Fehler lassen sich auch durch noch so sorgfältiges Arbeiten im Keller nicht mehr beheben. Nur aus Trauben höchster Qualität wird hoch­wertiger Wein."

Die Weinbergsböden in Bönnigheim sind durch nährstoffreiche schwere Keuperformationen gekennzeichnet. Im Bönnigheimer Sonnenberg bestehen die Böden aus buntem Mergel, Schilfsand­stein und Gipskeuper. Hier reifen vor allem Trauben für gehaltvolle und füllige Weine. Dieser Körperreichtum garantiert großes Reifepo­tential mit langer Lebensdauer. Die Muschelkalkterrassen des Besigheimer Wurmbergs am Südhang des Wurmbergs liegen am Ufer der Enz. Durch Trockenmauern gestützt, konnten nahezu waagerechte Terrassen angelegt werden. Sie sorgen für ein gün­stiges Kleinklima, indem sie Feuchtigkeit länger speichern und die tagsüber gewonnene Wärme nachts abgeben. Der mineralstoff­reiche Muschelkalk ergibt sehr finessenreiche und filigrane Weine.

Im Weinkeller ist Sorgfalt bei der Traubenverarbeitung oberstes Gebot. So wird Pumpen und Filtrieren der Weine auf ein unbedingt notwendiges Minimum reduziert. Der Ausbau der Weine erfolgt in Edelstahltanks, traditionellen großen Holzfässern und im Barrique.

Unverwechselbare, individuelle und sortentypische Weine mit komplexer Struktur und großem Reifepotential sind das Ziel der Dautels. Die Grundlage für die kräftigen und charaktervollen Rotweine ist eine lange klassische Maischegärung. Die schöne Gerbstoffstruktur prädestiniert sie für eine lange Lagerung. Die besten Weine reifen bis zu zwei Jahren im Barrique. Erst dann bindet sich auch die Holznote gut in die Aromastruktur ein. Beim Weißwein steht der Erhalt der klaren Fruchtaromen und der feinen Säurestruktur im Vordergrund. Eine lange Lagerung auf der Feinhefe sorgt für Finesse.

In der Regel werden Dautels Weine klassisch trocken ausgebaut. Das Prädikatssystem findet nur für die seltener erzeugten edelsüßen Weine Verwendung. Generell werden die Weine als Qualitätswein abgefüllt. Zur Unterscheidung werden die unterschiedlichen Quali­täten schon lange betriebsintern mit Sternen klassifiziert. Neben den einfachen Weinen gibt es 2-, 3- und 4-Sterneweine; die absolute Spitze bilden die mit -S- gekennzeichneten Weine.


 

Ihr Blick auf den WURMBERG:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/wurmberggoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-dautel.de/

 

£         2008 Bönnigheimer Sonnenberg Riesling trocken                                                                             7,10

£         2008 Bönnigheimer Sonnenberg Riesling trocken **                                                                         8,70

£         2008 Besigheimer Wurmberg Riesling trocken ***                                                                         12,50

 

¢       2008 Trollinger trocken                                                                                           1 Liter             6,30

¢       2008 Besigheimer Wurmberg Trollinger trocken                                                                               7,20

 

¢       2008 Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken **                                                               9,50

¢       2008 Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken ***                                                           14,20

¢       2007 Bönnigheimer Sonnenberg Spätburgunder trocken ***                                                           14,20

 

¢       2008 Bönnigheimer Sonnenberg Lemberger trocken **                                                                  10,20

¢       2006 Lemberger -S-                                                                                                                    27,90

 

 

 

 

Der steile Besigheimer Wurmberg neigt sich zur Enz. Foto: Dautel (1)

      


 

DEUTSCHLAND                                   

 

Franken

 

Weingut Schloss Sommerhausen Sommerhausen

 


Sommerhausen ist ein pittoreskes Dorf am Main, 10 Kilometer südlich von Würzburg. Die Weinberge des 26-ha-Weingutes Schloss Sommerhausen liegen alle auf Muschelkalk. Mit dem Sommerhäuser Steinbach hat Martin Steinmann eine absolute Top-Lage im Besitz, das Juwel des Weingutes.

Im Jahr 2008 hat Martin sein Weinsortiment auch optisch konsequent in eine dreistufige Qualitätspyramide eingeteilt. Die Basis bilden die Gruppen "Fränkisch Frech", zum Beispiel mit dem Silvaner Ohne Viel Worte, und "Das Fundament" mit den Weinen der guten 1-Liter-Klasse. Im Mittelbau finden wir zum einen die "Lagen-Weine" aus dem Steinbach, und zwar in den Qualitäts­stufen Kabinett und Spätlese. Damit wird der ganz eigenen Aromatik und dem hohen Reifepotential dieser Lage Rechnung getragen. Daneben steht mit gleicher Wertigkeit die neue "ST-Linie", die Selektion Steinmann. Das ist erklärungsbedürftig. Martins Eltern haben 1947 neben dem Weingut auch eine Rebschule gegründet, die heute zu den führenden Anbietern für qualitativ hochwertiges Rebmaterial in Europa zählt. Dadurch ergab sich für die Steinmanns die Möglichkeit, aus alten Weinbergen die besten Rebstöcke auszulesen und gezielt zu vermehren. Und natürlich konnten sie in der Folge aus diesem Schatz jeweils das passende Rebmaterial für ihre Lagen auswählen - eine echte Selektion Steinmann. Dazu Martin Steinmann: "Endliche eine Selektion, die den Namen wirklich verdient! Die Weine der Selektion Steinmann entspringen unseren eigenen Reben, die auf die jeweiligen Lagenverhältnisse über Jahrzehnte angepaßt und ausgelesen wurden!" Gekennzeichnet werden diese Weine mit ihrer Rebsorte und den Buchstaben ST plus einer Zahl, die der Zuchtnummer der Rebschule entspricht.

Die Spitze der Pyramide bilden die Sekte (siehe Abschnitt "Alles was schäumt") und die "Großen Gewächse", die aus Silvaner, Riesling und Spätburgunder im Steinbach entstehen. Die "Große Gewächs"-Lage Steinbach in reiner Südexposition ist extrem steil - ein idealer Standort für Riesling; die Weine haben neben ihrer feinen Frucht Rasse und Körper. In einer etwas sanfteren Steinbach-Parzelle, die mehr Wasser führt, stehen Silvaner-Reben. Die Silvaner aus dem Steinbach sind saftig und markant - in der Jugend durchaus mit Ecken und Kanten -, mit Tiefe und toller Struktur - eben Weine aus einer großen Lage. Für Steinbach-Weine gilt das heute arg strapazierte Wort Mineralik absolut!

Vor einigen Jahren konnte Martin bei der Auflösung eines Weingutes eine große Parzelle Steinbach kaufen, die mit uralten Spätburgunder-Reben bestockt war. Die Reben waren in schlechtem Zustand, der Weinberg mußte zunächst restauriert werden; 2003 brachte er dann seinen ersten Ertrag: dieser Weinberg erbringt Spätburgunder von großer Güte, sowohl in der Mittelklasse als auch bei den Großen Gewächsen! Auch bei den Spätburgundern muß man Martin jetzt attestieren, daß er es kann!

Noch ein Wort zum Blauen Silvaner. Dies ist der ursprüngliche Silvaner mit dunkler Beerenschale und einem zarten Lachston im Wein. Nach der Reblauskatastrophe wurden daraus die reichtragenden und frühreifen Stöcke selektiert, die zu den Stammeltern des heutigen Grünen Silvaners wurden. Der Blaue Silvaner starb fast aus. Heute gibt es gerade noch ein paar Hektar davon, dank der Steinmann'schen Rebschule die meisten auf Schloss Sommerhausen. Martin sagt dazu: "Die Mutter aller Silvaner, ein lebendiger Dinosaurier, UNSER Wein!".


 

Ihr Blick in den STEINBACH:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/steinbachgoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-schloss-sommerhausen.de/

 

£         2008 Silvaner trocken                                                                                             1 Liter             6,50

£         2008 Grüner Silvaner trocken "Ohne viel Worte"                                                                             7,50

£         2007 Blauer Silvaner trocken "ST 25"                                                                                            9,00

£         2008 Sommerhäuser Steinbach Silvaner Kabinett trocken                                                                 9,10

£         2008 Sommerhäuser Steinbach Silvaner Spätlese trocken                                                               12,90

£         2006 Sommerhäuser Steinbach Silvaner trocken Großes Gewächs l                                               20,90

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

£         2008 Sommerhäuser Steinbach Riesling Kabinett trocken                                                                  9,70

£         2006 'Stachelberg' Riesling Spätlese trocken                                                                                 13,40

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

£         2007 Weißer Burgunder "ST 15" trocken                                                                                        9,50

£         2008 Grauer Burgunder "ST 100" trocken                                                                                     10,20

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

¢       2005 Sommerhäuser Steinbach Spätburgunder trocken                                                                   12,00

¢       2005 Sommerhäuser Steinbach Spätburgunder trocken Großes Gewächs l                                      26,80

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

k       1990 Sommerhäuser Steinbach Riesling Beerenauslese                                                0,375           27,00

k       1993 Eibelstadter Kapellenberg Weißer Burgunder Trockenbeerenauslese                      0,375           50,00

k       1996 Sommerhäuser Reifenstein Scheurebe Eiswein                                                    0,375           47,00

k       1993 Sommerhäuser Reifenstein Scheurebe Eiswein                                                    0,375           47,00

                                                                                                                                                                                            

Hinweis: die Bezeichnung Großes Gewächs ist eine VDP-interne Klas­sifikation und weingesetzlich nicht geregelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Steinbach im Winter. Er ist steil und gleich am Main gelegen in reiner Südexposition.


 

ÖSTERREICH                                                                                                                    

 

Wachau

 

Weingut Holzapfel Joching

 


In der uralten Kulturlandschaft Wachau mit ihren steinernen Urgesteinsterrassen, im Jahr 2000 von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen, betreibt Karl Holzapfel sein Weingut (und die Obstbrennerei und seine Frau Barbara das Gutshof-Restaurant) im Prandtauerhof. Der historische Weinlesehof wurde 1696 im Auftrag des Chorherrenstiftes Sankt Pölten vom berühmten Barockbaumeister Jakob Prandtauer errichtet, der auch Stift Melk erbaute. Im Inneren des stattlichen, behäbigen Vierflügelhofes empfängt den Besucher ein zweigeschossiger Arkadenhof, der beschwingt fast mediterranes Flair ausstrahlt. Hier kann man in toller Atmosphäre sommertags die Gastfreundschaft des Restaurants mit anspruchsvoller bodenständiger Küchenkultur genießen - und natürlich die Produkte aus Karls Keller und Destillerie dazu.

Karl Holzapfel ist ein Fanatiker, wenn es um seine Weine geht. Er hat das 14-ha-Weingut in den letzten Jah­ren zu einem der Spitzengüter der Wachau gemacht. Er will Weine, die glasklar in der Struktur und präzise in der Frucht sind, rassig und frisch, voller Leben und Span­nung. Dies erreicht er durch pingeligste Arbeit im Weinberg und äußerste Präzision im Keller. Wenn man mit Karl durch die Weinberge streift, ist er nicht mehr ansprechbar: er hat nur noch Augen und Ohren für seine "Reben-Kinder"! Alle Weingärten werden inzwischen mit genau bedachten Pflanzen­mischungen begrünt.

Karl Holzapfel nimmt die Dinge ernst: er macht Weine mit eher mäßigem Alkoholgehalt, sie sind konzentriert, aber nicht schwer. Voraussetzung dafür ist neben den geringen Erträ­ge eine ganz genau abgepaßte Lese, sodaß die Beeren nicht zu reif werden oder gar Botrytis haben. Karl läßt seine Weine grundsätzlich durch­gären, und sogar die Smaragde haben - im Gebiet keine allzu oft geübte Praxis - nur einen unbedeutenden Zuckerrest. So zeigen die Steinfeder- und Federspielweine von Grünem Veltliner und Riesling ihre feine Frucht und elegante Lebendigkeit sowie die Smaragde ihre Cremigkeit und kompakte Saftigkeit; alle weisen die für die Wachau typische Mineralik deutlich auf. Ein besonderes Weinbergs-Kleinod ist die Riede Achleiten mit ihrem Urgesteinsboden, sicher eine der kostbarsten Veltliner-Lagen überhaupt (und meine Lieblingsriede!). Für ausgewogene Rieslinge mit reifer Säure steht die Ried Vorderseiber, auf kargem Urgestein mit teils mächtiger wasserspeichernder Lößauflage.

Auch bei den Rotweinen ist Karl Holzapfel inzwischen Spitze. Aus seinen Zweigelt-Trauben entstehen zwei Weine. Der rote Hippolyt ist ein Ausnahme-Roter, wie es ihn in der ganzen Wachau nicht noch einmal und in ganz Österreich nicht allzu oft gibt. Es ist die absolute Selection der besten Trauben, dann noch einmal der allerbesten Fässer: ein Klassewein. Auch Holzapfels Zweigelt Zehenthof glänzt als toller Roter. Mit seiner wunderbaren Frucht mit Noten von reifen Kirschen, auch Gewürzen wie Lorbeer und Nelke, ist er sehr zu empfehlen!


 

Ihr Klick zum Weingut und dem Gutshofrestaurant: http://www.holzapfel.at/

 

£       2009 Grüner Veltliner Steinfeder                                                    7,75

                                                                                                                                                                              

£       2009 Grüner Veltliner Federspiel Zehenthof                                     9,40

£       2009 Grüner Veltliner Federspiel Ried Achleiten                               9,90

£       2008 Grüner Veltliner Federspiel Ried Achleiten                               9,50

£       2007 Grüner Veltliner Federspiel Ried Achleiten                               9,25

                                                                                                                                                                              

£       2008 Grüner Veltliner Smaragd Ried Achleiten                              17,25

£       2007 Grüner Veltliner Smaragd Ried Achleiten                              16,50

                                                                                                                                                                              

£       2003 Riesling Federspiel 'Zehenthof'                                            10,50

                                                                                                                                                                              

£       2008 Riesling Smaragd Ried Vorderseiber                                      18,00

£       2007 Riesling Smaragd Ried Vorderseiber                                      17,50

 

©       2009 PINK! Zweigelt Rosé                                                             7,75

 

¢       2007 Zweigelt 'Zehenthof'                                                            9,80

 

 

Ein Sommerabend nach dem Regen in der Wachau: Blick aus der Achleiten

über Weißenkirchen und Joching  (im Hintergrund).


 

österreich                                      

 

Kremstal

 

Weingut Proidl Senftenberg

 


Franz Proidl ist der ungekrönte König der Steilhänge. Überall dort, wo auf steilem Gelände Reben stehen konnten, sich aber nur Bäume, Büsche oder Felsen aufhielten, rückte er mit dem Bulldozer an. Als er den elterlichen Betrieb Mitte der 80er Jahre übernahm, hörte er von alten Leuten, daß der Burgberg früher Weinberg gewesen sei. Im letzten Krieg war er ver­wil­dert, weil keiner zum Bearbeiten da war; jetzt stand dort keine Rebe mehr. Recherchen ergaben, daß im Burgberg bereits im Mittel­alter Weinbau betrieben wurde. Franz gelang es, den gesamten Berg mühsam von vielen Besitzern zusammenzukaufen - übrigens noch so manche steile Parzelle dazu -, und errang in vielen Gefechten mit den Behörden die Genehmigung, dort wieder einen Weinberg anzulegen. Der Bagger kam zum Einsatz, Grüner Veltliner und Riesling wurde gepflanzt, und 1991 gab es den ersten Ehrenfels-Ertrag. Seither macht er mit den Weinen aus seiner Monopol-Lage immer und überall Schlagzeilen - leider gute, denn dadurch sind die sensationell schönen Weine immer knapp!

In den letzten Jahren hat Franz von seinem Nachbarn gute Wein­berge übernehmen können, in besten Lagen, überwiegend mit alten Reben bestockt, große zusammenhängende Flächen, sinnvoll zu bewirtschaften. So sind zum Beispiel Pellingen 'Alte Reben' und andere gesuchte Weine zukünftig nicht mehr ganz so knapp!

Grüner Veltliner und Riesling sind die Hauptsorten auf besten Stand­orten; das Urgestein in den steilen Lagen speichert kein Wasser, so daß die Reben sehr tief wurzeln müssen; das fördert die Qualität. Nachts dringen kühle Luftmassen aus dem Böhmer Wald ins Kremstal; das begünstigt eine intensive Fruchtausbildung.

Die Grünen Veltliner sind äußerst würzig, ja, sie haben fast Riesling-Rasse, und in der Frucht finden sich Noten von Steinobst. Rasse und zupackende Art haben Franz' Rieslinge, die das Mineralische der steilen Weinberge voll ausspielen.

Eine Spezialität von Franz ist auch der Muskateller: lebendig und frisch, aber auch dicht im Fond, ist er einerseits ein erfrischender Apéritif, andererseits bei Tisch gut einsetzbar: zu Salaten, zur steirischen Kürbissuppe mit Kernöl und zu saftig-festem weißem Fisch mit Sauce von und mit gelber Paprika. Ebenfalls von erhabener Qualität sind die edelsüßen Weine. Teils reifen sie kurz im kleinen Holzfaß, wodurch sie Dichte und herrliche Cremigkeit erhalten. Hier sei besonders die Trockenbeerenauslese vom Müller-Thurgau erwähnt: in der Konzentration der edelfaulen Beeren tritt die Sortenaromatik in den Hintergrund, und der Wein ist ein herrliches edelsüßes Gewächs mit Finesse und großem Nachhall - zu sen­sationell günstigem Preis!


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.proidl.com/

 

£       2008 "Freiheit" Grüner Veltliner                                                                            6,30

£       2007 Senftenberger Rameln Grüner Veltliner                                                          7,75

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2008 Senftenberger Burg Grüner Veltliner                                                               9,50

£       2006 Senftenberger Burg Grüner Veltliner                                                               9,00

£       2008 Senftenberger Pellingen Grüner Veltliner Alte Reben                                      12,75

£       2007 Senftenberger Pellingen Grüner Veltliner Alte Reben                                      12,25

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2008 Senftenberger Ehrenfels Grüner Veltliner vom Urgestein                                 17,00

£       2007 Senftenberger Ehrenfels Grüner Veltliner vom Urgestein                                 16,50

£       2003 Senftenberger Ehrenfels Grüner Veltliner vom Urgestein                                 15,50

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2008 "Steilheit" Riesling                                                                                      9,00

£       2008 Senftenberger Hochäcker Riesling vom Urgestein                                          17,50

                                                                                                                                                                                                                                            

£       2007 Gelber Muskateller                                                                                    11,25

                                                                                                                                                                                                                                            

k       2004 Senftenberger Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese                  0,375          17,50

k       2003 Senftenberger Grüner Veltliner Reserve                                                        21,50

k       1999 Senftenberger Gärtling Grüner Veltliner Auslese                                            17,65

k       2000 Senftenberger Riesling vom Urgestein Trockenbeerenauslese        0,375          28,50

k       2004 Chardonnay Essenz                                                                  0,375          45,00

 

 

Blick von der Ehrenfels auf die Reben im Burgberg.

Franz Proidl vor der Burgruine Ehrenfels.

 


 

österreich                                      

 

Kamptal

 

Weingut Birgit Eichinger Strass im Strassertal

 


Im Kamptal - etwas östlich von Krems - stehen etwa 3900 ha unter Reben. Hier stoßen verschieden Bodenformationen zusammen. Aus Nordwesten reichen Ausläufer der Böhmischen Masse mit ihren Gneisen und Glimmerschiefern, also Urgesteine, bis etwa nach Langenlois und zum Heiligenstein. Im Strasser Gaisberg wechselt das Urgestein zu einer Lößformation, die sich östlich bis zum Wagram entwickelt. Zwei Klimata beeinflussen den Weinbau im Kamptal: es reichen die Ausläufer des pannonischen Klimas bis hierher und bringen Wärme, andererseits gibt es besonders nachts kühle Strömungen aus dem Waldviertel, ähnlich wie im Kremstal.

Birgit Eichinger besitzt 8 ha Weinberge in den besten Strasser Traditionslagen und im berühmten Heiligenstein. Traditionell ist das Kamptal Weißwein­gebiet. Das zeigt sich auch in Birgit Eichingers Rebsortenspiegel. Vor allem ist hier Grüner Veltliner zu Hause (60 %), der sich auf dem Löß äußerst wohl fühlt. Auf den Urgesteinsböden steht überwiegend Riesling. Eine Spezialität ist der Rote Veltliner, der nicht mit dem Grünen Veltliner verwandt ist (wohl aber mit dem Zierfandler der Thermenregion). Mit dieser Rebsorte verbindet Birgit Eichinger eine Haßliebe: im Weingarten neigt er zum unendlichen Wuchern, ständig müssen Laub und Behang gestutzt werden. Aber er ergibt kraftvolle Weine mit wunderbarem Schmelz und einer an reife, pralle Früchte erinnernde Aromatik. Eine Besonderheit ist, daß im Wechselberg Grüner und Roter Veltliner zusammen stehen, im sogenannten Gemischten Satz. Eine traditionelle Geschichte, die Birgit zwingt, den Weinberg mehrfach abzuernten. Birgit Eichinger baut den Roten Veltliner "mollig" aus, stoffig und kräftig. Chardonnay rundet die Palette ab, er steht im Gaisberg und wird im Edelstahl ausgebaut. Es ist ein typisch österreichischer Wein, saftig und mit klarer Fruchtigkeit.

Die Paradelage für Riesling ist der Heiligenstein mit Urgesteinböden. Die Rieden in Strass haben mehr oder weniger Löß (im Wechselberg gar mit einer Mächtigkeit von bis zu 30 Metern), der Gaisberg teils auch Urgestein. Während Gaisberg und Heiligenstein an den Hängen des Bergkegels liegen, liegen Wechselberg und Stangl in einem windgeschützten Kessel.

Birgit Eichinger macht Weine, wie sie selbst sie liebt: die Weine sind stoffig und gehaltvoll. Mit dem Begriff  "leicht" kann sie im Glase nichts anfangen, und demnach auch im Keller nicht. Die Eichinger-Weine sind immer saftig, zeigen Sortentypizität, reiche Frucht und Würze, und sie animieren immer zum nächsten Schluck!


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-eichinger.at/

 

£         2008 Grüner Veltliner Strasser Hasel                                                    7,50

                                                                                                                                                                                                 

£         2008 Grüner Veltliner Strasser Wechselberg                                        10,80

£         2007 Grüner Veltliner Strasser Gaisberg                                              13,50

£         2003 Grüner Veltliner Strasser Gaisberg Sonderpreis                              9,50

                                                                                                                                                                                                 

£         2007 Roter Veltliner Strasser Wechselberg                                          10,50

                                                                                                                                                                                                 

£         2008 Riesling Strasser Gaisberg                                                         12,90

£         2008 Riesling Heiligenstein                                                               19,80

 

£         2008 Chardonnay Strasser Gaisberg                                                   11,90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben: Birgit Eichinger lacht durch ihr "Handwerkszeug" hindurch.

Foto: Weingut Birgit Eichinger (1)

Rechts: In diesen Terrassen geht von rechts nach links die Lage Gaisberg in den noch berühmteren Heiligenstein über.

 


 

österreich                                      

 

Weinviertel

 

Weingut DÜRNBERG Falkenstein

 


Das Weingut Dürnberg liegt in Falkenstein, im nordöstlichen Wein­viertel nahe der tschechischen Grenze. Christoph Körner und sein Partner Matthias Marchesani bewirtschaften hier inzwischen etwas mehr als 50 Hektar.

Falkenstein ist ein historischer Ort: seit dem 12. Jahrhundert ist Weinbau belegt, zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wurden die Weinbauangelegenheiten zwischen Wien und Brünn vom Falken­steiner Berggericht geregelt.

Die weithin sichtbaren Falkensteiner Klippen sind eine geologische Besonderheit. Sie sind vor 17 Millionen Jahren durch die Auffaltung der Alpen entstanden, und mit diesen Klippen tritt Kalkstein aus tiefen Schichten zutage. Eine Feuchtigkeit speichernde Lehmschicht unter der vom Verwitterungskalk durchsetzten Humusdecke bietet dem Weinbau gute Voraussetzungen. Das Klima des Weinviertels ist geprägt von heißen Sommern und kalten Wintern, der Übergang von der kalten zur warmen Jahreszeit vollzieht sich sehr dynamisch. Die Kaltluft aus den böhmischen Wäldern fließt rasch Richtung Donau ab, sodass die Reben kaum Frost zu fürchten haben. Im Land um Falkenstein setzt die Vegetationsperiode recht früh ein. Geringe Niederschläge und die große Zahl von Sonnenstunden fördern die Aromakonzentration in den Trauben.

Die Reben des Weingutes stehen in einigen der attraktivsten Wein­gärten Falkensteins. Es werden die typischen Sorten des Weinviertels kultiviert, allen voran der Grüne Veltliner, der im Weinviertel eine besondere Würzigkeit entwickelt. Die Lage Rabenstein zählt zur Spitze des Anbaugebietes. Hier erntet Christoph Körner seinen besten Grünen Veltliner, kraftvoll, aroma- und nuancenreich.

Der Welschriesling - typischer Österreicher - gerät knackig, frisch und belebend. Die weißen Burgundersorten ergeben cremige, nachhaltige Weine, denen man Beachtung schenken muß. In der historischen Lage Kirchberg steht ein traditioneller Gemischter Satz: hier sind verschiedene Rebsorten wie Riesling, Grüner Veltliner und Roter Traminer gemischt ausgepflanzt in einem Weingarten und werden alle zum selben Zeitpunkt geerntet. Das verspricht Jahr für Jahr spannende Weine. Facettenreichtum ist damit garantiert!

Die Dürnberg-Weine der Select-Linie werden in Edelstahltanks ausgebaut und haben eine kühle Charakteristik mit vitalem Säurespiel und klarer, deutlicher Frucht. Die Lagenweine reifen in großen Holzfässern und sind terroirbetonte Weine aus alten Reben mit dichter, kraftvoller Frucht und großer Tiefe.


 

Ihr Blick auf FALKENSTEIN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/duernberggoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.duernberg.at/

 

¯      2008 Blanc de Noir Zweigelt Select                                                        7,00

                                                                                                                                                                

£       2008 Welschriesling Select                                                                    6,20

£       2008 Grüner Veltliner Select                                                                 6,80

                                                                                                                                                                

£       2008 Pinot Blanc Select                                                                        7,50

£       2008 Chardonnay Select                                                                      7,50

                                                                                                                                                                

£       2007 Rabenstein Grüner Veltliner                                                         12,00

£       2007 Kirchberg Alter Gemischter Satz                                                  15,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das wildromantische Falkenstein vor der Ruine der einst mächtigen Burg - darunter wertvolle südgeneigte Weinberge. Die Etiketten der Lagenweine von Dürnberg verweisen auf das historische Falkensteiner Berg­gericht. Fotos: Weingut Dürnberg (2)

 


 

österreich                                      

 

Thermenregion

 

Weingut Stadlmann Traiskirchen

 


Am südlichen Stadtrand von Wien beginnt die Thermenregion, die trotz jahrhundertealter Weinbautradition international noch nicht so bekannt ist. Dabei wachsen hier Weine der Extraklasse, zum Teil aus autochthonen Reben, was den Reiz noch erhöht. Auf erstklassigem Terroir gedeihen zwei Weißweinsorten, die sich wegen ihrer speziellen Ansprüche nur schwer in andere Gegenden umsiedeln lassen: Zierfandler und Rotgipfler. Der Zierfandler ergibt wuchtige Weine mit rassiger Säure. In den Aromen zeigen sich Noten von Pfirsich und Ananas, reife Fruchttöne, in der Konsistenz sind die Weine cremig und füllig, die schöne Säurestruktur macht sie saftig. Weine vom kernigen Alltagswein bis zur hochexcellenten Trockenbeerenauslese lassen sich daraus gewinnen. Seine Weine sind extrem lagerfähig, und darin sowie der großen Bandbreite wegen - vom Tischwein bis zum Edelsüßen - mit dem Riesling vergleichbar. Nebenbei, es gibt überhaupt nur rund 100 ha Zierfandler-Fläche an der Südbahn, es ist also eine echte Rarität. Ebenso heimisch (nur) an der Südbahn (= Thermenregion) ist der Rotgipfler, der ebenso burgundisches Format hat: die Weine sind reich und üppig in Frucht und Körper, strotzend vor Kraft und dennoch geschliffen und mit großartiger Struktur. Auch von ihm gibt's nur rund 120 ha. Beide muß man unbedingt kennenlernen.

Als Vorkämpfer für hohe Qualität in der Thermenregion und Top-Spezialist für Zierfandler und Rotgipfler ist Johann Stadlmann bekannt. Sein Weingut befindet sich in Traiskirchen bei Baden. Auf 12 ha kultiviert er eine reizvolle Palette von Rebsorten. Natürlich gibt es viel Zierfandler; Stadlmann führt zwei trockene, eine klassische Variante und den konzentrierten Wein aus der mehr als empfehlenswerten Superlage Mandel-Höh, mit dichter Textur und doch überragender Eleganz: ein Star unter den Zierfandlern der Region! In guten Jahren keltert Hans auch einen wuchtigen Halbtrockenen mit viel Schmelz und großem Nachhall aus der Lage Igeln. Darüber hinaus gewinnt er regelmäßig Hoch­prädikate bis zur Trockenbeerenauslese - ein Muß für den Fan von Edelsüßem! Es sind Weine von unendlicher Dichte und großartiger Rasse! Sein Rotgipfler ist ein wuchtiger Wein mit traumhaften Aromen von gelben Früchten.

Chardonnay, Weißburgunder, Zweigelt und Cabernet Sauvignon fühlen sich auf den fetten Braunerdeböden bei Stadlmann ebenfalls recht wohl. Hans schätzt es, wenn seine Weine eine frische Säure haben, und im Keller setzt er auf Tradition: das große Holzfaß ist sein bevorzugtes Instrument. Mit ihm erzielt er Weine von tiefer und viel­schich­tiger Struktur, die gleichzeitig eine feste, klare Sortenfrucht und brillante Frische behalten. Der Chardonnay zeigt sich mit frischer, so wunderbar angenehmer Frucht - kaum irgendwo gibt es mehr und klassischeren Chardonnay pur in der Flasche! - , und die Weißburgunder haben Struktur und Fülle, insbesondere aus der Top-Lage Höfen.

Auch bei den Roten kann Stadlmann beste Qualitäten vorweisen. Der Zweigelt verfügt über ein tolles Fruchtpotential, der Sankt Laurent ist ein vielschichtiger, tiefer Rotwein mit der Finesse von Pinot Noir, und der Cabernet Sauvignon aus dem großen Holzfaß ist für die Rebsorte echt supertypisch - aber ohne Barrique!


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.stadlmann-wein.at/

 

£       2006 Chardonnay                                                                                7,80

£       2004 Neuburger                                                                                  8,00

                                                                                                                                                                                                          

£       2008 Zierfandler 'Anninger Classic'                                                        9,75

£       2007 Zierfandler 'Classic'                                                                     9,00

£       2007 Zierfandler 'Classic'                                                 0,375             5,50

£       2008 Zierfandler 'Mandel-Höh'                                                            19,50

£       2007 Zierfandler 'Mandel-Höh'                                                            18,50

£       2003 Zierfandler 'Igeln' halbtrocken                                                     11,50

 

£       2007 Rotgipfler 'Classic'                                                                       9,00

£       2007 Rotgipfler 'Classic'                                                  0,375             5,50

£       2006 Rotgipfler 'Classic'                                                                       8,80

£       2008 Rotgipfler 'Tagelsteiner'                                                              15,00

£       2004 Rotgipfler 'Tagelsteiner'                                                              13,00

                                                                                                                                                                                                          

¢       2006 Zweigelt                                                                                     8,50

¢       2002 Zweigelt Reserve                                                                         9,50

¢       2006 St. Laurent                                                                                  9,50

¢       2006 Cabernet-Sauvignon                                                                   10,50

 

k       2006 Zierfandler Beerenauslese                                        0,375           16,00

k       2001 Zierfandler 'Mandel-Höh' Trockenbeerenauslese        0,375           22,00

k       1995 Zierfandler 'Mandel-Höh' Trockenbeerenauslese        0,375           33,25

k       2005 Cabernet-Sauvignon Eiswein                                    0,375           26,00

 

 

Links: die Mandel-Höh ist für Zierfandler eine Superlage.

Mitte: Zierfandler in der Blüte.


 

österreich                                                                                                                    

 

Burgenland: Neusiedlersee-Hügelland

 

Weingut Schönberger Mörbisch

 


Günther Schönbergers Weinberge in den Gemarkungen von Mörbisch und Rust sind vom pannonischen Klima geprägt und tatsächlich von der Sonne verwöhnt. Bei den weißen Rebsorten geben Pinot Blanc (Weißburgunder) und Chardonnay, neuerdings auch Sauvignon Blanc und Viognier, die Rhônerebe, den Ton an. Das Klima am Neusiedlersee ist für sie ideal. Es reifen Trauben heran, die die Fülle haben, die Schönberger für seine Ausbaustilistik benötigt. Weiter stehen in den Weinbergen Welschriesling, Grüner Veltliner und Neuburger. Teils werden sie reinsortig ausgebaut, teils sind sie Teil einer Cuvée, zum Beispiel der weißen Herbst Cuvée. Diese enthält immer einen Anteil Neuburger, der eine eigene reizvolle Würze beisteuert; die Reserve-Qualität 'Schönberger weiß' wird rein aus Chardonnay gekeltert und ist im Stil mit einem mineralisch-würzigen Meursault-Typ vergleichbar, allerdings hat er immer eine heimatliche burgenländische Aromatik!

Der regionaltypische Blaufränkisch hat bei den roten Reben den größten Anteil. Außerdem gibt es in Schönbergers Weinbergen Zweigelt, Pinot Noir, Syrah sowie Merlot. Der rote 'Schönberger', Günthers feinster Blaufränkisch, kommt aus der Lage 'Lemgrube'. In der roten Herbst Cuvée finden sich neben Blaufrän­kisch auch etwas Merlot.

Da Günther in seinen Hanglagen gehaltvolle Weine ernten will, begrenzt er die Erträge streng; im Durchschnitt erzielt er gerade eben mal 25 hl/ha! Auch im Keller geht es mit größter Sorgfalt zu. Nach besonders behutsamer Pressung der Trauben gären die Moste spontan, also ohne Zusatz von Fremdhefen. Der Ausbau der Weine geschieht grundsätzlich im Eichenholzfaß, teils im Barrique. Die Weine werden vor der Abfüllung weder filtriert noch geschönt. Man kann Schönbergers Stilistik als burgundisch bezeichnen. Die Weine haben gleichzeitig Fülle, Finesse und Eleganz. Dabei geht das burgen­ländische Terroir keineswegs verloren - das Ergebnis konsequenten Denkens und Handelns!

Günther Schönberger ist überzeugt, daß nur ein biologisch aktiver Boden die beste Grundlage für gesundes Traubengut ist; er setzt ausschließlich natürliche Pflanzenpflegemittel zur Gesund­erhaltung des Öko-Systems ein und überhaupt nur Mittel, die aus dem Kreislauf der Natur stammen. Die Arbeiten im Weingarten und in der Kellerwirtschaft erfolgen unter Beachtung der Mondphasen: auf Günther Schönbergers 26-ha-Weingut wird kosequent biologisch-dyna­misch gearbeitet. Das Gut ist anerkanntes Mitglied des Verban­des "Ernte für das Leben".


 

Ihr Blick auf MÖRBISCH und Umgebung:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/moerbischgoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.weingut-schoenberger.com/

 

£       2008 Burgenland Weiß                                                                               6,75

                                                                                                                                                                                                                         

£       2007 Pinot Blanc Classic                                                                             7,90

£       2008 Chardonnay Classic                                                                            8,90

£       2007 Herbst Cuvée Weiß                                                                          14,50

£       2007 SCHÖNBERGER Weiß (Chardonnay)                                                       20,00

                                                                                                                                                                                                                         

¢       2008 Burgenland Rot                                                                                  folgt

¢       2007 Blaufränkisch Classic                                                                          9,50

¢       2007 Blaufränkisch 'Kräften'                                                                      21,00

                                                                                                                                                                                                                         

¢       2007 Herbst Cuvée Rot                                                                             16,50

¢       2006 Herbst Cuvée Rot                                                                             16,50

                                                                                                                                                                                                                         

¢       2006 Merlot                                                                                            16,50

¢       2006 Pinot Noir                                                                                        28,00

                                                                                                                                                                                                                         

k       2006 Welschriesling Beerenauslese                                           0,375          12,80

k       2002 SCHÖNBERGER Süß (Welschriesling Trockenbeerenauslese)         0,375          23,50

 

 

Oben: diese Gans ließ sich nicht von Günther Schönbergers Enten-Etikett beeindrucken: sie stolzierte in Mörbisch zum Seeufer.

Rechts: Urlaubsstimmung in Mörbisch.

 


 

österreich                                      

 

Steiermark: Südoststeiermark

 

Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein

 


Die meisten Weinberge der Südoststeiermark liegen auf sanften bis steilen Hügeln vulkanischen Ursprungs. Auch das Weingut Winkler-Hermaden liegt auf einem solchen "Kogel". Der Ursprung von Schloß Kapfenstein ist eine Wehrburg aus dem 11. Jahrhundert. Seit 1896 gehört es der Familie Winkler-Hermaden und beherbergt auch das Hotel-Restaurant mit der feinen bodenstän­digen Aromaküche, schönen Zimmern und toller Terrasse. Die Eltern Winkler-Hermaden begannen hier mit einem Buschenschank. Das war auch der Ausgangspunkt für das Weingut, das Georg Winkler-Hermaden mit 4 ha Reben übernahm und das er heute mit seiner Frau Margot führt. Bis zur Reblauskatastrophe um 1890 war der Kogel fast vollständig Weinberg; erst 1935 wurden die ersten Flächen rekultiviert. Heute umfaßt das Weingut 34 ha, überwiegend auf den steilen Vulkanhängen unmittelbar ums Schloß. Auf den Kuppen besteht der Boden rein aus Tuff, tiefer, in den Brandungszonen der Urmeere, finden wir Zungen mit mergeligem Silt, Sand und kiesigem Sand. Dauerbegrünung, intensive Laubarbeit und geringe Erträge sind in den Weinbergen selbstverständlich.

Der weiße Schwerpunkt liegt beim Sauvignon Blanc und den Burgundersorten - Weißer und Grauer Burgunder sowie dem Chardonnay, der in der Steiermark Morillon heißt und, ebenso wie der Sauvignon Blanc, hier seit der Reblauskatastrophe heimisch ist. Auch der Traminer und Gewürztraminer haben in der Vulkan-Steiermark Tradition.

Für die Steiermark weniger typisch ist, daß Georg Winkler-Hermaden rund 60 % Rotwein erzeugt, und noch sehr guten dazu! Insbesondere Zweigelt steht in seinen Weinbergen. Aus den besten, reifsten Zweigelt-Trauben macht er seinen "Olivin", einen äußerst komplexen Roten mit dichter Frucht, herrlich tief, von großer Finesse und Eleganz, in Kapfensteiner Barriques ausgebaut. Vielfach wird er als der beste steirische Rotwein bezeichnet. Benannt ist er übrigens nach einem grünen Halbedelstein, der in den vulkanischen Weinbergsböden vorkommt. Weiters gibt es größere Flächen Pinot Noir, der auf den Böden am Kogel eine ganz eigene reizvolle Aromatik entwickelt, sowie etwas Merlot und Cabernet Sauvignon in den Weinbergen.

Bereits seit einigen Jahren baut Georg Winkler-Hermaden die Weine des berühmten Gräflich Stürgkh'schen Weingutes im benachbarten Klöch aus. Jetzt hat er die Weinberge des Gutes gepachtet. Somit kann er auch die gesuchten Gewürztraminer, Sauvignon Blancs und mehr vom nächsten Vulkankegel unter eigenem Namen anbieten.

Schonende Traubenverarbeitung ohne Pumpen ist der Grundstock zur Qualitätserhaltung im Keller. Die Gärung erfolgt teils im Edelstahl, teils in Eichenfässern. Die Weine der "Steirischen Klassik" werden mit deutlicher Frucht ausgebaut. Saftig und mit schönem Körper kommen sie daher. Die Lagen-Weißen reifen zum Teil in kleinen Fässern, die übrigens aus eigener Kapfensteiner Eiche gefertigt werden, und bleiben bis zur Abfüllung auf der Feinhefe. Es sind stoffige Weine, dicht, reich und üppig, dazu voller herrlicher Aromen. Die Rotweine werden grundsätzlich im Holzfaß ausgebaut, manche in großen Fässern, Olivin und Pinot Noir im Barrique. Bei allen Rotweinen legt Georg neben schöner Frucht größten Wert auf gute Struktur.

Die Gruppe "Steirische Terroir- und Klassikweingüter" ist eine Interessenvereinigung steirischer Weingüter mit größtem En­gagement für die regionaltypische Weinkultur. Die Bezeichnung "Steirische Klassik" steht für sorten- und jahrgangstypische Weine mit präsenter Frucht, im Edelstahl gereift. Die großen Lagen, von der Gruppe genau definiert, werden "Erste STK Lage" und "Große STK Lage" bezeichnet.


 

Infos zur STK-Gruppe: http://www.stk-wein.at/

Ihr Klick zum Weingut und dem herrlichen Restaurant & Hotel Schloß Kapfenstein : http://www.winkler-hermaden.at/

 

£     2008 Welschriesling 'Steirische Klassik'                                                                     7,50

£     2008 Weißburgunder 'Steirische Klassik'                                                                   8,50

£     2008 Sauvignon Blanc 'Steirische Klassik'                                                                11,00

                                                                                                                                                                                                                                                     

£     2006 Sauvignon Blanc Ried Kirchleiten -Große STK Lage-                                          15,50

£     2002 Grauburgunder Reserve                                                                                 13,75

£     2002 Morillon Ried Rosenleiten                                                                              13,50

                                                                                                                                                                                                                                                     

£     2006 Gewürztraminer Stürgkh                                                                               12,80

                                                                                                                                                                                                                                                     

¢    2007 Blauer Zweigelt 'Klassik'                                                                                 9,50

¢    2006 OLIVIN Zweigelt                                                                                           18,50

¢    2005 OLIVIN Zweigelt                                                                                           17,50

¢    2003 OLIVIN Zweigelt                                                                                           17,50

¢    2003 OLIVIN Zweigelt                                                                               1,50      36,50

¢    2001 OLIVIN Zweigelt                                                                                           17,50

 

k    2006 Hochwarth Beerenauslese Stürgkh (Welschriesling & Grauburgunder)    0,375      14,50

k    2001 Ried Kirchleiten Morillon & Weißburgunder Trockenbeerenauslese        0,375      22,50

k    2001 Ried Kirchleiten Traminer Trockenbeerenauslese                                0,375      23,50

k    1998 Ried Kirchleiten Traminer & Weißburgunder Trockenbeerenauslese       0,375      22,50

 

 

 

Der Löwenkeller

 

Das Schloß auf dem Kogel mit

Restaurant und Hotel - sehr zu empfehlen!

 

Sauvignon-Weingarten "An der Kapelle"

hoch oben auf dem Kogel


 

FRANKREICH                                      

 

Elsaß

 

Domaine Julien Meyer Nothalten

 


Nothalten ist ein kleines elsässisches Winzerdorf in der Nähe von Sélestat. Rund 220 ha Weinberge gehören dazu. Hinter der Dorf­kirche ragt beherrschend der Grand Cru Muenchberg auf, der im Mittelalter von den Mönchen bewirtschaftet wurde.

In Nothalten ist die Domaine Julien Meyer mit ihren 8 ha Weinbergen beheimatet, deren Chef seit rund 20 Jahren Patrick Meyer ist. Seit er als junger Winzer die Geschicke des Gutes in die Hände nahm, geht er konsequent einen anderen Weg als die meisten elsässer Winzer. Ganz deutlich gesagt, möchte Patrick Wei­ne machen, die nach Elsaß schmecken, aber eben nicht süß und belanglos sind wie heutige so viele. Er sagt: "Ein guter Wein muß gut erzeugt sein und nach seiner Herkunft schmecken."

Früh stellte Patrick auf biodynamische Wirtschaftsweise um. Damit ist er im Elsaß - und allgemein in Frankreich - ja nicht alleine. Auslöser für diese Art der Bewirtschaftung war vor allem die Er­kenntnis, daß die Grundvoraussetzung für gute Weine ein gesunder Boden ist, der sich im Gleichgewicht befindet. Und die Biodynamie legt großen Wert auf eine Gesun­dung und Gesunderhaltung des Bodens, zum Beispiel über eine gute Humusversorgung. Allerdings ist die Biodynamie für Patrick nicht Trend, sondern ein Teil des " Systems Patrick Meyer".

Neben geringen Erträgen sieht Patrick vor allem in seiner intensiven Arbeit im Weinberg den Grund für die Qualität seiner Weine: "Im Keller bin ich echt faul, da mache ich nichts. Die Weine bleiben auf ihrer Feinhefe liegen bis zur Abfüllung. Auch das Umziehen in ande­re Gebinde halte ich nicht für richtig. Die Weine müssen Gelegen­heit haben, im Laufe der Zeit ins Gleichgewicht zu kommen." Wie überhaupt Gleichgewicht sein Zauberwort ist. Er ist überzeugt, daß es sich durch sorgsamen Umgang mit der Natur einstellt. Er füllt seine Weine eher spät ab, baut sie in Cuves ohne Holz aus, außer seinem Rotwein, der im Barrique reift. Schwefel findet bei Patrick kaum Verwendung, manche Weine werden überhaupt nicht (!) geschwefelt. Deshalb zeigen sie oft eine dunkelgoldene Farbe. Und sie schmecken nicht "gewöhnlich", man muß sich mit ihnen an­freunden, denn Weine mit wenig oder keinem Schwefel sind ungewöhnlich.

Hier ist besonders erwähnenswert der 1998 L'Alternative ZELLBERG: der Most reifer Trauben mit etwas Botrytis wurde im Holzfaß vergo­ren und reifte da drei Jahre ohne jeglichen Schwefel und ohne Auffüllen der durch die Dauben verdunsteten Menge. Er schmeckt etwa wie Jura-Weine oder trockener Sherry und ist ein Gedicht zu einem wirklich guten Comté-Käse....

Verpassen Sie den Zellberg-Riesling nicht - ein betont mineralischer Rieslingtyp, der ebenso wie der Grand-Cru Munchberg verlangt, dekantiert zu werden!

Sowohl Pinot Gris als auch Gewurztaminer fallen bei Patrick recht trocken aus - ganz im Gegensatz zum derzeitig süßen elsässer Weinver­ständnis.


 

Ihr Blick auf NOTHALTEN:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/nothaltengoogle.htm

 

£         2005 SILVANUS N° 2 -fruit & élégance-                  9,25

 

£         2005 Riesling ZELLBERG                                      10,50

£         2002 Riesling Grand Cru MUENCHBERG               21,00

 

£         2005 Pinot Blanc LES PIERRES CHAUDES                8,90

£         2008 Pinot Gris                                                    9,50

£         2008 Pinot Gris 'Fanny Elisabeth'                          15,00

 

£         2008 Gewurztraminer HEISSENBERG                    13,50

£         2008 Gewurztraminer LES PUCELLES                    15,00

£         2006 Gewurztraminer Vendanges Tardives  0,5      19,80

 

£         1998 L'Alternative... ZELLBERG Vin de Voile          15,00

 

¢       2004 Pinot Noir HEISSENSTEIN Vieilles Vignes       16,00

 

 

Das Elsaß im Herbst (hier bei Rodern).

 

 

Burgund: Chablis

 

 

Domaine Alain Geoffroy Beines près Chablis

 


Alain Geoffroy keltert klassische Chablis', mit klarer, frischer Mine­ralik und zarter, feiner Frucht mit Noten von frischen Blüten. Chablis - immer aus Chardonnay gekeltert - ist ja aufgrund der nördlicheren Lage von Frische geprägt. Auf der Domaine Geoffroy wird er in Zement, Edelstahl oder uralten großen Fässern ausgebaut. So kommt die feine Fruchtigkeit und Frische gut zur Geltung.

Die Weine von Alain sind in der Jugend rassig und frisch; sie reifen sehr gut und werden dann dichter in den Aromen, zeigen Noten von reifen gelben Früchten wie Melone und Aprikose.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.chablis-geoffroy.com/

Ihr Blick auf CHABLIS:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/chablisgoogle.htm

 

£       2006 Chablis                                                                                                                             10,80

£       2002 Chablis 1er Cru Vau-Ligneau                                                                                               12,80


 

Frankreich                                      

 

Burgund: Côte de Nuits

 

Domaine Bruno Clair Marsannay

 


In gewisser Weise ist das französische Erbrecht am Entstehen der Domaine Bruno Clair schuld. Brunos Großvater Joseph heiratete einst ein Fräulein Daü; aus den Weinbergen der Vermählten entstand die Domaine Clair-Daü, eines der großartigsten Weingüter Burgunds. In den 80er Jahren zerbrach der Besitz, weil einer der Erben Geld benötigte; deshalb wurden Teile des Weinbergsbesitzes verkauft. Bruno Clair machte sich 1978 selbständig, teils mit Wein­bergen aus eigenem Besitz, teils mit gepachtetem Land. Um den Besitz seiner Eltern und Geschwister vergrößert, wurde Mitte der 80er Jahre die Domaine Bruno Clair daraus. Inzwischen konnte Bruno den Besitz der Domäne durch Kauf einiger erstklassiger Parzellen sowie Wiederbepflanzung eigener Flächen im Norden der Côte de Nuits auf die heutigen rund 24 ha mit 24 Appellationen bringen. Zum Teil hat Bruno sehr steiles und steiniges Gelände rekultiviert wie zum Beispiel 'En la rue de Vergy' in Morey-Saint-Denis gleich oberhalb der Grand-Cru-Lagen, wo der Boden weiß von nacktem, hartem Kalkgestein ist.

Der Besitz des Weingutes erstreckt sich vom Norden der Côte de Nuits über Gevrey, Morey, Chambolle und Vosne bis in den Norden der Côte de Beaune mit Weinbergen in Aloxe, Savigny und Pernand.

Schon Ende der 80er Jahre stellte Bruno den talentierten Keller­meister Philippe Brun ein. Einerseits ein sehr penibler Mann, war er andererseits erfahren mit Weinen aus allen Gemarkungen von "La Côte": bei den Besitzverhältnissen der Domäne ein unschätzbarer Vorteil. Heute wird Philippe vom jungen Kellermeister Emmanuel Lièvremont unterstützt.

Bruno Clair bewirtschaftet sein Weingut nach ökologischen Gesichtspunkten; Chemie ist verbannt, Humus und organischer Dünger geben dem Boden verbrauchte Elemente zurück. In seinem Grand Cru Chambertin-Clos de Bèze arbeitet Bruno zur Zeit versuchsweise mit eigenen Pferden, um den Boden zu schonen: er stellt die Domäne auf Biodynamie um.

Der Stil der Rotweine von Bruno Clair ist eigen; sie zeigen, daß diese Domäne zu den bedeutendsten Burgunds zählt. Einerseits haben die Rotweine  - vor der Gärung überwiegend entrappt - Kraft, Körper und perfekte Struktur. Nie allerdings sind sie vom Holz geprägt; der Anteil neuer Fässer ist gering, und die Weine werden teilweise sogar in alten Fässern von 12 bis 14 hl ausgebaut, um nicht zu viele Holztannine in den Wein gelangen zu lassen. Das gibt ihnen auf der anderen Seite eine wunderbare Frucht mit Kopfnoten von Himbeeren, je nach Wein ergänzt auch durch Aromen dunkler Beeren: ein spannungsreiches Spiel zwischen Kraft und Frucht! Ein weiteres Merkmal ist, daß sie stets ganz typisch für ihre Lage, für ihr Terroir sind. Über die Jahrgänge hinweg ist immer genau ihre Herkunft zu erschmecken. Und in allem kommt klar und deutlich die Pinot Noir zum Ausdruck mit all' ihrer Finesse und Rasse. Brunos Pinot Noirs sind klassische Weinmonumente!

Eines der Schmuckstücke der Domäne ist die Premier-Cru-Lage 'La Dominode' in Savigny-lès-Beaune mit im Jahre 1902 gepflanzten Reben, ein kraftvoller Wein mit Schliff und fester Struktur. Auch die Reben für den 'Longeroies' in Marsannay sind schon über 50 Jahre alt; der Wein ist fein, reichhaltig in der Frucht und nachhaltig. Die Premiers Crus von Gevrey-Chambertin sind sehr unterschiedlich: Petite Chapelle, unterhalb vom Clos de Bèze gelegen, fein und elegant, finessenreich; Cazetiers, jenseits des Tales höher am Hang gelegen, ist kernig, kraftvoll, mit Noten von dunklen Beeren, und benötigt lange Reifezeit - sehr typisch Gevrey; gleich daneben ist der Clos St. Jacques, doch die Weine sind völlig anders: seidig, unendlich elegant, bei aller Kraft unendlich zart - obwohl die Reben gleichalt sind, gleich behandelt werden.... Von großer Komplexität mit viel Substanz ist der Clos de Bèze.

Ein besonderes "Leckerchen" ist der dichte und fruchtbetonte weiße Pernand-Vergelesses, großartig der mineralisch-feste weiße Morey 'En la rue de Vergy' vom kargen Gestein....


 

Lesen Sie hier einen VINUM-Artikel über Bruno Clair: http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/bruno_clair.pdf

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bruno-clair.com/

 

£         2006 Bourgogne Blanc                                                                    11,50

£         2004 Bourgogne Blanc                                                                    11,50

 

£         2006 Marsannay Blanc                                                                    18,00

£         2006 Morey-Saint-Denis 'En la rue de Vergy'                                     44,50

 

¢       2005 Marsannay 'Les Longeroies'                                                     24,80

¢       2004 Marsannay 'Les Longeroies'                                                     21,80

¢       2004 Marsannay 'Les Longeroies'                                   0,375          12,50

 

¢       2005 Savigny-lès-Beaune 1er Cru La Dominode                                  53,00

¢       2004 Savigny-lès-Beaune 1er Cru La Dominode                                  43,00

 

¢       2004 Vosne-Romanée 'Les Champs Perdrix'                                       39,50

¢       2006 Chambolle-Musigny 'Les Veroilles'                                            39,00

¢       2005 Chambolle-Musigny 'Les Veroilles'                                            37,00

¢       2004 Morey-Saint-Denis 'En la rue de Vergy'                                     35,50

 

¢       2005 Gevrey-Chambertin                                                                 36,50

¢       2004 Gevrey-Chambertin                                                                 29,50

¢       2004 Gevrey-Chambertin                                               0,375          16,00

 

¢       2004 Gevrey-Chambertin 1er Cru Petite Chapelle                               48,00

¢       2004 Gevrey-Chambertin 1er Cru Cazetiers                                       66,00

¢       2001 Gevrey-Chambertin 1er Cru Cazetiers                                       62,00

¢       2006 Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos St. Jacques                              95,00

¢       2004 Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos St. Jacques                              79,50

¢       2001 Gevrey-Chambertin 1er Cru Clos St. Jacques                              74,00

 

¢       2004 Chambertin-Clos de Bèze Grand Cru                                       105,00

 


 

Frankreich                                      

 

Domaine Rossignol-Trapet Gevrey-Chambertin

 


Die 12 ha umfassende Domaine Rossignol-Trapet ist im Jahr 1990 aus der vormaligen Domaine Louis Trapet entstanden und wird seit Mitte der 90er Jahre von den Brüdern David und Nicolas Rossignol geführt, die seitdem naturnahen Anbau eingeführt haben. Seit 2005 wird die Domaine komplett biodynamisch betrieben. Hiervon haben denn auch die Weine in den letzten Jahren deutlich profitiert und an Komplexität, Mineralität und Ausdruck des Terroirs merklich zugelegt. Entsprechend der excellenten Qualität der Weinberge keltern die Rossignols Weine mit Fülle, Eleganz, Nachhaltigkeit und Stil.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.rossignol-trapet.com/

 

¢       2005 Gevrey-Chambertin                         31,50

¢       2004 Gevrey-Chambertin                         26,00

 

¢       2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Cherbaudes        51,00

¢       2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Les Corbeaux     51,00

¢       2004 Gevrey-Ch. 1er Cru Petite Chapelle   42,00

¢       2005 Gevrey-Ch. 1er Cru Petite Chapelle   56,00

 

¢       2004 Latricières-Chambertin Grand Cru      59,00

¢       2004 Chambertin Grand Cru                     73,00


 

Domaine des Lambrays Morey-Saint-Denis

 


Die Domäne besitzt mit dem 8,8 ha großen Clos des Lambray eine der schönsten Grand-Cru-Lagen Burgunds. Seine Geschichte war allerdings überaus wechselhaft. Verschiedene Besitzer in den ver­gangenen Jahrhunderten scheinen das Anwesen mehr als Sommer­residenz genutzt und die Weinberge als unnötiges Anhängsel empfunden zu haben. Entsprechend traurig war der Zustand von Keller und Weinberg, der zunächst über viele Jahre als Premier Cru eingestuft war. 1981 - die Domäne war im Besitz der Brüder Saier aus Algerien - wurde er zum Grand Cru hochgestuft. Dazu muß man wissen, daß im Burgund weder der Wein noch der Rebbestand der Lage die Einstufung zu einem bestimmten Rang entscheidet, sondern ausschließlich die potentielle Qualität, die der betreffende Weinberg hervorzubringen imstande ist.

Mit dem Jahrgang 1991 gelang Thierry Brouin, dem Verwalter der Domäne, die Wende. Er wurde von den Saiers zum Leiter des Gutes bestellt und ist es noch heute. Ende der Achtziger Jahre standen ihm endlich ausreichende Mittel zur Verfügung, Weinberge und Keller in einen Zustand zu versetzen, der die Erzeugung eines wahren Grand Cru ermöglichte. Mit Brouin war auch ein Mann ausgewählt worden, der von seiner Qualifikation und Philosophie her in der Lage war, die Geschicke des Betriebes zum Guten zu wenden. Wie gesagt, 1991 machte er den ersten wirklich großen Grand Cru Clos des Lambrays. Und seitdem ist die Qualität nicht nur stabil, sondern wird von Jahr zu Jahr perfekter. Was auch daran liegt, daß die nachgepflanzten Reben ein gutes Alter erreichen. Seit 1996 gehört die Domäne der Familie Freund aus Koblenz. Auch sie ist getrieben von dem Willen zur Erzeugung höchster Qualitäten, sodaß Brouin nun auch von Seiten der Besitzer die notwendige Unterstützung sicher ist. Eine Reihe großartiger Jahrgänge beweist, daß es Brouin stets gelingt, die Klasse dieses Grand Cru im Wein widerzuspiegeln.

 

 

¢       2005 Morey-Saint-Denis

                  1er Cru 'Les Loups'                          64,00

 

¢       2007 Clos des Lambrays Grand Cru           91,00

¢       2007 Clos des Lambrays Grand Cru 1,50  184,00

¢       2006 Clos des Lambrays Grand Cru           91,00

¢       2003 Clos des Lambrays Grand Cru           85,00

¢       1998 Clos des Lambrays Grand Cru           79,00


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.lambrays.com/

Ihr Blick in den CLOS DES LAMBRAYS:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/lambraysgoogle.htm

 

 

   

 


 

Frankreich                                      

 

Domaine Hudelot-Noëllat Chambolle-Musigny

 


Alain Hudelot zählt für mich zu den interessantesten Winzern Burgunds, auch wegen seiner Persönlichkeit. Seine Weine sind wunderbar aromatisch und bei aller Reichhaltigkeit und Tiefe überaus elegant und vornehm strukturiert. Finessenreich kommen die Pinot Noirs aus den unterschied­lichen Gemeinden und Lagen daher, und das jeweilige Terroir ist aufs Beste erkennbar. Die Grand-Cru-Weine sind überwältigend.

Eigen ist den Weinen aber insbesondere, daß sie das "Terroir Burgund" leicht zugänglich machen. Wenn jemand sich ernsthaft für klassische Pinot-Noir-Weine zu interessieren beginnt, findet er mit Alains Weinen einen guten Einstieg. Pinot Noir kann manchmal divenhaft unnahbar sein - nicht so die Weine der Domaine Hudelot-Noëllat. Es scheint fast so, als mache der lebensfrohe Monsieur Hudelot diese saftigen Weine ausschließlich für sich selber, denn er erzeugt Weine, die beim Kosten und Trinken und Genießen ungeheuer Spaß machen. Ihre bestechende Frucht macht sie bereits in der Jugend angenehm und überaus animierend. Zum Glück gibt uns Alain Hudelot von seinen Weinen ab!

 

 

¢       2007 Bourgogne Pinot Noir                       14,80

¢       2005 Bourgogne Pinot Noir                       15,90

 

¢       2007 Chambolle-Musigny                         32,50

¢       2005 Chambolle-Musigny                         35,00

 

¢       2007 Vosne-Romanée

                   1er Cru Les Beaumonts                   55,00

¢       2007 Vosne-Romanée

                   1er Cru Les Suchots                        55,00

 

¢       2007 Clos de Vougeot Grand Cru              93,00

¢       2006 Clos de Vougeot Grand Cru              93,00

¢       1998 Clos de Vougeot Grand Cru              64,00

 

¢       2007 Romanée-Saint-Vivant Grand Cru    219,00

¢       2007 Richebourg Grand Cru                    242,00

 


 

Ihr Blick in den CLOS DE VOUGEOT:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/vougeotgoogle.htm

 

 

 

In beiden Fällen Clos de Vougeot, links mit seinem Château im Abendlicht

 

 


 

Frankreich                                      

 

Domaine Robert Chevillon Nuits-Saint-Georges

 


Robert Chevillon, Jahrgang 1938, wird demnächst in den Ruhestand treten; seine Söhne Denis und Bertrand haben die Arbeiten auf der 13 ha-Domäne bereits weitgehend übernommen. Die im tradi­tionellen Stil bereiteten Weine sind von herausragender Qualität und zählen zu den besten in Nuits. Beim Premier Cru Les Roncières - die Lage befindet sich im Süden des Ortes, und der Boden ist hier sehr kalkhaltig und mager - wird die für die Chevillon-Weine typische reife und dichte Frucht sehr schön mit einer mineralischen, erdigen, auch etwas rauchigen Komponente unterlegt. Besonders hervorzuheben ist auch die absolute Zuverlässigkeit mit der die Chevillons auch in schwierigeren Jahren exzellente Weine auf die Flasche bringen.


 

¢       2007 Nuits-Saint-Georges 'Vieilles Vignes'                         32,50

¢       2004 Nuits-Saint-Georges 'Vieilles Vignes'                         27,00

 

¢       2006 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Chaignots                41,00

 

¢       2007 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Roncières                 43,00

¢       2006 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Roncières                 41,00

¢       2004 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Roncières                 37,00

 

¢       2007 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Vaucrains                57,00

¢       2006 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Vaucrains                54,00

 

¢       2007 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Cailles                     57,00

¢       2006 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Cailles                     54,00

¢       2004 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Cailles                     49,00

 

¢       2007 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges          63,00

¢       2004 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges          52,00

 

 

 

Die alte Kirche von Nuits-Saint-Georges

 

 

Domaine Henri Gouges Nuits-Saint-Georges

 


Unter der Leitung von Christian und Pierre Gouges, den Enkeln des legendären Gründers Henri Gouges, kommen von der Domäne wieder großartige rote Burgunder von großer Konzentration, Komplexität und Langlebigkeit. Eine Schwächephase zu Beginn der 80er Jahre ist längst überwunden und nach einer bis heute ununterbrochenen Serie mustergültiger Jahrgänge, beginnend mit dem Jahr 1990, hat die Domäne ihre angestammte Spitzenposition unter den Erzeugern von Nuits-Saint-Georges wieder eingenommen. Vom reichen, erdigen village bis zu den Spitzencrus Les Vaucrains und Les Saint-Georges sind dies wahre vins de garde, denen man je nach Jahrgang zu ihrer Entfaltung mindestens 8 bis 12 Jahre Keller­ruhe gönnen sollte.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.gouges.com/

 

¢       2002 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos des Porrets Saint Georges                                                     45,00

¢       2001 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos des Porrets Saint Georges                                                     41,00

¢       2000 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos des Porrets Saint Georges                                                     41,00

¢       1999 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos des Porrets Saint Georges                                                     49,50

 

¢       2001 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Pruliers                                                                                43,00

¢       2000 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Pruliers                                                                                41,00

 

¢       2000 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges                                                                      52,00

¢       1998 Nuits-Saint-Georges 1er Cru Les Saint Georges                                                                      52,00

 

 


 

Frankreich                                      

 

Burgund: Côte de Beaune

 

Domaine d'Ardhuy Corgoloin

 


Die Domaine d'Ardhuy existiert in heutiger Form erst seit wenigen Jahren, nachdem sich die Familie d'Ardhuy entschlossen hatte, die 42 ha umfassenden Rebflächen wieder selber zu bearbeiten. Bis da­hin waren sie verpachtet. Für Anbau und Weinbereitung verant­wortlich ist der ursprünglich aus den Niederlanden stammende Winzer und Önologe Carel Voorhuis, dessen Familie im Jura ein Weingut besitzt. Bei der Weinbergsarbeit legt man größten Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Natur. Von der sparsamen Düngung mit Kompost über die sorgfältig betriebenen Laubarbeiten bis hin zur strikten Ertragsbegrenzung zielt alles darauf ab, gesundes und perfekt ausgereiftes Lesegut zu erlangen - die unabdingbare Vorraussetzung zur Erzeugung herrausragender Weine.

Gerade der Burgund-Neuling wird an den Weinen mit ihrer köst­lichen Frucht und schmeichelnden Art viel Freude haben!


 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.ardhuy.com/

 

¢       2005 Clos des Langres -Côtes-de-Nuits-Villages-                         23,50

 

¢       2006 Savigny-lès-Beaune 1er Cru Aux Cloux                             18,50

¢       2006 Savigny-lès-Beaune 1er Cru Les Peuillets                           20,00

¢       2005 Savigny-lès-Beaune 1er Cru Les Peuillets                           21,00

 

¢       2005 Beaune 1er Cru Champs-Pimont                                      27,50

¢       2006 Aloxe-Corton 1er Cru Les Chaillots                                   31,00

 

¢       2004 Corton-Clos du Roi Grand Cru                                          43,00

¢       2006 Corton-Renardes Grand Cru                                             55,00

                

 

 

Domaine Bonneau du Martray Pernand-Vergelesses

 


Ein guter Corton-Charlemagne ist ein ebenso rassiger, mineralischer wie dichter, straffer und langlebiger Wein. In seiner Jugend wirkt er meist recht verschlossen, manchmal sogar etwas karg, wenn auch seine Grand-Cru-Klasse immer deutlich erkennbar ist.

Die Domaine Bonneau du Martray, die ihre Anfänge bis auf das Jahr 775 zurückverfolgen kann - wohl altes Hofgut Karls des Großen, "Charlemagne" -, steht seit 1993 unter der Leitung von Jean-Charles Le Bault de la Morinière. Für burgundische Verhältnisse ungewöhnlich, ist der 11 ha große Besitz nicht zersplittert, sondern bildet eine zusammenhängende Rebfläche in den Lagen Le Charle­magne und En Charlemagne, die sich somit im Herzen der Appellation Corton Charlemagne befindet. Durch die äußerst sorgfältige, behutsame und in jedem Detail qualitätsorientierte Arbeitsweise findet dieses einzigartige Terroir bei Bonneau du Martray seinen Ausdruck in einem der größten Weißweine Burgunds.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bonneaudumartray.com/

 

£     2007 Corton Charlemagne Grand Cru          89,00

£     2006 Corton Charlemagne Grand Cru          86,00


 

 

Domaine Doudet Savigny-lès-Beaune

 


Die Domaine Doudet ist bekannt dafür, daß sie besonders langsam reifende, dafür aber extrem langlebige Weine erzeugt. Traditionelle Weinbereitungsmethoden und eine lange Holzfaßreife geben den Weinen Wucht und Komplexität.

 

£         1994 Corton-Charlemagne Grand Cru                                                                                          58,45


 

 

 

 

Links: Blick zwischen Wein­bergsmauer und Torbogen von Bonneau du Martray in den Wein­berg Corton-Charle­magne.

Rechts: dramatische Herbst­abendstim­mung, gesehen vom Hügel Sur Frétille über Pernand-Vergeles­ses in Richtung Beaune; links unten sind die Ausläufer des Corton-Hügels zu sehen.

 

Frankreich                                      

 

Domaine Tollot-Beaut Chorey-lès-Beaune

 


Stetigkeit und Beständigkeit sind die besonderen Merkmale der Familie Tollot-Beaut. Das wird zum Beispiel dadurch belegt, daß die Domäne seit ihrer Gründung im Jahr 1880 im Zuge der Erbfolge noch nie geteilt wurde. Die Familie hielt immer zusammen und führ­te die Arbeit gemeinsam fort. Heute leitet die 6. Generation die Domäne: Nathalie Tollot ist für Präsentation, Verkauf und Verwal­tung zuständig, während ihre Vettern Jean-Paul und Olivier Tollot für die Weinberge und den Keller verantwortlich zeichnen.

Die Anfänge der Domäne lagen in Chorey-lès-Beaune; im Laufe der Jahre konnten die Weinberge erweitert werden, sodaß heute rund 24 ha unter Reben stehen, 22 ha davon mit Pinot Noir bepflanzt. Nicht geändert hat sich in dieser Zeit der Faßmacher der Domäne: schon in der 5. Generation (!) kauft die Familie ihre Fässer ausschließlich bei François Frères in Saint Romain, die die Fässer für Tollot-Beaut aus Eichen der Wälder in Allier und dem Burgund anfertigen. Und um 1920 war die Domäne eine der ersten, die ihre Weine selber auf Flaschen zog, sehr zum Ärger des damals fast monopolistisch agierenden Handels ("négociants").

Das Hauptaugenmerk der Tollots gilt den Weinbergen mit den rund 30 Parzellen. Denn hier entstehen die Weine. Die Böden werden mit der Hacke bearbeitet, auf Dünger wird verzichtet, damit die Pflanzen nicht zu mächtig werden und sich statt dessen die Aromen in den Beeren konzentrieren; traditionelles Pflügen gibt dem Boden die notwendige Durchlüftung und regeneriert das Bodenleben; im Sommer werden überzählige Trauben abgeschnitten, so daß die einzelne Rebe nur wenige Früchte trägt.

Es wird ausschließlich von Hand geerntet, und zwar im Zeitpunkt optimaler Reife und bei voller Gesundheit der Trauben; auch wird darauf geachtet, daß die Beeren auf dem Transport nicht verletzt werden. Es versteht sich von selbst, daß die Lesemannschaft schon viele, viele Jahre bei Tollot-Beaut arbeitet. Das Lesegut wird vollständig entrappt, der Tresterhut manuell untergetaucht. Eine pneumatische Kelter und die Kontrolle der Gärtemperaturen zeigen, daß man modernen Erkenntnissen nicht die Türe weist.

Auf der Domäne sollen feine Weine mit expressiver Frucht entste­hen, die nicht stark vom Tannin geprägt sind. Deshalb wird der Einsatz neuer Fässer begrenzt, und zwar auf etwa ein Drittel bei den Dorflagen, auf die Hälfte bei den Premiers Crus und etwa zwei Drittel bei den Grands Crus. Nach 16 bis 18 Monaten Reifezeit wer­den die Weine abgefüllt.

Die Rotweine der Domäne sind finessenreich, duftig im Bukett und mit reicher Fruchtfülle. Den Aromen-Fond bilden reife rote Früchte, in den Kopfnoten finden wir einen pikanten, aparten Hauch von schwarzen Johannisbeeren. Dabei ist der Körper nie erdrückend, immer tanzen die Weine elegant auf der Zunge.

Bereits Bourgogne Rouge und Chorey sind gelungene Rotweine, der gute Einstieg in eine faszinierende Weinwelt. Die Premiers Crus aus Savigny-lès-Beaune sind natürlich gehaltvoller, die Reben in Les Lavières über 60, in Champs Chevrey über 50 Jahre alt. Lavières ist ein kraftvoller, würziger Wein, Champs Chevrey - übrigens eine Lage im Alleinbesitz der Domäne, die auf keiner Karte verzeichnet ist; es ist eine Enclave von Aux Fournaux, gerade auf der anderen Straßenseite von Lavières, stark von Kalkstein durchsetzt - ist seidi­ger, aber auch etwas mineralischer, etwas fester in der Struktur. Im Aloxe Premier Cru Les Vercots stehen rund achtzigjährige Reben; ein Teil des Weinberges mußte jetzt gerodet werden und wird bald neu bepflanzt. Somit ist Vercots mengenmäßig stark begrenzt, und bald wird sich sein Charakter durch die jungen Reben ändern. Nutzen Sie die Zeit, solange es noch diesen festen, fleischigen Wein mit den Noten dunkler Beeren aus alten Reben gibt! Der kraftvolle Grand Cru Corton wird auch aus recht alten Reben gekeltert. Es ist immer ein mächtiger Wein, der dennoch seine wunderbar intensive, ein­ladende Frucht unverblümt zur Schau stellt.


 

 

 

¢       2006 Chorey-lès-Beaune                                                                                19,50

¢       2005 Chorey-lès-Beaune                                                                                19,50

¢       2005 Chorey-lès-Beaune                                                              0,375          11,25

 

¢       2006 Savigny 1er Cru Les Lavières                                                                  26,50

¢       2005 Savigny 1er Cru Les Lavières                                                                  26,50

¢       2005 Savigny 1er Cru Les Lavières                                                0,375          14,50

¢       2004 Savigny 1er Cru Les Lavières                                                0,375          13,25

¢       2006 Savigny 1er Cru Champs Chevrey -Monopole-                                          26,50

 

¢       2005 Aloxe-Corton                                                                                        30,00

¢       2004 Aloxe-Corton                                                                                        27,50

¢       2006 Aloxe-Corton 1er Cru Les Vercots                                                           35,50

¢       2005 Aloxe-Corton 1er Cru Les Vercots                                                           35,50

 

¢       2006 Corton Grand Cru                                                                                 56,00

¢       2005 Corton Grand Cru                                                                                 56,00

 

 

Lange Schatten: ein kalter Winterabend am Corton-Hügel (Blick von Süden).


 

Frankreich                                      

 

Domaine Comte Armand Pommard

 


Der Clos des Epeneaux mit 5,2 ha ist das Herzstück der Domäne, die heute von Benjamin Leroux betreut und biodynamisch bewirtschaftet wird. Der Boden im Clos besteht aus tiefgründigem Kalkstein mit hohem Kiesanteil, der gut drainiert. Kraft, Dichte und Aromatiefe, dazu bestechende Frische sind die Attribute dieses Weins. Clos des Epeneaux ist zwar in der Jugend ein Schmeichler, aber wer ein Jahrzehnt Geduld aufbringt, sieht sein Geschmackskapital vervielfacht!

Der Auxey-Duresses Premier Cru kommt zu etwa einem Drittel aus der Lage Les Duresses, der Rest aus Les Bréterins. Dieser Wein hat eine lebendige, erfrischende und einladende Frucht mit Noten von reifen kleinen Beeren und auf jeden Fall eine wunderbare Struktur. Die Weine von Comte Armand werden bei der Abfüllung nicht geschönt und nicht filtriert.


 

¢       2006 Auxerey-Duresses 1er Cru                                                                                                   29,00

¢       2003 Auxerey-Duresses 1er Cru                                                                                                   27,50

¢       2006 Pommard 1er Cru Clos des Epeneaux                                                                                   67,00

 

 

Domaine Marquis d'Angerville Volnay

 


Die Domäne der Angervilles genießt aus zwei Gründen einen excellenten Ruf. Der Großvater des heutigen Marquis Guillaume d'Angerville galt in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Revolutionär. Er prangerte die Unseriosität vieler Négociants, der mächtigen Handelshäuser, an. Deshalb führte er mit einigen anderen Winzern, zum Beispiel der Domaine Tollot-Beaut, kurzerhand die eigene Flaschenabfüllung ein. Die Domänenab­füllung war geboren. Der andere Grund ist schlicht und einfach die sensationelle Qualität der Weine über Jahrzehnte hinweg. Der stille große Mann der Domäne war Jacques Marquis d'Angerville, der 1950 die Leitung des Gutes übernahm und es bis zu seinem Tod 2003 führte. Unermüdlich hatte er die Qualität seiner Weine und die Authentizität der Weine Burgunds im Blick. Dabei waren ihm sein altes Rebmaterial, kleine Erträge und ein geringer Eingriff in die Weinberge wichtig, was natürlich nicht heißt, daß Weinbergspflege klein geschrieben worden wäre. Schon in den letzten Jahren des Marquis war sein Schwiegersohn Renaud de Villette seine rechte Hand, und heute kann man ihn als Garant der Qualitätssicherung ansehen; auch er ist wie der alte Marquis ein Verfechter traditionel­ler Arbeitsweise.

Die Domäne, zu der rund 13,5 ha feinster Weinberge gehören, hat ihren Sitz in einem herrschaftlichen Haus aus dem 18. Jahrhundert hoch am Hang am Rande von Volnay. Gleich daran grenzt ihr Kleinod, die Monopol-Lage Clos des Ducs, alter Besitz der Herzöge von Burgund. Insgesamt gehören neun Premier-Cru-Lagen zum Besitz, je eine davon in Meursault und Pommard, alle anderen in Volnay. Die Eleganz der Weine erklärt sich unter anderem daraus, daß die Trauben grundsätzlich abgebeert werden. Den Weinstil kann man als vornehm, vollmundig und reif beschreiben.

Die Weine von Volnay gelten unter Kennern als die elegantesten, feinsten der Côte de Beaune. Die Weine der Domaine d'Angerville sind allerdings in dieser Hinsicht dann die Krönung des Volnay! Der Clos des Ducs mit seinem ernormen Alterungspotential zeigt neben reifen Beeren oftmals zart rauchige Noten und vor allem brillante Tiefe. Es ist eindeutig der primus inter pares. Fremiets ist eher muskulös, Saftigkeit und Konzentration sind Merkmale vom Taillepieds. Im Champans mit seinen fleischigen Weinen besitzt die Domäne fast 4 ha, der größte Anteil an einem Weinberg (Clos des Ducs, im Alleinbesitz, hat 2,4 ha).


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.domainedangerville.fr/

 

£       2005 Bourgogne Aligoté                                                      10,80

£       2005 Bourgogne Blanc                                                         15,50

£       2005 Meursault-Santenots 1er Cru                                        49,50

£       2001 Meursault-Santenots 1er Cru                                        34,50

 

¢       2004 Bourgogne Rouge                                                       15,30

 

¢       2000 Volnay                                                                       32,00

 

¢       2007 Volnay 1er Cru Champans                                           55,00

¢       2006 Volnay 1er Cru Champans                                           54,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Champans                                           46,50

¢       2003 Volnay 1er Cru Champans                                           49,00

 

¢       2007 Volnay 1er Cru Caillerets                                             55,00

¢       2006 Volnay 1er Cru Caillerets                                             54,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Caillerets                                             49,00

 

¢       2007 Volnay 1er Cru Taillepieds                                           57,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Taillepieds                                           55,00

¢       2003 Volnay 1er Cru Taillepieds                                           55,00

 

¢       2007 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-                     73,00

¢       2007 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-          1,50    148,00

¢       2006 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-                     72,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-                     61,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-        0,375     36,00

¢       2004 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-          1,50    124,00

¢       2003 Volnay 1er Cru Clos des Ducs -Monopole-                      64,00

 

 

 


 

Frankreich                                      

 

Domaine Rémi Jobard Meursault

 


Innerhalb nur weniger Jahre hat sich Rémi Jobard, der die Domaine 1994 von seinem Vater Charles übernommen hat, einen ausge­zeichneten Ruf erworben. Seine Weine sind von reifer, reicher Frucht geprägt, vollmundig, mineralisch und konzentriert. Rémis sorgfältige Arbeit zahlt sich aus: nicht viele Winzer in Meursault haben Weine von solch bestechender Eleganz zu bieten! Die nachhaltige Rasse strukturiert die typische Kraft und Opulenz der Meursaults, sodaß sie bei aller Dichte eine wunderbare Finesse und fast Filigranität zeigen. Auch geht Rémi mit dem Holz meisterlich um. Natürlich reifen die Weine im Barrique, aber jegliche Holz­aromatik in seinen Weinen ist ihm verhaßt. Sie sollen ihre großartige Frucht zeigen, nicht das Aroma von "Zigarrenkisten". Auch hierin unterscheiden sich seine Weine von vielen modernen Exemplaren, in denen das Holz völlig überbetont ist. Man darf mit Fug und Recht sagen, daß Rémi Jobards Weine heute zu den allerbesten der Appellation zählen.

 

 

£       2008 Meursault 'Les Chevalières'               38,50

£       2004 Meursault 'Les Chevalières'               33,80

£       2008 Meursault 1er Cru Les Genevrières     49,50

 

¢       2005 Monthélie 1er Cru Sur la Velle           20,50


 

 

Domaine Louis Carillon Puligny-Montrachet

 


Die Domaine Carillon ist seit 1632 in Puligny-Montrachet ansässig. Sie zählt zur absoluten Qualitätsspitze in dem Weindorf mit den weltberühmten Lagen. Heute leiten die Brüder François und Jacques Carillon die Domäne. Während François in den Weinbergen die Fäden in der Hand hat, ist Jacques für den Keller zuständig.

Jacques Carillon ist kein großer Freund moderner Weinmacherei: weder starke exotische Fruchtaromen als Folge einer extrem kühlen Gärung noch eine Überbetonung der Holzaromen sind sein Ding. Er schätzt - und erzeugt - vielmehr rassige, mineralische Weine mit finessenreicher Frucht bei be­acht­licher Statur. Zunächst reifen seine Weine im klassischen Barrique - mit einem geringen Anteil an neuem Holz -, aber diese Zeit bemißt Jacques lieber knapp. Dann zieht er sie in neutrale Cuves um, wo sie sich weiter entwickeln dürfen, ohne Holzaromen aufzunehmen. So erklärt sich die umwerfende Eleganz der Carillon-Weine.

Der Puligny-Montrachet Villages, eine Assemblage aus elf verschiedenen Parzellen, die über die Gemeinde verstreut liegen, kann wohl als Klassiker gelten: rassig, mineralisch, mit klarer und doch charaktervoll reichhaltiger Frucht sowie von beachtlicher Statur und Länge, besitzt er alle Eigenschaften, die man von einem guten Puligny-Montrachet und einem klasse Chardonnay erwartet. Die Premier-Cru-Weine sind nicht unbedingt "dicker" und opulenter, sondern nochmals um einiges feiner und delikater als der Villages. Der heimlich Star im Premier-Cru-Besitz der Carillons ist 'Les Perrières' mit seiner subtilen Tiefe, der geradlinigen, straffen Mineralik und der unendlichen Eleganz!

 

 

 

£       2006 Puligny-Montrachet                         33,50

£       2005 Puligny-Montrachet                         33,50

£       2006 Puligny-Montrachet

                   1er Cru Les Champs Canet              52,00


 

 

Domaine Roger Belland Santenay

 


Roger Belland in Santenay ist in jeder Hinsicht Herr über ein gut ausstaffiertes Weingut. Er verfügt über erstklassige Weinberge in Santenay und Umgebung. In den letzten Jahren hat Belland viel Geld in seine Weinberge und auch in die Kellerausstattung inve­stiert. Damit hat er sich die Möglichkeit geschaffen, noch brillantere Weine zu machen. Die Restaurierung der Weinberge hat dem Traubenmaterial einen enormen Qualitätsschub gebracht. und die behutsame Modernisierung der Kellertechnik versetzt Belland in die Lage, diese Qualität auch für die fertigen Weine in vollem Umfang zu erhalten.

Die Rotweine von Roger Belland zeichnen sich durch eine klare, deutliche Frucht aus - reife Kirschen, aber auch Himbeeren dominieren die Aromen -, dabei sind sie seidig und elegant und haben eine schöne Wärme. Wenngleich in der Jugend schon spannend zu trinken, öffnen sie sich dem echten Genuß erst nach ein paar Jahren der Flaschenreife.

 

¢       2005 Maranges 1er Cru La Fussière           12,80

¢       2005 Santenay 1er Cru Beauregard           17,50


 

Die Kirche ist das Wahrzeichen von Meursault. Das Château de Santenay in Santenay wird heute Château Philippe Le Hardi genannt, nach dem ersten Herzog von Burgund (1342 - 1404), dem es einst gehörte.


 

Frankreich                                      

 

Domaine Marc Morey Chassagne-Montrachet

 


Fernand Morey gründete die Domaine Morey et Fils 1919; er be­gann mit 2 ha Weinbergen, und als Gutsgebäude diente ihm das Café-Restaurant seines Vaters, eine alte Postkutschenstation. Ende der 30er Jahre hatte Fernand die Fläche des Gutes bereits vergrös­sert, und er begann selber abzufüllen. Seit 1944 arbeitete sein Sohn Marc mit im Weingut und übernahm nach Fernands Tod 1964 die Domäne. Er baute 1972 ein neues Gutsgebäude mit Kellern, weil die gewachsene Weinbergsfläche das erforderte. 1977 trat Schwie­gersohn Bernard Mollard in die Domäne ein, die er heute mit seiner Frau Marie-Jo, die ausgebildete Önologin ist, und Tochter Sabine leitet.

Die Domäne besitzt heute 9,25 ha Weinberge, davon 2 ha mit roten Trauben in Chassagne-Montrachet und Beaune. Auf der restlichen Fläche stehen weiße Reben. Südlich des Dorfes, nahe der Straße nach Saint Aubin, besitzt das Gut dreiviertel Hektar Aligoté, aus dem ein frischer, apfelduftiger und animierender Wein gekeltert wird. Alle anderen Weinberge sind mit Chardonnay bepflanzt: ein halber Hektar für Bourgogne Blanc - stoffig, saftig, typisch Chassagne -, ein viertel Hektar für Chassagne-Montrachet Villages. Alle anderen Lagen haben Premier-Cru- beziehungsweise die 13 ar Bâtard-Montrachet Grand-Cru-Status.

Aus dem Portfolio der Premiers Crus finde ich En Virondot und Les Chenevottes am reizvollsten - sie sind auch äußerst gegensätzlich. Chenevottes befindet sich nördlich des Dorfes gegenüber Le Montrachet. Boden und Klima begünstigen eine intensive Fruchtaus­prägung mit üppigen, schönen Steinobst-Noten und Aromen von reifen gelben Früchten wie Aprikosen.

En Virondot ist eine ganz besondere Lage, nur 2,3 ha groß, mit über 320 m höher als alle Nachbarlagen, geschützt durch Wald und Buschwerk. Die Nächte sind in dieser Höhe schon kühl; dadurch entwickeln die Weine eine klare, elegante Frucht. Die Boden­strukturen ändern sich selbst auf der kleinen Fläche häufig. Harter Kalk bildet den Untergrund, und es gibt sehr steinige Areale, die weiß von kalkhaltigen Felstrümmern sind, und andere, wo der Oberboden stärker verwittert ist. Der Boden gibt den Virondot-Weinen eine wunderbare Mineralik und Finesse.

Die Reben stammen aus drei verschiedenen Pflanzperioden. Die ältesten sind gut 50 Jahre alt und ergeben nur geringe Ernteerträge, aber umso feinere Qualitäten. Rund 90 % von En Virondot gehören der Domaine Marc Morey in Chassagne-Montrachet. Die restliche Fläche gehört der Familie Boudrant, die aber seit Jahren ihre Trauben an die Domaine Morey abgibt, die damit die Lage praktisch im Alleinbesitz hat.

Opulent und schmeckbar Grand Cru kommt Bâtard-Montrachet daher. Bernard ist stolz, auch hier Besitz zu haben, und zwar im Teil, das zu Chassagne gehört (in Bâtard teilen sich ja ebenso wie in Montrachet die Gemeinden Chassagne und Puligny). Viel Kraft, aber auch Schliff und Alterungspotential sind dem Bâtard aus über 60jährigen Reben zueigen. Der St. Aubin-Premier Cru Le Charmois grenzt an Chassagne-Montrachet, ist aber höher gelegen. Seine Weine sind etwas leichter als die aus Chassagne, mit Rasse und subtiler Frucht. Ein Schatz der Domäne ist auch der Premier Cru Les Pucelles in Puligny, gleich neben den Grand-Cru-Lagen.

Bernard Mollard erntet seine Trauben ausschließlich von Hand. Die weißen Moste beginnen ihre Gärung nach dem Pressen in Edel­stahltanks. Etwa nach der halben Gärung kommen sie in Holzfässer, rund ein Viertel davon neu, wo sie die alkoholische und im Winter auch die malolaktische Gärung beenden. Üblicherweise füllt Bernard die Weine nach einem knappen Jahr Reifezeit auf Flaschen.

Die Weine der Domaine sind würzig, mit klarer, reichhaltiger Frucht, kraftvoll und gut strukturiert. Das Eichenholz, maßvoll eingesetzt, bändigt die Kraft, drängt sich im Geschmack aber nicht nach vorne. Aus dieser Sicht ist Bernard ein Traditionalist, der eine klare Frucht, aber keine Holzaromatik in seinen Weinen will.


 

£       2005 Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes                                                                   43,00

£       2005 Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes                                                0,375           22,50

£       2004 Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes                                                0,375           21,00

 

£       2006 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                                          44,50

£       2006 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                       0,375           23,50

£       2006 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                         1,50           93,50

£       2005 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                                          43,00

£       2005 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                       0,375           22,50

£       2004 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                                          41,50

£       2004 Chassagne-Montrachet 1er Cru En Virondot                                                         1,50           89,50

 

£       2004 Puligny-Montrachet 1er Cru Les Pucelles                                                                               55,00

£       2005 Bâtard-Montrachet Grand Cru                                                                           0,375           59,00

 

 

 

Ein seltenes Bild: die Domaine Marc Morey bestockt die Premier-Cru-Lage Les Vergers neu. Der Wein­bergs­boden wurde abgetragen, man erkennt die Felstrümmer, die den Untergrund bilden. Die größten Kalksteintrümmer werden weggeräumt, dann wird der Boden wieder zurückgeschüttet.

Oben ist Bernard Mollard in seinem Keller zu sehen


 

Frankreich                                      

 

Burgund: Mâconnais

 

Domaine Saumaize-Michelin Vergisson

 


Die Reben der Domaine Saumaize-Michelin wachsen unterhalb und zwischen den beiden spektakulären Felsen im Mâconnais, dem Roche de Solutré und dem Roche de Vergisson. Die geologischen und klimatischen Bedingungen sind hier ideal für die Chardonnay-Rebe, die ja ausschließlich für die hiesigen Appellationen zugelassen ist. Jura-Kalk bildet die Bodengrundlage, und an den Hängen auf den Bergflanken befinden sich die besten Lagen.

Christine und Roger Saumaize bewirtschaften 9,5 ha in vier Appellationen. Knapp 6 ha davon sind Pouilly-Fuissé, etwa 2 ha Saint-Véran und der Rest Mâcon-Villages Blanc und Mâcon Rouge. Übrigens sind die beiden selten auf der Domäne anzutreffen: ständig sind sie in den Reben, sie lassen den Böden und den Pflanzen größte Sorgfalt angedeihen. Über einige Jahre haben sie den Betrieb umgestellt, jetzt wird die Domäne konsequent biologisch-dynamisch bewirtschaftet.

Natürlich wird auf der Domäne ausschließlich von Hand geerntet, und schonendste Verarbeitung im Keller ist Voraussetzung zum Erhalt der hohen Qualität des Lesegutes. Um die Arbeiten noch weiter optimieren zu können, aber auch, um über genügend Kapazität zu verfügen, den Weinen auch eine längere Zeit der Reife zu ermöglichen, hat Roger gerade seinen unterirdischen Keller erweitert.

Roger vinifiziert alle Weine nach Parzellen und Bodenunterschieden getrennt. So verfügt er letztlich über ein tolles Wein-Spektrum, das - auch durch unterschiedliche Art des Ausbaus - das Terroir Südburgunds auf's Beste widerspiegelt. Bis vor kurzem reiften die Weine überwiegend in kleinen Eichenfässern; inzwischen werden einige in Cuves ausgebaut, um ihnen mehr von ihrer ursprünglichen Frucht zu belassen. Diese Linie heißt 'Fleur' beziehungsweise 'Classique'.

Aus der Appellation Mâcon-Villages kommen saftige, frische Weißweine mit dezentem Säurespiel. Kompakter und nachhaltiger sind die Saint-Vérans, cremig und geschmeidig der Lagenwein Les Crèches, mineralisch mit festem Kern und besonders gutem Reife­potential der Wein aus alten Reben in verschiedenen Parzellen, der 'Vieilles Vignes'. Beim vornehmen Pouilly-Fuissé gibt es einen ganz besonderen Leckerbissen, den 'Clos sur la Roche' aus einer hoch am Hang gelegenen Lage, von einem alten Mäuerchen umgeben, mit hohem Kalkgehalt und sehr alten Reb­stöcken. Es ist ein rassiger Wein mit feinster Mineralik und großer Eleganz.


 

Ihr Blick auf VERGISSON samt Felsen:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/vergissongoogle.htm

 

 

£         2007 Mâcon-Villages 'Les Sertaux'                                               11,90

 

£         2008 Saint-Véran 'Les Crèches'                                                     folgt

£         2007 Saint-Véran 'Vieilles Vignes'                                                14,50

£         2005 Saint-Véran 'Vieilles Vignes'                              0,375            7,00

 

£         2007 Pouilly-Fuissé 'Clos sur la Roche'                                          19,50

£         2007 Pouilly-Fuissé 'Clos sur la Roche'                        0,375            9,90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Bild oben erkennen wir hinter den sahneweißen Charolais­kühen und -kälbern den dramatisch anmutenden Roche de Solutré (rechts) und dahinter den Roche de Vergisson - Herbstabendstim-mung.

Rechts sehen wir das Dorf Vergisson mit seinem Felsen. Auf den Abhängen wächst Pouilly-Fuissé.

Wer den oben angegbenen Link nutzt, um einen virtuellen Wein­bergsspaziergang zu machen, findet dort eine "Wegbeschreibung"

zur Domaine Saumaize-Michelin. Da finden Sie den Hinweis auf

einen freistehenden Baum. Im Bild rechts finden Sie ihn wieder: zwischen dem Dorf und dem Felsen!


 

Frankreich                                      

 

Beaujolais

 

Domaine de la Madone Le Perréon

 


Jean Bererd und seine Söhne Bruno, Olivier und Frédéric sind Winzer in Le Perréon, dem Nachbardorf von Vaux-en-Beaujolais, das als "Clochemerle" im gleichnamigen Roman von Gabriel Chevalier berühmt wurde. Ihre 25-ha-Domäne ist die älteste in Le Perréon: die Familie Bererd bewirtschaftet sie bereits seit dem 16. Jahrhundert!

Hier, im nördlichen Beaujolais, in der Nähe der Cru-Lagen, bestehen die Böden überwiegend aus Granit. Wenn man mit Bruno durch die Weinberge geht, ist man erstaunt, wie steil die Hügel hier sind! Die Weinberge der Bererds, zu etwa 90 % auf Granit, der Rest auf schiefrigem Untergrund, sind von Südost über Süden nach Südwest ausgerichtet. Die Bererds arbeiten mit moderner Drahtrahmen-Erziehung, um die Laubwand perfekt kontrollieren zu können.

Das Beaujolais ist die Heimat der roten Gamay-Traube, richtiger gesagt der Gamay noir au jus blanc. Sie liefert Weine mit saftiger Frucht und dezentem Tannin. Auf den Granitböden bei Le Perréon sind die Weine rassig und finessenreich.

Bruno Bererd, der auf der Domäne das gewichtigste Wort zu sagen hat, will vollreifes Lesegut ernten, immer knapp vor der Überreife. So erreicht er Weine mit üppiger Frucht, aber auch Dichte, Fülle und Konzentration. Notwendig ist dafür ein hoher Personalaufwand bei der Ernte. Mit acht Leuten wird die Vorlese betrieben, Reifes geborgen und Grünes herausgeschnitten. Für die Hauptlese treten rund 40 Helfer an, die meisten aus dem Dorf. Nach etwa zwei Wochen Arbeit ist der Lohn der Arbeit in den Keller eingebracht. Hier steht mehr burgundische als beaujolaiser Arbeitsweise im Vordergrund. Etwa 90 % der Trauben werden entrappt, um sanftes Tannin zu erzielen. Die Cuvaison dauert je nach Jahrgang etwa zwei bis drei Wochen, um ein Maximum an Frucht zu extrahieren.

Ein Teil der Weine aus älteren Reben reift in kleinen Eichen­holz­fäs­sern, die 'Cuvée élevée en fûts de chêne'. Während die traditionelle Cuvée mit charmanter, saftiger und satter Frucht und schönem Körper erfreut, ist die Eichenholzcuvée mehr auf Tiefe, Struktur und Eleganz ausgelegt - Burgund läßt grüßen!

Seit 2002 stehen auch Chardonnay-Rebstöcke in den Weinbergen der Domaine de la Madone. Damit können die Bererds auch einen eigenen Weißwein anbieten: der 2004er hat eine ausladende, schöne Fruchtigkeit bei dezenter, reifer Säure.

Zu den Beaujolais' genießt man traditionell Wurstwaren, aber auch helles Fleisch und Ziegenkäse sind hervorragende Begleiter.


 

Ihr Blick auf LE PERRÉON:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/madonegoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bererd-fils.com/

 

¢       2009 Beaujolais Le Perréon 'Taditionel' Beaujolais-Villages                                                                6,95

¢       2006 Beaujolais Le Perréon 'Cuvée élevée en fûts de chêne' Beaujolais-Villages                                  8,90

 

£         2004 Bourgogne Blanc - Chardonnay                                                                                              8,60

 

 

Bruno Bererd (rechts) mit seinem Bruder Frédéric beim Rebschnitt. Man sieht, daß im Beaujolais der moderne Drahtrahmen Einzug gehalten hat. Damit ist ein erheblich besseres Laubmanagement möglich als mit den traditionellen Reberziehungsformen.

 

 


 

Frankreich                                      

 

Südliche Rhône: Gigondas & Sablet

 

Domaine du Grand Bourjassot Gigondas

 


1992 verließ Pierre Varenne die Genossenschaft von Gigondas und gründete mit seiner Frau Marie-Claude Barthélémy die eigene Domaine du Grand Bourjassot. Einige Jahre vorher hatten sie die Weinberge ihrer Eltern geerbt, Pierre in Gigondas und Marie-Claude in Sablet. Der Name der Domäne leitet sich vom Nachbarweiler ab. Nach der Weinbauausbildung trat auch Tochter Cécile 2001 ins Weingut ein.

Heute umfaßt die Domäne 7,5 ha Weinberge in den Gemeinden Gigondas, Sablet, Séguret und Vacqueras. In Gigondas sind es rund 3 ha Reben; auf kalkiger Sandsteinverwitterung steht Grenache. Diese wasserspeichernde Formation ergibt Weine von Finesse und Subtilität. In einer anderen Parzelle wachsen Grenache und Syrah auf eiszeitlichem rotem, stark steinigem Boden, der Körper und Wärme gibt. In Sablet sind es auch etwa 3 ha, die mit Grenache und Syrah bepflanzt sind. Das Terroir ähnelt dem von Gigondas. Besonders im Bestand der Grenache verfügt die Familie Varenne über einen hohen Anteil alter Reben, viele über 60 Jahre.

Das Wetter unter dem Grand Montmirail ist recht extrem. Im Sommer ist es heiß und trocken, im Herbst und Frühjahr gibt es oft sintflutartige Regenfälle; dazu kommt noch der häufig wehende Mistral. Dennoch gedeihen die Reben hier gut, denn die Abhänge haben eine gute Sonneneinstrah­lung und schützen vor Über­schwemmung, Nebel, Frühjahrsfrösten und Sturm.

Die Domäne beschäftigt kein festes Personal: die Familie ist also fortwährend persönlich im Einsatz. Es gibt keine Herbizide im Be­trieb, und zum Düngen wird Pferdemist verwendet. Für die Ernte von Hand werden Saisonarbeiter und freiwillige Freunde beschäftigt. In mehreren Lesedurchgängen wird nur reifes und gesundes Trau­bengut geborgen, faules und unreifes verbleibt im Weinberg.

Im Keller werden die Rebsorten getrennt verarbeitet und erst später cuvetiert. Die Cuvaison dauert üblicherweise rund 15 Tage; für den Ausbau der Weine stehen Gebinde unterschiedlicher Materialien bereit: Holzcuves, Betoncuves (die sich wegen ihrer Luftaus­tauschfähigkeit sehr gut eignen und in Frankreich oft benutzt werden, allerdings weniger romantisch sind!) und Holzfässer aus Nevèrs-Eiche. Die Weine haben allgemein eine schöne Frucht und feine Textur.

Der Weißwein wird aus klassischen Rhônesorten gekeltert: Rous­sanne, Marsanne, Bourboulenc, Viognier und Clairette; er hat eine wunderbar seidige Textur und fein ausgewogene Frucht; das Holz ist perfekt eingesetzt und bleibt dezent im Hintergrund.

Die sanfte Cuvée Rubis ist rein aus Grenache. Der rote Sablet wird zu 65 % aus Grenache gekeltert, der Rest ist Syrah: ein leichter, eleganter und vielschichtiger Wein. Der Gigondas schließlich be­inhaltet 80 % Grenache sowie Syrah; ein Teil der Cuvée wurde traditionell ausgebaut, ein anderer in kleinen Fässern unterschied­lichen Alters. Es ist ein subtiler, feiner und eleganter Wein, in der Stilistik fast burgundisch, mit expressiver Frucht und feiner Textur. Das Feine und Elegante ist ja gerade der Stil von Grand Bourjassot!


 

£       2007 Côtes du Rhône Villages SABLET 'Fûts Neufs'                                                                          9,90

 

¢       2007 Cuvée Rubis                                                                                                                        5,50

¢       2006 Côtes du Rhône Villages SABLET                                                                                           8,80

¢       2007 Gigondas 'Cuvée Cecile'                                                                                                     14,80

 

 

 

Von Châteauneuf-du-Pape aus hat man einen guten Blick auf die kargen Dentelles de Montmirail: von Châ­teauneuf nach Gigondas sind es nur rund 20 km nach Nordosten. Grüne Reben läßt das Bild vermissen, weil

es im Februar aufgenommen wurde...

 


 

Frankreich                                      

 

Südliche Rhône: Châteauneuf-du-Pape

 

Domaine Le Clos du Caillou Courthézon

 


Die Domaine Clos du Caillou ist unter den Spitzendomänen in Châteauneuf-du-Pape eine der jüngsten. Claude Pouizin, Sylvie Vacherons Vater, gründete sie 1956. Insgesamt gehören heute 53 ha zur Domaine, und zwar in den Appellationen Côtes-du-Rhône und Châteauneuf-du-Pape. In Courthézon besitzt die Domäne den Clos du Caillou, der ganz von einer Mauer umgeben ist. Es ist ein ehemaliges Jagdreservat; auf seinem Gelände liegt auch ein See als Wasserreservoir, und es wurde dort ein Keller mit vier Ebenen in den Untergrund gegraben. Hier entstanden mit hohem Arbeitsaufwand Weingärten in der Appellation Côtes-du-Rhône, und eine stark von galets roulés durchzogene Spitzenparzelle zählt zur Appellation Châteauneuf-du-Pape. Außerdem gelang es Monsieur Pouizin, in weiteren besten Lagen Châteauneuf-du-Pape-Weinberge zu erwerben.

1995 übernahm seine Tochter Sylvie mit ihrem Mann Jean-Denis Vacheron, der aus einer angesehenen Winzerfamilie in Sancerre stammte, das Weingut. Binnen kurzem machten sie Le Clos du Caillou zu einem der angesehensten Güter in Châteauneuf. 2002 kam Jean-Denis auf tragische Weise ums Leben. Sylvie entschloß sich, mit Hilfe von Freunden und dem angesehenen Önologen Philippe Cambié das Gut weiterzuführen. Bravourös hat sie es geschafft, die Domäne weiter auf Kurs zu halten; Bruno Gaspard, bereits vorher Mitarbeiter auf der Domäne, hat inzwischen die Verantwortung für die Weinberge und den Keller übernommen und zeigt sich hier als talentierter und überlegter Mann: Sylvie und Bruno bringen erstklassige Qualitäten auf die Flasche!

Die Bodenbearbeitung erfolgt im Einklang mit der Natur, Herbizide und synthetische Produkte allgemein sind im Weinberg verpönt. Die Ernte erfolgt ausschließlich von Hand, und die Trauben werden vor der Verarbeitung streng selectiert. Das Lesegut wird zur Erziehlung der strahlenden Frucht einige Tage kalt mazeriert. Die Rotweine werden in Fudern und Barriques ausgebaut, meist ein Jahr und länger; der kühle Keller im Clos du Caillou unterstützt ein langsames Reifen. Die einzelnen Rebsorten werden getrennt nach ihren Eigen­arten und den Erfordernissen des Jahrgangs vinifiziert und erst später zusammengeführt.

Sand auf kalkhaltigem Untergrund und Flußkiesel auf den Hängen, die die Hitze des Tages speichern und in der Nacht an die Reben abgeben, verleihen den Weinen Reife, Finesse, Komplexität und Geschmeidigkeit. Auf diesen heißen, trockenen Lagen erfolgt die Traubenreife zeitig.

In den Weinbergen von Clos du Caillou steht eine reiche Palette traditioneller Rebsorten, nämlich an roten: Grenache, Mourvèdre, Syrah, Cinsault, Muscardin und Counoise, und für die weißen: Grenache Blanc, Viognier, Roussanne, Clairette und Bourboulenc.

Sylvie Vacheron erzeugt auf ihrer Domaine Le Clos du Caillou mit ihrer traditionellen Arbeitsweise mit innovativen Akzenten groß­ar­ti­ge Weine von unnachahmlicher Eleganz.


 

Ihr Blick in in den CLOS DU CAILLOU:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/caillougoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.closducaillou.com/

 

£       2005 Côtes du Rhône 'Bouquet des Garrigues' Blanc                                                                      11,80

             der Anteil aus Viognier war im Holz, ansonsten ist diese Cuvée aus allen weißen Rebsorten der Domäne im Edelstahl

             ausgebaut; ein eleganter Wein mit üppigen Aromen von reifen Aprikosen und Akzenten von Zitrus

 

¢       2004 Châteauneuf-du-Pape 'Les Quartz'                                                                                       45,00

             auch hier spielt die Grenache mit 80 % die Hauptrolle: aus der Lage 'Les Cassanets', gepflanzt 1956 und 1958, außerdem

             Syrah aus 'Les Bédines', Pflanzjahr 1979. Ausgebaut in Cuves und Fudern, zeigt der Wein sich geschliffen, kraftvoll, voller

             Finesse, mit reichen Aromen von Johannisbeere und Himbeere, auch würzige Noten wie Lorbeer und Garrigue                           

 

 

Domaine La Cabotte Mondragon

 


Die Domaine La Cabotte gehört der Familie d'Ardhuy im burgun­dischen Corgoloin. An der historischen "Via Agrippa" von Jerusalem nach Bordeaux gelegen, wurde hier schon in römischen Zeiten Wein angebaut. Um 1100 gehörte das Gut dem Bischof von Arles. Heute sind die Familien­mitglieder Marie-Pierre und Eric Plumet die Statt­halter an der Rhône.

Das Weingut liegt auf einem Hochplateau bei Mondragon, auf halbem Weg zwischen Orange und Bollène im Massif d'Uchaux. Neben den Weinbergen hier in der Appellation Côtes du Rhône beistzt La Cabotte auch Weinberge in Châteauneuf-du-Pape. Auf sandigen Tonböden mit einem hohem Anteil an galets roulés, den großen Flußkieseln, stehen über 50jährige Reben, die einen dichten und perfekt strukturierten Châteauneuf ergeben.

Die Domäne wird biodynamisch. bewirtschaftet. Das Gut verfügt über 45 ha Land, wovon rund 30 unter Reben stehen. Die einzelnen Parzellen werden selektiv bei optimaler Reife geerntet. Inwieweit das Lesegut entrappt wird, wird je nach Jahrgang entschieden. Der Châteauneuf reift dann im Eichenholz.

Die Weine von La Cabotte bestechen durch ihre wunderbare dunkelbeerige Frucht, gepaart mit schöner Kraft und tiefer südlicher Würze. Sie sind perfekte Begleiter dunkler Fleischgerichte, mit proven­calischen Kräutern zubereitet, und kräftiger Käse, auch mit Blau­schimmel.


 

¢       2006 Châteauneuf-du-Pape 'Vieilles Vignes'                                                                                  26,00

¢       2005 Châteauneuf-du-Pape 'Vieilles Vignes'                                                                                  25,00

 

 


 

Frankreich                                      

 

Côtes du Luberon

 

Domaine de Mayol Apt

 


Die Appellation Côtes du Luberon deckt sich etwa mit dem Luberon-Gebirge, das am Übergang von der Rhône zur Provence gelegen ist. Der Einfluß der Alpen sorgt für etwas kühlere Temperaturen als an der Rhône; deshalb fallen die Weine hier leichter aus. In ihrem Grundgeschmack finden wir Einflüsse des nahen Châteauneuf-du-Pape ebenso wie Anklänge an den Charme der Provence.

Die Domaine de Mayol von Bernard Viguier liegt im nördlichen Teil der Appellation. Die Weinberge liegen auf sonnigen Abhängen, die schon seit römischen Zeiten unter Reben stehen. Die kalkhaltigen Böden sind teils tonig, teils kiesig.

Auf den 30 ha der Domäne stehen neben etwas Merlot, der einen fruchtig-würzigen Alltagswein ergibt, vor allem die klassischen Rhônerebsorten Grenache, Syrah, Cinsault und alte Carignan. Mit sehr vernünftigen Erträgen gelesen, bereitet Bernard daraus Weine mit schöner roter Frucht und angenehmer Würze.

Den gehaltvollen Weißwein gewinnt Bernard aus Grenache Blanc, Roussanne und Clairette - ein kerniger Wein mit schöner Würze. Der Rosé vor allem aus Syrah mit Grenache gekeltert und zeigt die Frische und Leichtigkeit der Provence. Er schmeckt natürlich gut zu Salaten, aber auch zu Fisch und Krustentieren. Den roten Côtes du Lubéron gewinnt Bernard aus Syrah, Grenache und den Erträgen von sehr alten Carignan-Stöcken. Der Ausbau geschieht in der Cuve. Die Weine haben im Fond eine schöne Würze; der 2005er zeigt eine fast fröhliche Frucht mit Noten von roten Beeren, während der 2004er kräftig ist, Noten von dunklen Beeren und etwas Tabak hat. Der sanftere 2005er schmeckt sogar zu Geflügel; zum 2004er reicht man kräftige Wurst oder dunkles Fleisch. Die Cuvée Tradition wird im Eichenholzfaß ausgebaut; sie ist sehr kräftig und ausdrucksstark. 2004 hat dichte Aromen von reifen Brombeeren und geht wunder­bar zu Lamm, Wild und kräftigen Käsen.


 

£         2008 Côtes du Luberon Blanc                                                                                                        6,90

 

©       2008 Côtes du Luberon Rosé Cuvée Baccarah                                                                                 6,90

 

¢       2005 Côtes du Luberon                                                                                                                5,90

¢       2004 Côtes du Luberon                                                                                                                6,90

 

¢       2004 Côtes du Luberon Cuvée Tradition                                                                                         9,80

 

¢       2008 Merlot                                                                                                                                4,90

 

 

Alte Grenache Reben in Châteauneuf-du Pape (nach dem Rebschnitt); die großen galets roulés (Flußkiesel der Rhône) machen den Winzern das Leben nicht

eben leicht!

 

 

 

Côtes de Provence

 

Domaine LES FOUQUES Hyères

 


Die Domaine Les Fouques liegt in der Nähe der Stadt Hyères in den ersten Ausläufern des Massif des Maures. Zum Gut gehören 17 Hektar Weinberge, die sich auf Südterrassen mit Blick auf das Mittelmeer ausbreiten. Der schiefrige Untergrund mit Anteilen von Ton und Lehm ist reich an Mineralien. Die gesamte Rebfläche ist als AOC Côtes de Provence klassifiziert.

Michèle und Yves Gros sowie ihre Tochter Christelle bewirtschaften ihre Domäne bereits seit 18 Jahren biologisch und bio-dynamisch und sind von Ecocert und vom Demeterverband zertifiziert. Sie sehen das als Voraussetzung, ihre Heimaterde auch für die Nachkommen zu sichern. Neben den Reben züchtet Familie Gros auch Geflügel - natürlich biologisch! -, und zur Pflege der Weinberge haben die Schafe der Nachbarn freien Zutritt. Zur Düngung der Reben und zur Vitalisierung des Bodens wird ausschließlich der auf dem Hof hergestellte Kompost verwendet; zum Schutz der Rebstöcke vor Krankheiten und Parasiten kommen vorzugsweise Pflanzenschutzprärerate wie Brennessel- und Schachtelhalmaufgüsse zum Einsatz.

Die Weinbereitung erfolgt traditionell und grundsätzlich ohne Reinzuchthefen. Die Cuvée de l'Aubigue - aus Cinsault, Grenache und Syrah gekeltert, wird im Edelstahltank ausgebaut, um die ganze Fruchtigkeit und den jugendlichen Charme zu erhalten. Es ist ein typischer Provencale, rund und saftig und in der Frucht mit animierenden Noten von roten Sommerkirschen.


 

©       2008 Cuvée de l'Aubige Rosé                                                                                                       7,30


 

Frankreich                                      

 

Faugères & Pézenas & Coteaux du Languedoc

 

 

Domaine La Tour Penedesses Faugères

 


Unter dem Einfluß seines Vaters Gérard Fouque, der Gärtner und Pflanzenzüchter ist, begann Alexandre Fouque 1990 ein Landwirtschaftsstudium in Cassis in der Provence. Es folgte 1992 eine Winzerausbildung am Lycée Viticole im burgundischen Beaune, weitere Studien in Kalifornien und der Champagne schlossen sich an, wo er bereits 1994 sein Diplôme National d’Œnologue "baute" und promovierte. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Champagnerhäusern, später dann in größeren Betrieben in Südfrankreich. 1999 übernahm er eine Professur an der Université du Vin in Suze-la-Rousse, die er auch heute noch inne hat.

Dann, im Jahr 2000, kaufte die Familie Fouque, die ursprünglich aus Korsika stammt, eine 40-ha-Domäne mit Besitz in den Gebieten um Faugères und Pézenas, die über viele Winzer-Generationen gewachsen war. Es war die Domaine La Tour Penedesses. Leiter der Domäne wurde Alexandre, der sich heute als "Artisan-Vigneron", also Handwerker-Winzer, versteht.

Zwischen Gabian und Faugères nördlich von Béziers liegt das Château du Prieur de Cassan. Es geht auf eine Gründung Karls des Großen im Jahre 805 als Mönchskloster zurück und war über mehr als 1000 Jahre die berühmteste Abtei der Gegend - des zentralen Languedoc. Sicher ist der Weinbau hier noch viel älter.

La Tour Penedesses ist auf verschiedenen Terroirs be­gütert. Die Böden sind vielfältig, von schwarzem Schiefer in Faugères über Sandstein, kalkhaltiges Geröll und Mergel bis zu vulkanischem Basaltgestein - zwei erloschene Vulkane bilden den geologischen Rahmen. Es steht eine Vielzahl von roten Rebsorten in Alexandres Wein­bergen: Grenache, Syrah, Carignan, Mourvèdre, Counoise, Alicante, Cinsault, Chenançon, Merlot und Tempranillo, über 70 % der Reben sind älter als 40 Jahre. Intensive Laub- und Bodenarbeiten während der Wachstumszeit sind Standart. Chemische Hilfsmittel gibt es in den Weinbergen nicht, Schafs- und Ziegenmist werden zur Düngung genutzt. Die Erträge sind gering, bei den Terroir-Weinen gar nur 15 bis 25 hl/ha.

Geerntet wird grundsätzlich von Hand. Die Verarbeitung der Trau­ben geschieht Parzelle für Parzelle; das Lesegut wird abgebeert und für kurze Zeit kalt mazeriert, um die Aromen voll zur Geltung zu bringen. Im heißen Klima des Südens ist eine temperaturkontrol­lierte Vergärung lebenswichtig, bei der Alexandre übrigens keine Reinzuchthefen einsetzt. Im Keller stehen große Cuves und kleine Eichenfässer einträchtig nebeneinander - der Ausbau erfolgt jeweils, wie das Lesegut es erfordert, die Abfüllung erst dann, wenn der Wein "fertig" ist. Die Weine werden weder geschönt noch filtriert.


 

¢       2006 Faugères 'La Montagne Noire'                                                                                              9,80

             von schwarzen Schieferböden; Syrah, Mourvèdre, Grenache und uralte Carignan Noir. Finesse und Eleganz!                              

¢       2004 Faugères 'Les Raisins de la Colère'                                                                                       17,50

             die selective Spitze aus 70 % Syrah und 30 % Mourvèdre, ausgebaut im demi-muid (600-Liter-Faß) - sehr fein!                          

 

¢       2004 Les Volcans 'Montée Volcanique' - Coteaux du Languedoc                                                     12,50

             Cuvée aus Syrah (60 %), Mourvèdre, Grenache und Carignan, wächst auf geröllreichem Vulkangestein;

             Holzfaßausbau. Wunderbar rund, geschmeidig, Aromen mit reifer Brombeere und Cassis, Würze; zu jedem geschmorten,

             gegrillten oder kurzgebratenen Fleisch                                                                                                                                            

¢       2004 Clos de Magrignan 'Montée des Schistes' - Coteaux du Languedoc                                         25,00

             2 ha-Parzelle auf Schiefer unterhalb Roquessels, in einem kühlenden Bachtal; 100 % Syrah, Ertrag unter 25 hl/ha,

             vollreif geerntet, gutes Jahr Reife im Holzfaß; dunkelrot, delikat, üppige, reiche Frucht mit Pflaume und schwarzen Beeren

             und Gewürzen, dichte Textur; zu jedem Wild, Lamm, würzigem Käse...                                                                                         

¢       2003 Clos de Penedesses 'Montée de Grès' - Coteaux du Languedoc                                               33,50

             Clos de Penedesses auf dem Plateau oberhalb Gabian auf Sandstein wurde 1956 mit Grenache (90 %) und Counoise

             bepflanzt; Minierträge; schwarze Beerenaromen, Garrigue-Würze, Vanilletöne, samtig-reife Tannine, ganz großer Wein.

             Zu rotem Fleisch, Ente, auch würzigen Käsen                                                                                                                                  

 

 

Die Université du Vin in Suze-la-Rousse ist äußerst

pittoresk untergebracht. Hier lehrt Alexandre Fouque.

 

 

 

 

 

 

Die alte Abtei in Cassan wurde 805 von Karl dem Großen gegründet (ob er wohl selber mal da war? Eher trieb er sich ja in Italien herum!!)

 

 

 


 

Frankreich                                      

 

Coteaux du Languedoc: La Clape

 

Château Pech-Redon Narbonne

 


Die Montagne de la Clape ist ein Kalksteinmassiv, das 214 Meter über das Meer herausragt. La Clape ist der wärmste Ort Frankreichs. Im Sommer sind es auf der Hochfläche oft 40° C und mehr, außerdem ist es sehr trocken; 200 Tage im Jahr jagt der warme Mistral über die Landschaft. So nimmt hier die Natur von sich aus eine kräftige Ertragsreduzierung vor!

Der Coffre de Pech Redon ist die höchste Erhebung auf der Hochebene der Montagne de la Clape. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf's Mittelmeer, und hier liegt das Weingut Château Pech Redon von Christophe Bousquet.

Die Böden bestehen überwiegend aus kalkhaltigem Ton, üppig mit Geröll durchsetzt. Der Durchschnittsertrag liegt bei rund 30 hl/ha - mehr gibt das Land nicht her. Generell werden alle Wein von Hand geerntet. Für die Rotweine von Pech-Redon sind vor allem die Rebsorten Grenache, Carignan, Syrah, Cinsault und Mourvèdre verantwortlich. Sie werden grundsätzlich entrappt und mit den eigenen Hefen vergorent. Die Ausbaustilistik von Christoph Bousquet ist durchaus als klassich zu beschreiben. Die komplexen und dichten Weine sind füllig, geschmeidig und zeigen die typische würzige Aromatik von La Clape.

Die Spitzencuvée La Centaurée wird zu 75 % aus Syrah, außerdem aus Grenache gekeltert und reift in kleinen Fässern. Die Cuvée L'Epervier - nach dem reife Trauben stehlenden Sperber benannt - bezieht ihre tiefe Frucht von 40 % Syrah, weiters enthält sie 40 % Grenache und 20 % Carignan. Die kühle Frucht nach Sauerkirschen ist mineralisch unterlegt, der Wein ist geradlinig und schlank. Ausgebaut wurde er teils im großen Holzfaß, teils im Barrique. Les Cades, aus Carignan, Grenache und Cinsault gekeltert, wurde im großen Holzfaß ausgebaut. Fest und mit angenehmer Kühle im Kern, ist es ein Wein mit wunderbarer Frucht nach Sauerkirsche! Übrigens sind auch die Rosés von Pech-Redon eine besondere Empfehlung wert!


 

¢       2006 Coteaux du Languedoc-La Clape 'Les Cades'                                                                          7,20

¢       2004 Coteaux du Languedoc-La Clape 'L'Épervier'                                                                          9,95

¢       2001 Coteaux du Languedoc-La Clape 'La Centaurée'                                                                   17,50

 

 

La Clape ist ein wildes Terroir gleich am Mittelmeer. Dennoch gedeiht die Rebe hier - die Hitze gefällt ihr.

 

 

 

Corbières - Terroir de Quéribus

 

Domaine du Grand Arc Cucugnan

 


Fabienne und Bruno Schenck erzeugen auf ihrer Domäne im Herzen der Haut Corbières, im Terroir Quéribus, wunderbar schmeckende Weine mit strahlender Frucht mit Noten von saftig-reifen dunklen Beeren, animierend und glockenklar!

Die beiden, die aus der Schweiz stammen, betreiben die Domäne seit 1995. Die Weinberge sind allerdings viel älter. Familie Schenck entschloß sich 1990, Grand Arc zu übernehmen: 50 ha insgesamt, davon 22 ha Weinberge, 19,5 ha mit roten Rebsorten, Grenache, Carignan, Syrah, Cinsault, Mourvèdre, der Rest mit weißen. Das weitere Gelände ist garrigue, das typische Buschheideland der Region, sowie Gebäude, die zum größten Teil restauriert werden mußten. In diesen entstanden sowohl die Kellerei als auch ein Gästehaus.

Die Reben wachsen auf Abhängen in reiner Südausrichtung. Die Gebirgszone der Haut Corbières bietet erhebliche Temperatur­unterschiede zwischen den heißen Tagen und den kühlen Nächten. Der Tramontane-Wind aus den Bergen hält die Trauben trocken und die Gefahr von Pilzerkrankungen gering. Der kieseldurchsetzte kalkhaltige Tonboden ist bestens geeignet zur Erzeugung ausdrucksstarker Rotweine. Schonender Umgang mit der Natur, kein Einsatz von Herbiziden, niedrige Erträge, Handlese und ein wohlüberlegter Einsatz von Eichenfässern, das sind die Voraussetzungen eines guten Zusammenspiels von Boden, Klima, den verschiedenen Rebsorten und der Weinpassion der Besitzer der Domaine du Grand Arc.

Der fruchtige, dunkelbeerige Nature d'Orée entsteht zu gleichen Teilen aus Carignan, Cinsault, Genache, Mourvèdre und Syrah und reift ohne Holzeisatz. Die Réserve Grand Arc wird aus 55 % Carignan, 30 % Grenache und 15 % Mourvèdre erzeugt und reift auch in der Cuve - tolle Frucht, schönes Gerüst von der Mourvèdre, Frische und Struktur. Seidig und fein kommt die Cuvée des Quarante daher (45 % Carignan, 35 % Grenache, 20 % Syrah). Teils im Eichenholz ausgebaut, ist es ein finessenreicher und eleganter Wein. Mächtig, komplex und von ganz tiefer Struktur, auch intensiver Würze ist En Sol Majeur (das heißt G-Dur, eine Tonart, die oft als festlich, klar und hell beschrieben wird). Er wurde aus 60 % Grenache und 40 % Syrah gekeltert. Die Tannine sind fein und geschmeidig, der Wein sehr ausgewogen und äußerst lagerfähig.

 

¢       2008 Corbières 'Nature d'Orée'                  6,25

¢       2007 Corbières 'Réserve Grand Arc'            7,50

¢       2006 Corbières 'Réserve Grand Arc'            7,50

¢       2007 Corbières 'Cuvée des Quarante'         9,50

¢       2006 Corbières 'En Sol Majeur'                13,00

 



 

Frankreich                                      

 

Roussillon

 

Domaine Boudau Rivesaltes

 


Die Domaine Boudau wird heute von den Geschwistern Véronique und Pierre Boudau geleitet. Gegründet wurde sie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Hippolyte Boudau. 1940 übernahm sein Sohn Henri das Gut; er erweiterte den Weinbergsbesitz und pflanzte vor allem Grenache Noir neu an. Dazu wählte er hochwertiges Pflanzgut in Châteauneuf-du-Pape aus, was sich noch heute in der Qualität der Weine widerspiegelt. Die Böden der Domaine Boudau bieten dieser Rebsorte ideale Bedingungen.

Als Henri 1967 plötzlich starb, hinterließ er seiner Frau Anne-Marie und den drei kleinen Kindern rund 60 ha Rebfläche. Zu dieser Zeit wurden noch, wie schon von Beginn an, die traditionellen Süßweine Rivesaltes und Muscat de Rivesaltes erzeugt; allerdings brach das Geschäft damit Ende der 80er Jahre stark ein. Im Jahr 1992 beschloß die Familie Boudau, die Produktion vor allem auf trockene Weine umzustellen. Die beiden jüngeren Kinder Véronique und Pierre gaben ihre erlernten Berufe auf und übernahmen die Leitung des Gutes.

Der Rebsortenspiegel der Domäne wird von der Grenache mit mehr als der Hälfte des Bestandes dominiert. Für die Rotweine gibt es weiters Syrah und Carignan; für die weißen Muscat de Rivesaltes und trockenen Muscat gibt es auch Muscat à petit grain und Muscat d'Alexandrie.

Die heute 48 ha Weingärten der Domäne liegen in der Nachbarschaft von Rivesaltes, nördlich von Perpignan. Sie verteilen sich auf zwei Lagen. Im Norden von Rivesaltes und dem Flußlauf des Agly, auf den Ausläufern des Massif des Corbières, liegt 'Le Clos' mit rund 23 ha. Die zusammenhängende Rebfläche zwischen Salses und Espira de l'Agly steht auf felsigem Untergrund mit kalkhaltigem Tonboden. Die schroffen Abhänge sind nach Südost exponiert und profitieren vom Tramontane, dem sehr trockenen Nordwestwind. Hier gedeihen Grenache und Syrah, die zu den Appellationen Côtes du Roussillon und Côtes du Roussillon Villages zählen. Sie erbringen allein durch die rauhen Lebensumstände ganz geringe Erträge um 20 hl/ha.

Der zweite Weinberg, 'La Pinède', befindet sich auf dem Plateau von Baixas, südwestlich von Perpignan. Auch diese 25 ha liegen beisammen. Die kalkhaltigen Böden liegen auf einer Terrasse aus der letzten Eiszeit. Die meisten Parzellen sind mit großen Flußkieseln (galets roulés) durchsetzt - idealer Boden für die über 50jährigen Grenache-Reben, die hier immer hervorragend ausreifen! Auf rund 4 ha steht auch Muscat à petit grain, aus dem trockener Muscat gekeltert wird. Es ist einer der frühreifsten Muscat-Weinberge Frankreichs.

Auf der Domaine Boudau werden alle Trauben von Hand geerntet. In normalen Jahren beginnt die Lese mit den frühesten Sorten Mitte August, die letzten Trauben werden Ende Oktober geborgen. Bereits in den Weinbergen wird das Lesegut selektiert, eine weitere Kontrolle und Auslese findet am Sortiertisch in der Cuverie statt. Die Kellerei wurde 1999 erneuert. Eine moderne Ausrüstung ermöglich äußerst schonenden Umgang mit dem Lesegut, um Weine von höchstmöglicher Qualität zu erzeugen. Der Keller ist klimatisiert, um die kostbaren Weine vor der südlichen Hitze zu schützen.

Alle Parzellen werden getrennt vinifiziert, um ihre Eigenarten zu erhalten. Die Trauben werden entrappt; nach der traditionellen Maischegärung für die Roten erfolgt Untertauchen des Tresterhutes, méthode rémontage, Temperaturkontrolle und Aufrühren der Hefen je nach Bedarf der einzelnen Cuve. Die fruchtigen Weine werden recht jung abgefüllt, wogegen die Côtes du Roussillon und Côtes du Roussillon Villages länger im Keller reifen, teils in Cuves, teils auch in Eichenholzfässern.

Der rote Côtes du Roussillon 'Le Clos', gekeltert aus 70 % Grenache Noir, 20 % Syrah und 10 % Carignan, reift ohne Holzeinfluß in großen Cuves; er zeigt eine Fülle von Frucht, rote Beeren im Über­fluß! Dazu kommt eine schöne Kraft und angenehme Würze. Gefällt zu herzhaften Wurstspeisen, zu Ge­grilltem und dunklem Braten. Dank des dezenten Tannins auch ohne Speisen wunderbar!

In der  'Cuvée Henri Boudau' finden wir 60 % Syrah, außerdem 30 % Grenache Noir und 10 % Carignan. Er reift etwa ein Jahr in Eichenfässern, teils neu, teils mehrfach gebraucht. Der Wein ist kraftvoll, hat aber auch eine tolle Frische, komplexe Struktur und wunderbare Frucht mit Noten von dunklen Früchten sowie seidige, feine Tannine. Lammgerichte und kräftige Käse passen gut. Die Cuvée Tradition enthält mehr Grenache, reift auch ein Jahr im Eichenholz, allerdings ausschließlich in mehrfach gebrauchten Fäs­sern. Sie ist ein Tiefstapler: in sich ruhend und wunderbar komplex, dabei ausbalanciert und sehr nachhaltig. Sie ist ein besonders guter Tischgenosse: zu Wild, das nicht gut tanninreiche Weine verträgt, zum dunklen Braten und mehr.

Der 'edelsüße' Rivesaltes Grenat 'Sur Grains' ist rein aus Grenache gekeltert: feines Spiel zwischen elegantem Tannin, sehr angenehmer Süße und glockenheller Frucht mit dunklen Aromen macht den Wein hochspannend. Er ist kräftig, würzig, sehr nachhaltig - ideal zum Schokoladendessert! Der klassische Muscat de Rivesaltes ist ein wunderbarer weißer Süßwein mit köstlicher Frucht, perfekt zu Gänse­leber und besonders zu fruchtigen Desserts. Sein 'Gegen­spieler' ist der erfrischende trockene Muscat, mit schöner Frucht und weicher Säure ein hervorragender Wein zur leichten Küche!


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.domaineboudau.fr/

 

¢       2009 Côtes du Roussillon 'Le Clos'                                                                                                 folgt

¢       2007 Côtes du Roussillon Villages 'Tradition'                                                                                   8,90

¢       2005 Côtes du Roussillon Villages 'Tradition'                                                                                   8,50

¢       2006 Côtes du Roussillon Villages 'Cuvée Henri Boudau'                                                                 11,25

¢       2007 Côtes du Roussillon Villages 'Patrimoine'                                                                               17,50

¢       2006 Côtes du Roussillon Villages 'Patrimoine'                                                                               16,90

 

©       2008 'Petit Closi' Rosé                                                                                                                  6,80

 

£         2009 Muscat Sec                                                                                                                         7,40

 

k       2009 Muscat de Rivesaltes -Vin Doux Naturel-                                                                               12,90

k       2007 Rivesaltes Grenat 'Sur Grains' -Vin Doux Naturel- (Roter Süßwein aus Grenache)                        13,90

 


 

Frankreich                                      

 

Roussillon: Tautavel

 

Mas de la Devèze Tautavel

 


Als Olivier Bernstein 1989 sein BWL-Diplom erwarb, gab es noch keinen Gedanken an ein Leben als Winzer. Sein erster Job führte in nach Taiwan, wo er in Sachen Untergrundbahn und TGV im Einsatz war. China, Südasien und Venezuela waren weitere Stationen. Auf seinen Reisen lernte er viele Aromen und Geschmäcker kennen und verfiel ihrer Vielfalt. Ein weiteres wichtiges Ereignis geschah am 7. Dezember 1991: ein umfangreiches Menu beim Drei-Sterne-Koch Robuchon sensibilisiert ihn für hochwertige Speisen, auch die Harmonie mit Wein. "Das werde ich nie vergessen!" sagt Olivier. Und er besucht alle Spitzenköche Frankreichs.

Bernstein liebt Veränderungen. Sein Großvater hatte in Kassel den Verlag Bärenreiter gegründet, der musikalische Gesamtausgaben, Klavierauszüge, Noten und mehr editiert. Dort wurde ihm eine Stelle angeboten, die Olivier sofort annahm. Allerdings: bald begann ihm Frankreich zu fehlen. Immer wieder fuhr er also für kurze Zeit heim und entwickelte eine immer intimere Beziehung zum Wein: "Ich kochte ein wenig und öffnete jeden Tag eine andere Flasche Wein, bis ich entdeckte, daß der Wein das Wichtigste in meinem Leben geworden war!"

Um den Weinbergen näher zu sein, zog Olivier endgültig nach Frankreich zurück. Alle freie Zeit wurde in Winzerbesuche gesteckt, er diskutierte mit ihnen, sah bei der Arbeit zu, saugte sich mit Wissen voll. Letztlich aber wolle er seinen eigenen Wein machen. Im Alter von 35 Jahren nahm er zusammen mit seiner Frau Anne-Lise ein Önologiestudium an der Weinbauschule in Beaune auf. Die Ausbildung komplettierten sie mit Praktika bei Thierry Allemand in Cornas an der Rhône und bei Henri Jayer in Vosne-Romanée.

Parallel dazu suchte und fand Olivier den passenden Ort, um Weine aus Grenache zu erzeugen. Das ist nämlich seine bevorzugte Rebsorte. Im Sommer 2002 restaurierte er ein aufgegebenes Land­gut (= mas) bei Tautavel im Roussillon und erbaute dort einen völlig neuen Keller. Olivier Bernstein war Winzer geworden!

Bernstein kaufte 15 ha Reben in Hanglagen auf tonigem Kalkstein und Schiefer in etwa 180 m Höhenlage. Der Blick von dort ist atemberaubend: auf der einen Seite des Tals liegen der Naturpark bei Maury und die Katharerburg Quéribus, auf der anderen Seite reicht der Blick bis zu den Pyrenäen und zum Mont Canigou mit seinem stets verschneiten Gipfel. Der ständig wehende Tramontane schützt die Reben hier vor Pilzkrankheiten.

Olivier bearbeitet seine Weinbergsflächen so, daß er gesunde, konzentrierte Trauben ernten kann, die ihr Terroir widerspiegeln. Alle Arbeiten in den Reben haben dieses Ziel. Wenn die Trauben nach der Ernte im Keller ankommen, werden sie nochmals ausgelesen. Die Maßnahmen, die im Keller eingesetzt werden, haben intensive Frucht und delikate Finesse als Ziel. Die Weine reifen in den Cuves oder Holzfässern lange auf ihren Feinhefen.

Die Weine von Olivier Bernstein haben eine wunderbare, feine Frucht, unterlegt von schönen würzigen Noten und abgerundet von saftigem, fast süßlichem, samtigem Tannin. Der jugendliche Sarabande wird je zu einem Drittel aus Grenache, Syrah und Carignan gekeltert, ein leicht und angenehm zu trinkender Wein, der einen guten Einstieg in die Region von Tautavel darstellt. Frisch, fruchtig und mit schöner Reife zeigt sich La 66, reicher Fond von 60 % Grenache, feine Frucht von 30 % Syrah und schöner Schliff von 10 % Carignan. Endlich, sehr konzentriert und üppig Le Rouge, aus ganz kleinen Erträgen, der große Rote der Domäne. Grenache mit 30 % Syrah, in ein- und zweijährigen Barriques ausgebaut. Kom­plex, Aromen von Gewürzen und reifen dunklen Früchten, sehr vornehm.


 

¢       2006 Côtes du Roussillon Villages 'Sarabande'                                                                                6,95

¢       2006 Côtes du Roussillon Villages 'La 66'                                                                                      10,80

¢       2005 Côtes du Roussillon Villages 'Le Rouge'                                                                                 15,50

 

 

 

 


 

Frankreich                                      

 

Loire: Centre

 

Domaine A. Cailbourdin Maltaverne - Pouilly-sur-Loire

 


Das Anbaugebiet von Pouilly-Fumé liegt auf den Hügeln aus Kalk und Feuerstein bei Pouilly-sur-Loire, an denen der Fluß gemächlich vorbeifließt. Hier keltert Alain Cailbourdin seine Weißweine aus einer einzigen Rebsorte, der Sauvignon Blanc. Er besitzt die 16-ha-Domäne seit 1980; die Hälfte seiner Reben ist zwischen 40 und 70 Jahre alt, die anderen hat er nach 1980 gepflanzt. Seine Weinberge liegen auf verschiedenen Hängen, deren Weine er separat ausbaut. Ertragsbegrenzung, Ausbrechen überflüssiger Triebe am Stock, teilweise Begrünung der Weinberge, integrierter Pflanzenschutz und Beachtung der öko-biologischen Zyklen legen den Grundstock für hohe Traubenqualität. Alain erntet im Augenblick optimaler Reife, jedoch nicht überreif, was Leichtigkeit und Frische seiner Weine erklärt; im Keller wird traditionell, auch mit Spontangärung, aber mit moderner Ausrüstung gearbeitet, und große Sorgfalt und Hygiene erklären die Eleganz, Feinheit und glasklare Frucht der Weine. Alains Weine sind durchgängig von angenehmer alkoholischer Leichtigkeit.

Zwischen Boisfleury und dem Hügel von St. Andelain stehen die Reben für die 'Cuvée de Boisfleury' auf einem Plateau mit unterschiedlichen Böden: ‚Calcaires du Barrois‘ mit viel hartem Kalkstein und sandige Formationen mit Feuerstein (‚silex‘). Der Wein besticht mit seiner frischen Frucht mit Aromen von Passionsfrucht, Mandarine und Akazie; servieren Sie ihn als Apéritif oder zu leichten Mahlzeiten, besonders zu Fisch.

Rund 40jährige Reben stehen in der Lage 'Les Cornets' auf 'Marnes kimméridgiennes', einer stark von Steinen und Ammoniten und kleinen Austern durchsetzten Mergelschicht, sehr typisch für Pouilly-Fumé. Ein saftiger Wein, eher rund, mit schöner Kraft und Länge. Er begleitet hervorragend helles Fleisch wie Kalb und Huhn in cremigen Saucen.

'Les Cris' liegt in bester Südwestlage gleich am Fluß auf dichtem, feinkörnigem Kalk (‚portlandien‘), brillantes Sauvignon-Terroir. Ein Wein mit brillanter Rasse und knackfrischer Frucht, nachhaltig und elegant, mit dichter Textur und fokussierter Mineralität. Bestens zu Fischgerichten geeignet, aber auch zu feinen Ziegenkäsen.

Cailbourdins Weine sind von großer Klasse und gehören zur absoluten Spitze der Appellation!

 

£       2005 Pouilly-Fumé 'Cuvée de Boisfleury'    11,50

£       2006 Pouilly-Fumé 'Les Cornets'               12,50

£       2008 Pouilly-Fumé 'Les Cris'                     13,80

£       2006 Pouilly-Fumé 'Les Cris'                     13,00

£       2006 Pouilly-Fumé 'Les Cris'        0,375       7,30


 

Ihr Blick auf POUILLY-SUR-LOIRE:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/cailbourdingoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.domaine-cailbourdin.com/

 

 

 

 

 

Links kommt Alain Cailbourdin aus seiner Kellerei; rechts stehen Comte Georges und Gräfin Anne in ihrem historischen Keller und freuen sich, daß sie mit dem Besucher den kompletten neuen Jahrgang vom Faß kosten können: Parzelle für Parzelle ist getrennt vergoren und muß noch assembliert werden.

 

 

Château de Thauvenay Sancerre

 


Château de Thauvenay ist seit 1820 im Besitz der Familie von Comte Georges de Choulot de Chabaud la Tour. Es umfaßt 17 ha Wein­berge an den Südwesthängen südlich des Städtchens Sancerre, im Weiler Thauvenay. Comte Georges führt das Gut mit seiner Frau, Comtesse Anne de Choulot. Die beiden haben drei Töchter und vier Söhne. Aber nur der Jüngste, Maxime, interessiert sich für das Weingut und ist nach abgeschlossener Ausbildung inzwischen voll in den Betrieb integriert.

Der äußerst umgängliche und lebensfrohe Graf erzeugt traditionelle Weine. In seinen Weinbergen steht ausschließlich Sauvignon Blanc, und in seinen Kellern entsteht ausschließlich Sancerre. Die jüngsten Reben sind 10 Jahre alt, in den älteren Weinbergen stehen über 80jährige Reben mit geringem, aber besonders hochwertigem Ertrag. Die Reben stehen auf jurassischem Kalk, stark mit Steinen durchsetzt, die von fossilen Muscheltieren stammen, zu geringen Teilen auch mit Feuerstein. Das erklärt, warum die Weine vom Château de Thauvenay so wunderbar ausgewogen sind und eine saftige, frische Frucht haben. Es sind schlanke, rassige Weine, elegant und mit schönem Körper. Die feine, frische Frucht des Sauvignon wird von guter Struktur unterlegt. Durch ihre traditionelle Bereitung und gute Kraft ist die Frucht sehr gut in das gesamte Aromabild mit Kopfnoten von reifen gelben Früchten integriert.

Der Keller des Weingutes ist sehr malerisch untergebracht: keine 500 Meter von den Reben entfernt, befindet er sich im Kreuz­gewölbe der romanischen Kapelle des Châteaus aus dem 12. Jahrhundert. Die Kapelle wurde einst über einem gallo-römischen Tempelbezirk samt seiner Quelle errichtet.

Der Graf macht keine Weine mit vorlauter Frucht, die nach Kalt­gäraromen schmeckt und nach einigen Monaten in sich zusammen­fällt. Im Gegenteil, die Thauvenays sind sehr gut lagerfähig und entwickeln sich prima über einige Jahre im Keller - wenngleich sie natürlich auch jung ein Genuß sind! Château de Thauvenay steht für erstklassige, rassige und ganz klassische Weine der Appellation Sancerre.

 

 

£       2006 Sancerre 'Château de Thauvenay'    11,95


 

Ihr Blick auf CHÂTEAU DE THAUVENAY:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/thauvenaygoogle.htm

Ihr Klick zum Weingut: http://www.chateaudethauvenay.com/

 

 

 

Frankreich                                      

 

Loire: Centre

 

Domaine Philippe Gilbert Menetou-Salon

 


Menetou-Salon ist eine in Deutschland recht wenig bekannte Loire-Appellation mit Weinen von großer Klasse. Sie erstreckt sich auf nur rund 420 ha über zehn Gemeinden im Westen von Sancerre, einige Kilometer nördlich vom mittelalterlichen Bourges. Ein großer Liebhaber der Weine dieser Region war Jacques Coeur, der Finanz­minister Karls VII. (1440),  und er hatte hier auch Weinbergsbesitz.

Menetou-Salon liegt geologisch im Pariser Becken und hat sehr ähliche Böden wie Sancerre, nämlich überwiegend Mergel und Kimmeridgium-Kalk jurassischen Ursprungs. Oftmals findet man versteinerte kleine Muscheln in den Böden.

Außer den Böden verbinden die beiden Appellationen ihre Rebsorten. Genau wie beim Nachbarn, sind auch in Menteou-Salon nur zwei Sorten zugelassen: in den geeigneten Hanglagen wächst Sauvignon Blanc für den Weißwein, der etwa 70 % des Ertrages der Appellation ausmacht. Auf dem Rest wächst Pinot Noir für Rotweine und Rosés. Hier sind die Vorraussetzungen für die burgundische Paradesorte gut. Sie profitiert von den Böden und vom atlantischen Klima, das ihr Delikatesse und die Aromen von kleinen roten Früchten verleiht.

Auf die Weine von Philippe Gilbert bin ich durch Zufall gestoßen, aber sie haben mich auf Anhieb elektrisiert: sie sind fein, elegant, ausgewogen, dabei dicht und finessenreich!

Gegründet wurde die Domäne im Jahre 1768 und war seitdem ununterbrochen in Familienbesitz. 1998 übernahm Philippe Gilbert die Leitung. Heute Ende dreißig, zählt er zur jüngeren Winzer­gene­ration (ist übrigens gerade zum Präsidenten des Appellationskomi­tees gewählt geworden, ist also in Menetou sehr geachtet). Unterstützt wird er vom Önologen Jean-Philippe Louis. Man sagt den beiden nach, daß sie mit ihrem gemeinsamen Streben nach höchster Qualität und ihrem hervorragenden Fachwissen ein sehr gutes Team bilden. Auch die Arbeiten im Weinberg zählen zu Jean-Philippes Aufgaben, wie die Pflege der Weinstöcke, Wetterbe­obachtungen und die Beobachtung des Mondkalenders.

Dieser wird auf der Domäne immer wichtiger: Philippe stellt sein 27-ha-Weingut komplett auf biodynamische Arbeitsweise um. Er selber fragt sich oft, warum er nicht immer schon so gearbeitet hat: lebendige Böden, Rebstöcke mit ganz anderem Glanz auf den Blättern....

Bei Philippe stehen mehr rote als weiße Reben in den Weingärten. Seine Rotweine sind seidig, mit betont eleganter Frucht, in den Kopfnoten kleine rote Früchte. Der Menetou-Salon Rouge wird in einer Kombination von Edelstahl und großem Holzfaß ausgebaut und ist angenehm frisch; die Cuvée ‚Les Renardières‘ reift burgundisch in kleinen Fässern und ist komplex und würzig. Von bestechender Frucht und umwerfender Frische ist der Rosé mit seiner feinen Pinot-Noir-Note.

Der weiße Menetou erinnert an Orangenblüten und Quitte, etwas an schwarze Johannisbeeren, an frischen Apfel, eine Spur Honig und Gewürze - Sauvignon at it‘s best!

Dem Liebhaber der großartigen Appellationen am Oberlauf der Loire kann ich die Weine dieser außergewöhnlichen Domäne nur wärmstens empfehlen!

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www2.domainephilippegilbert.fr/

 

£       2008 Menetou-Salon Blanc                      12,90

£       2007 Menetou-Salon Blanc                      12,90

£       2006 Menetou-Salon Blanc                      11,50

 

¢       2008 Menetou-Salon Rouge                     13,75

¢       2005 Menetou-Salon Rouge                     11,80

 

¢       2007 Menetou-Salon Rouge

          'Les Renardières'                                    21,90

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links oben steht Philippe Gilbert mit seinem Kellermeister Jean-Philippe Louis im Holzfaßkeller. Es wird junger roter Renardières verkostet.

Auf dem Kalksteinstück links, in den Weinbergen von Menetou-Salon fotographiert, erkennt man gut die kleinen Muscheln, die in früheren Zeitaltern den Boden ge-bildet haben.

 

 

Frankreich                                      

 

Loire: Anjou

 

Domaine de Juchepie Faye d'Anjou

 


Das belgische Ehepaar Eddy und Mileine Oosterlink-Bracke betreibt diese Domäne am Layon, dem "edelsüßen" Nebenfluß der Loire. Sie bewirtschaften das gut nach den Grundsätzen des biologischen Weinbaus. Insbesondere die Lese wird mit Riesenaufwand betrieben, wie es hier in der Gegend üblich ist: die Gewinnung großer edelsüßer Weine erfordert oftmals viele Durchgänge (das sogenannte "tri"-Verfahren), um immer nur die optimal gereiften Beeren zu ernten - was natürlich auch der Qualität des trockenen Weines zugute kommt. Die Weine werden ausschließlich aus der Rebsorte Chenin Blanc gekeltert. Die Familie Oosterlink-Bracke setzt prinzipiell keine Reinzuchthefen zu und chaptalisiert die Weine nicht. Sie werden im kleinen Eichenholzfaß vergoren und ausgebaut, 'La Quintessence de Juchepie'  zu 100% in neuen Fässern.


 

£       2005 Le Sec de Juchepie 'Le Clos'                                                                                               15,80

k       2005 Coteaux du Layon Faye ' Les Quarts de Juchepie '                                                                 22,50

k       2005 Coteaux du Layon Faye ' La Quintessence de Juchepie '                                          0,5           38,50

 

 

Domaine des Quarres Rablay-sur-Layon

 


Im Jahr 1949 läßt sich Alfred Bidet als Winzer in Rablay-sur-Layon nieder und gründet die Domaine des Quarres. Stück für Stück kauft er gute Weinberge zusammen, besonders die Parzellen auf dem steilen Hang in reiner Südlage, der 'La Magdelaine' heißt, haben es ihm angetan. Der Boden besteht hier aus schwarzem Schiefer, durchsetzt mit vulkanischem Rhyolit. Weil die Erde so mager ist, müssen die Reben um ihre Nahrung kämpfen. Das ergibt Tiefe und Aroma im Wein. Bidet erwirbt alle Parzellen der Spitzenlage, die 13 ha am Stück werden terrassiert und ausschließlich mit Chenin Blanc bepflanzt. 1986 übernehmen Alfreds Tochter Sylvaine Bidet und ihr Mann Luc Arenou die Domäne mit ihren heute 32 ha. Im Januar 2008 haben sie das Gut an ihre Mitarbeiter Cédric und Véronique Aubert-Goudron verkauft.

Die Hauptrebsorte auf der Domäne ist mit über 20 ha der Chenin Blanc, aus dem vor allem edelsüße Weine gewonnen werden. Edelsüße sind in diesem Abschnitt der Loire die Hauptproduktion, die Möglichkeiten sind dafür excellent - und der Chenin Blanc! Leider sind diese Weine in Deutschland weitestgehend unbekannt...

Die Ernte der kostbaren edelsüßen Tropfen findet in mehreren selectiven Lesegängen statt, in normalen Jahrgang werden etwa zwischen dem 20. Oktober und em 15. November 5 bis 6 "tris" durchgeführt. Die besten edelsüßen Weine der Domäne wachsen ohne Zweifel in der Lage La Magdelaine. Es gibt drei Weine - vorausgesetzt, das Weinjahr gibt es so her. Der "normale" Coteaux du Layon Faye "La Magdelaine" ist ein sogenannter Vin Blanc Moelleux, entspricht einer leichten Beerenauslese und wird im Edelstahl ausgebaut. Deshalb hat er auch eine überbordende Frucht - reife gelbe Früchte -, dazu ein schönes Säurespiel. Toll als Apéritif an warmen Tagen!

Die beiden noch reicheren Weine werden als Vins Liquoreux eingestuft. Coteaux du Layon Faye "La Magdelaine Prestige" ist mit einer üppigen Beerenauslese allerbester Qualität vergleichbar, und die Sélection des Grains Nobles bzw. MYLORD hat die Klasse einer feinsten Trockenbeerenauslese. Diese beiden Weine reifen im Eichenholz, um die üppigen Aromen zu verdichten.

Der Sauvignon Blanc - zur Erhaltung der frischen Frucht im Edelstahl ausgebaut - wächst am linken Layon-Ufer; er hat eine strahlende Frucht mit Frische und Rasse, schönen Blütennoten und Aromen weißer Früchte - und ist auch preislich sehr attraktiv!

Nicht zu vergessen sind die Roten! Die Cuvée Tradition, ausschließlich aus Cabernet Franc, ist der Inbegriff roten Loireweins, wo diese Rebsorte ja ein verkanntes, aber glückliches Dasein führt. Der Wein ist rund und sehr ansprechend. Tiefer, kraftvoller auch ist Métis, je zur Hälfte aus Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon gekeltert und in bordelaiser Stilistik ausgebaut.


 

Ihr Blick auf LA MAGDELAINE:  http://www.wein-kern.de/content/wein_li/google_karten/magdelainegoogle.htm

 

£       2007 Sauvignon Blanc                                                                                                                  5,90

£       2005 Anjou Blanc Sec 'Les Graviers'                                                                                               7,50

 

k       2005 Coteaux du Layon Faye 'La Magdelaine' Prestige                                                                  17,50

k       2003 Coteaux du Layon Faye 'La Magdelaine' Prestige                                                   0,5           16,50

k       2005 Coteaux du Layon Faye 'MYLORD'                                                                       0,5           23,90

 

¢       2005 Anjou-Villages 'Métis'                                                                                                          8,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Winter im terrassierten Weinberg La Magdelaine; der Nebel ermöglicht im Herbst, edelsüße Weine zu erzeugen.

 


 

Frankreich                                      

 

Madiran

 

Producteurs Plaimont Saint-Mont

 


Das Anbaugebiet Madiran, am Fuße der Pyrenäen gelegen, ist vor allem für seine kraftvollen, dunkeln und tanninreichen Rotweine aus der Rebsorte Tannat bekannt. Heute gibt man ihnen gerne einen kleinen Anteil an Cabernet Sauvignon und/oder Cabernet Franc bei, damit die Weine mehr Frucht und samtigeres Tannin haben.

1979 gründeten einige Winzer in der Gascogne die Genossenschaft Plaimont, die seither von André Dubosc geleitet wird. Neben einigen renommierten Weingütern sind die Producteurs Plaimont eine wichtige Stütze der Region "Südwest". Ihre Weine sind sehr seriös und gebietstypisch. Der saftige 2005er Reserve ist ein wunderbares Beispiel für einen ausgewogenen Madiran.

 

¢       2005 Madiran Reserve 'Rive Haute'            7,70


 

 

Bergerac

 

 

Château Tourmentine Monestier

 


Das Bergerac wird bisweilen als der kleine Bruder von Bordeaux betrachtet, was nicht richtig ist, denn die Weine aus Bergerac haben ihre Eigenständigkeit. Sie sind in der Regel fruchtiger und etwas weniger tanninbetont als die Weine aus Bordeaux. Jean-Marie Huré bereitet seine schöne Cuvée L'Epicuria zu 80 % aus Merlot sowie Cabernet Sauvignon, und der lebendige Bergerac Blanc ist je zu Hälfte aus Sauvignon Blanc und Sémillon. Hochspannend ist auch der Saussignac: aus edelfaulen Sémillon-Trauben, im Barrique vergoren und ausgebaut - nun, das erinnert doch wieder an Sauternes!

£       2006 Bergerac Blanc Sec                            5,25

 

¢       2004 Bergerac Rouge                                5,55

¢       2004 'L'Epicuria de Tourmentine'

                   Élevé en fûts de chêne                     8,90

 

k       2001 Saussignac 'Chemin Neuf'     0,5      19,95

 


 

 

Bordeaux

 

Château Vieux l'Estage Romagne

 


Benoît Maulun und Nicole Dupuy bewirtschaften 35 ha Weinberge; auf 14 ha stehen weiße Trauben, die restlichen 21 ha teilen sich die klassischen bordelaiser Rotweinsorten. Der Rotwein ist feinfruchtig und herzhaft.

 

¢       2005 Château Vieux l'Estage

                   Bordeaux Supérieur                          5,25

 


Château Pontet-Laroche (Bel Air) Baurech

 

¢       2003 Château Pontet-Laroche Premières Côtes de Bordeaux                                                             7,70

¢       2004 Château Laroche Bel Air Premières Côtes de Bordeaux                                                           11,40

 

Château Pontet-Teyssier St. Emilion

 

¢       2003 Château Pontet-Teyssier St. Emilion Grand Cru                                                                      13,25

 


 

ITALIEN                                           

 

Friaul

 

di lenardo Gonars

 


Bereits im frühen 19. Jahrhundert hat die Familie Di Lenardo im Dörfchen Ontagnano Weinbau betrieben. Der Weiler gehört zu Gonars und liegt südlich von Udine in der Weinbauzone Friuli Grave. Das alte Gutshaus der Familie Di Lenardo mit den stattlichen Zedern neben dem repräsentativen Eingang vermittelt den Eindruck von Großzügigkeit, Solidität und südlicher Anmut.

Der heutige Gutschef ist der umtriebige, junge und hochmotivierte Massimo 'Max' Di Lenardo. Er übernahm den Betrieb 1987 und erneuerte die alten Strukturen mit dem Ziel, ausschließlich qualitäts­orientiert zu arbeiten. Zunächst einmal wurden nur noch Trauben aus eigenem Lesegut verarbeitet. Heute stehen 45 ha unter Reben, 5 davon sind zuge­pachtet. Die Pflanzdichte mit sorgfältig ausgewählten Klonen wurde erhöht, bis zu 6500 Reben pro ha. Der Ertrag wird rigoros begrenzt, außerdem ist heute Handlese aller Trauben selbstverständlich. Der Keller ist heute einer der modern­sten im Friaul, damit die feinen Aromen der Weine perfekt erhalten werden können. Die Abfüllung geschieht zum Beispiel aus diesem Grunde teils unter Vakuum.

Eines der zentralen Themen für Massimo ist das Terroir. Jeder seiner reinsortigen Weine kommt aus einer Einzellage, die für diese Reb­sorte hervorragende Bedingungen aufweist. Allerdings sagt er auf die Frage, wo seine Wein herkommen nicht etwa: aus dem Friaul, sondern: vom Mond. Damit will er ausdrücken, daß die Handschrift des Winzers bei seinen Weinen noch wichtiger ist als die Herkunft.

Der Klassiker Pinot Grigio hat eine schöne Kraft, ist breitschultrig und dennoch elegant und rassig. Der Chardonnay hat neben seiner Cremigkeit eine begeisternde Frische und Lebendigkeit - wunderbarer Trinkfluß! Friulano: früher hieß die Rebsorte des TOH! Tocai Friulano, das geht heute wegen des Tokajers nicht mehr. Der neue Name lautet eben Friulano. Der nachhaltige Wein ist voller Kraft, dabei sehr ausgewogen und mit zartem Säurespiel.

Die alte, boden­ständige rote Rebsorte Refosco wird vor allem in der Provinz Friaul-Julisch-Venetien angebaut. Di Lenardo gelingt ein Wein mit herrlicher Kirschfrucht und ganz sanfter Säure daraus, rund, saftig und voller Frische! 'Ronco Nolè' wird aus Refosco, Merlot und  Cabernet Sauvignon gekeltert und im Holzfaß ausgebaut. Sanftes, feinkörniges Tannin, feine Würze und warme Aromen mit Noten von Zimt und Koriander kennzeichnen den eleganten Wein.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://dilenardo.it

 

 

£         2009 Pinot Grigio 'Vieris'                 8,95

£         2009 Chardonnay 'Lis Maris'            9,40

£         2009 Friulano 'TOH!'                       9,60

 

¢       2008 Refosco 'Lis Maris'                  8,95

¢       2007 'Ronco Nolè'                         11,80

 

 

Venetien

 

Lenotti Bardolino

 


Lenotti ist eine Kellerei, die alle venezischen Weine produziert. Ich habe mich entschlossen, einige der blitzsauberen Vertreter ihrer Region in meine Liste aufzunehmen: Weine mit ausgewogenem Körper, klar strukturierter, typischer Frucht und sehr gutem Genuß-Geld-Verhältnis!


 

£         2008 Chardonnay delle Venezie                                                                                                    4,35

£         2009 Pinot Grigio delle Venezie                                                                                                     5,75

 

©       2009 Chiaretto Bardolino Classico                                                                                                  4,40

 

 


 

italien                                           

 

Piemont

 

Costa di bussia - tenuta arnulFo Monforte d'Alba

 


Luigi Arnulfo kaufte 1874 die Weinberge und baute das Weingut auf. Costa di Bussia liegt in der Cru-Lage Bussia in der Barolo­gemeinde Monforte d’Alba. Inzwischen gehört das Gut dem umtriebigen Paolo Sartirano. Allerdings verweist der Namenszusatz noch auf den Gründer. Zu Costa di Bussia gehören heute 15 ha Weinberge, die sich unmittelbar am Weingut befinden. Sie liegen auf einem qualitativ hochwertigen Südhang; die einzelnen Parzellen tragen Namen, die auf die kleinbäuerliche Mischkultur früherer Zeiten hinweisen, sie heißen ‘Campo del Gatto’ (Katzenfeld) oder ‘Campo dei Buoi’ (Kuhfeld).

Auf Costa di Bussia wird ausschließlich eigenes Lesegut verwendet, alle Trauben sind aus den eigenen Weinbergen. Wenngleich Haus und Keller in den letzten Jahren von Grund auf modernisiert wurden, ist das Gut dennoch ein bodenständiger, traditioneller Betrieb geblieben.

Die Weine von Costa Bussia sind wunderbare klassische Piemon­teser. Der Barbera hat schöne frische Aromen von kleinen roten Beeren und einen animierenden Trinkfluß. Das ist ein Wein, der seine Heimat zeigt und wirklich Freude macht! Im Barolo kommt der Nebbiolo wunderbar zum Ausdruck. Der Wein ist fein in seiner Struktur, mit zarter Säure, apartem Tannin, und die elegante Frucht ist von reifen roten Beeren geprägt. Der Barolo 'Costa di Bussia' ist kraftvoll, dennoch aber ein feingliedriger Wein mit viel Finesse! Natürlich ist er ein guter Begleiter kräftiger Braten, er schmeckt gut zum Lammkarrée, aber auch mit kräftigen Käsen läßt er sich gut vergesellschaften.

 

¢       2008 Barbera d'Alba                                 9,50

¢       2005 Barolo 'Costa di Bussia                    29,50

 


 

 

 

 

Beni di Batasiolo La Morra

 


Der Weinbergsbesitz von Batasiolo ist inzwischen rund 100 ha groß. Wissend, daß große Weine im Weinberg und nicht im -keller geschaffen werden, liegt der Schwerpunkt des Betriebes auch auf sorgfältigster Weinbergsarbeit. Auf den blau schimmernden Mer­gel­böden wachsen die traditionellen Piemonteser Rebsorten. Beim Gavi wird auf eine frische, lebendige Art geachtet, er ist ange­nehm schlank und rassig. Die Rotweine von Batasiolo verkörpern den traditionellen Typ. Sie sind nur dezent mit Tannin ausstaffiert, was sich als sehr angenehm erweist. Die Lagenweine sind herausragende Exemplare ihrer jeweiligen Herkunft.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.batasiolo.com/

 

£         2008 Gavi                                               7,35

 

¢       2004 Barbera d'Alba                                 6,95

¢       2006 Barbera d'Alba 'Sovrana'                  9,25

¢       2003 Barolo                                           20,50

 

 


 

italien                                           

 

Toscana

 

Fattoria Selvapiana Rufina

 

Chianti Rufina ist ein sehr traditionell geprägtes Anbaugebiet. Seine Weine sind wenig bekannt, obgleich sie von hervorragender Qualität sein können. Selvapiana liegt zwischen Pontassieve und Rufina (östlich von Florenz) und ist ein typisches toskanisches Landgut: es setzt sich aus dem Herrenhaus, dem Weinkeller und anderen, heute stillgelegten Anlagen - z. B. der Ölmühle, dem Getreidespeicher und der Tisch­lerei - zusammen. Selvapiana war lange Zeit Landsitz der Bischöfe von Florenz. Dann ging es in den Besitz einiger reicher Florentiner Händlerfamilien über, unter anderem in den der Scalandroni, bis es 1827 von Michele Giuntini Selvapiana übernommen wurde. Das Gut erstreckt sich über 240 Hektar, wovon rund 45 Hektar dem Weinbau dienen. Die Leitung des Betriebs liegt jetzt seit fünf Generationen in den Händen der Familie Giuntini.

Besonders verdienstvoll war der Einsatz von Francesco Giuntini Antinori, der, nachdem die Landwirtschaftskrise in den 60er bis 70er Jahren der tradionellen Halbpacht ein Ende setzte, viel Grundbesitz verkaufen mußte (16 von 22 Bauernhöfen wurden abgetreten), um das Gut und auch das hohe Prestige des Chianti Rufina selbst zuretten.

Der Gutsverwalter Franco wirkte seit 1952 für seinen Freund, den Besitzer Francesco, und starb im Jahre 1990, worauf Francesco dessen beiden Kinder Federico und Silvia adoptierte.

Federico Giuntini Masseti pachtete den Betrieb seit 2002 und leitet ihn heute erfolgreich zusammen mit seiner Schwester.  Er pflegt seine Sangiovese- und Canaioloreben auf einem stark kalkhaltigen Boden mit sehr unterschied­lichem Gestein.

Auf Grund dieser Böden und der guten Pflege der Rebanlagen produzieren die Giuntini seit langen Zeiten Wein, der in der Jugend zwar noch etwas spröde wirkt, aber ganz ausgezeichnet altert und bei höherer Flaschenreife eine betörende Eleganz zeigt!

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.selvapiana.it/

 

¢       2007 Chianti Rufina 'Selvapiana'                                                                    13,25

¢       2006 Chianti Rufina Riserva 'Bucerchiale'                                                         22,50

 

 

Umbrien

 

Azienda Agricola Matteo Napolini Montefalco

 

Im Herzen Italiens, genauer gesagt in der Region Umbrien, zwischen Florenz und Rom, liegt die Gemeinde Montefalco - zu deutsch Falkenberg -, die ihren Namen von Kaiser Friedrich II. hat, der hier oft zur Falkenjagt verweilte. In der Abtei von Santa Maria di Turrita wurde eine handschriftliche Urkunde aus dem Jahre 1088 gefun­den, aus der hervorgeht, daß schon in jener Zeit hier Wein angebaut wurde.

Südlich der Altstadt befindet sich der landwirtschaftliche Betrieb Napolini inmitten der Reben von Montefalco. Die Familie Napolini besteht aus Matteo und Clara, die immer noch nicht müde sind, sich um das Weingut zu kümmern, und dem Sohn Mario, der ausgebildeter Önologe ist. Die 30 ha Weinberge liegen überwie­gend in Südost-Exposition auf tonigen Lehmböden.

Familie Napolini pflegt ganz besonders die seltene autochthone Rebsorte Sagrantino, aus der zu 100% der Montefalco Sagrantino gekeltert wird. Dieser Wein wird 6 Monate im Barrique ausgebaut und reift anschließend noch 18 Monate im großen Faß aus slowe­nischer Eiche. Er ist kompakt, mit kraftvollen Tanninen und äußerst nachhaltig.

Außerdem werden vor allen Dingen Sangiovese sowie Monte­pulciano und Merlot angebaut, die im Montefalco Rosso und im Rosso dei Monti vorhanden sind. Der saftige Montefalco Rosso wurde ein Jahr im großen Holzfaß ausgebaut; er hat eine würzige dunkle Frucht und angenehme Noten von Kräutern. Rosso dei Monti reifte im Edelstahl und hat schöne Aromen von roten Beeren, eine rassige, lebendige Art und eine schöne Frische.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.napolini.it/

 

¢       2007 Rosso dei Monti                                                                                      6,90

¢       2007 Montefalco Rosso                                                                                 10,80

¢       2004 Montefalco Sagrantino                                                                          23,90

 


 

italien                                           

 

Marken

 

Umani Ronchi Osimo Scalo

 


Im Anbaugebiet Conero Rosso besitzt Umani Ronchi rund 30 ha Weinberge, die überwiegend mit der kraftvollen Montepulciano-d'Abruzzo-Traube bestockt sind. Schon der geschmeidige 'Serrano' zeigt, welches Potential diese Rebsorte hat. Die Lagenweine sind teils sehr stark selectioniert, was ihre hohe Qualität erklärt. Jorio ist in einem modernen Stil vinifiziert. Der 1994er Pelago wurde an der International Wine Challenge 1997 in London als weltbester Rot­wein erkostet!


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.umanironchi.it/

 

¢       2008 Rosso Conero 'Serrano'                                     5,35

¢       2005 Rosso Conero 'San Lorenzo'                              7,60
¢       2005 Montepulciano d'Abruzzo 'Jorio'                         7,70

¢       2003 Montepulciano d'Abruzzo 'Cúmaro'                  18,40

 

 

Abruzzen

 

Villa Cervia Notaresco

 


Die traditionelle Rebsorte der Abruzzen ist der kräftige Montepulciano d'Abruzzo. Die Weine sind kräftig und von gutem Körper. Der Villa Cervia ist ein ausgewogener Wein für alle Tage mit angenehmer Frucht und schöner Fülle.


 

¢       2008 Montepulciano d'Abruzzo                                                                                                     3,90

 

 

Sizilien + Apulien

 

Palazzo Malgara Menfi

 


Sizilien bietet mit seinen unterschiedlichen Böden und vielfältigen Landschaften gute Voraussetzungen für den Weinbau: hohe Sonneneinstrahlung, die gesundes, vollreifes Lesegut begünstigt, gebirgiges Terrain mit vielen Hanglagen in bester Exposition mit kargen Böden und großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht infolge der Höhenlage. Dazu kommt, daß die große Insel über eine Vielfalt autochthoner Rebsorten verfügt. Moderne Weinbereitung hat den sizilianischen Weinbau weit voran gebracht; heute ist etwa die Hälfte der Insel mit Bewässerungssystemen ausgerüstet, die den Reben auch im heißen Klima das Überleben ermöglichen.

Palazzo Malgara ist ein Projekt mehrerer italienischer Önologen, die zeigen wollen, daß sehr wohl moderne, aber herkunftstypische Weine aus den klassischen Rebsorten der Insel zu erzeugen sind Inzolia wird aus der gleichnamigen autochthonen Weißweintraube gekeltert: zartwürzig, in den Aromen zeigen sich grüne Äpfel und ein Hauch Kräuter wie Lorbeer und  Lavendel. Nero d'Avola ist die klassische Rotweinrebe; der Wein ist würzig, nachhaltig und hat schöne Aromen von dunklen Früchten.

Auch Projekte in Apulien werden von Palazzo Malgara betrieben. Daher stammt der Rosso del Salento aus der autochthonen Rebsorte Malvasia Nera unter Beigabe von etwas Negroamaro und Primitivo. Der Wein zeichnet sich durch gute Struktur, Rasse und Würze aus. Der Primitivo di Manduria - aus der Rebsorte Primitivo - ist kraftvoll, dicht, lang, dabei geschmeidig, feurig und sehr ausgewogen.


 

 

£       2007 Inzolia                                     5,90

 

¢       2008 Nero d'Avola                            6,40

 

¢       2007 Rosso del Salento                      6,70

¢       2007 Primitivo del Manduria               7,70

 


 

SPANIEN                                          

 

Empordà

 

Lavinyeta Mollet de Peralada

 


Lavinyeta (das sich korrekt "*lavinyeta" schreibt) ist ein Wein- und Olivengut im Hinterland der Costa Brava im äußersten Nordosten Kataloniens, in der Provinz Girona. Das Weinbaubebiet heißt katalanisch Empordà, hochspanisch Ampurdán und auf deutsch Ampurien. Die Appellation wurde 1975 gegründet. In Deutschland ist sie trotz der Nähe der Touristengebiete nahezu unbekannt. Die Rebflächen liegen auf den Abhängen der Sierra de la Albera und der Sierra de Rodas. Es ist der Tatsache zu verdanken, daß die Landschaft hier relativ isoliert ist und viele Gebiete inzwischen als Natur- oder archäologische Parks ausgewiesen sind, daß es in Ampurien viele unzerstörte prähistorische Zeugnisse gibt.

Knapp 20 km nördlich erreicht man bereits die Pyrenäen, auf deren anderer Seite das französische Roussillon liegt. Das Klima wird hier vom Tramontana beeinflußt, einem starken Nordwind, der trocknend über die Rebflächen weht (und in Frankreich Tramontane heißt). Die Winter sind mild mit wenig Frost und die Sommer heiß, aber durch die Meeresbrise gemäßigt. Es herrschen karge Böden vor, quarzhaltiger Granit und Schiefer ("llicorella"), der auch im Priorat die Böden bildet.

Josep Serra Pla hat mit seiner Familie die Weinberge für sein neues Weingut 2002 erworben. Die Reben, vor allem Carignan und Grenache, waren damals schon zwischen 50 und 75 Jahre alt. Inzwischen umfaßt das Gut 24 ha Reben. 2006 wurde dann der eigene Keller fertig, in dem die die Familie jetzt optimal arbeiten kann.

In den den Weinbergen des Gutes stehen vor allem Grenache und Cariñena (die katalanisch "samsó" heißt), die ergänzt werden von Syrah, Merlot und Cabernet, wie es in den katalanischen Weinber­gen üblich ist. Die Erträge sind gering, und die Ernte geschieht ausschließlich von Hand.

Heus Negre ist ein zarter Wein mit sehr animierendem Trinkfluß! Er wird aus diesen Rebsorten gekeltert: 42% Grenache, 34% Syrah und 24% Cariñena und ganz ohne Holzeinfluß ausgebaut. Im Mund ist er völlig überraschend, elegant, unaufdringlich und doch sehr deutlich, fein und transparent. Unbedingt probieren! Heus Negre wird umweltschonend hergestellt: das Gut ist auf dem Weg zum biologischen Weinbau.

Llavors wird aus 33 % Cariñena, 29 % Merlot, 16 % Cabernet Franc, 16 % Cabernet Sauvignon und 8 % Syrah bereitet. Er wurde fünf Monate in Fässern unterschiedlicher Herkunft ausgebaut. Es durchaus ein opulenter Wein, dennoch mit feiner Struktur und Eleganz, nachhaltig und saftig - beeindruckend! Auch sein Etikett ist beeindruckend: ein auf dem Kopf stehender lokaler Zeitungsartikel vom 23. September 2008, dem Tag, als der Cabernet Sauvignon in reifem Zustand geerntet wurde.

 

¢       2009 Heus Negre                                    10,80

¢       2008 Llavors                                           14,80

 


 

 

Costers del Segre

 

Castel del remei Penelles

 

Das Castell del Remei ist ein stolzes spanisches Schloß, das im Jahr 1780 erbaut wurde. Daran erinnert die in ausgezeichneten Jahrgängen aufgelegte Cuvée ›1780‹. Zum Schloß gehören mehrere Gebäude, die neben der Kirche und einer Getreidemühle auch Platz für 50 Familien (!) bieten. Die Bodega hat ihren Sitz in der Provinz Lérida (katalonisch: Lleida), 120 km westlich von Barcelona. Sie gehört heute Manuel Cusiné, dessen Familie die Besitzung 1982 erwarb.

Don Ignasi Girona Vilanova gründete die Bodega 1870. Sie war die erste in der Region, die selber Flaschenwein vermarktete. Nach der Reblauskatastrophe entschloß sich die Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts als eine der ersten in Spanien, französische Rebsorten wie Cabernet Sauvigon und Merlot sowie Sauvignon Blanc anzupflanzen. Aber selbstverständlich stehen auch klassische spanische Rebsorten in mengenmäßig interessantem Verhältnis, in den Weingärten: Tempranillo, Garnacha Tinta und Macabeo ergänzen den Rebsortenspiegel. Castell del Remei verfügt über 80 ha Weinberge und insgesamt 400 ha Landbesitz.

Die Kellerei wie die Weinberge wurden kürzlich restauriert und teils durch Neubauten erweitert. Die Kellerei verfügt heute über eine modere Ausstattung. Tradition und Moderne gehen hier Hand in Hand. Für die Weinbereitung zeichnet die Önologin Isabel Marzá verantwortlich.

Der rote Gotim Bru wird zu 40 % aus Tempranillo, zu 30 % aus Garnacha Tinta, zu 20 % aus  Cabernet Sauvignon und zu 10 % aus Merlot gekeltert. Der Wein reift in französischen und amerikanischen Eichenfässern; in den Aromen herrschen Kopfnoten von reifen Kirschen vor, Säure und Tannin sind elegant, und der Wein besticht durch feine Kraft und schmeichelnde, fein schmelzende Frucht. Oda ist ein Wein von betörender Eleganz, nachhaltig, aber sehr fein, überhaupt nicht aufdringlich, fast philosophisch! Gekeltert wird er aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Tempranillo.

Für den weißen Blanc Planell werden Macabeo und Sauvignon Blanc vermählt und im Edelstahl ausgebaut. Neben einer schönen, angenehmen Frucht mit Noten von Melonen und Passionsfrucht hat er eine tiefe Struktur und nur dezenten Alkohol!

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.castelldelremei.com/

 

£         2008 Blanc Planell                                                                                    8,70

 

¢       2007 Gotim Bru                                                                                      12,50

¢       2006 Oda                                                                                              18,50

 


 

spanien                                          

 

Montsant

 

Portal del Montsant Marçà

 


Benachbart zum berühmten Priorat, wurde die DO Montsant 2001 gegründet; vorher war sie die Unterzone "Falset" der D.O. Tarragona. Die Weingärten mit rund 1.800 Hektar Rebfläche liegen zwischen 200 und 700 m Höhe. Es gibt drei Bodentypen, nämlich Kalkböden mit kiesiger Struktur, Granitsande und Schiefer. Der Rebsortenspiegel ähnelt dem des Priorat; es werden vor allem Cariñena, Garnacha Tinta und Syrah angebaut.

Mit dem 2001 gegründeten Portal del Montsant mit rund 20 ha Rebfläche hat sich Alfredo Arribas den langjährigen Traum vom eigenen Weingut erfüllt. Im Fokus steht die Kultivierung klassischer Rebsorten der Region wie Cariñena, Garnacha Tinta (die rote Grenache von der Rhône und aus dem Languedoc-Roussillon) und Garnacha Blanco. Arribas hat für sein Gut traditionelle Terrassen mit bis zu 40˚ Neigung mühsam restauriert. Hier stehen ihm etwa 35 Jahre alte Reben zur Verfügung. Seine Weinberge bewirtschaftet er nach den Regeln des naturnahen, organischen Weinbaus. Er wird von dem jungen Önologen Ricard Rofes unterstützt. Das Duo setzt auf kleine Erträge - das erfolgsrezept der Region.

Der rote Brunus von Portal del Montsant wird zu 55 % aus Cariñena gekeltert, dazu kommen 30 % Garnacha Tinta und 15 % Syrah. Der Wein ist körperreich, aber geschliffen, am Gaumen von schöner Frische und mit üppigen Beerenaromen, Mineralik und tiefer Würze. Dekantieren empfohlen!

 

¢       2007 Brunus                                           18,50


 

 

Priorat

 

VinÍcola del Priorat Gratallops

 


Die Vinícola del Priorat ist ein Zusammenschluss einiger Winzer, im Prinzip eine kleine Genossenschaft. Die Mitglieder bewirtschaften nur 205 ha. Früher hatten sie ihre Trauben an andere Erzeuger verkauft, aber im Jahr 1991 beschlossen sie, selber den Wein daraus auszubauen. Für die Weine zeichnet heute Elisabet d'Anguera i Bachs verantwortlich.

Der Betrieb liegt im kleinen Ort Gratallops im Herzen des Priorats. Die Rebsorten Garnacha und Cariñena gedeihen auf der berühmten "llicorella", dem typischen dunklen Schieferboden, an Berghängen und Terrassen im Schutz des Gebirgszuges Montsant.

Vinícola del Priorat zählt schon lange zu den anerkannten Erzeugern hochwertiger Priorat-Weine. Der Ònix Classic, aus Garnacha und Cariñena gekeltert, ist ein saftiger Rotwein mit toller Struktur und wunderbarer Würze. Er ist nicht so mächtig im Alkohol, aber von feiner Eleganz und schöner Frische .

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.vinicoladelpriorat.com/

 

¢       2007 Ònix Classic                                   10,50


 


 

spanien                                          

 

Terra Alta

 

Celler PIñOL Batea

 


Die Familie Piñol blickt mit Stolz auf die Leistung ihrer Vorfahren und bearbeitet die Weinberge mit entsprechendem Respekt, auch mit Respekt vor der Natur (ein Teil der Anbaufläche ist bio­zertifiziert). Die Nachbarn sagen, daß die Familie ihre Weingärten wie einen Vorgarten pflegen. Und der Zusammenhalt innerhalb der Familie ist den Piñols besonders wichtig.

Das Weingut umfaßt 32 ha Weinberge in der Appellation Terra Alta, die westlich des Priorats liegt. Batea ist ein malerischer Ort in der Provinz Tarragona. Die Region ist hügelig, die Böden sind kalkhaltig und nährstoffarm, es ist heiß und trocken, die Weinberge liegen knapp 500 Meter über dem Meer. Der Keller der Bodega ist modern ausgestattet, und hier wird mit der gleichen Präzision gearbeitet wie im Weinberg.

Die Ergebnisse sind entsprechend gut: konzentrierte Weine mit feiner, reicher Frucht und viel Spannung. Raig de Raïm wird aus Garnacha, Syrah, Cabernet und Merlot gekel­tert und reift kurz im Eichenholz; es ist ein Wein mit toller Frische und wunderbaren Fruchtaromen mit Noten von Kirsche und wilden Veilchen. Portal wird in hoch gelegenen Weinbergen aus alten Reben geerntet. Der Wein ist angenehm konzentriert mit schöner Kraft und zeigt ein spannendes Aromaspektrum von reifen Früchten mit dezenten bal­samischen Noten und schöner Würze.

 

¢       2008 Raig de Raïm                                   8,50

¢       2007 Portal                                            13,95

 


 

 

 

Alicante

 

Salvador Poveda Monovar

 


Die Familienbodega Salvador Poveda wird heute von Rafael Poveda geleitet. Der 1919 gegründete Betrieb verfügt über rund 150 ha eigenes Rebland, überwiegend auf kalkreichem Boden gelegen. Früher war die Kellerei auf mehrere Gebäude rund um die verwinkelte Altstadt von Monovar verteilt, aber inzwischen hat Rafael eine modere Kellerei außerhalb errichtet. Hier kann er auch die Trauben verarbeiten, die er zukauft: sie werden präzise nach seinen Vorgaben erzeugt und von ihm und seinem Önologen Blas Martínez vinifiziert.

Eigentlich ist Rafael ein Neuer. Seine Rotweine durchlaufen eine traditionelle lange Maischegärung, bei der Reifung aber setzt er auf moderne Methoden. Die Weine reifen in Eichenholzfässern von Barriquegröße bis hin zu 1500-l-Fässern. Das gibt den saftigen Weinen eine angenehme Geschmeidigkeit und Fruchttiefe. Eine Spezialität von Salvador Poveda ist die Monastrell-rebe - in Frankreich wird sie Mourvèdre genannt. Ein besonders herausragendes Merkmal der Poveda-Weine ist ihr excellentes Wein-Geld-Verhältnis!

 

 

¢       2005 'Toscar' Monastrell Crinza                 4,90

¢       2003 'Toscar' Monastrell Reserva               5,90

 


 

 

Valencia

 

La Viña La Font de la Figuera

 


La Font de la Figuera liegt zwischen Valencia und Granados. Hier ist Obst- und Gemüseanbau genauso zu hause wie der Weinbau. Genaugenommen heißt die Bodega Cheste-Agraria, in der Salvador Marti für die Weine zuständig ist. Hier werden angenehme, be­kömmliche Weine für alle Tage gekeltert - wie Sequiot, der zu gleichen Teilen aus Tempranillo und Cabernet Sauvignot besteht. Es ist ein kräftiger, aromatischer Wein, der gut zur täglichen Vesper und zu herzhaften Grillgerichten paßt.


 

¢       2007 'Sequiot' Tempranillo & Cabernt Sauvignon                                                                            5,90

 

 


 

spanien                                          

 

Jumilla

 

Bodegas Carchelo Casas de la Hoya

 


Agapito Rico besaß eine Bodega in Jumilla. Das Anbaugebiet liegt in der Levante, westlich landeinwärts von Alicante. Agapito Rico brachte die heimische Monastrell weltweit ins Gespräch. Diese Rebsorte ist übrigens auch in Frankreich sehr gebräuchlich, nämlich als Mourvèdre im Languedoc-Roussillon und an der Rhône. Rico brachte seine Weine unter dem "Marken"-Namen Carchelo auf den Markt und erlangte mit seinem Engagement für die Rebsorte Berühmtheit und Erfolg.

Heute ist Agapito nicht mehr der Jüngste. Deshalb verkaufte er kürzlich große Anteile seiner Bodega an zwei ortsansässige junge Unternehmer, die Agapito Ricos Verdiensten zu Ehren die Bodega Carchelo nannten. Sie wollen die Tradition bewahren und die Kellerei im Sinne von Agapito Rico fortführen, andererseits stehen sie für Innovation und Dynamik. Sie wollen die Qualität der Weine weiterhin noch steigern. Jetzt wird sehr viel investiert, und die mo­derne Kellertechnik gibt den Weinen noch mehr Finesse.

Carchelo "C" wird aus 40 % Monastrell gekeltert, weiter aus 40 % Tempranillo und 20 % Cabernet Sauvignon. Es ist ein Wein, der auch von seiner Jugend lebt: er zeigt Frische, Lebendigkeit, aber auch attraktive tiefe Fruchtaromen mit dunklen Noten. Áltico "A" wird rein aus Syrah gemacht. Er schmeckt nach feinen süßen Gewürzen und Sauerkirschen, das Tannin ist sanft und rund. Vedré "V" aus 50 % Monastrell, 25 % Syrah und 25 % Tempranillo ist ein sehr klassischer Wein mit gelungenem Ausbau in französischer Eiche: elegant, tiefsinnig, mit delikater Struktur.

 

 

 

¢       2009 Carchelo 'C'                                    8,75

¢       2006 Altico 'A'                                       12,00

¢       2007 Vedré 'V'                                       12,75

 


 

 

 

 

 

 


 

spanien                                          

 

Tierra de Castilla - La Mancha

 

Bodegas bonjorne Minaya

 


Die kleine Bodega Bonjorne liegt in der Provinz Albacete im Süden der Mancha. Minaya ist ein Dorf nahe La Roda. Die Familie Escribano Ruíz produziert aus ihren gepflegten Weinbergen Weine mit traditioneller Stilistik. Es werden nur Trauben aus den eigenen Weinbergen verarbeitet. Die Böden bestehen überwiegend aus Kalk, das Klima ist kontinental mit heißen Tagen und kühlen Nächten. Neben dem einheimischen Tempranillo werden auch französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah angebaut. Unter der Regie des Weinmachers Fran Escribano, der unter ande­rem bei Vega Sicilia in Ribera del Duero gelernt hat, entstehen daraus in unterschiedlichen Kombinationen feine Cuvées, die nur in kleinen Mengen aufgelegt werden. Bei Bonjorne entstehen über­raschend schöne, handwerkliche Weine!

Der 2006er Coupage Especial hat eine angenehm runde, beerige Frucht - Kirsche, zarte Himbeere - und endet mit schönem fruch­tigem Nachhall. Die Vendimia Seleccionada ist ein fester Wein mit wunderbarer Frische, dazu eine schöne Tiefe, feine dunkelbeerige Frucht und ein langes und warmes Finale. Die Selección del Presi­dente ist lang und kraftvoll mit reicher Struktur, schöner Wärme vom Merlot, Eleganz vom Syrah und schöner Cassisfrucht vom Cabernet, dazu weitere spannende Aromen reifer dunkler Beeren.

 

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bonjorne.es/

 

¢       2006 'Cillero' Coupage Especial                 7,40

¢       2004 'Cillero' Vendimia Seleccionada          9,20

¢       2004 'Cillero' Selección del Presidente       11,80 


 

 

Arva Vitis Manzanares

 


Der bekannte Experte Vicente Sánchez-Migallón Sánchez-Gil rief zusammen mit dem Önologen Juan Fuentes das Projekt Arva Vitis ins Leben: im nördlichsten Teil der Mancha, knapp hundert Kilometer von Madrid entfernt, bereiten sie in ihrer eigenen Bodega aus dem Lesegut von Bodegas Fontana Weine nach ihren Vorstel­lungen: saftige Rotweine mit frischer, lebendiger Fruchtigkeit, erstklassig vom kleinen Alltagswein bis zur Selección.

Die Selección wird überwie­gend aus Tempranillo gekeltert, der mit Syrah und Cabernet Sauvignon vermählt wird.

 

 

 

¢       2005 Arva Vitis Tempranillo Selección         8,95

 


 

finca la estacada Tarancón

 


Im Norden der Appellation La Mancha, dem großen Weinbaugebiet in Zentralspanien, wurde gerade die neue Appellation Uclés ge­schaffen. Sie grenzt bereits an die Weinberge von Madrid.

Bis zum Jahrgang 2007 werden die Weine der Finca la Estacada mit 'Tierra de Castilla' etikettiert. Das Weingut ist relativ jung, es wurde im Jahre 2001 von der Familie Cantarero-Rodriguez gegründet, die sich dort den Traum vom eigenen Weingut mit Château-Charakter erfüllte. Die Reben von Felipe Cantarero gedeihen überwiegend auf Kalksandsteinböden. Neben Tempranillo stehen auch Cabernet-Sau­vignon, Syrah, Merlot und Mazuelo (=Cariñena/Carignan) in den Weinbergen. Geerntet wird grundsätzlich per Hand, um eine besse­re Selektion des Lesegutes zu erreichen.

Zwei Finca-La-Estacada-Weine werden zu 100 % aus Tempranillo gekeltert. Beide werden im Eichenholz gereift, mit unterschiedlicher Reifezeit. Der jüngere mit 6 Monaten Faßausbau ist ein kräftiger Wein mit herzhafter Würze, zupackend und nach­haltig. Er schmeckt zur abendlichen Vesper, zu kräftigeren Käsen, zu deftigen Eintöpfen und natürlich zum roten Fleisch. Das Lesegut des zweiten Weines ist reifer, edler. Dementsprechend ist der Wein elegant, samtig im Fond, geschmeidig und schmeichelnd. Natürlich ist auch er ein hervorragender Tischbegleiter, aber auch ein feiner 'Seelenwärmer' für lange Abende. Selección Varietales beinhaltet außer Tempranillo auch Cabernet, Merlot und Syrah - ein vielschich­tiger Wein mit eleganter Frucht und feinem Nachhall. 


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.fincalaestacada.com/

 

¢       2007 Finca La Estacada Tempranillo 'Envejecido 6 meses en barrica'                                                 7,50

¢       2006 Finca La Estacada Tempranillo 'Envejecido 12 meses en barrica'                                               9,50

¢       2005 Finca La Estacada 'Selección Varietales'                                                                               14,50

 

 

spanien                                          

 

Rueda

 

SITIOS DE BODEGA Rueda

 

Der junge Ricardo Sanz ist Weinmacher, Visionär und Quali­täts­fana­tiker. Er ist die sechste Generation auf dem Weingut, aus dem Sitios de Bodega hervorging. Ricardo teilt sich die Arbeit mit seinen Geschwistern: Bruder Marco ist für die Weinberge zuständig, Schwester Alejandra für Marketing und Vertrieb, während Ricardo selbst für Traubenverarbeitung und Keller verantwortlich zeichnet.

50 ha Reben stehen den Sanz' zur Verfügung, zwischen Rueda und Pollos gelegen. Rund 45 ha davon sind mit Verdejo bestockt, der autochthonen Weißweinrebe der Region. Außerdem stehen Sauvignon Blanc und etwas Viura in den Weingärten. Es ist sicher besonders erwähnenswert, daß Sitios de Bodega die größte biolo­gisch bewirtschaftete Fläche in der Rueda besitzt.

Die Trauben werden wegen der Kühle nachts geerntet, und zwar in klei­ne Behälter, um sie nicht zu quet­schen. Das Lesegut wird bei Ankunft in der hochmodern eingerichteten Kellerei sofort gekühlt, damit die empfindliche Frucht nicht leidet. Während der gesamten Verarbeitung werden Beeren und Most durch Stickstoff vor Sauerstoff geschützt, damit nichts oxydieren kann. Die Weine reifen dann ausschließlich in Edelstahlbehältern.

Con Class wird zu überwiegendem Teil aus Verdejo gekeltert; dazu kommt Viura und etwas Sauvignon Blanc. Es ist ein schöner, fruchtig-süffiger Alltagsweißer mit angenehmer Frische und dezenter Säure. Die Rebsortenweine, aus Verdejo und Sauvignon, überzeugen mit ihrer nachhaltigen Struktur.

Ricardo Sanz ist die Typizität der Weine der verschiedenen Re­gio­nen (siehe auch Toro und Bierzo!) sehr wichtig. Er respektiert die Natur - und strebt natürlich höchste Qualitäten an.

 

Siehe auch SITIOS DE BODEGA in Toro und MENCÍAS DE DOS in Bierzo!

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.sitiosdebodega.com/

 

£         2008 Con Class                                                                                            6,90

£         2009 Palacio de Menade Verdejo                                                                   8,95

£         2008 Palacio de Menade Sauvignon Blanc                                                     10,90

 

 

Toro

 

SITIOS DE BODEGA Rueda

 


Ricardo Sanz hat auch in Toro, dem der Rueda benachbarten Wein­baugebiet, ein Projekt ins Leben gerufen, das er ebenfalls selber betreut. Hier werden Rotweine aus der spanischen Paraderot­wein­sorte Tempranillo erzeugt. Sanz hatte das Glück, Weingärten mit alten Reben kaufen zu können: 'Cepas Viejas'. Der Wein zeigt schöne frische Noten von dunklen Beeren, dazu eine angenehme Struktur. Es ist ein Wein mit schönem Trinkfluß, ein Wein, der Spaß macht und trotzdem ein bißchen fordert. Ein wunderbarer Rotwein mit schöner Würze aus dem nördlichen Spanien!

 

Siehe auch SITIOS DE BODEGA oben und MENCÍAS DE DOS in Bierzo weiter unten!

 

¢       2006 Palacios de Castilla 'Cepas Viejas'      8,50


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

spanien                                          

 

Toro

 

Bodegas frontaurA Villabuena del Puente

Bodegas del Palacio de los Frontaura y Victoria

 

Die Referenz für das Anbaugebiet Toro - nicht gerade ein bescheidener Anspruch, dennoch ist es das Ziel der relativ jungen Bodega Frontaura, deren kompletter Name Bodegas del Palacio de los Frontaura y Victoria lautet! Im geschützten Hügelland am Ufer des Guareña liegen Weingut und Einzellage Pago de Valdelacasa. Rund 180 ha Rebland gehören zur Bodega, wovon derzeit gut 100 bepflanzt sind.

Ulpiano González kaufte die Weinberge Mitte der 90er Jahre. Das Unternehmensziel ist klar definiert - siehe oben! Dafür ist der Bodega allerdings definitiv auch keine Anstrengung zuviel! Die Geschäfte leitet Camino Pardo, deren Familie der Landwirtschaft entstammt. Für die Arbeit in Weinberg und -keller hat sie sich bestens ausgebildete und anerkannte Fachleute ins Boot geholt. Später kaufte die Bodega den Palast Frontaura y Victoria in Toro. Er stammt aus dem Jahr 1574. Von ihm leitet sich auch der Name der Bodega ab (in der Zeit des Aufbaus war der betrieb zunächst namenlos.). Das historische Gebäude wird vorsichtig restauriert und soll später für repräsen­tative Zwecke genutzt werden.

Die Weinberge liegen auf einer Höhe von etwa 650 m. Das Klima ist kontinental mit heißen Tagen und kühlen Nächten; die Gegend weist die geringsten Niederschläge Spaniens auf. Eine moderne Tröpfchenbewässerungs­anlage ermöglicht eine Grundversorgung der Reben in extremen Zeiten.

Der kostbare Weinbergsboden besteht hier aus steinigem Flußgeschiebe, Ton und kalkhaltigem Gestein (Braunerde). In den Weinbergen steht für die Rotweine ausschließlich die Rebsorte Tinta de Toro, die eine Varietät des Tempranillo ist und hier als autochthon angesehen wird. Frontaura verfügt zum Glück über teils uralte Reben - sie geben einen geringeren Ertrag, aber besonders komplexe Weine von großer Feinheit. Selbstredend werden die Erträge gering gehalten; rund 30 hl/ha sind Betriebsdurchschnitt. José A. Seco, der für die Weinberge verantwortlich ist, läßt seine Mannschaft grundsätzlich von Hand ernten; gesundes Lesegut im optimalen Reifezustand ist das Ziel.

Die Kellerei - in einem avantgardistischen Projekt des angesehenen spanischen Architekten Carlos Ferrater unterge­bracht - ist auf drei Ebenen angelegt. Damit kann die Weinbereitung der Schwerkraft folgen und jegliches Pumpen vermieden werden. Im Keller zeichnet der Önologe Don Juan Martín-Hinojal verantwortlich.

Seit Jahren schon, bereits vor der ersten eigenen Ernte, arbeitet die Bodega mit ausgewählten Böttchern zusammen, die die Fässer für den Ausbau herstellen. Überwiegend wird französisches Allierholz verarbei­tet. Absolut perfektes Lesegut und Präzision in Ausbau und Reifung ermöglichen die Produktion von eleganten Weinen mit feinem, elegantem Tannin und sehr angehmer, klarer Fruchtstruktur. Zur bestechenden Frische aller Weine gesellen sich Fruchtnoten mit Anklängen von reifen Kirschen und vor allem Brombeeren, dazu zarte Noten von Zedernholz.

Der erste Jahrgang der heutigen Besitzer war 2004. Die lange Zeit der Vorbereitung war klug und hat sich bezahlt gemacht, denn gleich der erste Wein war von großer Klasse! Nun, 2004 war auch ein sehr gutes Weinjahr, und Frontaura hat es voll genutzt, wie die großartige Crianza zeigt, die noch verfügbar ist. Feine Textur, dicht verwobene Aromen mit dunklen Kopfnoten, reife Säure und elegantes Tannin - ein großer Rotwein! Etwas leichter, in der Aromatik mehr kleine rote Früchte, ebenfalls bestechend präzise und fein, der 2006er Valdelacasa. Nachhaltig und seidig, ist er ein wunderbarer Genuß! Auch der "Einstiegswein", Vega Murillo aus dem in Toro ebenfalls augezeich­neten Jahrgang 2008, ist toll: frische rote Frucht, lebendig, ein bißchen jung, aber überaus animierend und wohl­schmeckend! Alles in allem: eine wunderbare Palette großartiger Weine!

 

 

 

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bodegasfrontaura.es/

 

¢       2008 Vega Murillo                                         9,80

¢       2006 Dominio de Valdelacasa                       18,50

¢       2004 Frontaura Crianza                                29,80

             (wird in der 3er Holzkiste geliefert)

 

 

 

Der spektakuläre Blick auf den zum Weingut gehörenden Pago Gral Verano (Pago = Einzellage) mit seinen Wirtschaftsgebäuden.  José A. Seco ist für die Weinberge verantwortlich. Fotos: Bodegas Frontaura (3)

 


spanien                                          

 

Castilla y León

 

Bodegas y Viñedos Ribera del Duratón Valtiendas

 

Südlich des Anbaugebietes Ribera del Duero, in Richtung Segovia, liegt das Naturreservat Hoces del Duratón mit seinen Schluchten und Wasserfällen hoch über dem Rio Duratón. Wenn man die engen Straßen hinauf auf weit über 900 Meter über NN fährt, erreicht man Bodegas y Viñedos Ribera del Duratón. Die Reben gedeihen hier in einem rauhen und extremen Kontinentalklima mit heißen Tagen und kalten Nächten. Das ist gut für die Produktion gut strukturierter Weine mit tiefgründiger Frucht. Die Erträge sind gering; gering sind hier auch die Rebkrankheiten, sodaß beständig gesundes Lesegut eingebracht werden kann.

Luis Magaña, ein nicht unbekannter Winzer mit Wurzeln in Navarra, hat das Weingut 1985 gegründet. Neben dem traditionellen Tempranillo auch Syrah und Malbec ausgepflanzt. Den Betrieb leitet seine Tochter Natalia. Sie erzeugt Weine mit wunderbarer Fruchttiefe und hervorragender Struktur, die gefühlvoll in aus­schließlich französischen Holzfässern ausgebaut werden.

Altos del Duratón wird aus Tempranillo und Syrah gekeltert. Er hat eine wunderbare Aromatik mit schönen Noten von reifen roten und dunklen Beeren und einer schönen geschmeidigen Tanninstruktur. Duratón wird aus den gleichen Rebsorten erzeugt, jedoch aus reiferem und noch hochwertigerem Lesegut: seine Textur ist dicht und das Finale lang und angenehm. Es ist ein kraftvoller Wein mit viel Frucht und Würze und bestechender Feinheit.

Der Spitzen-Tempranillo stammt aus der Einzellage (= pago) Pago la Moravia. Kostbarstes Lesegut wird 16 Monate in französischen Barriques ausgebaut. Es ist ein Wein von großer Klasse. Durch die Lage in großer Höhe ist auch der Wein aus dem heißen Jahrgang 2003 von unglaublicher Finesse und betörender Eleganz! Im Durchschnitt werden von Moravia nur 8.500 Flaschen geerntet.

Der "moderne klassische" Stil von Ribera del Duratón hebt sich äußerst eigenständig vom allgemeinen spanischen Weinstil ab.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.riberadelduraton.com/

 

 

 

 

 

 

¢       2007 Altos del Duratón                                                                                   9,50

¢       2005 Duratón                                                                                              14,50

¢       2004 Pago la Moravia Tempranillo                                                                 28,00

 

 

Bodegas Hijos de Antonio Barceló Valladolid

 


Hijos de Antonio Barceló (das heißt Söhne von Antonio Barceló) ist eines der traditionsreichsten Weingüter mit Ursprung in Ribera del Duero in der Region Castilla-Léon.

Die Bodega, die 1876 gegründet wurde, befindet sich bis heute in Familienbesitz. Mit viel Hingabe und Engagement werden hier exzellente Weine gekeltert, deren Reben auf kalkhaltigem Boden wachsen.

Der rund 12 Monate im Fass gereifte kirschrote Barceló Tempranillo Tinto wächst im gemäßigt kontinentalen Klima. Er hat eine schöne Struktur und durch den Ausbau im großen Holzfaß auch eine schöne Tiefe. In der Frucht überwiegen Noten von kleinen roten Früchten, auch etwas Leder und grüne Kräuter. Es ist ein Alltagrotwein mit tollem Preis-Leistungsverhältnis.

Für die Selección Especial werden Tempranillo und rund 15 % Syrah in der Einzellage Medina del Campo in der Provinz Valladolid sorg­sam von Hand geerntet und für kurze Zeit in französischen Barriques ausgebaut. Es ist ein vielschichtiger, eleganter Wein mit reichen Aro­men von dunklen Beeren, einem Hauch Cassis und schöner Würze.

 

¢       2007 Barceló Tempranillo Tinto                  5,90

¢       2007 Barceló Tempranillo

          Selección Especial                                    9,50


 

 

 

 


spanien                                          

 

Ribera del Duero

 

Comenge Bodegas y Viñedos, Curiel de Duero

 

Comenge wurde 1999 mit 12 ha Weinbergen im Herzen der "mo­dernen spanischen Appellation" Ribera del Duero gegrün­det. Dank Jaime Comenge Puig und Rafael Cuerda und ihrem Enthusiasmus war klar, daß die Weine im oberen Qualitäts­segment positioniert werden sollten. 2001 wurden weitere 14 ha Reben gesetzt. Dennoch wird die Produktion begrenzt bleiben - Qualität ist nicht beliebig zu vervielfältigen.

In den Weinbergen steht vor allem Tempranillo (bzw. der regionale Klon Tinto del País). Die Böden bestehen überwiegend aus kalkhaltigem Ton. Die Trauben werden in kleinen, 15 kg fassenden Boxen geerntet, damit die Früchte nicht verletzt werden. Die an der Kellerei ange­lieferten Trauben werden nochmals selektiert. Die Weine reifen in besonders feinporigen Eichenfässern, um eine langsame Oxydation zu ermöglichen.

Die Weine von Comenge sind sehr fein und ausgewogen, mit geschliffener Frucht, guter Konzentration und purer Eleganz. Sie sind saftig und geschmeidig, und außerdem: sie haben ein sehr gutes Wein-Geld-Verhältnis!

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.comenge.com/

 

¢       2005 Comenge                                                                                   19,50

 

Bodegas E. Valduero Gumiel del Mercado

 

Die Bodega Valduero ist im Besitz der Familie García Viadero. Was 1983 ganz klein in der Ribera del Duero begann, ist heute eine professionell geführte Kellerei mit moderner Infrastruktur. Inzwischen wurde außer­halb von Gumiel del Mercado eine neue Kellerei errichtet, die in drei unterirdischen Hallen präzises Arbeiten ermöglicht.

Bodega Valduero erzeugt ihre Weine ausschließlich aus eigenem Lesegut. Rund 200 ha bestes Rebland stehen ihr dafür zur Verfügung. Die Weinberge liegen überwiegend auf einer Höhe von 840 m über dem Meeresspiegel. Einzige Rebsorte ist die lokale Tempranillo-Variante Tinto Fino. Die Familie kümmert sich selber um die Geschicke des Weingutes: verantwortlich für Keller und Weinberge zeichnet die engagierte Önologin Yolanda García Viadero.

 

¢       2005 Valduero Crianza                                                                        19,50

¢       2004 Valduero Reserva                                                                         26,90

 

 

Bierzo

 

MENCÍAS DE DOS Bierzo

 


Ricardo Sanz und Ada Prada Amigo betreiben ein gemeinsames Projekt in Nordwestspanien, im Anbaugebiet Bierzo. Dort hat es den beiden Studien­kollegen die lokale rote Rebsorte Mencía angetan - daher und weil's zwei Weinverrückte sind der Name! Auch hier, wie schon in dem Projekt in Toro (siehe auch oben SITIOS DE BODEGA in Rueda und Toro!) stehen in den Weinbergen alte Reben, etwa 55 Jahre alt. Immerhin verfügen die beiden hier über mehr als 50 ha Weinberge!

Bierzo ist ein Anbaugebiet, über das im Augenblick viel berichtet wird. Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen führt der Pilgerweg nach Compostela hier vorbei. Zum anderen macht die autochthone Rebsorte dieses Gebietes von sich Reden, die Mencía. Und dazu kommt, daß sich hier so mancher Investor in der Weinbranche niederläßt.

Die Mencía ist eine Rebsorte mit etwas deftigem Ausdruck. Sie ist kräftig, erinnert in den Aromen an dunkle Beeren, aber mit Frische und Knackigkeit. Die Wissenschaft sagt, daß sie mit der Cabernet Franc verwandt ist. "De 2" braucht ein bißchen Luft (bitte dekan­tieren!), zeigt zuerst die knackigen Aspekte, wird dann aber runder und gewinnt deutlich an Tiefe. Das ist schon eine spannede Rebsorte! Man kann sie übrigens auch ganz leicht kühl genießen.

Siehe auch SITIOS DE BODEGA in Rueda und Toro weiter oben!

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.sitiosdebodega.com/

 

 

¢       2008 De 2 Mencía                                    9,95


 

 

Bodegas y Viñedos NEO La Carracedelo


 

Isaac Fernández Montaña ist der Motor hinter dem Projekt Bodegas y Viñedos Neo. Er ist Önologe und Mitbesitzer der Bodega. Zusam­men mit fünf Kollegen hat er Neo gegründet, um hier in Bierzo aus der autochthonen Rebsorte Mencía die typischen Rotweine des Gebietes zu erzeugen. Sie haben Lieferverträge mit Weinbauern, die nach ihren Vorgaben arbeiten. Die verwendeten Reben sind überwiegend zwischen 50 und 70 Jahre alt, sodaß Weine mit dichter Struktur und viel Tiele erzeugt werden können. Der Motivo reift in Eichenfässern, ist tief­dunkel und hat kräftige Aromen von reifen dunklen Beeren.

 

¢       2007 'Motivo' Mencía                               9,50

 

 


 

spanien                                          

 

Rioja

 

dominio de berzal Baños de Ebro

 


Die Familie Berzal ist seit vielen Generationen im Weinbau tätig. Heute besitzt sie 50 ha eigene Reben an den Ufern des Ebro in Baños de Ebro, einem alten Dorf in der Rioja Alavesa. Bis zum Bau der eigenen Bodega 1990 waren die Berzals von den großen Bode­gas abhängig. Seit rund 20 Jahren vermarkten sie nur noch ihre eigenen Weine und haben sich einen excellenten Ruf erarbeitet.

Die Weine werden aus den klassischen Rebsorten der Rioja bereitet; Tempranillo spielt natürlich die Hauptrolle. In der Crianza finden wir außerdem etwa 5 % Graciano, der seine Eleganz beisteuert.

Die Berzal-Weine sind kraftvoll-ausgewogen, in den Aromen über­wiegen dunkle Beerennoten. Sie haben eine schöne Länge, elegan­ten Ausdruck - und zeigen in der Gesamtaromatik die Noten ihrer Heimat.

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.dominioberzal.com/

 

¢       2005 Rioja Crianza 'Dominio de Berzal'     12,90

 


 

domeco de jarauta Aldeanueva

 


Die Mitglieder der Familie Domeco de Jarauta sind schon lange Weinbauern. Sie besaßen schon immer Reben. Deshalb konnten sie auf Weinberge mit alten Rebanlagen zurückgreifen, als sich José Vicente senior im Jahr 2005 seinen Traum vom eigenen Weingut mit modernster technischer Ausrüstung erfüllte. Die Verbindung von Tradition und Moderne ist ihm sehr gelungen.

In den 80 ha Weinbergen stehen die klassischen roten Rebsorten Tempranillo, Graciano, Garnacha und Mazuelo (so heißt in der Rioja die Carignan-Traube). Etwa 70 % der Weinberge werden biodyna­misch bewirtschaftet, was allerdings auf dem Etikett nicht deklariert wird. Die Erträge werden gering gehalten, was die Fülle der Weine erklärt. Nach langer traditioneller Maischestandzeit mit méthode rémontage werden die Weine im klassischen Holzfaß gereift. So ist der Weinstil von Jarauta bodenständig und betont klassisch für die Rioja. Die Weine haben eine kräftige dunkelbeerige Frucht.

Der junge Tinto zeigt eine schöne Frische bei angenehmer Kraft, die Crianza ist in sich ruhend, rund, sehr typisch. Die Vendimia Seleccionada mit etwas kürzerer Reifezeit im Holz ist rein aus Tempranillo gekeltert: rassig, mit schöner Frische, in der Frucht Noten von kleinen roten Früchten und eine schöne, nachhaltige Würze.

 

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.bodegasdomecodejarauta.com/

 

¢       2008 Viña Marro Tinto Joven                     6,40

¢       2005 Viña Marro Vendimia Seleccionada    7,90

¢       2005 Viña Marro Crianza                          9,40

  


 

                                         

 


 

spanien                                          

 

Rioja

 

Bodegas Roda Haro

 


Ende der 80er Jahre kam das katalanische Paar Mario Rotllant und Carmen Daurella in die Rioja. Sie hatten erkannt, daß immer noch ungenutztes Potenzial in den Weinbergen dieser Region schlummer­te. Und sie wollten unbedingt sehr gute Weine dort keltern - eigent­lich die besten...

Bodega Roda - der Name entstand aus den ersten Buchstaben der Nachnamen der Partner - siedelte sich im jahrhundertealten Bahn­hofsviertel von Haro an. Es wurde eine Mannschaft von anerkannten Experten zusammengestellt, die auf und für Roda arbeitet.

Die Eigentümer kauften insgesamt 21 Pazellen mit einer Rebfläche von über 150 Hektar in den besten Lagen der Rioja Alta und Alavesa. So hat man jegliche Möglichkeit zur Selektion des besten Traubenmaterials. Es werden ausschließlich die heimischen Rebsor­ten Tempranillo, Garnacha und Graciano angebaut. Die Roda-Leute können weitestgehend auf sehr alte Rebstöcke zurückgreifen, was die Fruchttiefe und Komplexität der Weine erklärt. Im Keller verzichtet man auf Pumpen für das Umlagern von Trauben oder Weinen. Die Moste vergären in 17 großen Gärständern aus franzö­sischer Eiche. Diese erlauben es, jede einzeln gelesene Parzelle auch separat zu vergären. Nach etwa einem Jahr Holzfaßausbau werden die unterschiedlichen Weine assembliert. Nach weiteren vier Monaten Reifung werden die Weine abgefüllt. In der Flasche reifen sie dann weitere knapp zwei Jahre, bis sie in den Verkauf kommen. Roda bringt Weine auf den Markt, die bereits trinkreif sind, jedoch für zehn und mehr Jahre gelagert werden können.

Die 2004er Reserva wurde zu 81 % aus Tempranillo, 14 % Graciano und 5 % Garnacha gekeltert. Der Wein ist dicht und komplex, einladend kühl mit angenehm frischer Säure und imposantem Druck am Gaumen, vielschichtig und äußerst elegant.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.roda.es/

 

¢       2004 Roda Reserva                                 32,00  


 

 

Fotos (2): Bodegas Roda, Manel Armengol

    

 

 

Navarra

 

Bodegas Vicente Malumbres Corella

 


1986 übernahm die junge Generation die Geschicke des Weingutes mit dem Ziel, den Namen Malumbres unter den geachteten Bodegas in Navarra zu plazieren. Beginnend mit der Crianza 1988 wagten sich Javier und Socorro Malumbres mit gutem Erfolg in den Bereich der Weine mit Barrique-Reife. Bald folgten Reserva und Crianza-Cuvées. Heute sind sie bereits Klassiker!

Bodegas Malumbres zählen zu einer festen Größe unter den spanischen Weingütern. Die Weine sind nicht spektakulär, sie folgen keinen Trends: sie sind äußerst zuverlässig in ihrer hohen Qualität und in ihrer klassischen Stilistik! Schon der "einfache" Tinto, rein aus Garnacha gekeltert, zeigt eine ungewöhlich gute Qualität! Die Crianza ist ungestüm-kraftvoll, voller Lebendigkeit, mit feiner, reifer Frucht. Die Reserva strahlt eine wunderbare Ruhe aus, ist sehr ausgewogen und zeigt in der Aromatik vor allem reife rote Früchte und dunkle Beeren.

 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.malumbres.com/

 

¢       2003 Malumbres Reserva                         11,50


 


spanien                                          

 

Andalusien - Jérèz - Sherry

 

Bodegas Herederos Argüeso Sanlúcar de Barrameda

 

 

 


Die Sherrykellerei Herederos de Argüeso wurde 1822 von Leon de Argüeso y Argüeso gegründet. Einige Jahre zuvor war er von Burgos nach Sanlúcar gezogen. Er begann sein Geschäft mit einigen ge­brauchten Fässern im San José genannten Keller.

Der alte Keller gehört heute immer noch zur Bodega. Über die Zeit aber ist der Platzbedarf gewaltig gestiegen, und man beschäftigt 25 feste Arbeiter! Die Manzanilla reift auf 20.000 qm Kellerfläche in den "Sherrydomen" in der Altstadt von Sanlúcar.

Die Manzanilla ist sozusagen eine Spielart des (trockenen) Fino-Sherry. Man sagt ihr eine gewisse Salzigkeit nach, die von den besonderen Hefen in Sanlúcar rührt, die den Flor in den Fässern bilden. Die Manzanilla von Argüeso ist eine der Allerbesten ihrer Art.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.argueso.es/

 

k       San León - Manzanilla Pasada                                                                                                     13,00

 

 

PORTUGAL                                        

 

Madeira

 

Justino Henriques Santa Cruz

 


Etwa 600 Kilometer von der Küste Marokkos und knapp 850 km von Portugal entfernt liegt im Atlantik die 'Grüne Blumeninsel' Madeira. Die rund 730 km2 große Insel ist Heimat einiger der weltweit feinsten Koch-, Dessert- und Aperitifweine. Zu den ältesten Erzeugern auf dem subtropischen Madeira gehören Vinhos Justino Henriques, dessen Tradition man bis ins Gründungsjahr 1870 zurückverfolgen kann. Selbst heute verfügt das renommierte Haus noch über einen Bestand an Fässern mit sehr alten und seltenen Madeira-Jahrgängen.

Die über lange Jahre in großen Eichenfässern gereiften Weine aus der roten Rebsorte Negra Mole und den Weißen Sercial, Verdelho, Boal und Malvasía (diese stammt wohl aus Griechenland und wurde von den Portugiesen 1419 nach der Eroberung der Insel angepflanzt) sind hervorragende Begleiter der exquisiten Küche und international für ihre Qualität geschätzt. Drei- bis fünfjährige Madeiras eignen sich sehr gut als Aperitif; zehn Jahre alte Madeiras werden traditionell gerne zu Käse, zu einem Dessert oder als krönender Abschluß eines besonderen Essens gereicht. Wer tief in das Thema Madeira eintauchen möchte, sollte die rebsortenreinen 10-Jährigen probieren. Übrigens: Geöffnete Madeiras sind lange haltbar und bleiben somit über einen längeren Zeitraum trinkbar.


 

k       Old Madeira Dry 5 years old                                                                                                        18,90

k       Madeira Dry 10 years old Reserve                                                                                                29,95

k       Sercial 10 years old -Rebsortenwein, trocken, Apéritif, bitte leicht kühlen-                                                    34,95

 

 

 


 

portugal                                        

 

Portwein

 

Niepoort Porto

 


Die kleinen unabhängigen Portweinhäuser werden immer weniger, aktuell (2010) sind es noch fünf an der Zahl, und über vier wird gesagt, daß sie zum Verkauf stehen. Eines der kleinsten davon ist Niepoort. Gegründet wurde das Haus 1842 von Franciscus Marius van der Niepoort, der 1813 im holländischen Hilversum geboren wurde. Heute leitet Dirk van der Niepoort, geboren 1964, den Betrieb in fünfter Generation.

Ohne Übertreibung darf man sagen, daß unter Dirks Leitung das Haus zu einem Star der Portweinerzeugung geworden ist. Dirks gan­zes Augenmerk gilt den Weinbergen, den kostbaren Lagen und erstklassig gepflegten Reben.

Niepoort ist ganz besonders berühmt für seine kostbaren Vintage-Portweine. Mit dem Jahrgang 2007 kam da ein weiteres Kleinod hinzu: der Einzellagenport aus der Lage Pisca.

Lesen Sie unten weiter über Niepoort!


 

k                Niepoort Dry White                                                   12,80

k                Niepoort White Port                                                  12,80

k                Niepoort White 10 Years Old                                     36,00

 

k                Niepoort Tawny                                                       12,80

k       2005 Niepoort Late Bottled Vintage                                     19,50

k       2005 Niepoort Late Bottled Vintage                  0,375           11,50

k       2007 Niepoort Vintage                                                       75,00

k       2007 Niepoort Vintage                                    0,375           42,50

k       2005 Niepoort Vintage                                                       75,00

k       2007 Niepoort PISCA Single Vineyard Vintage                      75,00

k       2007 Niepoort PISCA Single Vineyard Vintage   0,375           42,50

 

 

 

Douro

 

Niepoort Vila Nova de Gaia

 


Wenn man heute über das kleine, aber feine Portweinhaus Niepoort spricht, denkt man sofort an Dirk van der Niepoort. Nach Lehr- und Studienjahren in vielen Teilen der Welt übernahm er 1987 als fünfte Generation das alte Traditionshaus und brachte seine unterwegs gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke ein. Daß das dem Haus gut getan hat, beweist die Tatsache, daß er heute er als einer der innovativsten und unkonventionellsten, aber auch erfolgreichsten Weinmacher Portugals gilt! Nur wenige beherrschen das Zusammenspiel von Tradition und Moderne wie Dirk.

Wenn man früher über Niepoort sprach, dachte man vorrangig an den hervorragenden Niepoort-Portwein. Kaum ein anderer Erzeuger im Douro bietet seit vielen Jahren eine solch umfassende Produktpalette an unterschiedlichen Qualitäten. Dirk van der Niepoort hat bestehende Traditionen aufgegriffen und um neue Ideen bereichert. So gehört heute das Thema Late Bottled Vintage (= LBV) zu den Aushängeschildern der Kellerei. LBV wird wie der Vintage zu 100 % aus einem Jahrgang gekeltert, reift aber viel länger im Eichenholz als dieser. Er wird angefüllt, wenn er trinkreif ist, während der Vintage viele Jahre der Flaschenreife benötigt, um sein Optimum zu erreichen. Mit den großartigen, vielgelobten Vintage-Jahrgängen der jüngeren Vergangenheit gelang es Niepoort endgültig, sich seinen Platz unter den Top-Portwein-Erzeugern zu sichern.

Dirk van der Niepoort hat dem traditionsreichen Portweinhaus eine neue Produktlinie hinzugefügt: seit einigen Jahren keltert er aus den Trauben seiner Weinberge im Douro-Tal neben Portweinen auch großartige Weiß- und Rotweine. Aus seinen steilen Weinberegen im Douro-Tal bereitet er aus traditionellen, autochthonen Rebsorten klasse Weine, die viel Beachtung finden! Die Weinberge liegen auf Höhen zwischen 80 und 800 m, sodaß durch die unterschiedliche Klimatik auch sehr unterschiedliche Weine entstehen.


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.niepoort-vinhos.com/

 

¢       2007 Fabelhaft Tinto                                                9,90

             Wilhelm Buschs Rabe Huckebein und sein fatales Ende

             werden auf dem Etikett geschildert (sic: Fabel-haft!)

¢       2007 Vertente Tinto                                               19,50

¢       2007 Redoma Tinto                                               34,50

¢       2007 Batuta Tinto                                                  65,00

¢       2005 Batuta Tinto (stark limitiert)                             67,00

¢       2007 Charme Tinto                                                65,00

 

£       2009 Redoma Branco                                             18,00

£       2008 Redoma Branco Reserva                                 33,50

 

 

 

 

 

 

Dirk van der Niepoort (Foto: Niepoort)

 

Wichtiger Hinweis: Ihr Klick zu den Weinbeschreibungen:  http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/niepoort.pdf


 

portugal                                        

 

Niepoort Vila Nova de Gaia


 

 

 

Wichtiger Hinweis: Ihr Klick zu den Weinbeschreibungen:  http://www.wein-kern.de/download/downdatei/wein_infos/niepoort.pdf

 

 

Das Douro-Tal bei Vila Nova (Foto: Niepoort)


 

ALLES, WAS SCHÄUMT                          

 

Sekt

 

Sekt- und Weingut Winterling Niederkirchen / Pfalz

 


Heutzutage können die Winterlings ihren Sekt ausschließlich aus eigenen Trauben machen. 10 ha Weinberge an der Mittelhaardt liefern un­terschiedliche Grundweine: auf den Buntsandsteinböden um Ruppertsberg wachsen feinfruchtige Rieslinge, stoffige, struktu­rierte Burgunder werden auf den Lehmböden zwischen Niederkir­chen und Deidesheim geerntet. Alle Sekte werden im Verfahren der Traditionellen Flaschengärung, also der Champagnermethode, hergestellt. Wegen der schonenden Herstellungsmethoden dürfen sich die Winterling-Sekte überwiegend Crémant Pfalz nennen.


 

 

 

v         SILBERKAPSEL Brut                                                                                              8,20

 

v         2008 Ruppertsberger Reiterpfad Riesling Brut                                                         10,50

v         2007 Blanc de Blancs Brut                                                                                   10,80

v         2007 Pinot Brut                                                                                                 10,90

v         2007 Weißburgunder Brut                                                                                   10,90

v         2006 Chardonnay Brut                                                                                       10,90

v         2004 'Geliebtes Gretchen' Blanc de Noirs Brut                                                       19,50

 

v       2008 Pinot Rosé Brut                                                                                          10,80

v       2008 Pinot Rosé Brut                                                                           1,5          25,00

 

 

Weingut Schloss Sommerhausen Sommerhausen / Franken

 


Martin Steinmann hat mit den Jahren eine excellente Sektproduktion aufgebaut. Im ehemaligen Zehntkeller des Schlos­ses, tief in den Muschelkalkboden getrieben, werden hochwertige Gutsweine ausschließlich in Traditioneller Flaschengärung zu Sekt veredelt. Hier reifen sie wie in der Champagne: dunkel, kühl und erschütterungsfrei. Martin beläßt sie grundsätzlich lange auf der Hefe. Die Cuvée Schloss Sommerhausen - die derzeitige Cuvée lag sieben Jahre auf der Hefe! - ist ein kraftvoller Sekt mit Champagnerattributen. Die Trauben für den Riesling-Sekt stammen aus der "Große-Gewächs"-Lage Steinbach, die Dosage dieses Sektes erfolgte mit Eiswein! Der Auxerrois ist ein knochentrockener Aristokrat mit kräftiger Struktur und unglaublichem Tiefgang. Der Rosé aus Spätburgunder ist ein verführerischer Charmeur mit cremiger Fülle und Esprit.


 

v         Schloss Sommerhausen Brut                                12,90

 

v         2005 Riesling Brut                                               16,70

v         2002 Auxerrois Extra Brut                                    16,70

 

v       2006 Pinot Rosé Brut                                           16,70

 

 

Champagne

 

Domaine Pierre Gimonnet Cuis

 


An der südlich von Epernay gelegenen Côte de Blancs mit ihren weißen jurassischen Kreideböden findet die Chardonnay-Rebe ideale Bedingungen. Hier besitzt die Familie Gimonnet 26 ha Reben, die ausschließlich als Premier Cru oder Grand Cru klassifiziert sind. Nur aus diesen Lagen und zu 100% aus Chardonnay erzeugt Pierre Gimonnet außergewöhnliche Blanc de Blancs Cuvées. Reichhaltig und konzentriert, gehören sie aufgrund ihrer großartigen Finesse, Eleganz und Frische zu den besten Champagnern ihrer Art. "Der Blanc de Blancs par excellence", so urteilt die Revue du Vin de France über den Cuis 1er Cru.

 


 

Ihr Klick zum Weingut: http://www.champagne-gimonnet.com/

 

v         Champagne Brut Cuis 1er Cru Blanc de Blancs                                                                              25,80

v         Champagne Brut Cuis 1er Cru Blanc de Blancs                                                           0,375           14,80

v         Champagne Brut Cuis 1er Cru Blanc de Blancs 'Fleuron' 2004                                                         33,50

v         Champagne Brut Cuis 1er Cru Blanc de Blancs 'Spécial Club' 2000                                                  39,50

 


 

ALLES, WAS SCHÄUMT                          

 

Frizzante

 

Weingut Kalkbödele Merdingen / Baden

 

Martin Schärli hat eine echte Alternative zum "Prosecco": man nehme ganz gesundes, aber nicht zu reifes Spätburgunder-Lesegut, presse es hell ab (weißer Wein aus roten Trauben = Blanc de Noir!!), und man erhält einen leichten Wein mit nur 11,5 % Alkohol. Dies fülle man mit wenig Kohlensäure ab, und man erhält: Martins Blanc de Noir! Ein 'Mousseux' mit supertoller Frucht nach reifen Erdbeeren, schmelzig rund und doch trocken, sehr erfrischend, ein toller Apéritif oder Terrassentrunk!

 

v       Blanc de Noir Mousseux                                                      6,70

 

 

Azienda Agricola Le Manzane San Pietro di Feletto / Venetien

 

Ein typischer blumig-fruchtiger Frizzante aus der Rebsorte Prosecco aus der herausragenden Appellation Conegliano Valdobbiadene (die übrigens heute noch den echten Prosecco produzieren darf), leicht im Alkohol, mit schöner Perlage. Der unkomplizierte Feier­trunk.

 

v       Prosecco Conegliano Valdobbiadene Vino Frizzante                6,35

     

 

 

BRÄNDE & LIKÖRE                               

 

 

Weingut Reinhold Franzen Bremm

 

Aus absolut sauberen Trestern von Ulrich Franzens 99er Eiswein hat Hubertus Vallendar einen großartigen "Grappa" gebrannt: ge­schmeidig, große Reintönigkeit in der Frucht, fein cremig und mit großem, klarem Nachhall.

 

Elixier vom Eiswein                             0,35   30,00

 

 

Brenner'sches Weingut, Bechtheim

 

Schon immer hat Christian Brenner einen Super-Pfirsichlikör, der excellent zum Mischen mit Sekt oder Tafelwasser ist!

 

Apéro Pêche                                       0,5   17,60

 

 

Weingut Schloss Sommerhausen Sommerhausen

 

Zwei Brennrechte ermöglichen Martin Steinmann, eigene Brände in ausreichender Menge zu gewinnen. Während die Obstbrände im Glasballon gelagert werden, reifen Marc vom Burgunder und Weinbrand in Eichenholzfäßchen.

 

Spitzzwetschge                                  0,35   17,00

Feldmirabelle                                     0,35   19,00

Marc vom Burgunder                          0,35   20,00

Weinbrand                                        0,35   20,00

 

 

Weingut ZALWANDER Köndringen

 

Elmar Lehmann und Odin Bauer brennen aus ihren Spätburgun­der-Trestern einen wunderbaren, herzhaften "Grappa", der im Eichen­holz reift - das paßt zu ihrer Philiosphie. Ein geradliniger, klassischer Brand!

 

Marc vom Spätburgunder                     0,5   17,00

 

Obstbrennerei Tobias Burtsche Ihringen am Kaiserstuhl

 

Die Brände der Familie Burtsche werden ausschließlich aus eigenen Früchten gebrannt, die sie in Ihringen am Kaiserstuhl anbauen. So liegt die gesamte Erzeugung in einer Hand! Tobias brennt im traditionellen Verfahren zweimal, was ihm eine besunders milde und feine Fruchtigkeit beschert. Die Brände haben einen sehr klaren Fruchtausdruck und überraschend gün­stige Preise!

 

Weinhefe aus dem Holzfaß                   0,7   14,50

Pfläumle                                             0,7   16,50

Williams-Christ-Birne                            0,7   18,00

Kirschwasser                                       0,7   19,50

Mirabell                                              0,7   19,50

Sauerkirsch                                         0,7   21,50

Zibärtle - Wildpflaume                          0,7     24,50

 

 


 

brände & liköre                               

 

 

Obstbrennerei Holzapfel Joching

 

Karl Holzapfel gehört zu den angesehensten Brennern in Öster­reich. Vor einigen Jahren hat er eine eigens für ihn konstruierte Brennerei in den ältesten Gebäudeteilen des Prandtauerhofes unter einem mächtigen Kreuzrippengewölbe installiert. Beim Brennen arbeitet er mit der gleichen Präzision wie bei Weinbau und der Weinbereitung. Die Schnäpse werden aus 100 % Frucht ohne Zugabe von Fremd­alkohol, Zucker oder Aromastoffen im traditionellen Doppelbrand (Rauh- und Feinbrand) gebrannt. Reife, handverlesene Früchte werden dazu eingemaischt, Früchte wie Marille und Kirsche werden entkernt. Dadurch gelingt es Karl Holzapfel, die pure Frucht fast archaisch ins Glas zu bringen. Alle Brände werden mit Jahrgang geliefert. Karl Holzapfel ist Mitglied der angesehenen Brenner-Vereinigung Quinta Essentia.

 

Williamsbirne                                      0,5   37,50

Marille                                               0,5   42,00

Weichsel (Sauerkirsche)                        0,5   45,50

Quitte                                                 0,5   61,00

Schwarze Ribisl

(Schwarze Johannisbeere)                   0,35   57,50

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein

 

Der Olivin-Tresterbrand scheint nicht nur besser zu schmecken als andere Trester, er tut es tatsächlich. Der Eindruck beruht also nicht auf einer Einbildung! Der Traminer-Trester ist rund 10 Jahre alt, der Alte Apfel wird 8 Jahre in kleinen Fässern gereift und ist damit ein deutlicher Gegenspieler des Calvados; er ist ganz rund und mild. Birne und Quitte haben eine wunderbare Frucht.

 

Olivin Tresterbrand                               0,5   31,70

Traminer Tresterbrand                          0,5   25,00

Alter Apfelbrand                                  0,5   23,00

Birnenbrand                                        0,5   22,00

Quittenbrand                                       0,5   25,00

 

 

Schnapsbrennerei Alois Gölles Riegersburg

 

Alois Gölles sagt: "Der moderne Schnapsbrenner überläßt alles der Natur, aber nichts dem Zufall. Wie ein Koch. Auf den Punkt. Es darf nichts anbrennen, aber knusprig sollte es trotzdem sein." Am wichtigsten für den Schnapsbrenner ist sauberes Obst. An zweiter Stelle stehen Frische und Aromatik der Früchte und die physiologische Reife.

Auf jede Art von Aroma-, Farb- und andere Zusatzstoffe wird bei Gölles' Schnäpsen und Likören bewußt verzichtet. Alois Gölles ist - ebenso wie Karl Holzapfel - Mitglied der Quinta Essentia, einer Vereinigung qualitätsbewußter Brenner mit superstrengen Arbeitsvorschriften.

 

Brombeer                                          0,35   69,30

Himbeer                                           0,35   78,80

Alte Zwetschke                                  0,35   32,00

XA Alter Apfel

Raritätenfüllung Ernte 1989                   0,7 144,00

 

 

Cognac Maxime Trijol Saint-Martial

 

In Deutschland weniger bekannt, sind die Cognacs von Maxime Trijol  in Frankreich in der Spitzengastronomie häufig vertreten. Die Brände werden nicht gesüßt, sind daher schlank und sehr reintönig.

 

Cognac Grande Champagne VSOP        0,7   36,70

Cognac Grande Champagne  XO           0,7   41,00

 

 

Beniamino Maschio

San Pietro de Felletto

 

Sehr angenehme Grappe, sorgfältig gebrannt, zu einem sehr fairen Preis.

 

Grappa di Chardonnay                         0,5   11,90

Grappa di Prosecco                              0,5   11,90

Grappa di Monovitigno -

Grappa di Pinot Grigio

(in schöner kugelförmiger Flasche)                 0,5   17,80

 

 


 

FEINKOST - ESSIG & ÖL                         

 

 

Essigmanufaktur Alois Gölles Riegersburg

 

Für edlen Essig braucht man edle Früchte. Kein Fallobst, keine Weinreste; nur die schönsten Früchte finden ihren Weg ins Essigfaß. Sie werden schonend gemaischt und gepreßt. Der so gewonnene Saft wird durch die - von Natur aus vorhandenen - Hefen zu Wein vergoren. Es entsteht Alkohol, der durch Essigbakterien (auch Essigmutter genannt) zu Essigsäure umgewandelt wird.

Für Gölles' Apfel Balsam Essig wird der Saft von steirischen Mostäpfeln in großen Kesseln solange eingedickt, bis er die gewünschte Süße erreicht (Methode Aceto Balsamico Tradizionale). Bei der mindestens achtjährigen Lagerung in Fässern verdunstet ständig Wasser. Die Extraktstoffe, Aromastoffe, Mineralstoffe, natürlichen Fruchtsäuren und Fruchtzucker werden immer konzentrierter. Gleichzeitig wird Balsam Essig, je länger er lagert, immer geschmeidiger, weicher milder und runder.

Während beim Apfel Balsamico der Apfelsaft im Kochkessel eingedickt wird, bedient sich Alois Gölles beim Balsam Wein Essig einer besonderen Heizquelle, der Sonne. Sie konzentriert die Trauben bereits am Rebstock und läßt Trockenbeerenauslesen von extremer Süße entstehen. In besonders guten Jahren bildet sich Edelfäule, die den Geschmack weich, voll und rund macht und ein völlig eigenständiges und eigenwilliges Gegenstück zum traditionellen Balsamessig entstehen läßt.

XA-Balsam-Apfel-Essig: seit 1987 werden bei Alois Gölles ausgewählte Fässer mit Balsam-Essig für die extralange Reife zurückgelegt. Diese Reifung erfolgt in Batterien zu je sieben Fässern. Nur was auf natürliche Weise verdunstet, wird aus dem nächstgrößeren Faß nachgefüllt. Nach etwa zehn Jahren hat der Essig seine Batterie durchlaufen. Er weist dann eine gesamte Lagerzeit von nahezu 20 Jahren auf und eine Konzentration, die unvergleichlich über jener eines normalen Balsam-Essigs liegt. Limitierte, nummerierte Auflage.

 

Kirschen-Essig                                    0,25     8,50

Zwetschken-Essig                               0,25     8,50

Marillen-Essig                                    0,25     8,50

Quitten-Essig                                     0,25     8,50

Himbeer-Essig                                    0,25   12,20

Tomaten-Essig                                     0,5   12,20

 

Balsam-Birnen-Essig                            0,25   14,50

Balsam-Apfel-Essig                             0,25   17,50

Balsam-Wein-Essig                             0,25   18,20

XA Balsam-Apfel-Essig

Raritätenfüllung 20 Jahre alt                  0,1   91,00

 

Zerstäuber Himbeer-Frucht-Essig         0,125   10,70

Zerstäuber Alter Balsam-Wein-Essig    0,125   12,20

Zerstäuber Alter Balsam-Apfel-Essig    0,125   12,20

 

 

Weingut Holzapfel Joching

 

Der Weinessig aus Grünem Veltliner ist von wunderbare Frische und Ausgewogenheit. Die Marmelade, aus handgepflückten und -entsteinten Früchten hergestellt, ist von sensationeller Qualität!

 

Weißweinessig                                    0,5     9,10

Wachauer Marillenmarmelade           250 g     6,50

 

 

Weingut Schönberger Mörbisch

 

Weinessig Grüner Veltliner                  0,25     6,20

im Holzfaß gereift, bei der

Wiener Essig Brauerei Gegenbauer "veressigt"

 

 

Weingut Winkler-Hermaden Kapfenstein

 

Die Essige reifen bei Winkler-Hermaden weit weg vom Wein - die Essigfäßchen stehen auf dem Hof (der Essig reift also im Holzfaß).

 

Weinessig                                           0,5     4,90

 

 

Aceteria Pelloni Emilia Romagna

 

Diese Produkte von Pelloni sind handwerkliche Balsamessige, die nichts beinhalten als eingekoch­ten Traubenmost und Essigbak­terien. Sie werden über viele Jahre in Fässern aus verschiede­nen Holzarten ausgebaut und gereift. Mit den Industrieproduk­ten gleichen Namens haben sie nichts gemeinsam!

Die "echten" Balsamicos sind die "Tradizionale"; Condimento ist ein Balsamico, der wie ein Tradizionale reift, jedoch den Fässern früher entnommen wird und damit nicht Tradizionale heißen darf. Ebenfalls sehr kostbare Produkte!

 

Aceto Balsamico di Modena

'Nobili Sapori' - 4 Jahre                       0,25     8,95

Aceto Balsamico di Modena

'Cubica' - 10 Jahre                             0,25   19,50

Condimento Balsamico

'Goccia' - 20 Jahre                               0,1   32,00

 

 

Bodegas Herederos Argüeso Jérèz

 

Eine der angesehensten Sherry-Bodegas stellt diesen typischen kräftigen Sherryesig in bester Qualität her. Das Geheimnis ist sei­ne mehr als 20jährige Reifung im Holzfaß. Dadurch entsteht die ausgeprägte Aromatik. In der Säure ist der Essig typisch kräftig, man verwendet also für ein Gericht nur eine geringe Menge.

 

Vinagre Manzanilla Reserva

über 20jähriger Sherryessig                     0,375     5,50

 

 

 

 


 

FEINKOST - ESSIG & ÖL                         

 

 

Marina Colonna

San Martino in Pensilis / Molise

 

Das Landgut der Fürstin Marina Colonna bei Termoli in Molise umfaßt 320 ha, wo von rund 70 ha mit Olivenbäumen bepflanzt sind. 1986 hat die Fürstin die Oliven- und Olivenölproduktion von ihrem Vater übernommen und leitet sie seitdem mit großer Leidenschaft. 13 Olivensorten pflegt sie, darunter auch solche, die sie aus anderen Regionen "importiert" hat.

Extra Vergine: es ist ein wunderbar cremiges Öl mit schönem Mundgefühl und frischen Aromen wie Äpfel, ein Hauch Zitrus, frisch geschnittenes Gras in der Mittagsonne, am Ende ganz zart pfeffrig. Olio Extra Vergine di Oliva DOP Molise ist noch runder, sanfter und opulenter, nur ganz dezent bitter, fast ein bißchen "süß", mit Noten von Mandeln.

 

Olio Extra Vergine di Oliva                   0,75   17,80

Olio Extra Vergine di Oliva DOP Molise 0,75   19,00

 

 

 

Nuñez de Prado Baena / Andalusien

 

Das Dorf Baena, nach dem die Olivenöl-Appellation benannt ist, liegt in der Provinz Córdoba. Hier besitzen Paco und Andrés Nuñez de Prado die "Fábrica de Santa-Lucia". Sie sind auf ihrem Landgut schon in der siebten Generation Ölmüller. Zum Besitz gehören heute über 90.000 Olivenbäume, und die Gebäude stammen zu größten Teilen noch aus dem 18. Jahrhundert, wie auch die großen Terrakottagefäße, in denen das Öl zur Trennung vom Trub ruht.

Die Öle von Nuñez de Prado werden vor allem aus den Olivensorten Picuda, Picual und Hojiblanca gewonnen, den klassischen Sorten in Baena. Berühmt ist das außergewöhnliche Tropföl aus hand­geern­teten Oliven. Sie werden umgehend nach der Ernte gewaschen und sofort gemahlen. Das Öl tropft ohne Druck ab und wird nach der Klärung von Hand abgefüllt.

Die Olivenöle von Nuñez de Prado sind sehr fein und unaufdring­lich, mild und harmonisch. In der Kopfnote finden sich feine Rosen­aromen.

 

Natives Olivenöl Extra

Tropföl "Die Blume des Öls"                 0,5   12,50

Natives Olivenöl Extra Kaltgepresst         1,0   16,90

Natives Olivenöl Extra Kaltgepresst         5,0   78,00

 

O de Oliva Murcia

 

O de Oliva ist ein neues und dynamisches Projekt bei Murcia im Südosten Spaniens. Hier beitet das milde mediterrane Klima der Olive ideale lebensbedingungen, und es stehen hier mitunter Jahrhunderte alte Olivenbäume.

O de Oliva verwendet ausschließlich vom Baum geerntete Früch­te und keine zu Boden gefallenen Oliven. Die meisten Öle werde reinsortig, ausschließlich aus einer Olivensorte, hergestellt. So bringen die Olivenöle, ähnlich wie beim Wein, die Eigenschaften der Olivensorten zum Ausdruck und zeigen somit ein individu­elles Geschmacksbild. Alle Öle entsprechen der Klasse "Nativ Extra" - erste Kaltpressung selbstverständlich.

 

Arbequina: ein zartes Öl mit sehr feinem Duft; sehr fruchtig mit dezenten Noten von grünem Apfel und frischem Gras. Sehr mildes Öl, bestens geeignet für Salate und zum "Würzen" von Gemüse und Fisch.

Hojiblanca: fast als cremig zu bezeichnen, ein rundes und "saftiges" Öl, ganz zart bitter, pfeffrig, mit einem schönen Hauch "Süße" mit Noten von reifen Mandeln. Es paßt besonders gut zu rohen Salaten und Gemüsen, auch zur Gazpacho, und rundet Saucen ab.

Picual: ein pikanteres Öl, duftig und fruchtig einerseits, anderer­seits dezent scharf und pfeffrig (ein bißchen im toskanischen Stil), im Finish auch schöne grasige Noten. Sehr gut zu frittiertem Gemüse (auch Kartoffeln!), zu rohen Tomaten, oder einfach auf einer Scheibe weißem Bauernbrot mit Meersalz ein Genuß...

 

Extra Virgin Olive Oil "Arbequina"         0,5   11,50

Extra Virgin Olive Oil "Hojiblanca"         0,5   11,50

Extra Virgin Olive Oil "Picual"                0,5   11,50

 

 

 

 

 

 

 

 

feinkost

 

wie Pane Carasatu (dünnes sardisches Brot), spanisches Gebäck mit Olivenöl, klassische Tapenade und solche mit Tomaten, Meersalz und Fleur de Sel, Bonito del Norte in Top-Qualität, Terrine von Ente mit Feigen oder mit süd­franzosischen Walnüssen und Roquefort und manches mehr:

das Angebot wechselt, am einfachsten im Lagerverkauf einzusehen, aber bei Ihrer telefonischen Bestellung ge­ben wir natürlich gerne Auskunft über das Angebot!

 


 

FEINKOST - ESSIG & ÖL                         

 

 

Ölmühle fandler Pöllau / Steiermark

 

Die Ölmühle Fandler ist in der Steiermark beheimatet. Als sie 1926 gegründet wurde, verarbeitete man ausschließlich heimat­liche Ölfrüchte wie Kürbis und Walnuß. Inzwischen werden längst auch Früchte anderer Landschaften und Länder verarbeitet wie Mohn, Mandeln und mehr. Heute zeichnet Julia Fandler für die hohe Qualität der Öle verantwortlich. Ihr gelang es, die Öl­mühle unter Beibehaltung der traditionellen Arbeitsweise zu modernisieren und die Qualität der Produkte nochmals deutlich zu steigern. Oberstes Ziel der Ölmühle Fandler ist es, sortenreine Öle mit typischem Duft und feinem, unverfälschtem Geschmack zu produzieren.

Allergrößter Wert wird auf die erlesene Qualität der Rohstoffe gelegt; reif, unversehrt und sauber müssen die angelieferten Früchte sein. Die Lieferanten der Ölfrüchte werden sorgfältig ausgewählt und sind oft schon jahrzehntelange Partner der Fandlers.

Mit der traditionellen Stempelpresse entlocken die Preßmeister mit viel Fingespitzengefühl den Früchten die zarten Aromen. Die Fandler-Öle sind in ihrer Aromatik deutlich und unverwechselbar, dabei aber auch elegant und fein.

Die Öle sind grundsätzlich kaltgepreßt (außer dem Kürbiskernöl), entstammen der Erstpressung mit Stempelpressen und werden vor der Abfüllung nicht filtriert.

 

Ihr Klick zur Ölmühle: http://www.fandler.at/

 

Distelöl kaltgepreßt                              0,5   10,70

aus dem geschälten Samen der Färberdistel; zartnussig;

zum Verfeinern von Salaten und Wurzelgemüse

Mohnöl kaltgepreßt                             0,5     9,50

rein aus Blaumohn; herzhaft und doch zart; zu Wurzel-

gemüse, Suppen, natürlich Mohnnudeln! Am besten

der fertigen Speise beigeben, nur zart erwärmen.

Sonnenblumenöl kaltgepreßt                 0,5     7,60

zu Salaten, Getreidegerichten, zum sanften Braten

Kürbiskernöl 100 % rein                       0,5   13,95

Steirischer Klassiker; zum Salat von Bohnen,

Kartoffeln, Tafelspitz, zur Kürbissuppe....

Walnußöl kaltgepreßt                           0,5   15,60

Walnußöl kaltgepreßt                         0,25     8,50

aus von Hand ausgelösten Walnußkernen; zu

kräftigen Salaten, feinen und herzhaften Gemüsen

Haselnußöl kaltgepreßt                         0,5   16,90

Haselnußöl kaltgepreßt                       0,25     9,70

sehr fein zu Spargelsalat, aber auch zu Süßspeisen,

zum vorsichtigen Backen von Pfannekuchen

Mandelöl kaltgepreßt                         0,25   10,90

aus blanchierten und gehäuteten Süßmandeln; zarte

Marzipanaromen. Zu Blattsalat, Karotten, feinem Fisch

 

 

         

 

 


 

WEINGLÄSER                                      

 

Riedel Kufstein

 

Glas-Serie RIEDEL VINUM                                                                                              Riedel-Nr.

 

Riesling / Chianti Classico  Riesling, Grüner Veltliner, Sangiovese - das ideale Kostglas für ALLE Weintypen!      416/15       13,50

Chardonnay  Chardonnay, weiße Rhôneweine, kräftige Weißweine aus dem Edelstahl                                  416/5        13,50

Montrachet  Große weiße Burgunder, Chardonnay und andere aus dem Barrique, leichte Spätburgunder           416/97       16,00

Sauvignon Blanc  Sauvignon Blanc, Chenin Blanc, Muskateller, Loire, edelsüße Weine                                  416/33       14,00

Bordeaux  Cabernet, Merlot, Zweigelt, Cuvées                                                                                 416/0        16,00

Burgunder  Pinot Noir oder Spätburgunder in jedem Alter und jeder Gewichtsklasse                                      416/7        16,00

Syrah  Syrah, Grenache, Mourvèdre, Cinsault, Rhône, Languedoc-Roussillon, Spanien, Blaufränkisch                   416/30       16,00

Cuvée Prestige Champagner, Sekt                                                                                             416/48       13,50

 

 


 

LIEFERBEDINGUNGEN                            

 

 

Ich bin Repräsentant (Agentur) der hier gelisteten deutschen und österreichischen Weingüter sowie einiger Importeure, außerdem Händler und Importeur vor allem französischer Weine. Die in meiner Liste aufgeführten Weine sind bei mir vorrätig. Alle weiteren Weine meiner Partner, die hier nicht bevorratet werden, sind kurzfristig lieferbar.

 

Die Preise verstehen sich in Euro inclusive Mehrwertsteuer, Glas und Verpackung pro 0,75-l-Flasche, wenn keine andere Größe angegeben ist. Irrtum vorbehalten. Die Rechnungstellung erfolgt durch mich im Namen und auf Rechnung der jewei­ligen Partner. Alle Rechnungen sind innerhalb acht Tagen netto zahlbar. Es gilt der übliche Eigentumsvorbehalt.

 

Ihre Bestellung bei mir ist per Telefon, eMail, Post oder persönlich möglich.

 

Abholung im Lager

Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr (an Weinproben-Tagen bis 21 Uhr),

Samstag von 10 bis 13 Uhr,

außerdem gerne nach telefonischer Absprache.

 

(Öffnungszeiten im Dezember siehe im Dezember-WEIN-BRIEF auf der START-Seite!)

 

Lieferservice im Raum Aachen:

In Aachen und Umgebung stellen wir ab 24 Flaschen kostenfrei zu, in den Kreisen Heinsberg und Düren ab 36 Flaschen; darunter Frei-Haus-Zustellung gegen 8,90 Euro Gebühr. Die Lieferung erfolgt in der Regel innerhalb von 48 Stunden.

 

Bundesweiter Versand:

Ab 36 Flaschen liefern wir kostenfrei; darunter stellen wir Frei Haus zu gegen Berechnung von 8,90 Euro pro Sendung anteilige Verpackungs- und Transportkosten. Der Versand innerhalb Deutschlands erfolgt per Post oder Spedition. Der Versand erfolgt oft noch am gleichen Tag, Laufzeiten in der Regel 48 Stunden. Uns unbekannten Kunden liefern wir in der Regel gegen Vorauskasse oder Bankeinzug.

 

Versand ins Ausland:

Versandkosten auf Anfrage.

 

Präsentservice

Wir kümmern uns um Ihre Weinpräsente: verschiedenste Geschenkverpackungen sind vorrätig, und jede Inhalts-Sortierung ist möglich. Unser Geschenk- und Versand-Service zu jedem Anlaß funktioniert schnell, zuverlässig und preisgünstig. Ihre Grußkarte wird auf Wunsch beigelegt. Die Rechnung wird korrekt nach steuerlichen Gesichtspunkten erstellt.

 

Weinproben

Weinproben finden meist zweimal im Monat statt, oftmals sind unsere Winzer persönlich dabei, Termine und Themen finden Sie auf www.wein-kern.de. Die Weinproben sind gratis, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.